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Welches Spiel habt ihr zuletzt beendet?

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Sekiro - Shadows Die Twice

 

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Jaa, ich habe das ja auch bald drei oder vier Wochen durchgespielt. Endlich mal wieder Zeit für etwas Forum :) 

 

Ich fand Sekiro wirklich ein ausgezeichnetes Spiel, für mich persönlich wohl auch das absolute Highlight von From Software. Wo mitunter bei fast jedem neueren Titel von dem Studio, ich einen oder mehrere Aspekt sehr liebgewonnen habe, so ist Sekiro für mich das rundeste und tollste Gesamtpaket geworden. Mir hat echt quasi jeder Aspekt vom Spiel gefallen. Sei es die Integration von Stealth-Mechaniken, das phänomenale Combat-System, das feudale Japan als Spielwelt, die Mobilität vom Charakter oder die unglaublichen Bosskämpfe... Das Spiel fühlt sich wirklich wie From Softwares Kür an, wo man aus allen vorherigen Erfolgen Elemente mitnimmt und gleichzeitig was ziemlich neues und tolles erschafft. 

 

Das Kampfsystem macht aber natürlich das Spiel und es bestimmt wahrscheinlich auch, ob man eine gute Zeit mit dem Titel hat oder nicht. Das Fokus auf das Parieren und die sehr starre und überhaupt nicht "farm-freundliche" Progression, zwingen den Spieler quasi sich mit dem Kampfsystem auseinanderzusetzen. Mehrmals im Spiel bin ich gegen eine regelrechte Wand gelaufen (besonders in den ersten Stunden) und der einzige Weg dran vorbei ist durch meistern der Mechaniken. Das schafft zwar eine extrem steile Lernkurve, aber ich hatte glaube ich noch nie so intensive und harte Bosskämpfe wie in Sekiro. Man fühlte sich teilweise wie ein Gott wenn man nen Boss nach x-Versuchen irgendwann mal quasi ohne Fehler niederstrecken konnte, es war wirklich was ganz spezielles. Und man muss einfach was dafür sagen, wenn man gegen andere "humanoide" Gegner die ein paar mehr Tricks auf dem Kasten haben und diese in einem 1on1-Parry-Fest niederstreckt, selten was besseres erlebt.

 

Und so ergab sich in dem Spiel ein cooles Wechselspiel, einerseits wo man die Levels relativ sicher und frei erkunden konnte (zumindest nach Souls-Standards), dies vor allem dank der Mobilität vom Charakter und der Möglichkeit von Stealthkills. Sich dann teilweise die Zähne an Minibossen ausbeissen konnte und dann zum Schluss vor dem Boss die Abschlussprüfung vor sich hatte. Es hat mir wirklich immensen Spass gemacht.

 

Sekiro mag zwar etwas einschüchternd wirken und das Spiel kickt euch in den ersten 10 Stunden ziemlich sicher den Hintern, aber die Lernkurve und die unglaublichen Bosse sind ein mehr als würdiger Payoff für diesen initialen Aufwand. Sekirooooooooo.

 

5/5

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Rage 2

 

Superspassiger OW SP Shooter mit absolut perfektem Gunplay. Fun!

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A Plagues Tale Innocence

 

Wunderbares Spiel und mein klares Jahreshighlight bis jetzt. Bis zuletzt spannend, wunderschön designt, bedrückend erzählt und mit einem phänomenalen Soundtrack :mushy:

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Ich hatte rund 12 Stunden, aber ich schätze man kann es auch in 7-8 durchspielen. Btw spielt es unbedingt auf Französisch falls ihr euch traut - es macht das Spiel noch besser und es gibt ja auch deutsche und englische Untertitel.

 

Der 5jährige Hugo ist so ein toller Charakter und das Band, dass zwischen ihm und Amicia entsteht - es ist einfach so schön, obwohl das Game stellenweise einen richtig hart in den Magen tritt :glupsch:

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The Walking Dead – The Final Season

 

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Die Geschichte um die letzte Staffel von The Walking Dead ist durchaus mit einem ziemlichen Anteil an schlechten News verbunden. Es ist schliesslich das letzte Spiel von dem kürzlich geschlossenen Studio, ein Spiel wo selbst die letzten zwei Episoden für eine zeitlang im Limbo hingen und die Fertigstellung fraglich war. Noclip hat zu diesem Thema ja auch eine schöne Doku gemacht, welche ich jedem interessierten empfehle (Noclip Doku). Doch diese finale Staffel konnte glücklicherweise noch fertiggestellt werden und es ist ein schöner Abschied vom Studio und Geschichte um Clementine geworden.

 

Im Spiel übernimmt man wieder die Kontrolle für Clementine, die in er Zwischenzeit Ersatzmutter für den Waisen AJ geworden ist (man erinnere sich an die Geschehnisse aus Staffel 2). Es ist natürlich offensichtlich, dass diese letzte Staffel klar an den emotionalen Storybogen aus der ersten Staffel anschliessen will. Nun hat Clementine die Rolle von Lee übernommen und muss AJ in dieser neuen, grausamen Welt erziehen. Der Clou vom Spiel, AJs Reaktionen sollen durch deine Taten gesteuert werden und man muss immer abwägen, was für ein Vorbild für AJ sein will. Es ist eine interessante Mechanik und wesentlich besser ausgebaut als noch in der ersten Staffel. Hinzu kommt, dass sich thematisch der Kreis wirklich schön schliesst und man in vielen Erinnerungen an das Highlight in dieser Spieleserie schwelgen kann. Die Geschichte an sich ist auch spannend geworden, wobei sie klar im bekannten Rahmen von einer klassischen Zombie-Story bleibt und nichts Bahnbrechendes probiert. Es ist eine Story die hauptsächlich von der emotionalen Verbindung vom Spieler zu Clementine lebt und als einer der die gesamte Geschichte gespielt und durchlebt hat, hat «The Final Season» wirklich oft ins Schwarze getroffen. Ich fand die 4 Episoden einen wunderbaren Abschluss für die Geschichte um Clementine und fand es schön, konnte die Story so abgeschlossen werden.

 

Auch erfreulich ist, dass Telltale so langsam, aber sicher ihre Engine Probleme mit diesem Titel in den Griff bekommen hat. Das Spiel schaut großartig aus und hat weit weniger von den altbekannten Makeln, die man in den Telltale Games einfach miterlebt hat. Auch vom Gameplay her experimentiert man teilweise mit etwas mehr Action und der einen oder anderen neuen Mechanik. Ich fand es echt eine angenehme Überraschung, dass das Spiel aus einer technischen und spielerischen Perspektive wohl so eine gute Form wie noch kaum ein anderes Telltale Spiel gemacht hat. Echt schade, dass das ihr letztes Spiel war, weil die Engine Probleme haben sie endlich mal lösen können.

 

«The Final Season» war ein schöner Abschluss einer langanhaltenden Serie für mich. Die erste Staffel von The Walking Dead war in vielerlei Hinsicht ein grosses Ereignis. Der letzte Teil erfindet zwar nicht grundsätzlich was neues, aber es stellt eines der ordentlichsten und besten Beispiele aus dem Telltale Games Katalog dar. So bin ich froh hatte Telltale die Chance ihre definierende Spielreihe zu beenden und gleichzeitig bin ich jetzt aber auch etwas traurig, dass das alles vorbei ist. Ich kann es Fans der Reihe wirklich vollends empfehlen, hier bekommt ihr einen sehr schönen Abschluss!

 

4/5

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Devil May Cry V

 

Angesichts der guten Kritiken für mich eine absolute Enttäuschung. Die Story und Charaktere sind dermassen dämlich, das entbehrt jeder Beschreibung. Die Zwischensequenzen musste ich vor allem gegen den Schluss mehrheitlich skippen, um nicht total zu verblöden. Klar, Trash ist gewollt und geht ab und zu, aber die Dosis hier ist einfach zu viel. Kommt - und das ist Schlimmste - hinzu, dass das Leveldesign wirklich über weite Strecken unterirdisch ist. Lange, visuell kaum erwähnenswerte Schläuche, unterbrochen von Arena-Kampfszenen. Kaum Abwechslung, kaum Ideen, kaum Kreativität. Da war der Vorgänger deutlich besser. Bleibt das Kampfsystem, das sicher gut ist und auch Spass macht, allerdings vor allem gegen Schluss doch arg überladen wirkt; ein Eindruck, der sicher auch aufgrund der ständigen Charakter-Wechsel verstärkt wird. "V" im Übrigen ist nicht nur dämlich (und fürchterlich designet), sondern auch langweilig zu spielen.

 

5/10

Edited by ploher

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Days Gone [PS4]

 

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Wohl nach weit mehr als dreissig Stunden habe ich den neuesten Streich der Bend Studios (Syphon Filter, Uncharted: Golden Abyss) - und das auch noch exakt einen Monat nach offizieller Veröffentlichung - beendet. Zumindest die Hauptgeschichte. Und ich werde wohl noch ein paar weitere Stunden im virtuellen, von Nicht-Zombie-Aber-Dennoch-Virus-Kreatur-verseuchten Oregon verbringen. Und das nicht etwa, weil das Ding ein technisch perfektes Grundgerüst hat. Ja doch, es sieht verdammt gut aus, aber die ständigen Streaming-Ruckler und Bildrateneinbrüche nerven. Auch nicht (nur), weil Days Gone ein respektables Endgame bietet und nach der Haupt"mission" genügend interessante Nebengeschichten übrig bleiben. Und nein, auch nicht, weil es genügend zu entdecken gibt und die Freaker-Horden meine Pumpe auch nach dem x-ten Aufeinandertreffen im roten Bereich drehen lassen.

 

Warum dann? Nun, es ist gewissermassen  wie mit dem Unterschied zwischen Persönlichkeit und Talent. Von zweiterem kann man vielleicht viele haben - aber sie formen nicht unbedingt den Charakter. Und davon - Charakter! - hat Days Gone nun mal verdammt viel!

 

Ich könnte euch jetzt mit einer Auflistung dessen, was Days Gone gut und was Days Gone weniger gut macht, langweilen. Days Gone so auseinanderpflücken, dass man in der Theorie kaum mehr ein gutes Haar an dem Spiel lassen kann. Euch erzählen, dass die einzelnen Elemente alle schon mal da gewesen sind, teils vielleicht auch schon besser gemacht wurden. Freaker, Zombies... einerlei. Virus? Ja, da war mal was in Raccoon City. Dort das T-, hier das F(reaker)-Virus. Camps angreifen und einnehmen, nach Schema F? Da sind gewisse Franzosen ja schon meisterlich darin. Böse Menschen, gute Menschen? Ein sektenhafter Kult, der die Freaker gar noch vergöttert? Und das alles noch verbunden mit einer Liebesstory, die selbst den hartgesottensten Outlaw-Biker weichspült?

 

Zugegebenermassen - ich habe gerade eine kleine Auflistung dessen, was Days Gone bietet, nun ja - dargeboten. Doch nicht etwa, um sie zu werten. Denn wie gesagt - sie gehören zu den besseren, mal zu den schwächeren Talenten des Spiels, aber sie machen nicht seinen Charakter aus. Days Gone lässt mich nicht als unverwundbaren Superhelden umherstreifen, Days Gone drückt mir nicht ein unüberschaubares Waffenarsenal mit endlosem Munitionsnachschub in die Finger (und glaubt mir - ich hätte es mir einige Male gewünscht...), Days Gone lebt nicht von triefendem Pathos. Es ist auch kein The Walking Dead für arme, auch wenn die Parallelen selbstverständlich da sind. Die Stärken von Days Gone liegen in der superb designten Spielwelt, den nur all zu zwischenmenschlichen Verbindungen, dem Spiel zwischen Treue und Verlockungen aller Art, den Abgründen der menschlichen Seele, die sowohl das Gute wie auch das Böse beherbergt - und sie liegen im vermittelten Gefühl für den Überlebensinstinkt. Survival wird bei Days Gone zwar gross geschrieben, ohne aber zu dick damit aufzutragen. Hier verhungert niemand, nur weil er mal zwei Stunden lang keine wilden Beeren gegessen hat. Auch Benzin gibt es in Hülle und Fülle und, das ist ja gerade das beste daran, man muss in einer Welt wie dieser nicht mal mehr bezahlen dafür.

 

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Was allerdings nicht heisst, dass der Weg zum Quell wohlriechenden Geruchs, der auch noch Motoren zum Rattern bringt, ein einfacher ist. Days Gone geht auch behutsam und gut dosiert mit der Ausstattung des Spielers um. Kontinuierlich verbessert man sein Bike. Montiert einen grösseren Tank, bleibt weniger oft stehen, macht sein Bike grundsätzlich stabiler, so dass es einer weiteren Kollision mit einem Freaker standhält. Stattet es mit Satteltaschen aus, sollte beim Aufeinandertreffen mit einer Horde mal die Munition knapp werden. Das alles ist eine stete, konsequente, verdammt gut ausbalancierte Entwicklung. So hat man zu Beginn wenig, ist aber trotzdem nicht machtlos. Und gegen Ende ist man gut gerüstet, ohne übermächtig dazustehen. In dieser Welt geht man schliesslich nicht auf die Jagd - man selbst ist die Beute und in stetem Zugzwang, sein Überleben zu sichern. Dazu gehören das Sammeln von Ressourchen wie Schrott und Autoteile zwecks Herstellung von Waffen oder der Bike-Reparatur, aber auch das Einsammeln von Freaker-Ohren (Ohren langziehen mal anders), die in der Welt von Days Gone ein bewährtes Mittel zum Handel sind und letztlich gut für die eigenen Reputation in den verschiedenen Camps sind. Je höher die Reputation, um so höher das Vertrauen des jeweiligen Camps, um so bessere Waffen und Ressourcen stellt das Camp. Ihr wisst, dass die Kacke am Dampfen ist, wenn der Dollar gegen Freaker-Ohren eingetauscht wird.

 

Zwei Stichworte habe ich jetzt genannt, die sowohl zu den Talenten des Spiels gehören, aber auch zu dessen Persönlichkeit gehören und somit viel von dessen Charakter ausmachen: Horden und Bikes!

Der eine oder andere von euch hat vielleicht schon mal ein Zombie-Spiel gespielt. Aber mein Gott.... sind die Freaker in kleineren Gruppen von fünf bis sechs Exemplaren eher als kleines Problem, das sich relativ schnell und munitionsgünstig beheben lässt, zu bezeichnen, so sind die Horden nicht nur der Inbegriff dieses Begriffs... sie stellen eine richtige, herzinfarkt- und inkontinenzfördernde, Stress hervorrufende Landplage dar. Eben nicht, weil es sich da um ein "Grüppchen" von fünfzig oder hundert, höchst aggressiven, instinktgelenkten Schweinepriester handelt. Wir reden hier von landmassengrossen HERDEN, vierhundert, fünfhundert von diesen elenden Dingern, die wie eine alles mit sich reissende Lawine auf den Spieler zu donnert, so bald auch nur einer von denen Deacon's Angstschweiss aus einer Entfertung von hundert Metern riecht. Ich denke mir mal, dass ein Grossteil der Spieler bei der Erstbegegnung mit einer solchen Horde erst einmal das Weite sucht. Denn ganz ehrlich - ohne Granaten, Napalm-Molotovs, Geräusch-Attraktoren, einem einigermassen sicheren Standpunkt und einem zuverlässigen Sturmgewehr mit grossen Magazinen sieht man da gewissermassen kein Land mehr. Die Umgebung strategisch nutzen ist hier ein absolutes Muss, wenn man diesen gelinde ausgedrückten "Nervenkitzel" überleben möchte. Besonders fies: Nicht immer ist eine grosse Horde auch als solches zu erkennen. Nicht immer halten die ihr Picknick auf einer grossen blumigen Wiese ab. Oftmals erwischt man sich dabei, wie man noch kurz die romantisch am schönen See gelegene Höhle unter die Lupe nehmen will - und man spätestens beim Einschalten seiner Taschenlampe bemerkt, dass das eine ziemlich dumme Idee gewesen war.

 

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Und dann ist da eben diese Beziehnung zwischen Mann und Maschine. Richtig gelesen. Nicht Mensch und Maschine. Mann und Maschine. So nebenbei bemerkt sind die Frauen in diesem Spiel alles andere als das schwache Geschlecht. Bei Days Gone gehört die Implementierung der weiblichen Gattung sogar zur besten, die mir bislang untergekommen ist. Die Bend Studios haben hier sowas wie den perfekten Spagat hingelegt, wenn es darum geht, weibliche Figuren mit all ihren Eigenheiten und Finessen zwar weiblich wirken zu lassen, sie aber nicht als schwach und hilflos darzustellen. Doch das ist nicht der springende Punkt, und witzigerweise auch nicht die Kernbotschaft des Spiels. Dennoch schafft Days Gone eben ein Bild, dass die Beziehung zwischen einem Mann, der ab und an eben etwas arschig und roh daherkommt, ohne seine gute Seele zu verleugnen, und seiner Maschine besonders gut hervorhebt. Das könnt ihr euch in etwa so wie bei Knight Rider vorstellen. Oder, falls das gespielt wurde, wie beim Videospiel zum Mad Max-Universum. Waren dort die Autos und V8-Motoren die zweitwichtigsten (gut gut... mehr oder weniger die wichtigsten...) Stars, so ist des hier das Bike. Ihr hegt es, pflegt es - ohne "es" seid ihr aufgeschmissen. Vorsichtig streichelt ihr den Gashebel, wenn das Benzin knapp wird, lasst den Motor in der Nähe einer Horde nicht ganz so laut aufdrehen... driftet dafür dann aber wieder genüsslich durch schnee- und schlammbedeckte Strassen oder lasst die Reifen bei trockenem Asphalt mal wieder so richtig quietschen. Jedes Aufheulen des Zweizylinders ist Balsam für Ohren und Seele und man müsste euch jedes mal den roten Teppich ausrollen, wenn ihr mit eurem Gefährt bei einem Camp vorfahrt. Das Ding ist euere Verbindung zur Aussenwelt, und nur selten bewegt ihr euch mehr als hundert Meter weg von eurem treuen Weggefährten. Es gibt sie zwar, die Schnellreise... aber mal ehrlich - die benutzt ihr einmal...und wollt dann wieder euer Bike, dessen Handling nach einiger Zeit in Fleisch und Blut übergeht, satteln.

 

Ach ja... mit dem Fotomodus lässt sich auch etwas Schabernack betreiben :)

 

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strongu3sqm.jpg aka  8/10

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vor 1 Stunde schrieb XoliX:

Super Review Radi, ganz toll geschrieben! :circle:

 

Merci :mushy:

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Hellblade: Senua's Sacrifice

 

Mir fehlen grade echt die Worte. Das muss ich erst einmal setzen lassen.

Was für ein Meisterwerk! 
Jeder sollte diesen Titel mindestens einmal im Leben gespielt haben...

 

:heil: Ninja Theory :heil: 
 

Hut ab, dass sie das durchgezogen haben und sich von keinem grossen Publisher haben vorschreiben lassen, was sie zu tun oder zu lassen haben.

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vor 10 Stunden schrieb Issy:

Hut ab, dass sie das durchgezogen haben und sich von keinem grossen Publisher haben vorschreiben lassen, was sie zu tun oder zu lassen haben.

 

Für dieses eine Spiel. :ugly:

Zitat

Am 10. Juni 2018 wurde während der E3 2018 bekanntgegeben, dass Ninja Theory von Microsoft gekauft wurde.

Q

 

Aber sie hätten es wesentlich schlechter erwischen können als Microsoft.

 

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vor 1 Minute schrieb Doendoe:

 

Für dieses eine Spiel. :ugly:

Q

 

 

 

 

Eines ist besser als keines. :cookie: 

Vor allem, wenn dann so ein Ausnahmetitel dabei herauskommt. 

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Jo. Müsste ich auch mal Spielen - macht mich aber irgendwie nicht so an. :nixweiss:

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Geil - jetzt werden sie nie wieder ein Spiel machen, da sie zu MS gehören...

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Machen werden sie schon was, wird in 2.5 Jahren später dann einfach gecancelt :ugly:

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A Plague Tale: Innocence

 

Was für ein Erlebnis! Einfach wieder toll ein solches Spiel zu spielen! 

 

Die Story hat gut unterhalten; auch dank den tollen Charakteren, dem guten Voiceacting (hab's auf Englisch mit le french accent gespielt) und dem fantastischen Soundtrack. Dem feels man...

 

Gameplay mag nicht das tiefste ever sein, da darf man nicht zu viel erwarten. Aber hey, sooo grausam langweilig ist's nicht mal und mit der stetigen Addition von diverser Munition und dann sonst noch ein bissl upgraden... da gibt's immer mal wieder was Neues dazu. Passt tip top! 

 

Grafisch lässt's sich sehen, schön! Es ist ein rührender Hingucker. Das geplagte Frankreich ist schön, spannend, unangenehm, traurig, dreckig, machmal sogar ein bisschen hässlich. Fährt gut rein, bis am Schluss!

 

1000/zig1000 Rattenköttel :D

 

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Kingdom Hearts: Birth by Sleep Final Mix (PS4 Pro)

 

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Nach etwas mehr als 25 Stunden war ich auch mit diesem Teil der Collection fertig.

Nun, für das Gesamtverständnis war das ein bedeutsamer Titel, von daher bin ich froh, habe ich diesen auch noch durchgespielt.

 

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Auch die Idee mit drei verschiedenen Kampagnen fand ich zunächst ansprechend. Spätestens beim Durchgang mit Aqua war aufgrund der vielen Wiederholungen im Gameplay und den wiederverwendeten, sehr linearen Welten aber ziemlich die Luft draussen. Gerade gegen Ende musste ich mich eher durchbeissen. Wenigstens erzähltechnisch war es einmal etwas anderes.

 

Alles in allem sieht man Birth by Sleep auch auf der PS4 noch an, dass es für einen Handheld konzipiert wurde. So liessen sich die meisten Welten gut in einer knappen Stunde durchspielen, was das Spiel für kürzere Sessions attraktiv macht. Auch das Erlebnis am TV geht - auch dank der guten 4K-Conversion - trotz der etwas altbackenen Grafik in Ordnung.

 

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Hauptsächlich haben mich am Schluss das Setting und die vielen niedlichen Charaktere durch das Spiel getragen. Auch das Kampfsystem ist wohl eines der besten innerhalb des KH-Franchise. Ansonsten hätte ich das Spiel wohl ehrlich gesagt nicht beendet. Alles in allem muss ich sagen, dass Kingdom Hearts als Serie für mich persönlich bisher eher etwas überbewertet ist. Wirklich gut in spielerischer Hinsicht ist aus meiner Sicht bloss Kingdom Hearts 2, die weiteren von mir gespielten Ableger haben mich ansonste bisher nicht restlos überzeugt. Mal schauen, wie Dream Drop Distance und der KH3 Prologue werden - und dann natürlich KH3!

 

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Was Birth by Sleep betrifft, bin ich froh habe ich es gespielt, auch wenn es teilweise ein etwas harziges Vergnügen war. Dank des immer noch vorhandenen Disney-Bonus und des starken Kampfsystem reicht es unter dem Strich für ein knappes "Gut".

 

7/10 

 

 

 

 

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Boah Killu, du gibst dir echt die volle Dröhnung. :ugly:

 

Meinst, du kannst KH3 noch geniessen, wenn du dich hier teilweise durchbeissen musst und evt. anschliessend völlig übersättigt bist mit Disney-Charakteren und den ganzen KH-Charakteren? 😛

 

Aber Respekt, dass du das so durchziehst. Fürs Verständnis sicher auch eine tolle Sache. 

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On 6/1/2019 at 9:11 AM, Chinchilla said:

Boah Killu, du gibst dir echt die volle Dröhnung. :ugly:

 

Meinst, du kannst KH3 noch geniessen, wenn du dich hier teilweise durchbeissen musst und evt. anschliessend völlig übersättigt bist mit Disney-Charakteren und den ganzen KH-Charakteren? 😛

 

Aber Respekt, dass du das so durchziehst. Fürs Verständnis sicher auch eine tolle Sache. 

 

Ja, ich denke, ich werde nun sicherlich eine kleinere Pause einlegen, bevor ich mich DDD, 2.8 Final Chapter Prologue und dem letzten Film widme.

Im Moment bin ich tatsächlich etwas übersättigt, vor allem, weil sich das Gameplay bisher eigentlich nicht gross unterscheidet (abgesehen vom m.E. eher grottigen Chain of Memories :ugly:). 

 

Da ich Disney mag, bin ich aber zuversichtlich, dass ich es auch durchziehen werde. Mache das hauptsächlich, weil es halt ein Klassiker-Franchise ist, den ich bisher völlig ignoriert hatte. Und eben, die Remaster sind wirklich gut, auf der Pro sieht das in 4K auch heute noch völlig ok aus.

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Gratuliere für den Durchhaltewillen :lamy:  . Ich hätte es wohl nicht bei der Serie...

 

Bei mir wars zuletzt:

 

The Return of the Obra Dinn

 

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Eigentlich wollte ich mich ja schon letztes Jahr mit dem Spiel befassen, aber zu viele Releases machen das manchmal einfach unmöglich... Aber ich konnte nun in den letzten paaren Wochen in das Spiel abtauchen und es war eine wirklich tolle Erfahrung. Lucas Pope, der alleinige Entwickler von dem Titel, hat mich vor ein paar Jahren ja bereits mit Papers, Please begeistert und ich war daher auch ziemlich neugierig wie sein neustes Projekt sein wird.

 

Stellt sich heraus, es ist auch wieder ziemlich toll geworden und vor allem so grundlegend neu und anders, dass es wirklich ganz ganz weit weg vom vorherigen Werk positioniert ist. Im Spiel übernimmt man die Rolle von einem Versicherungsagenten, welcher das Verschwinden vom Segelschiff Obra Dinn und dessen gesamten Crew untersuchen und herausfinden soll, was genau sich an Bord von diesem Schiff getan hat.

 

So geht man an Bord mit einem dicken Buch, welches ein Bild der Crew und ein Manifest über sämtliche 60+ Passagiere an Bord und hat die simple Aufgabe jeden einzelnen an Bord zu identifizieren und was sein Schicksal geworden ist (wie ist er/sie gestorben oder wo ist er/sie am Leben). Als Unterstützung bekommt man aber natürlich noch ein kleines Hilfsmittel, nämlich eine magische Uhr, die einen - der entsprechenden Leiche vorausgesetzt - zum exakten Zeitpunkt von dem Tod dieser Person teleportieren kann. Dann kann man den Moment des Dahinscheidens von dieser Person genau mitverfolgen und muss zwei Sachen herausfinden: wer ist das und wie ist diese Person gestorben?

 

Und genau in diesem Moment fängt die Magie vom Spiel an zu wirken. Man durchforstet diese verschiedenen Fragmente und versucht durch kombinieren und auch Möglichkeiten eliminieren, die Gesichter der Crewmitglieder mit dem Manifest zu verbinden. Dies passiert vollkommen ohne Anleitung durch das Spiel, man durchforstet das Schiff nach den verschiedensten sterblichen Überresten und versucht sich so einen Reim aus der ganzen Geschichte zu machen. Und das ist alles ziemlich befriedigend, weil man kommt sich wie ein waschechter Ermittler vor. Man stellt Theorien auf, mutmasst über bestimmte Begebenheit und löst so Stück für Stück das Rätsel der Obra Dinn. Ich fand das ein unglaublich toller Prozess, der mich wirklich sehr motivierte und ein paar wirklich großartige Höhepunkte dabei hatte. Einzig bei der Menüführung fand ich das alles etwas fummelig, vor allem wenn es darum geht wenn man alle Erinnerungen gesehen hat und dann wirklich nur noch kombinieren und herausfinden muss. Aber das tut der Faszination vom Titel letztlich nur einen geringen Dämpfer, es bleibt ein fantastisches Konzept, welches schier perfekt umgesetzt wurde.

 

Präsentiert wird dann das Ganze noch in einem tolle monochromen Artstyle, welcher auf den ersten Blick sehr eigen daherkommt, aber auch eine tolle Stimmung erzeugt. Plus die Chance ist gross, dass man so etwas wie das noch nie gesehen hat. Der grossartige Soundtrack verdient meiner Meinung nach auch noch eine Erwähnung, er ist zwar eher klein, aber liefert so wuchtige Themen und Soundeffekte. Es hat sich fast ein wenig in mein Gedächtnis gebrannt.

 

Aber jetzt genug geschwärmt, The Return of the Obra Dinn ist ein fabelhaftes Puzzle-Spiel. Fans vom Genre bekommen hier ein echtes Zückerchen vorgelegt. Es hat eine einzigartige Spielmechanik und wird fantastisch präsentiert. Gönnt es euch!

 

4/5

 

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Observation habe ich auch noch durchgespielt, werde da auch noch ein paar Zeilen dazu schreiben. Aber eins vorweg, sehr cooles Game geworden in einem Setting das ich absolut liebe. Space Thriller :mushy: 

Edited by Raphaelo
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Sniper Elite 4 Italia

 

Wahnsinnig wie gross, wohl durchdacht und abwechslungsreich die einzelnen Level sind. Tolle Serie, von der ich seit Sniper Elite V2 Fan bin.

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vor 10 Minuten schrieb ushan:

Sniper Elite 4 Italia

 

Wahnsinnig wie gross, wohl durchdacht und abwechslungsreich die einzelnen Level sind. Tolle Serie, von der ich seit Sniper Elite V2 Fan bin.

Ich überlege mir ob die Serie etwas für mich ist. Ist es eher simlastig oder arcade-ig? Ratio von Zwischensequenzen/Gameplay? 

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vor 29 Minuten schrieb Bull3t:

Ich überlege mir ob die Serie etwas für mich ist. Ist es eher simlastig oder arcade-ig? Ratio von Zwischensequenzen/Gameplay? 

Zwischensequenzen gibt es nur in Spuelgrafik zu Beginn und am Ende jeder Mission. Simlastig ist es in Bezug auf das Snipen abhängig vom Schwierigkritsgrad, aber Windrichtung etc. muss man nicht berücksichtigen. Luft anhalten schon... Pro Level bist du 1-2 Stunden unterwegs und hast normalerweise Primär- und Sekundäraufgaben, die über das ganze Einsatzgebiet verstreut sind. Wie du die angehst ist dir komplett selbst überlassen.

 

Ich würde es einfach mal ausprobieren - Sniper Elite 4 Italia ist gerade im Angebot bei Wog.

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Posted (edited)

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Valkyria Chronicles 4 Switch

 

Nach der der derben Enttäuschung mit Valkyria Revolution in 2017 war ich lange skeptisch!


Aber die meisten Reviews bestätigten ja kurz nach Release das es sich hier um eine legitime Fortsetzung im Geiste handelte.

 

Teil 1 einst auf der PS3 war schon speziell und verwob gekonnt was ich persönlich lange gesucht und lange nicht mehr gefunden habe. Bzw. mein Glaube das solch ein Spiel den Weg nach Europa findet war schlicht eingeschlafen.

 

Für mich ist das was Valkyria Chronicles ausmacht eine logische Weiterführung alter Klassiker wie zB. Shining Force (ebenfalls SEGA)

 

Sega hat durch Valkyria Chronicles wieder eine "japanophile" Strategie Serie, die mit einem interessanten Cast an Charakteren super handgezeichneten Zwischensequenzen, die das einstige Spiel unverkennbar machten, ins Leben gerufen. Die Serie lief dann in der Folgezeit leider meist nur via Handhelds (PSP und DS), weil doch wieder zu sehr Nische. 

 

Um so mehr hab ich mich über die Ankündigung von Teil 4 (PS4,One,PC und Switch) gefreut.

 

Den es ist schlicht ein perfektes Spiel für die Switch! hier kurz eine Schlacht da kurz die Truppe modernisiert usw. Man kann es wen man umsteigen muss auch wieder fix zur Seite legen und trotzdem Progress und kommt dem Ende näher!

 

Teil 4 spielt im gleichen Krieg wie Teil 1 nur an einer anderen Front! Verteidigte man in Teil 1 noch das Heimatland und konnte dort mit seiner Truppe einen entscheidenden Sieg erringen, so war dies aber nur möglich weil ein anderer Teil der Armee parallel an einer anderen Front in die offensive ging und dort einen Großteil der feindlichen Streitkräfte gebunden hat.

 

Just diesen Part der in Teil 1 nur erzählerisch am Rande erwähnt wird  spielt man nun in Teil 4 und auch dort gibt es wieder tolle Charaktere, Freundschaften, Verrat und Aufopferungen! Quasi das ganze Programm was Teil 1  ausgemacht hat nur in größer und besser. Hinzu kommt das bekannte Gameplay. rundenbasierend bewegt man seine Soldaten über die jeweilige Map/Mission. Gekämpft wird dann aktiv. Das heißt man selbst zielt und drückt ab. Faktisch entscheidet man aber nur wo man treffen möchte (Kopfschuss, Bodyschuss) und lässt dann die Charakterwerte und die Umständen das Ergebnis auswürfeln, den freiwillig daneben zielen, was theoretisch möglich wäre, macht ja keiner! Wie immer ist auch ein Panzer am Start und eben die unterschiedlichen Waffengattungen zu Fuß. Neu ist der Mörsersoldat der speziell auf der Feindesseite richtig fies sein kann!

 

Ich mach es nun kurz der Cast hat mir wieder super gefallen. Auch die normalen Soldaten die man einfach rekrutiert und durch den Krieg führt wachsen einem an Herz. Das machen die Japaner einfach gut! Die Missionen wurden ständig knackiger und die Geschichte mit Ihren Twists konnte mich doch auch wieder überraschen und bis zum Ende bei Laune halten!


Fazit

8.5/10

Für Rundenstrategiefans ein Fest!

 

Wäre super wen bei SEGA sich wieder wer an die alte Marke Shining Force erinnert und diese möglicherweise ähnlich und angelegt an das Gameplay von VC4 neu aufarbeitet. Ich wäre insta gehyped, keine Frage !!!

 

 

 

 

 

Edited by Hlaine
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