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Geschrieben
vor 10 Stunden schrieb Raphaelo:

Zuletzt mal was nachgeholt:

 

Pentiment

Kann ich so nur unterschreiben. Ein tolles Spiel. Könnte mir vorstellen, das bald wiedermal zu spielen. 

 

 

 

Replaced

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Das Spiel findet in einer wunderschönen Cyberpunk Umgebung statt, mit einer super schönen 2.5D Grafik, welche die Atmosphäre herrlich einholt. Die Kämpfe fühlen sich flüssig an und bestechen durch sehr nice Animationen. 

Und....das wars dann leider auch schon. Ich möchte das Spiel lieben, da es eigentlich alles was ich mag anspricht. Cyberpunk. 80ies Retro Feeling mit Syntisound aber es zündete einfach nicht. Nach den ersten 2h empfand ich das Spiel nur noch als eine Aufgabe die vor mir liegt. Man quält sich elendig lange durch Passagen in denen nichts passiert. Bzw man etwas klettert und lächerlich einfache Puzzles löst. Die Rätsel sowie das hacking sind zwar Innovativ. Aber nicht wirklich fordernd. Auch die Musik mag einen nicht so sehr zu packen, wie sie könnte. Sie läuft nur etwas im Hintergrund. 

Die Parts in der sicheren Stadt, bei der man mehr oder weniger einfach jeden NPC der was zu sagen hat abklappert ist ziemlich zähflüssig, da sie alles relativ weit auseinander sind und man schlussendlich mehrmals einfach hin und her läuft. Die Story mochte mich konnte mich jetzt auch nicht wirklich packen. 

Das Spiel startet stark und fällt noch stärker ab, wenn man sich einmal an der unglaublichen schönen ästhetik sattgesehen hat. 
Wäre das Spiel nach 5-6 Stunden durchgewesen, würde ich es positiver bewerten. Aber die letzten paar Stunden haben mir keinen Spass mehr gemacht. 

 

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Geschrieben

Ich definiere für mich Forza Horizon 6 als beendet mit dem Erhalt vom Toyota Sprinter. Ich werde sicher immer mal wieder ein Paar Dinge der Seasons machen, aber Kampagnentechnisch habe ich alles, was mir Spass macht, erledigt. 

 

Die Open World ist wunderschön und die Autos machen Spass, aber ich finds ein bisschen überladen mit der schieren Masse an Rennen und DIngen zum überfahren.

Ich hätte lieber weniger davon und mehr Showrennen oder Special events. Die einzelnen Rennen sind sich zu änhlich und fahren sich alle einigermassen gleich. Klar kann mans abändern indem man mit andern Autos fährt, aber mir persönlich ists am Ende zu ähnlich.

Geschrieben

Battlefield 6

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Battlefield 6 liefert genau das, was man von einem modernen Shooter erwartet:  brachiale Action, ein starkes Gunplay und im Multiplayer jede Menge Spass. Die Kampagne ist cinematisch inszeniert, bietet abwechslungsreiche Locations und bleibt mit ihren 5–6 Stunden angenehm kurz und knackig. Die KI der Gegner hat mir gar nicht gefallen, ich würde sie mit Kanonenfutter betiteln. 

 

Der Multiplayer ist klar das Herzstück des Spiel, wer den SP nicht spielt, verpasst wirklich nichts. 

 

7 von 10

 

 

----

Halo (Remake) 

 

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Halo zeigt nach rund zehn Stunden auf Heldenhaft eindrucksvoll, warum der Klassiker auch nach 25 Jahren noch funktioniert. Das Remake sieht über weite Strecken fantastisch aus, auch wenn die Unreal‑5‑Engine bei einzelnen Charaktermodellen gelegentlich ihre weniger hübsche Seite zeigt. Spielerisch überzeugt es mit sinnvollen Modernisierungen wie Waffenzoom und Sprint, ohne den ursprünglichen Flow zu verlieren.

Die Kampagne bleibt dank der starken Gegner‑KI deutlich fordernder als etwa Battlefield – Grunts abzuknallen macht einfach immer noch herrlich Spass. Der Soundtrack und die Effekte gehören weiterhin zum Besten. Durch Koop und Schädel‑Aktivierungen gibt es einen ordentlichen Wiederspielwert, doch das Fehlen eines Multiplayer‑Modus ist ein echt schade und kostet Punkte in der Bewertung.

 

Für Game‑Pass‑Spieler ist es trotzdem ein klarer Fall: reinschauen.

 

Falls jemand von LG mal bock hat auf eine LG-Koop-Session: einfach melden! :)

 

8.5/10

 

 

Geschrieben

Tales of Berseria Remastered (PS5 Pro)

 

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Pro & Contra

 

+ umfangreich mit viel Nebencontent

+ ziemlich gute Story

+ sehr ansprechendes Kampfsystem

+ sympathische Charaktere und interessanter Antagonist

+ gefälliger Soundtrack

+ viele lustige Skits

+ günstiger Preis

-  absolut minimaler Remaster-Effort

-  grafisch altbacken

-  Ende zieht sich in die Länge

-  leider auch etwas Fillercontent

 

Fazit

 

Die Tales of-Reihe war mir immer sehr sympathisch und Berseria war schon sehr, sehr lange in meinem Backlog. Vermeintlich grandioser Zeitpunkt, um das Remaster für die PS5 zu spielen. Leider, und damit das Schlechte vorweg, ist ToB Remastered einer der schlechtesten Remaster-Efforts, die ich bisher selbst erlebt habe. Abgesehen von einem 4K-Upscaling gibt es hier wirklich grafisch keinerlei Verbesserungen. So sieht ToB halt auch im Remaster wirklich wie ein hochskaliertes PS3-Spiel aus. Immerhin sind die Ladezeiten kurz und die Framerate ist stabil. Trotzdem: Das wäre für viele ein Gratis-Patch gewesen und kein 40 Franken-Cashgrab.

 

Von der lausigen PS5-Version einmal abgesehen, ist Berseria auch heute noch ein umfangreiches, gutes JRPG, das man sich sowohl als Fan des Genres als auch als Fan der Reihe absolut geben kann. Ich sage „kann“ und nicht „muss“, weil es, vielleicht abgesehen vom wirklich wieder tollen Kampfsystem, in den meisten Bereichen einfach „nur“ gut ist: Story, Weltdesign, Soundtrack, Charaktere - all diese Bereiche gefallen ohne aber besonders herauszustechen. Wer aber gute RPG-Unterhaltung sucht und sich vom für ein JRPG relativ frischen Rache- bzw. Antiheroplot angesprochen fühlt, wird hier sicherlich seine Freude daran haben.

 

Es hat mir Spass gemacht, Velvet auf ihrer Reise zu begleiten.

 

 

7.5/10

 

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PS: Im Tales-Ranking würde ich es Hinter Vesperia, ungefähr auf einer Höhe mit Xillia (vielleicht leicht dahinter) und vor Zestiria einstufen.

Geschrieben

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The Roottrees are Dead (Steam)

Das war ganz toller Rätselspass! Wie ein richtiger Detektiv gräbt man sich durch Artikelfetzen, einem altertümlichen Internet und der schlechtesten Suchmaschine, die eine Bibliothek je gesehen hat. Ziel ist es nicht etwa einen Mörder zu finden, sondern einen Familienstammbaum aufzudecken. Die grosse Kunst, die das Spiel meistert, ist, gerade mal so viel Information zu liefern wie nötig, um den nächsten Hinweis zu finden. Erst nach und nach beginnt man, die Hinweise zu verknüpfen und die Familie und ihre Geheimnisse kennenzulernen. 

 

Wer den Tipp-Button ignoriert, zerbricht sich mitunter lange den Kopf, bis sich endlich der Knopf löst und neue Hinweise auftauchen. Hier Insanitysouls Bericht:

On 1/28/2025 at 9:53 AM, Insanitysoul said:

The Roottrees are Dead

 

Ich glaube ich hab mir bei dem Spiel das Hirn verstaucht. Selten so was schwieriges an Rätselspiel gemacht wie das hier. 

[...]

Ich hatte circa 10h und war gefühlt recht fix unterwegs :) 

Das fand ich beim Durchlesen ganz lustig, denn ich habe es eigentlich nicht als so schwierig empfunden, wie Insy hier suggeriert, habe allerdings für das Basisspiel alleine mehr als 15 Stunden gebraucht. Die Ente habe ich bis zum Schluss nur zwei Mal bemüht, und dabei lediglich die Ehefrauen zweier Roottrees vertauscht. Ich interpretiere das so, dass ich mehr Zeit in die Durchsicht aller Hinweise und Texte investiert habe, wodurch die Verknüpfungen eher ersichtlich wurden.

 

Nun steht noch das beim Kauf inkludierte Sequel an. Freue mich fest drauf, weiss aber noch nicht, ob ich lieber zunächst etwas Anderes spielen will. Mein Kopf raucht immer noch...

Geschrieben

Skate Story (PS5)

 

"War geil", sollte ausreichen. Bin nicht so der Herr der Worte, darum mach ichs kurz und komm gleich zu den Kritikpunkten als Gamer. Wer sich das Ding geben will, darf keinen Hang zu Epilepsie haben. Der Skater besteht komplett aus Glas, weil er mit dem Teufel einen Deal abschliesst. Man steuert nämlich einen Dämon, der seine Seele wieder haben will. Der Boss der Hölle verspricht, wenn man alle Monde der Hölle verspeist hat, kriegt man das Ding zurück. Haken an der Sache, man muss durch die Ebenen der Hölle skaten und verwandelt sich dabei in Glas. Nun jagt man grindend, tricksend durch Ebenen/Levels, um seinen Hunger nach Monden zu stillen. Immer dabei, eine grosse Portion Philosophie.

 

Schön glitzernd und mit anständigem, funkigem, chilligem oder locker rockigem Sound, dreht man dann in der Hölle seine Runden. Dabei lernt man Tricks wie wie Ollies, Reverts, Grinds und wie sie alle heissen um Punkte zu scoren oder diese Scores dann als Angriffe gegen Gegner einzusetzen. Eigentlich ist das Spiel recht simpel. Nun besteht man aber aus Glas und wir alle wissen, Skaten ist kein Mattensport.

Für mich war die Steuerung etwas kritisch. Man kann es zwar umschalten, aber in der Standardsteuerung nervt vor allem das ständige X Drücken um sich vom Fleck zu pushen. Den Antrieb brauchts aber, um dann hoch über Ramps und Hürden zu springen. Ach, das Jumpen mit O war sehr gewöhnungsbedürftig. Das dann noch mit irgendwelchen Tastenkombos per Schulter oder Kreuztasten zu kombinieren, kann einem schnell mal die Combos verheizen. Die Geschichte, Aufbau um und in der Hölle, das war sehr speziell. Genau mein Geschmack. Die Gründe wieso sich Devolver für den Titel als Publisher angeboten hat, könnten offensichtlicher nicht sein. Mit der Kollisionsabfrage hat das Game jedoch etwas zu kämpfen. Zu schnell oder zu spät splittert man in seine Einzelteile und man checkt dabei nicht mal wieso. Ich habs mit den Grundeinstellungen gezockt, man kann es aber auch im Babymodus oder Cheatmodus spielen. Was unendlich Energie mit Barrierefreiheit zu tun hat, ist mir ein Rätsel.

Dennoch wars lustig, nach Ende der Hauptgeschichte mal als unzerstörbares Glasmännchen die einzelnen Parks oder Sets abzuskaten. Es gibt auch einiges zu entdecken oder zu sammeln. Für Trophäenjäger eigentlich ein leichtes Ding -sieht man von der Trickfarming-Trophy ab. 

 

For me 8/10

Geschrieben

Disney Epic Mickey: Rebrushed

 

Vor langer Zeit mal angefangen, dann etwas den Faden verloren. Was für ein Fehler.

Nette kleine Geschichte (Disney-typisch). Schöne Grafik, tolle Steuerung, keine 0815-Mechaniken.

Lediglich das Backtracking gegen Ende fand ich dann schon etwas arg mühsam. Die Zwischenlevel für einen Abschnittswechsel sind mit viel Liebe gestaltet und erinnern an alte Klassiker (Steamboat, Fantasia u. v. m.). Zum Glück können diese beim wiederholten Mal gegen wenige Credits übersprungen werden (gute Designentscheidung). Vereinzelt hatte die Kamera ihre Tücken und ich sprang in den Abgrund. Aber durch die überschaubaren Level, war das nie wirklich ein Problem.

 

Oswald ist mir mittlerweile sogar ans Herz gewachsen und sein Charakter gefällt mir fast besser als der von Mickey.

 

7/10 Mausohren

 

Geschrieben

Star Fox (Switch 2)

 

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Das perfekte Remake. All zu viel anders kann man das gar nicht beschreiben. Es fühlt sich neu an und ist im Kern dennoch das alte Spiel. Selten hatte ich so viele Muscle-Memory-Momente. Die Gegner kommen, wo man sie erwarten würde. Die Bosse haben noch die selben Schwachpunkte wie damals - das "grosse" Problem hierbei ist höchstens, dass gerade bei den Bossen das Treffer-Feedback nicht so gut umgesetzt worden ist. Das hat man damals besser gelöst und sollte noch per Patch nachgebessert werden.

 

Es fühlt sich auf jeden Fall suuuuper toll an. Arwing, U-Boot und Panzer steuern sich 1A und abartig flott. Genau so muss das. Und die ganzen Star-Wars-Referenzen waren und sind natürlich damals wie heute top notch. Aufpoliert wurde auch die Präsentation. Es gibt haufenweise neue Cutscenes, Dialoge und Story-Elemente, die sich heute so anfühlen, als wären sie damals schon dagewesen.

 

min. 9/10 Arwings

 

 

Wave Race 64 (Switch Online)

 

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Dieses Games ist "nach Hause kommen". Man startet es auf, der WR-Intro-Sountrack spielt ab, man bekommt Gänsehaut, sieht die nach wie vor top animierten Wellen und fühlt einfach nur Ruhe. Fühlt sich so sterben an? Man mag monieren, dass der Gesamtumfang etwas klein geraten ist. Manche meine, dass dadurch der Wiederspielwert sinkt. Ich sehe das etwas anders. Das Spielgefühl ist so gut und gerade in der Meisterschaft führen die verschiedenen Schwierigkeitsgrade teils unterschiedliche Streckenoutfits herbei - oder die Bojen oder Gefahrenitems sind anders platziert. Dazu lockt der Stunt Mode im Dolphin Park, den man aber erst frei befahrbar freischaltet, wenn man im Stunt Mode alle Ringe und Tricks absolviert.

 

Wave Race 64 ist mehr als nur Kindheit. Es ist Kult & Frieden.

 

9/10 Jet-Skies

Geschrieben

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Warhammer 40‘000 - Space Marine Anniversary Edition (Steam Deck)

 

Obwohl ich es noch nie gespielt und bislang auch keine Berührungspunkte zum WH40K-Universum hatte, fühlte sich das Spiel wie ein kleiner Nostalgietrip an. Genau so haben sich Shooter aus der XBOX360- und PS3-Zeit angefühlt.

 

Das ist aber definitiv nicht nur ein Kompliment: Die graubraunen Schlauchlevels und das wirklich arg simple Gameplay sind definitiv Relikte aus vergangenen Tagen - man merkt, dass sich gerade auch im Shooter-Bereich recht viel getan hat. Auch ist SM1 wohl nicht der allerbeste Vertreter seiner Art; auch die alten GoW-Titel boten doch etwas mehr Abwechslung und spielerische Tiefe.

 

Nichtsdestotrotz: Das war ein solider Snack für zwischendurch mit viel Action und einem coolen Hauptprotagonisten. Mit knapp 7 Stunden auch angenehm kurz neben all den heutigen Umfangmonstern und für mich ein super Teaser für das Warhammer 40k-Setting, in welches ich unbedingt mehr eintauchen möchte. 

 

For the Emperor!

 

7/10

Geschrieben

Warhammer: 40,000: Space Marine 2 (PC)

 

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Pro & Contra:

 

+ unglaubliche Präsentation

+ grossartige Setpieces

+ Titus 

+ beeindruckende Gegnermassen

+ für einen Shooter solide Handlung

+ viel interessante WH40k-Lore

+ Co-op Missionen und verschiedene Multiplayer-Modi sorgen für Langzeitmotivation

+ cooles Waffenarsenal

-  wenig Taktik im Squad möglich

-  Gegnerabwechslung könnte etwas besser sein

-  wie der Vorgänger auch sehr linear (aber besser kaschiert)

 

Fazit:

 

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Für mich war das ein unerwarteter Action-Oberkracher. Seit Gears 5 war ich von einem 3rd-Person Shooter nicht mehr so beeindruckt. Das Spektakel ist einfach unglaublich und man fühlt sich wirklich mitten in einem Galaxie umspannenden Alienkrieg. Die Gegnergefechte sind einfach jedes Mal beeindruckend mit Dutzenden von Gegnern gleichzeitig auf dem Screen und die Setpieces haben mich regelmässig ins Staunen versetzt. Auf dem PC mit allen Settings auf Maximum sieht es auch einfach nur unfassbar gut aus.

 

Mittlerweile hat mich auch das spannende WH40k-Universum loretechnisch völlig vereinnahmt und Space Marine 2 ist m.E. ein super Titel, um sich auch etwas vertiefter mit der Welt oder zumindest den Ultramarines und dem Imperium beschäftigen zu können.

 

Saber hat hier wirklich ein ganz formidables Action-Paket geschnürt, welches ich viel zu lange unbeachtet gelassen habe. Mit den erst gerade wieder erweiterten Co-op Missionen und den vielen Multiplayer-Modi bietet der Titel auch über die 7-9 stündige Kampagne hinaus viel Spiel fürs Geld.

 

Für den Nachfolger würde ich mir etwas mehr Abwechslung bei den Gegnertypen und auch etwas mehr spielerische Tiefe wünschen (z.B. mit vermehrtem taktischen Einsatz der Squadkollegen), aber das ist Kritik auf ziemlich hohem Niveau.

 

Ganz ehrlich, ich musste mich auch etwas überwinden, um ins WH40k-Setting einzusteigen. Aber glaubt mir, es lohnt sich - Space Marine 2 ist ein top Spiel und bei Teil 3 bin ich sowas von Day 1 dabei.

 

The Emperor Protects!

 

8.5/10

 

--

 

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Geschrieben

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Phonopolis (Steam)

Ich wollte Phonopolis so sehr lieben. Amanita Design hat seit Machinarium bei mir einen Stein im Brett. Ihre Spiele strotzen nur so vor Persönlichkeit und Charme. So auch Phonopolis. Das gesamte Spiel - die Kulisse und die Charakteren - wurden zunächst aus Papier und Karton gebastelt und schliesslich digitalisiert ins Spiel eingebaut. Alleine dafür muss man das Studio lieben. Leider zündete bei mir das Gameplay nicht. Zu viele Rätsel waren vertrackt und letztlich für mich zu mühsam. Amanita verlässt sich darauf, dass der Spieler Dinge ausprobiert und dann beobachtet, was passiert. Der Spieler soll sich merken, welche Funktion welcher Knopf hat, und schliesslich so auf die Lösung kommen, der er dann nur noch umsetzen muss. Das gelingt bei manchen Rätseln sehr gut. Bei anderen musste ich zu oft ewig hin und her klicken, bis mir einfiel, was überhaupt gemacht werden muss. Das "Aha"-Erlebnis wollte sich bei mir nicht einstellen und stattdessen war ich schnell frustriert. Schade. Kauft es trotzdem. Einfach weil Amanita unterstützt gehört. Ausserdem liege ich mit meiner Einschätzung alleine auf weiter Flur.


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Geschrieben

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Tales of Kenzera: Zau (PS5)

Schwierig, zu einer finalen Einschätzung zu kommen. Wie es das Grundthema um den Tod des Vaters verhandelt, ist ganz grosse Klasse. Die emotionale Kraft eines Themas, das uns alle früher oder später beschäftigen wird, vermag kulturelle Distanzen überwinden. Das Spiel zeigt eindrücklich und feinfühlig, wie der Protagonist Zau dieses Trauma verarbeitet. Dabei bedient es sich der Folklore des subsaharianischen Afrikas, was im Gaming-Bereich durchaus noch frisch wirkt. Gerade optisch ist das Spiel eine Wucht, ohne wirklich in der technischen Avantgarde mitzuwirken. Thematisch wurde es mir irgendwann etwas zu viel - zu viele Konzepte, Themen und Begriffe, zu denen ich keine Verbindung habe. So bleibt die thematische Einbettung aus akademischer Sicht interessant, richtig fesseln konnte es mich nicht. Nichtsdestotrotz hinterliess die geballte Ladung von Story, Optik und Symbolik einen nachhaltigen Eindruck, der das Spiel deutlich von anderen Spielen im Genre abhebt. 

 

Als reines Metroidvania ist das Spiel allerdings nur Mittelmass. Exploration ist wenig überzeugend, und was Kampf und Traversal betrifft, hätte es mehr Feinschliff gebrauchen können. Die Ideen, wenngleich im Gegensatz zum Setting oft sehr konventionell, wären da: Vielseitiges Bewegungsrepertoire, das im Verlauf des Spiels erweitert wird und ein durchaus abwechslungsreiches Kampfsystem mit Fern- und Nahkampffacetten. Der Flow will sich allerdings nicht einstellen. Was beispielsweise Prince of Persia: The Lost Crown so toll hinkriegt: Die Aneinanderreihung von Knopfdrücken wird am Bildschirm in fliessende Bewegungen umgesetzt, das sich perfekt anfühlt und elegant aussieht. Zau schafft das leider nicht. Knopfdrücke werden teilweise ignoriert, weil das Timing nicht stimmt, oder eine Animation nicht abgeschlossen wurde. So wird eine Aktion schlichtweg nicht ausgeführt - wie beispielsweise Ausweichen oder Springen - was mitunter zu harschen Konsequenzen führt. Dabei deuetet das Spiel diesen Flow doch an! In seinen besten Momenten, wenn man die Timinigs richtig erwischt, zeigt es, dass es ein deutlich stärkerer Vertreter des Genres sein könnte. 

 

So liess mich die spielerische Umsetzung kalt, während ich den erzählerische Oberbau sehr stark fand. Zurück bleibt wertungstechnisch eine klassische sieben, die den verschiedenen Aspekten des Spiels nicht gerecht wird. Mit ca. 7.5 Stunden hat es eine kurze Dauer, so dass man durchaus die Geschichte geniessen kann, ohne dass einem das Spiel zum Hals raushängt. Dennoch ist es bezeichnend, dass es sich trotz der kurzen Spieldauer in die Länge gezogen hat. 

Geschrieben

Mixtape (XBX) 

 

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Mixtape ist ein kurzweiliges, abwechslungsreiches und innovatives kleines Erlebnis, das unter anderem auch  Musikliebhaber anspricht. Die Mischung aus guter Story, nostalgischen Vibes und spielerischen Ideen wirkt erfrischend. Ich meine Zungenkuss-Szene WTF!? 

 

Trotz der starken Präsentation hat das Spiel kaum Wiederspielwert – mit einer Spieldauer von rund 4 Stunden ist es perfekt für einen entspannten Abend.

 

Dass es im Game Pass enthalten ist, macht es zu einem idealen „Warum nicht mal ausprobieren?“-Titel.

 

9 / 10

Geschrieben
vor 2 Minuten schrieb hoochli:

Wie fandest du die Spider-Man / K-Pop Demon Hunters Low-Frame Entscheidung für die Charaktere?

 

Hat mich gar nicht gestört bei dieser Spieldauer. Glaub in einem Umfangreicheren Game wäre es auf die Dauer "anstrengend". 

Geschrieben

Ich finde wenn alles in der Spielwelt so gerendert ist, fällt es einem nach einer bestimmten Zeit nicht mehr wirklich auf. Zumindest ist das bei mir so. South of Midnight hatte ja auch diesen Animations-Stil und es passte halt in den Look der Spielwelt.

 

Spiderman 2 mit dem Into the Spiderverse Anzug war aber fast unspielbar für mich, alles läuft 60 FPS, nur Spidey bewegt sich abgehackt :ugly:  

Geschrieben

Denshattack! (XSX Gamepass) 

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Ca. 10 Stunden Spieldauer, wobei ich etliche Nebenmissionen noch nicht abgeschlossen habe. Gegen Ende wurde es ein wenig anstrengend, da man viele Dinge miteinander kombinieren musste – für meine alten Augen teilweise eine echte Herausforderung. 😅

 

Die Entwickler haben definitiv einige crazy Ideen (was rauchen die den ganzen Tag?!) eingebaut: spassig, kreativ, aber auch ziemlich intensiv. Insgesamt hat es mir gut gefallen.

 

7.5/10

Geschrieben

Forza Horizon 6 (PC)

 

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Nach einem längeren Unterbruch habe ich nun auch den Gold Stempfel und das Golden Wristband geholt und deklariere den Titel nun auch als "beendet", obwohl es natürlich noch jede Menge Dinge zu erledigen gäbe.

 

Es waren wirklich wieder sehr spassige 30 Stunden mit dem neusten Ableger. Das Japan-Setting hat mich sofort reingezogen und ist einfach unglaublich umgesetzt. Gerade die ersten 15 Stunden waren sowas von extrem motivierend und für mich als Japan-Fan ein absoluter Hochgenuss. Das Gameplay und die extrem gute Fahrbarkeit der Boliden sind einfach unkaputtbar. Die unzähligen Aktivitäten sorgen für Langzeitmotivation.

 

Allerdings muss ich sagen, dass in den letzten 5-10 Stunden die Luft dann doch etwas draussen war. Hat man mal alle Aktivitätstypen ein paar Mal gespielt und sämtliche Regionen entdeckt, fühlt man den Grind zum letzten Wristband schon sehr gut, zumindest bei mir war es der Fall. Auch würde ich mir von einem Nachfolger wünschen, dass sich Playground Games bzw. Turn 10 etwas mehr getrauen, neue Gameplay-Wege einzuschlagen. So ist FH6 ein handwerklich hervorragendes, technisch astreines Rennspiel, das sich aber bekannt anfühlt - im Guten wie im Schlechten.

 

Nichtsdestotrotz: Für Autofans m.E ein Muss!

 

8/10

 

***

 

 

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Geschrieben

Metal Slug 1 (Evercade)

 

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Einfach immer noch ein super spassiges Erlebnis. Straight forward, rein in die Levels, losballern und 1000 Tode sterben. Hätte ich es in der Spielhalle durchzocken müssen, hätte ich wohl ein kleines Vermögen in den Automaten verballert. Sprichwörtlich :ugly: 

 

So ist's natürlich deutlich angenehmer. Select-Taste x mal drücken, genügend Leben zum Versterben bekommen. Selbstverständlich ist das Spiel darauf ausgelegt, dass man eine Münze nach der anderen reinwirft. Mit etwas Glück schaffe ich vielleicht gerade mal Stage 1, ohne mehr als 3x zu sterben. Es gibt Legenden, wonach es ein bestimmter LG-User ohne zu sterben über die finale Mission hinaus schafft. Aber ganz ehrlich: Was einem da entgegengeworfen wird, ist mit menschlichen Reflexen eigentlich kaum zu schaffen :lol: 

 

Trotzdem.. Der Schwierigkeitsgrad ist so gesehen natürlich kein Kritikpunkt. Es hebt halt nur die Arcade-Natur des Spiels hevor, die man ja easy umgehen kann. Ansonsten ist das ein Pixel-Art-Traum mit auch heute noch tollem, fesselnden Gameplay, irr- und aberwitzigen Momenten und bildschirmfüllenden Explosionen, die die Framerate in den einstelligen Bereich sinken lassen.

 

So muss das.

 

9/10

  • 2 weeks later...
Geschrieben (bearbeitet)

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Schwierig ein Fazit zu finden, das dem Spiel gerecht wird. Der Anfang war wirklich stark und hat mich begeistert. Allerdings wurde mit dem Fortschritt der Reise in den Süden und danach vor allem dem Endgebiet mein Gefühl immer wie schlechter was World Building, Gegnertypen und vor allem Bosse angeht.Ich finde man merkt nicht nur, dass das Team eher klein ist, sondern ich habe auch das Gefühl, dass das Geld und/oder die Zeit ausgingen hinten raus.

Einen der Bosse am Ende fand ich schon relativ schlecht designed und unfair von einigen Attacken her. Da lass ich aber noch gelten, dass das eventuell an meinem Build lag.

Aber der Endboss ist meiner Meinung nach einer der schlechtesten Bosse, die ich persönlich jemals in einem Soulslike antraff. Vielleicht sogar aller Bosse überhaupt. Er hat eine lächerlich hohe HP Menge, eine Attacke, die dich eigentlich immer killt, wenn du nicht spezifisch dagegen geskillt bist oder ein Item einer "Quest" hast das dir da temporär hilft. Dazu hat er noch eine Attacke aus dem Nichts, die nicht nur die Shell killt sondern auch direkt noch den Harbinger...
Wer auch immer das durchgewunken hat als gut für einen Endboss hat echt nicht alle Latten am Zaun.

 

+Shells und ihre "stories"

+Waffen knallen gut rein und sind auch abwechslungsreich

+Anzahl an Tarstones und damit auch an Viarianten wie man nen Build zusammenschustern kann

+ Allgemeine Stimmung im Spiel ist wunderbar durchchoreografiert

+/- Der Nachtmodus macht meiner Meinung nach nicht viel Sinn, bzw könnte viel besser genutzt werden

+/- NPCs sind teilweise interessant, auch wie sie auf unterschiedliche Shells reagieren.

+/- das world building ist teils grandios teils grottig, dasselbe gilt auch für die Bosse

- die immer gleichen Gegner

- die Gegner im Endgebiet

- Viel zu wenig Upgradematerial pro run

-^10  Endbosskampf

 

Alles was das Spiel anfangs aufgebaut hat an Spass und Goodwill hats für mich mit dem Arsch wieder eingerissen.

Ich weiss nicht ob ich es jemandem empfehlen würde der es auch durchspielen will. Wer nur ein paar Stunden die Füsse reinhalten will wird sicher seinen Spass haben in nem Sale.

 

bearbeitet von Insanitysoul

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