Goldstein Geschrieben 19. November 2012 Geschrieben 19. November 2012 Wenn ich unsicher bin dann warte ich auf die Wertung und Test Inhalt von 360Live Ja, das ist ja kompetenter Gamingjournalismus dort vom Feinsten . @ Kotaku: Für mich haben sie eben in letzter Zeit ziemlich abgegeben, vor allem, was die teilweise schon reisserische Qualität ihrer Reportagen und News betrifft. Es gab eine Zeit, wo ich diese Seite sehr häufig angesteuert habe. Aber irgendwie ging auch dort etwas die Qualität verloren, scheint mir. Zitieren
Bull3t Geschrieben 19. November 2012 Geschrieben 19. November 2012 Seit einiger Zeit wäge ich weniger Magazine gegeneinander ab. Die Meinungen und unterschiedlichen Wertungsraster dahinter sind zu vergleichsfrei, obwohl die meisten zwischen 0 und 100 bewerten. Ich beschränke mich auf bspw Game Informer, Eurogamer, Gametrailers und linse hier und da in GamePro und Konsorten hinein um ein wenig rumzuschnöckern. Wie erwähnt, nun gross GT mit IGN und 4P zu vergleichen und mich wundern warum da 10-30 Pkte Unterschied sind - es bringt irgendwie nix. In den heutigen Medien lobe ich mir mehr die Vielfalt und Zugänglichkeit. Ob es jeweils Titel sind 'die etwas für mich sind', das liegt eigentlich auch eher an mir als an zigg Pressemeinungen. Habe auch schon Spiele genossen, obwohl sie einen Metaschnitt unter 80 hatten. Auf Wertungen und viele Magazine zu verzichten ist heute ähnlich unmöglich, wie alle teilgleich ernst zu nehmen. Was ich mir vorstellen könnte, dass einzelne Journalisten aufpoppen und im Netz 'geliked' werden wie es bei Youtube-Channels und Facebook-Propheten bereits der Fall ist. Ein schönes Beispiel ist Marcus Beer als Annoyed Gamer oder der Meinungsaustausch innerhalb Invisible Walls, wenn man so will. Es ist meiner Meinung nach das Zwischending von morgen - die Hochzeit aus Presse und Everyday-Gamern. Ich stille die Neugier jedenfalls über unterschiedliche Medien. Das gab's auch schon, dass ich bei zensiert ein Spiel unter den neueren Games aufgeschnappt habe - mich dann umgekehrt darüber im Netz informert. Eines davon war World of Goo (gut, das bekam hohe Wertungen, aber gekannt hatte ich es trotzdem ned). Da oft Grafik oder Produktionsvolumen überhaupt erst Reviewer oder Magazine aufmerksam machen - da denke ich steckt die Industrie nach wie vor in seinen Kinderschuhen. Aber wir haben ja Foren Zitieren
KNET Geschrieben 19. November 2012 Geschrieben 19. November 2012 Kotaku ist inzwischen eine Mischung aus tmz und Bild. Zitieren
DeftOne Geschrieben 19. November 2012 Geschrieben 19. November 2012 Naja, ich bin ja schon lange der Meinung, dass ein Gamer seinem eigenen Auge am meisten zu vertrauen hat. Deswegen kaufe ich seit ich klein bin die Spiele nach Cover, Titel und wenn es immer noch nicht klar sein sollte, schau ich auf die Rückseite. Das einzige Spiel, welches ich jemals wegen einer guten Wertung gekauft habe war Hotel Dusk, habe bisschen bei 4players.de im Archiv rumgewühlt und geschaut, was die da so unter DS-Toptiteln haben und joa, das war's dann auch schon. Ist doch immer noch am spannendsten, wenn man gar nichts über die Spiele weiss, die man so im Laden sieht. Lieber 1-3 Mülltitel im Jahr kaufen, als sich so gut darüber zu informieren, dass man sich während dem Spiel schon fast langweilt. Zitieren
Goldstein Geschrieben 19. November 2012 Geschrieben 19. November 2012 Jo, habe es auch schon erwähnt. Das Bauchgefühl täuscht bei den meisten erfahrenen Gamern einfach nicht mehr. Um mal einige Beispiele der jüngeren Vergangenheit zu nennen: Ich war mir bspw. sicher, dass Hitman ein im allerbesten Falle und wenn überhaupt gutes Spiel und sicher nicht mehr werden würde. Ich war mir absolut sicher, dass Dishonored sehr ansprechend wird, aber an BioShock nicht herankommen wird. Ich war mir zu 100% sicher, dass ich von Diablo 3 enttäuscht sein würde, weil es einfach nicht meine Vorlieben anzusteuern vermag, etc. Natürlich darf man das oft im Vorfeld nicht rausposaunen, da man ansonsten als Hater oder Fanboy abgestempelt wird, aber meist genügen einige wenige Gameplayvideos und Berichterstattungen, um schon das ungefähre Potenzial eines Spiels einordnen zu können. Spielen hat mit Intuition zu tun. Also darf man auch gut und gerne im Vorfeld ein wenig auf sein eigenes Bauchgefühl vertrauen, wenn es darum geht, sie für sich einzuordnen. Das hat nichts mit "biased" oder dergleichen zu tun, sondern ist eine Fähigkeit, die wir als Gamer nach tausenden von Stunden einfach sukzessive entwickelt haben. Insofern ist man dann auch selbst schuld, wenn man sich wider besseres "Wissen" von Hypereviews blenden lässt. Zitieren
DeftOne Geschrieben 19. November 2012 Geschrieben 19. November 2012 Joa, die jahrelange Erfahrung hilft einem da schon ganz gut. Ein Mensch sollte ja schon noch selbst wissen, was einem gefällt. Klar gibt es immer ein bombasten Spiel, dass auch in einem uninteressanten Setting einen zu überzeugen vermag, aber da muss halt der Fokus für die Person zumindest stimmen. Dass man mittlerweile nicht mal mehr im Vorfeld skeptisch gegenüber Titel sein darf, halte ich auch für eine etwas komische Entwicklung. Wenn einem etwas nicht gefällt, dann ist das nunmal so. Da nützt es auch nichts wenn sich 20 User auf den Titel freuen, zumindest nicht für einen selbst. Naja so ist nunmal das Internetzeitalter. Zitieren
Goldstein Geschrieben 19. November 2012 Geschrieben 19. November 2012 Es hat ja oftmals nicht nur mit "Nicht-Gefallen" zu tun. Ziemlich oft kann man imo auch mögliche Limitierungen/Schwächen des Produkts mit relativ guter Quote erahnen. Zitieren
radiant Geschrieben 21. November 2012 Geschrieben 21. November 2012 Wie wir aktuell wieder sehen, geben wir im Endeffekt doch viel auf Wertungen -> Händer gseh? Gamespot het es 6 gä -> Woooooah, EDGE git e 7 Offenbar und im Endeffekt halt doch irgendwo ein Indikator und vielleicht auch "Anker" für den Spieler.. Zitieren
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