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Geschrieben

Kadokawa Corporation kauft ACQUIRE

 

08.02.24 - Die Kadokawa Corporation hat bekannt gegeben, dass sie den Entwickler der Octopath Traveler-Serie, ACQUIRE, von GungHo Online Entertainment übernommen hat.

In den Geschäftsergebnissen für das letzte Quartal des Jahres 2023 gab das Unternehmen bekannt, dass ACQUIRE Corp. jetzt eine hundertprozentige Tochtergesellschaft ist. Diese Übernahme zielt darauf ab, die Fähigkeit zur Schaffung geistigen Eigentums in Spielen zu stärken.

ACQUIRE, gegründet 1994, ist bekannt für die Entwicklung und Vermarktung von Originalspielen für Konsolen sowie für Auftragsentwicklungen. Zu ihren erfolgreichen Spielen gehören die Octopath Traveler-Serie für Square Enix, die Tenchu- und Way of the Samurai-Reihen sowie Akiba's Trip.

Die Kadokawa Corporation erwartet durch diese Übernahme Synergien mit bestehenden Tochtergesellschaften im Spielebereich, eine Stärkung der Planungs- und Entwicklungskapazitäten sowie eine Erweiterung des Angebots an Konsolenspielen.

Geschrieben

Und noch eine Übernahme:


 

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RuneScape-Macher wurde für EUR 1,05 Mrd. übernommen

09.02.24 - CVC Capital Partners und Haveli Investments haben offiziell bestätigt, dass sie den RuneScape-Entwickler Jagex von der Carlyle Group erwerben werden. Die genauen Bedingungen des Deals wurden nicht bekannt gegeben, aber laut Berichten plant CVC, rund EUR 1,05 Mrd. für den Kauf auszugeben.

CVC Capital Partners mit Sitz in Luxemburg ist eine der weltweit größten Private-Equity-Firmen und hat hauptsächlich in Sportteams und -ligen investiert. Haveli Investments mit Sitz in Austin ist ein erfahrener Spiele-Investor und hat bereits Unternehmen wie Behaviour Interactive, Omeda Studios und Candivore unterstützt.

Jagex beschäftigt weltweit mehr als 700 Mitarbeiter und ist vor allem für seine RuneScape-Franchise bekannt, die seit 23 Jahren mehr als USD 1,5 Mrd. eingebracht hat. Im Jahr 2023 verzeichnete das Unternehmen einen Rekord an Abonnenten sowohl für RuneScape als auch für Old-School-RuneScape.

 

 

 

 

  • 3 weeks later...
Geschrieben

Bei all den Schlagzeilen rund um Übernahmen und Kündigungswellen... mutet es fast schon surreal, gleichzeitig aber mutig und "trendsettend" an, was die folgenden zwei Studios tun :ugly:  ... nämlich das genaue Gegenteil. Sie "kaufen" sich frei.. respektive machen sich frei von denen, die sich die Studios einverleibt haben:


 

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Toys for Bob trennt sich von Activision

01.03.24 - Toys for Bob, der Entwickler von Spyro Reignited Trilogy und Crash Bandicoot, wird sich von Activision abspalten und ein eigenständiges Studio gründen. Das Unternehmen will sich sich in Zukunft als Indie-Spielentwicklungsstudio etablieren.

Toys for Bob sieht dadurch die Gelegenheit, sich weiterzuentwickeln und neue Spiele zu kreieren. Dafür prüft Toys for Bob auch eine mögliche Partnerschaft mit Microsoft. Die Entwickler betonen die Unterstützung von Activision und Microsoft für diese neue Ausrichtung, und sie werden weiterhin eng mit ihnen zusammenzuarbeiten.

 

https://www.toysforbob.com/blog/2024/WereGoingIndie

 

Hier klingt's zwar etwas komisch.. man trennt sich von Activision, die selbst MS gehören, und will mit MS eine Partnerschaft eingehen :ugly:  ? Könnte vielleicht damit zu tun haben, dass sie gerade noch an einem Spiel arbeiten, von dem die Rechte selbst Activision respektive MS gehören? Man will ja gem. dem Blog-Post auch neue Spiele erschaffen.

 

 

Und das zweite:


 

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Gearbox verlässt möglicherweise Embracer

29.02.24 - Laut Kotaku ist der Borderlands-Entwickler Gearbox dabei, sich von der Embracer Group zu trennen.

Über einen Verkauf wurde erstmals im vergangenen September berichtet, kurz nachdem Gearbox in die Entlassungen bei Embracer verwickelt wurde. Damals zeigten zwei ungenannte Parteien Interesse an der Übernahme des texanischen Studios.

Quellen berichteten Kotaku, dass Gearbox-CEO Randy Pitchford Anfang dieser Woche den Mitarbeitern mitteilte, dass eine Entscheidung über das Studio gefallen sei. Weitere Informationen würden im März bekannt gegeben.

Embracer kaufte Gearbox ursprünglich 2021 für USD 1,38 Mrd. Seitdem hat der Entwickler TinyTina's Wonderlands entwickelt und Drittanbieter-Titel wie Remnant 2 veröffentlicht.

 

https://kotaku.com/borderlands-4-gearbox-embracer-acquisition-1851297286

 

 

Wenn das so weiter geht, brauchen wir einen "Escape the Publisher"-Faden.

 

 

Embracer selbst möchte nun übrigens Saber verkaufen!


 

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Bloomberg: Embracer Group verkauft Saber Interactive für USD 500 Mio. / Entwicklung von Star Wars: The Knights of the Old Republic wird fortgesetzt

29.02.24 - Das schwedische Gaming-Unternehmen Embracer Group AB wird eine seiner größten Tochtergesellschaften, Saber Interactive, im Rahmen eines Deals im Wert von bis zu USD 500 Mio. an eine Gruppe von Privatinvestoren verkaufen, so eine mit der Transaktion vertraute Person gegenüber Bloomberg.

Saber wird ein privates Unternehmen mit rund 3.500 Mitarbeitern, sagte die Person, die nicht genannt werden möchte, da es sich um nicht-öffentliche Informationen handelt. Das Unternehmen plant, die Entwicklung eines Remakes von Star Wars: The Knights of the Old Republic fortzusetzen.

Die Transaktion ist einer der bisher größten Schritte von Embracer im Rahmen einer laufenden Kostensenkungsinitiative, in deren Verlauf das Unternehmen im vergangenen Jahr Mitarbeiter entlassen und Studios in aller Welt geschlossen hat.

Zu Saber Interactive gehören mehr als zwei Dutzend Entwicklerstudios, darunter 34BigThings, Aspyr Media, New World Interactive, Slipgate Ironworks, Snapshot Games, Tuxedo Labs und Tripwire Interactive.

Saber und Embracer lehnten eine Stellungnahme ab.

 

 

  • 4 weeks later...
  • 2 months later...
  • 5 months later...
Geschrieben

Verständlich, aber ich fände vor allem natürlich FS am richtigen Ort bei Sony. Und ich will das auch nur damit alle Gamer die Wahl haben, Spiele dort zu spielen wo sie es bevorzugen. MS-Argumentation: Es geht nicht darum jemandem etwas wegzunehmen, sondern möglichst vielen Spielern zu ermöglichen ein Spiel zu spielen (auf einer Sony Konsole) und die Wahl zu haben :coolface:

Geschrieben

Denke FS/Sony bringt trotzdem noch alles auf PC, wenn auch später, was mir aber Sorgen bereitet ist eher "Acquire, co-developers of Octopath Traveler and, intriguingly, the developers of the just-released Nintendo exclusive, Mario & Luigi: Brothership.". Ich liebte Octopath und sie machen nen verdammt guten Job, hoffe deshalb weiterhin, dass ich was auf Nintendo-Konsolen von Acquire sehe. 💀

  • 4 weeks later...
Geschrieben

Das grüne Lager darf aufatmen. Es gibt lediglich eine "strategische Kapital- und Geschäftsallianz". Will heissen: Sony erhöht seinen Anteil an Kadokawa von 7 auf 10 Prozent. An FS direkt hält Sony bereits 14 Prozent (70 Prozent sind bei Kadokawa).

Somit kauft Sony weder Kadokawa noch From Software direkt und wird auch den Animemarkt vermuntlich nicht trockenlegen.

 

Quelle

Geschrieben
Quote

 

Sony integriert Bungies Team für strategische Partnerschaften in PlayStations Franchise-Entwicklung

21.12.24 - Das Team für strategische Partnerschaften von Bungie ist in die Franchise-Entwicklungsabteilung von PlayStation integriert worden. Das berichtet TheGamePost.

Dieser Schritt vertieft die Zusammenarbeit zwischen Bungie und Sony, die seit der Übernahme des Studios durch Sony 2022 kontinuierlich ausgebaut wird. Joss Price, Leiter des Teams für strategische Partnerschaften bei Bungie seit 2021, kündigte den Wechsel auf LinkedIn an. Das Team wird künftig in der Abteilung für Franchise-Entwicklung und Portfolio-Strategie von PlayStation arbeiten, die von Tim Kamienski und Asad Qizilbash geleitet wird.

Das Team von Price wird jetzt daran arbeiten, PlayStations Spielemarken in globale Unterhaltungs-Franchises zu verwandeln.

 

 

"Vertieft die Zusammenarbeit" -> macht Bungie aber auch weniger und weniger relevant irgendwie :ugly:  ... vermutlich das oder das Studio wäre aufgrund Misswirtschaft irgendwann geschlossen worden.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 22 Stunden schrieb ushan:

Für was auch immer sie Bungie unbedingt haben mussten für 4 Mrd....

 

:rolleyes:

Für 12 live service Games bis 2026!

Was ist davon noch übrig? Ich glaube 6 geplante? Und eines dieser 6 war Concord...

bearbeitet von Naryoril
Geschrieben

"Spannender", aber inhaltlich jetzt nicht völlig aus den Socken hauender Einblick in die Übernahme Naughty Dogs durch Sony im Jahre 2001:


 

Quote

 

Naughty Dog erklärt Verkauf an Sony 2001

25.12.24 - Andrew Gavin, der Mitgründer von Naughty Dog (The Last of Us), hat auf LinkedIn erklärt, warum das Studio 2001 an Sony Computer Entertainment verkauft wurde - eine Frage, die er nach eigenen Angaben ständig gestellt kriegt.

In den 1980er Jahren lagen die Budgets für die Spiele-Entwicklung im überschaubaren Bereich von unter USD 50.000 pro Spiel. Selbst aufstrebende Projekte wie Rings of Power (1988-1991) für das Mega Drive kosteten etwa USD 100.000 - ein Betrag, der durch moderate Gewinne gedeckt werden konnte.

Der Sprung zu USD 1,6 Mio. für Crash Bandicoot zeigte bereits, dass ambitionierte Spiele eine erhebliche finanzielle Last bedeuteten. Die Kosten explodierten bei Jak and Daxter ('99-01) auf USD 15 Mio. und stiegen ab 2004 bei späteren Spielen wie Jak 3 auf bis zu USD 50 Mio.

Naughty Dog finanzierte bis zum Jahr 2000 alle Projekte selbst. Der Druck, diese immer teureren Produktionen unabhängig zu stemmen, war enorm und brachte das Studio an seine finanziellen Grenzen. AAA-Studios waren (und sind) laut Gavin stark von Publishern abhängig, da die meisten Entwickler nicht die Mittel haben, solche Budgets selbst zu tragen. Dies gibt den Publishern erheblichen Einfluss, oft auf Kosten der kreativen Freiheit.

Durch die Übernahme durch Sony konnte Naughty Dog langfristige finanzielle Stabilität und Ressourcen sichern. Diese Unterstützung erlaubte es dem Studio, weiterhin innovative und qualitativ hochwertige Spiele zu entwickeln, ohne die ständige Angst vor finanziellen Einbrüchen, wie Gavin erklärt.

Im Nachhinein war es die richtige Entscheidung: Der Verkauf an Sony erwies sich als vorteilhaft, da die Produktionskosten in der AAA-Branche seitdem weiter gestiegen sind - auf USD 300 Mio. bis USD 500 Mio. für moderne Blockbuster-Spiele. Unter Sony konnte Naughty Dog Projekte wie Uncharted und The Last of Us umsetzen, ohne finanzielle Risiken selbst tragen zu müssen.

 

 

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