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Geschrieben

The Legend of Heroes: Trails beyond the Horizon

 

Für Langzeitfans der JRPG-Reihe ist dieses Game ein besonderer Leckerbissen, wenn auch mit einme langsamen Start und einem Ende, welches neue Fragen zur Zukunft des Kontinents Zemuria aufwirft und wieder in einem Cliffhanger endet :lol: dabei dachte ich, dass dieser Ableger der Abschluss wird. Bin gespannt wie es weitergeht.

 

Übrigens: Mit dem Release vom Remake von Trails in the Sky - 2nd Chapter in diesem Herbst, bietet sich für JRPG-Fans, die noch nicht in die Legenden von Zemuria eingetaucht sind, ein sehr günstiger Zeitpunkt zum Einsteigen. :cookie: 

Geschrieben

Ich freu mich schon sehr auf das Remake von Trails in the Sky - 2nd Chapter!

Ich denke bis zur Pension bin ich dann auch einmal bei Trails beyond the Horizon

Geschrieben

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Dispatch (Steam)

Oh, das war jetzt ein ganz wundervolles Spiel. Zwar ist das Gameplay reduziert, doch die Management-Snacks zwischen den Story-lastigen Passagen hatten durchaus ihren Reiz. Das war jetzt auch nicht so ein Teil, dass man nebenbei ohne grosse Aufmerksamkeit abhaken konnte. Das war aufgrund der Zeitknappheit mitunter schon anspruchsvoll. Der Abschnitt wurde auch sehr gut genutzt, um den Figuren mehr Persönlichkeit zu verleihen, was den Story-Abschnitten zugute kam. Die Story dann war ganz unterhaltsam - fern von überraschend oder originell, aber sehr unterhaltsam. Manche Twists haben bei mir überhaupt nicht funktioniert, das hat dem Ganzen allerdings keinen Abbruch getan. Im Gegenteil: Es untermauert und intensiviert die Frage, wie sich die Story mit anderen Entscheidungen entwickelt hätte. Ich muss sagen, ich fürchte mich ein wenig vor der Antwort. Ich habe Angst, dass das Kartenhaus in sich zusammenfällt. Ich bezweifle daher, dass ich das Spiel nochmals mit anderen Entscheidungen spielen werde. Das war nach dem ersten Durchgang ganz befriedigend. Ich muss nicht noch weiter graben. 

Geschrieben
On 2/25/2026 at 9:21 AM, ToxicTwin666 said:

REANIMAL

Gestern lief nach etwas mehr als 5 Stunden der Abspann von diesem Ausnahmetitel. Was für ein Ritt und emotionale Achterbahn, wenn man den Kontext hinter der düsteren Fassade erstmal in voller Wucht erfasst hat. Kindheits-Trauma, Krieg, fehlende Menschlichkeit... eine düstere Parabel auf unsere Gesellschaft.

Kein Licht, keine Hoffnung, auch wenn die beiden Hauptprotagonisten auf der Suche nach ihren Freunden immer wieder ihre Verbundenheit und Freundschaft offenlegen, vermittelt einem das Gezeigte einen ständigen Kloss im Hals. 

 

Ein kleines, aber feines und stellenweise sehr kryptisches Meisterwerk, welches noch lange nachhallt. 

 

Auf der Minus-Seite sind lediglich die doch etwas kurze Spielzeit (gemessen an den 40.- Kaufpreis) und die manchmal etwas träge Steuerung/Aktionshandlungen zu erwähnen. 

Bin definitiv froh hab ich das deutlich billiger als 40 gekauft. auch wenn ich das Spiel ansonsten grandios fand im Koop.

 

Resident Evil 9 stimm ich @BliNkEr] in allem zu. Einzig das Bombenteile suchen fand ich ziemlich.... Arsch, speziell die Gegner da.

Geschrieben (bearbeitet)

Mal ein Recap meines letzten halben Jahres:

Indiana Jones PS5

Definitiv mein Goty 2025. Bin gar nicht so ein grosser Indy-Fan, aber es hat mich in allen Belangen sehr gut unterhalten und auch dazu getrieben Platin zu holen (was bei mir relativ selten vorkommt).

10/10

 

Ghost of Yotei

Auch wenn ich mir vielleicht von einigen den Unmut damit zuziehe, aber ich versteh den Hype um das Spiel ehrlich gesagt nicht. Grafik gut, Gameplay auch gut, aber Story, Haupt- und Nebenmissionen einfach viel zu repetitiv und stets nach derselben Blaupause. Abwechslung Fehlanzeige. Jedesmal bei einem Standoff mit einem Kopfgeldjäger die gleiche Cutscene. Jedesmal beim Ankommen bei einer Wolfshöle die gleiche Cutscene. Jedesmal beim eintreten in eine heisse Quelle die gleiche Cutscene. Jedes verfickte Haus sieht innen gleich aus. Nach 30h Spielzeit und so gut wie 100% aller Gebiete gemacht bis aufs letzte, hatte ich schlicht keinen Bock mehr. Mir ist das Spiel so richtig aus dem Hals gehangen. Hab mich auch nicht im geringsten gewundert wie die Story endet. Hab eh schon vorher alles zig mal gesehen. Auf keinen Fall ein schlechtes Spiel, aber es hätte mit etwas mehr Liebe zum Detail und mit mehr Abwechslung so grandios sein können.

6/10

 

Stellar Blade

Hat mir sehr gut gefallen. Gutes Kampfsystem, coole Sci-fi Story, schöne Designs, einzig die Sprung- und Kletterpassagen haben mir nicht gefallen.

8/10

 

Mafia The Old Country

Sehr schönes Worldbuilding, unterhaltsame Story, Gameplay eher mittelmässig, schnell durchgespielt mit 7 Stunden. Solider Snack.

6/10

 

Atomic Heart

Wer Bioshock mag, wird auch Atomic Heart mögen. Kommt zwar nicht an eines der drei Spiele heran, aber völlig passabel. Cool sind auch die Art Schreine wie in Zelda, hier Teststationen, wo man Rätsel lösen muss. Story auch ganz cool, wobei der Hauptcharakter ab und zu etwas nervt mit seinem herumgefluche. Aber alles in allem ein unterhaltsames Spiel. 17h Spielzeit
7/10

 

Resident Evil 2

Sehr schön umgesetztes Remake, auch wenn ich damals die Resi Teile nur mit der Kneifzange angefasst habe wegen der Perspektive und dem Gameplay. So umgesetzt ist es natürlich ein ganz neues Spiel in meinen Augen. Coole Rätsel, sehr gutes Gameplay, schöne Grafik und super Story machen es zu einem extrem guten Spiel. Mir war es nur etwas zu kurz, aber das ist natürlich der Vorlage geschuldet.

9/10

 

Alan Wake 2

Nicht beendet. Zwar grandiose Grafik, aber das Gameplay und die Story haben bei mir schlichtweg nicht gefruchtet. Nach 5 Stunden abgebrochen.

 

Silent Hill 2

Stattdessen habe ich mit diesem Spiel angefangen und nachdem ich das Spiel damals nie spielte auch völlig neu hineingegangen. Grafisch ganz ok, Gameplay etwas klobig, Story aber sehr gut hat es mich gut unterhalten.

8/10

 

Cronos

Ich liebe Sci-Fi Horror einfach. Das Spiel hat mir dahingehend sehr gut gefallen mit seiner Story und auch das Gameplay hat mir sehr zugesagt. Einzig hat mich nur das Inventarmanagement genervt, das viel Zeit in Anspruch nahm.

9/10

 

Dead Space 

Spiele sehr sehr selten Singleplayer Spiele nochmal durch, aber dank Remake war dies mein dritter Run. Wird immer ganz ganz hoch in meiner Topliste bleiben. Dead Space 2 dürften sie ruhig auch noch neu aufbereiten.

10/10

 

Space Marine 2

Hab rein gar nichts mit Warhammer am Hut, hatte aber auf ein Helldivers Singleplayer Spiel Lust und Space Marine 2 bietet dies praktisch. War ganz nett, hier und da super Action, war mir oft einfach etwas zu viel vom gleichen. Ist ab und zu praktisch einfach ein Waveshooter. 
6/10

 

Cyberpunk 2077

Am Anfang war ich richtig baff was alles möglich ist, wie alles aufgebaut und dargestellt wird, aber dann auch relativ zeitnah gemerkt, das vieles so kaschiert wird. Gameplay hat mir dahingehend dann relativ schnell nicht mehr gefallen, beispielsweise die Nachkonstruktionen von Ereignissen. Hab etwa nach 10h aufgehört.

 

The Crew Motorfest

Hatte Lust auf ein ArcadeSimRacer und nachdem ich Horizon 5 schon ne Weile am PC spielte, habe ich es mit Motorfest probiert. Grafisch und Handlingmässig (trotz vielen Einstellungsanpassungen) kann es mit einem Horizon nicht mithalten, aber von den Events her bietet es so extrem viel mehr Abwechslung. Wo ich in einem Horizon relativ schnell mit den immer gleichen Auto fahre, wird man hier eigentlich gezwungen den aberwitzig grossen Fuhrpark zu verwenden. Dahingehend fährt man ständig was neues und es macht viel Spass.
7/10

bearbeitet von -SouL ReaveR-
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Geschrieben (bearbeitet)

RESIDENT EVIL requiem

Nach 13 Stunden und 20 Minuten lief auch bei mir der Abspann. Leider war ich danach etwas zwiegespalten. Denn IMO konnte der letzte Abschnitt in diesem Labor und das Ende nicht mehr das grandiose Niveau der Vorderen Kapitel erreichen. Das fühlte sich dann ideenlos, lieblos und vorallem völlig steril/atmosphärenlos an. Klar, es handelt sich um eine cleane Forschungseinrichtung. Dennoch hätte ich mir da etwas mehr Spannung und Überraschungen gewünscht. Auch sind die Gegner leider dann ziemlich simpel designed und irgendwie kam dieser Grusel wie in den ersten Abschnitten überhaupt nicht mehr zum Tragen. Das fühlte sich dann eher an, wie Milla Jovovich im furchtbaren Resident Evil Afterlife.

 

Versteht mich nicht falsch. REr ist ein tolles Spiel und ich hatte wirklich eine gute Zeit. 3/4 des Spiels sind sogar etwas vom Besten das ich je gespielt habe. Nicht nur innerhalb der Resi-Reihe.

 

Aber schlussendlich reicht es dann doch nicht für eine absolute Top-Wertung.

Ich würde eine gute 8/10 geben. 

bearbeitet von ToxicTwin666
Geschrieben (bearbeitet)
Am 6.3.2026 um 04:34 schrieb -SouL ReaveR-:

 

 

Cyberpunk 2077

Am Anfang war ich richtig baff was alles möglich ist, wie alles aufgebaut und dargestellt wird, aber dann auch relativ zeitnah gemerkt, das vieles so kaschiert wird. Gameplay hat mir dahingehend dann relativ schnell nicht mehr gefallen, beispielsweise die Nachkonstruktionen von Ereignissen. Hab etwa nach 10h aufgehört.

 

Schade, dann hast du garantiert einige der wuchtigeren Missionen nicht gesehen. Aber verstehe absolut was du meinst. Viel kleinerer Scope hätte genauso Spass gemacht. 



Ich hatte wiedermal eine Switch Lite Phase dieses Wochenende und nach etwa 3 Jahren Spielzeit Super Mario Wonders durchgespielt. 
Die Super Mario Franchise interessiert mich zwar schon lange nicht mehr. Da kam und kommt einfach zu viel. Fand Wonders aber ganz gut. Ich empfand das Game als eher leicht und mit all den Badges etc welche man ja noch zusätzlich brauchen konnte, war es jetzt nicht wirklich eine Herausforderung. Was mir aber entgegen kam, da ich im Bett beim zocken nicht noch ragen will. 
Herausgestochen ist, dass die Levels sehr abwechslungsreich und innovativ waren. 
Genervt hat die Story rundherum und die jeweils einen ticken zu langen Animation, welche sich immer wieder wiederholt haben. (Auflesen von Königssamen, Brücken bauen, Intro in eine neue Welt). 
Ich musste es ohne Ton spielen. Die Ausrufe von Mario und den anderen Charakteren nerven mich so. Genau gleich wie das "Jump Geräusch". Ausser am Schluss im Bowser Castle, da war die Mucke zu gut. 
7/10



Limbo
Rerun. Ich hatte es dazumals bereits durchgespielt als es ganz neu war auf der Xbox (360?). Nun auf der Switch Lite. Das ist absolut eines der Spiele welche kaum altern. Die Rätsel sind nach wie vor frisch. Der düstere Artstyle und die "Story" haben mich wieder abgeholt wie vor ca. 10-15 Jahren. 
10/10

bearbeitet von Loijz
Geschrieben

Cairn

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Ich habe das Spiel mittlerweile zum zweiten Mal durchgespielt und alle Erfolge geholt. Ich bin absolut entzückt von diesem Spiel, der erneute Durchgang hat meine Meinung noch einmal bestätigt.

 

Es ist meiner Meinung nach schon eine Errungenschaft, wie offen und vielfältig dieser Berg dargestellt wird.  Als Spieler macht man sich seinen eigenen Weg den Berg hoch, keine Route ist gleich und es machte mir grossen Spass, einen anderen Weg einzuschlagen und viel neues zu entdecken. Es ist eine Freiheit und Gestaltungsspielraum, die ich wirklich sehr schätze.

 

Auch die Story hält einem zweiten Durchgang statt, ich finde Aava eine spannende Protagonistin und mir gefällt es wie die Geschichte zentrale Themen wie Obsession vs. Leidenschaft thematisiert. Das alternative Ende fand ich auch ganz interessant, ich fand vor allem auch die begleitenden Bilder im Abspann und den kurzen Epilog ziemlich gut.

 

In dieser Runde habe ich auch den tieferen Schwierigkeitsgrad ausprobiert und das Spiel hat eine tolle Rückspul-Mechanik, die einem das Klettern ziemlich erleichtern kann. Fällt man runter, kann man ein grosszügiges Zeitfensterzurückspulen und sieht auf der Zeitachse auch Ausdauer-Verbrauch und kann sich so seinen idealen Punkt setzen für den nächsten Versuch.

 

Mit so einer Zugänglichkeit, kann ich das Spiel eigentlich schon fast uneingeschränkt weiterempfehlen. Wobei die Mechaniken natürlich so cool sind, dass sich das Wechselspiel zwischen Risiko und Belohnung sehr lohnen im „normalen“ Schwierigkeitsgrad :) 

 

Tolles tolles Spiel, ich bin wirklich begeistert davon.

 

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Geschrieben (bearbeitet)

Sumerian Six [PC]

 

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Wow, einfach nur wow... dass mir das Game seit bald 2 Jahren durch die Lappen ging ist fast unverzeihbar als RTT-Liebhaber. 

Nicht nur spielt es sich sehr ähnlich wie Shadow Tactics, Desperados 3 und Shadow Gambit von Mimimi nein, es ist eine verdammt gute "Kopie", hell nein, würdige in die real-time tactics sich einreihende Glanzleistung!

 

Die Entwickler Artificer wussten haargenau was sie machen und haben ein sehr abwechlungsreiches Game entwickelt.

Die Fähigkeiten der 6 Helden könnten unterschiedlicher nicht sein, einige sind gut durchdacht und es macht einfach Spass, zu pröbeln und zu "F5/F8en" :D

 

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Hab die Missionen allesamt auf "Hard" geschafft, da ich mir in so Games einfach immer den härtesten Schwierigkeitsgrad geben will den es gibt. 

Pro Mission (denke so 1h45-2h an Zeit) warens durchschnittlich wohl so 160x speichern und 180x neuladen ^^

Aber gehört dazu, wenn man denn mal DIE Taktik rausgefunden hat ists einfach nur befriedigent. 

 

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Die Missionen sind also ziemlich gross und lang und beinhalten einige sehr knifflige Stellen.

Zusätzlich gibts noch optionale Ziele während den Missionen (analog den Badges bei den Mimimi-Games) sowie XP-Kisten, die geöffnet werden können. Damit levelt jeder Charakter individuell seine Skills, was ich ein sehr cooles Feature fand. Bis auf die zweitletzte Mission hab ich mir auch die Kisten in jedem Level gegönnt ^^

 

Dazu kommt die komische und aberwitzige Story rund um böse Nazis und Geiststoff :lol:

Die Soldaten reden ingame Deutsch, was einfach herrlich ist und zwischendurch Englisch mit Akzent. Es ist so gut gelungen.

Die Dialoge wiederholen sich zwar sehr oft aber hey, man erwartet hier auch nicht mehr. 

 

Hatte enorm Spass mit dem Ding!

Leider ist gemäss einem Post der Entwickler von 2024 leider nicht geplant, dass je ein zweiter Teil rauskommen wird :( 

 

Hoffen wir mal, das neben dem "kürzlich" erschienenen Commandos Origins (was ich im 2026 auch noch vorhab) noch der ein oder andere Titel in diesem Genre geplant ist. 

 

Ein Knaller!

und @Loijz einfach nur... JAWOHL!!

 

bearbeitet von BliNkEr]
Geschrieben (bearbeitet)
vor 5 Stunden schrieb BliNkEr]:

Sumerian Six [PC]

 

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Hoffen wir mal, das neben dem "kürzlich" erschienenen Commandos Origins (was ich im 2026 auch noch vorhab) noch der ein oder andere Titel in diesem Genre geplant ist. 

 

Ein Knaller!

und @Loijz einfach nur... JAWOHL!!

 

Jajaja, habe es mir doch schon geholt 😁. Auch ich habe als riesen RTT Fan noch nichts davon gehört gehabt, bis du damit um die Ecke kamst. 
Trotzdem werde ich zuerst Commandos Origins beenden. Ich bin da glaube ich in der drittletzten Mission. Und danach wohl zuerst noch Shadow Gambit einschieben. Aber mal sehen, eventuell pivotiere ich auch die Reihenfolge. Du hast mich schon gluschtig gemacht. 

Origins macht bisher sehr Bock. Es ist nicht ganz so kreativ wie andere Serienvorgänger oder mimimi Titel. Man kommt häufig mit den gleichen Loops durch. Aber Laune macht es trotzdem. Auch Origins hat viele gute Dinge von Mimimi kopiert und die guten Sachen von Commandos 2 beibehalten. 

bearbeitet von Loijz
Geschrieben

Resident Evil Requiem (PS5 Pro)

 

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Ein absoluter Homerun für Capcom!

 

Ich gebe zu, ein Grossteil des Spielspasses und der Freude sind auch der Nostalgie und dem  Fanservice geschuldet. Es ist einfach nur wunderbar, einige wunderbare Reminiszenzen nach so vielen RE-Games und so vielen Jahren mit einer der Ikonen der Serie erleben zu dürfen.

 

Wenn man kritisch ist, könnte man sagen, das Requiem so gut wie nichts im Gameplay weiterentwickelt oder dazu führt, und das ist letztlich wohl auch so. Was es aber meisterlich beherrscht, ist die Kombination aus den Stealth Survivor Horror-Elementen von RE7 und dem gnadelnlosen, Adrenalin geladenen Action-Horror aus RE4. Die sich abwechselnden Gameplay-Versatzstücke mit Grace und Leon funktionieren wirklich erstaunlich gut. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass diese Formel, falls ähnlich gut eingesetzt, z.B. bei einem RE6 Remake ein absoluter Glücksfall und diesen Titel grandios aufwerten würde. Gegen Ende war es mir dann fast ein wenig zu viel Leon bzw. Action. Gerade zum Schluss hätte ich mir vielleicht 1-2 zusätzliche Grace-Abschnitte gewünscht. Aber letztlich sind dies Kritikpunkte am Gameplay auf allerhöchstem Niveau.

 

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Wo es wirklich nichts, aber auch gar nichts auszusetzen gibt, ist an der Präsentation des Spiels. Gerade auf der PS5 Pro schaut das Spiel einfach unverschämt gut aus. Selten hat man so ein technisch beeindruckendes Videospiel erleben dürfen. Gerade der Einsatz von Licht und Schatten und die unglaublichen Charaktermodelle haben mir regelmässig den Atem verschlagen. Ebenso beeindruckend ist die Sound-Kulisse: Die unglaublich plastischen Stimmen und Geräusche, die präzise Ortung von Gegnern und die unglaublich guten Synchronsprecher (der Sprecher von Victor Gideon war mein Highlight!) sind auf allerhöchstem Niveau.

 

Ich wünschte, das Spiel wäre etwas länger gewesen und hätte ein bisschen mehr Plot und Antworten bereitgehalten. Trotz sehr gemächlicher Herangehensweise war ich nach 12 Stunden schon durch und letztlich hat sich die übergeordnete Story der Serie nicht wirklich gross weiterentwickelt.

 

Vermutlich ist dieses Empfinden aber wohl vor allem ein Zeichen eines Ausnahmetitels: Man wünschte sich, das Spiel höre nie auf und man könne noch etwas länger in der Welt von Leon und Co. verweilen!

 

Für mich eine ganz tolle und verdiente Siegesrunde für Capcom und ich freue mich schon extrem darauf, wie die epische Geschichte dereinst weitererzählt werden wird. 

 

9.0/10

 

 

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Geschrieben

Octopath Traveler 0 (Switch)

 

Spielmechanisch super wie eh und je bei Octopath. Aber ohje, die Story. Es beginnt gut, es gibt nach einem Prolog 3 Storylines die man abschliessen muss, um eine weitere zentrale Storyline abzuschliessen. Wäre das Game an diesem Punkt fertig, hätte ich ihm ein 9/10 gegeben. Es wäre auch lang genug, ich hatte vermutlich etwa 60 Stunden bis zu diesem Zeitpunkt.

 

Leider geht das Spiel aber weiter. Es tun sich 3 weitere Storylines auf, die dann wieder in einer Storyline münden. Aber leider geht es ab diesem Mittelpunkt, der auch ein guter Abschluss ohne grosse offene Fragen gewesen wäre, mit der Qualität des Writings stark abwärts. Es geschieht vieles, das wenig Sinn macht und links und rechts öffnen sich Plotholes. Auch gibt es viele langweilige Szenen. Und es zieht sich gefühlt endlos hin. All diese Frustrationen summieren sich mit der Zeit auf.

Octopath Traveler 0 ist das die Singleplayer-Version eines Mobile Games. Ich vermute, wäre es von Anfang an Single Player gewesen, dann wäre es in der Hälfte fertig gewesen. Aber ein Gacha Mobile Game muss natürlich die Leute bei Stange halten um mehr Geld aus ihnen rauszuquetschen.

 

Was ich auch lächerlich fand: Es gab etwa 4 mal ein Kapitel das mit "Finale" angeschrieben war, aber es war völlig offensichtlich, dass das noch nicht das Ende sein kann. Das erste mal kam ein "Finale" als lvl 20 oder so Quest, obwohl man wusste, dass man diverse Städte noch gar nicht besucht hat und dass es gebiete gibt, die auf Lvl 30+ ausgelegt sind.

 

Ein weiteres Problem sind die Charaktere. Es neben dem Charakterlosen Silent Protagonist 32 spielbare Charaktere, unter anderem die 8 aus Octopath Traveler 1. Das Problem ist, dass die allermeisten davon einfach im Rekrutierungsquest und dann etwa 1/4 davon später noch einmal in einem Quest vorkommen. Somit bleiben sie sehr oberflächlich.

Die Story dreht sich vor allem um NPCs, und der Spieler wirkt eher wie ein Söldner: Er ist dabei und macht die Drecksarbeit für die anderen. 2 der Partymember von ganz am Anfang kommen immer mal wieder in Nebenquests vor, quasi als Sprachrohr für den Silent Protagonist, da es sonst niemanden gäbe, der reden könnte. Einige der NPCs der Mainstory stossen zwar in den letzten 5 - 10% des Games dann auch wirklich zur Party, aber das wirkt an diesem Zeitpunkt mehr wie eine Alibiübung.

Das ganze erinnert mich vom Gefühl her stark an Xenoblade Chronicles X.

 

TL;DR:
Ein spielmechanisch tolles Spiel, das besser in der Mitte fertig gewesen wäre. Ab diesem Punkt geht es mit dem Writing stark bergab und es zieht sich endloch in die Länge. Und zumindest auf der Switch hat das Game immer wieder enorme Stutters, vor allem in der Homebase und jedes mal im Kampf (da ist es ein 100 - 200ms Stutter).

 

6/10 (Okay)

Geschrieben

Miasma Chronicles

 

Absoluter Banger. Stellt euch X-COM Gameplay ohne Basenbau vor umd freies Exploring von riesigen zusammenhängenden Gebieten, in denen gewisse Stellungen von Feinden gehalten werden, die ihr angreifen könnt von welcher Seite ihr auch wollt. Es gibt auch keine Rundenbegrenzung, so dass man voll und ganz in der Taktik aufgehen kann.

 

Apropos Taktik - es ist alles dabei, was man kennt: Rüstungsvernichtungs-, Brand- und Säureschüsse, Overwatch, ein mobiler Geschützturm, diverse Throwables, Jetpacksprünge UND Miasmafähigkeiten statt Alienfähigkeiten: Teleport, Gedankenkontrolle, PSI-Welle, Unterstützungsbeschwörung etc. Consumables findet man als Loot während dem Exploring. Crafting gibt es nicht, aber versteckte Schatzkisten mit verbesserten Rüstungen und Waffen (Sturmgewehr, Schrotflinte und Scharfschützengewehr inkl. entsprechende Plasmavarianten). Die Knarren kann man mit bis zu 2 Modulen für zusätzliche Boni upgraden. Der Trupp legt bei längeren Reisen Rast ein und man kann am Lagerfeuer Gespräche mit den Teammembern führen.

 

Das ganze spielt in einem apokalyptischen Zukunftssetting, dass traumhaft ist - überall zerbröckelnde Ruinen der alten Zeit - Hotels, Malls, Flughäfen etc...

Story und Musik sind ebenfalls fabelhaft.

 

Das Spiel hat mich so glücklich gemacht.

Geschrieben (bearbeitet)

Resident Evil Requiem

Ich hab richtig Gefallen an der Resident Evil Reihe gefunden, wobei sie mir drei verschiedene Spielarten serviert:

1. Resident Evil 2, die erste Hälfte von Requiem und ca. die Hälfte von Village, wobei deutlich weitläufiger

Ein Gebäude, das mit Vorsicht erkundet werden will, Rätsel gelöst werden, Inventar gemanaged werden muss und sich ständig neue Wege eröffnen und schliesslich alles wieder abgelaufen werden muss bis man praktisch alles cleart. 
2. Zweite Hälfte Requiem, Resident Evil 4 und die andere Hälfte von Village

Weniger Rätsel, weniger Erkunden, weniger Vorsicht, der Pegel von Action stark aufgedreht
3. Resident Evil 7 + kurze Abschnitte aus Requiem und Village

Richtige Horrorspiele, viel schleichen, viel verstecken und viele Jumpscares

 

Alle drei Arten der Spiele gefallen mir, aber 1 und 3 machen mir in Resi Spielen deutlich mehr Spass. Dahingehend hat mir persönlich die erste Hälfte von Requiem auch deutlich besser gefallen als die zweite Hälfte.
 

Resident Evil 2 und 4 habe ich erst in den letzten 1 1/2 Jahren gespielt, bei mir gibts also keinen nennenswerten Nostalgiebonus. Während mir die erste Hälfte von Requiem wirklich ebenbürtig grossartig zu Resi2 vorkam, fand ich die zweite Hälfte dann doch nicht so gut wie ein Resi4, das atmosphärisch halt auch deutlich mehr punktet als das verwüstete Raccoon City und das Labor. 
 

10/10 erste Hälfte

6/10 zweite Hälfte

8/10

bearbeitet von -SouL ReaveR-
Geschrieben

Fatal Frame 2: Crimson Butterfly Remake

 

Ich mag ja Gruselspiele grundsätzlich sehr. Nur mit dem Alter merke ich, dass ich die immer weniger gut verkraften kann, weswegen ich sie meistens über längere Zeit in kleinen Häppchen spiele (Resi 7 und 8 ), wenn ich nicht direkt auf ein Let's Play ausweiche oder so. Nun wird ja Fatal Frame 2 häufig in den Listen der besten Gruselspiele genannt, meistens ziemlich vorne, wenn nicht gar auf dem ersten Platz. Ich habe es noch nie gespielt, aber die Trailer sahen faszinierend aus und Japano-Horror gehört für mich teilweise eh zum Schlimmsten was es gibt. Also dachte ich mir "Komm, ausprobieren!". 

 

Die Zutaten sind nicht originell: Zwillingsmädchen, ein missglücktes Ritual, das vor Erdbeben schützen soll, zornige Geister, ein verfluchtes Dorf... Die Mischung macht es aber aus. Das ganze wird unfassbar gut und wirklich bonechillingly gruselig erzählt und in Szene gesetzt. Und da ist dann noch der Star des Spiels - die Camera Obscura, die einzige Waffe. Im Prinzip leicht zu handhaben: draufhalten, Geist im Fokus behalten, abdrücken = Schaden bei der Entität. Durch 4 verschiedene Filter, 5 verschiedene Filme, Spezialfotos, manuellem Zoom/Fokus, Todesfotos etc. kommen aber sehr viele Optionen dazu, sich der verfluchten Wesen zu erwehren. Darüber hinaus kann man Filme nicht kaufen, sondern muss sie finden und es herrscht immer Knappheit. Wahllos knipsen ist nicht und jedes misglückte Foto im Kampf tut weh. 

 

Mio und Maju sind die Zwillingsschwestern und im verfluchten Dorf gefangen - dieses besteht aus den Häusern der vier Grossfamilien, einem Tempel, einem Wald, einem Feld und einem Fischerquartier. Mehr ist da nicht. Das klingt zwar nach wenig, aber allein im Kiryu-Anwesen ist man locker 3 Stunden gefangen und das Osaka-Haus muss man auch mindestens drei Mal besuchen, wobei man jedes mal tiefer und tiefer eindringt. 

 

Ich bin ehrlich - die ersten 2-3 Stunden habe ich mir vor Panik in die Hosen gepisst. Das war für mich ähnlich schlimm, wie in Resi 7 als ich mich im Keller versteckt habe und mich geweigert habe weiterzuspielen. Mit der Zeit ging es etwas besser - man lernt sich zu verstecken, auszuweichen oder einfach auch mal wegzurennen. Die meiste Zeit über löst man Rätsel a la Resi, sucht die Zwillingsschwester, die immer wieder von den dunklen Entitäten übernommen und irgendwo hingelockt wird und macht Fotos von den wenigen hilfsbereiten und vielen amoklaufenden Geistern. Die Atmosphäre ist sehr bedrückend und düster, die Geschichte abartig geil und japantypisch schichtenweise erzählt - hinter jedem Abgrund lauert ein weiterer - noch viel tiefer und abgründiger... Der Gruselfaktor bleibt bis zum Schluss auf extrem hohem Niveau. 

 

Nach 12h war ich durch und erhielt eines der 4 möglichen Enden. Und ich kann jetzt nachvollziehen, warum Crimson Butterfly Legendenstatus hat und als einer der Horror-GOATS gilt. Ein absolut fantastisches Spiel und absolut zeitloses Gruselfest. Hervorragend!

Geschrieben

Pokémon Pokopia (Switch 2)

 

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Das heisst... sofern man hier von beenden sprechen kann. Ich habe nun nach rund 60h auf jeden Fall den Abspann gesehen und das Geheimnis um den Leuchtturm auf der Startinsel gelöst. Inwiefern das überraschend ist, ist vielleicht davon abhängig, wie gut man sich im Pokémon-Universum auskennt :).

 

 

Grundsätzlich aber habe ich für Pokopia eine Bezeichnung übrig: WOW!

 

Wenn man berücksichtigt, dass ich mich fast 30 Jahre lang dem Poké-Hype entziehen konnte (es hat mich wahrhaftig nie wirklich interessiert) und wenn man ausserdem berücksichtigt, dass Aufbauspiele (siehe auch Dragon Quest Builders) eigentlich nicht mein Genre sind, dann ist hier so etwas wie die Erleuchtung auf Gottes Erden passiert. Pokopia ist nicht nur ein Perfect Blend aus Pokémon und Dragon Quest Builders, es ist auch nahezu perfekt in den Bereichen Pacing, Umfang, Spielerfreundlichkeit, Gameplay, Bedienung. Alles geht locker von der Hand, ist häufig absolut selbsterklärend und manchmal nimmt der Flow Überhand und man erledigt Dinge, ohne zu wissen, dass man sie später für gewisse Quests noch brauchen wird :ugly: . Das Spiel selbst scheint diesen Faktor ab und zu einzurechnen.

 

Etwas, das dir das Spiel nicht sagt, obwohl es absolut sinnvoll ist (und ich kann mir auch vorstellen, warum einem das Spiel das nicht sagt) - und wo ich dennoch froh darum gewäre, es von Anfang an gewusst zu haben:

 

Die Bauzeit einiger Objekte lässt sich massiv und durch einen simplen Trick verkürzen!

 

Kleinere Bauten brauchen zwischen 10 und 15 (realtime) Minuten. Das kann man locker überbrücken, in dem man sich einfach um etwas anderes kümmert. Aber grössere Bauten können Stunden benötigen, respektive werden mit Fertigstellung "Morgen" angegeben. 

 

-> Fuck it!

 

Ab in die Konsoleneinstellungen, Datum und Uhrzeit, Automatische Aktualisierung via Internet aus, Uhr vorstellen, zurück ins Spiel - BÄM, fertiggestellt. Uhr wieder zurückstellen, Bauten sind immer noch da.

 

Es grenzt etwas an "bescheissen", ohne wirklich zu bescheissen. 

 

Davon abgesehen läuft's auf der Switch 2 grundsätzlich sehr flüssig und - bei der Optik - auch mit 60fps. Nicht dass die Optik schlimm ist. Sie ist niedlich, ok... und farbenfroh, aber kein Crimson Desert. Logisch. Muss es auch nicht. Der comichafte Stil macht das Ding aber auch bombensicher zeitfest. Man findets ich grundsätzlich super zurecht und die unterschiedlichen Biome sind abwechslungsreich designed und bieten immer wieder schöne Momente und vor allem neue Features.

 

Generell hat man das Gefühl, jede Stunde irgend etwas neues zu lernen.

 

Hat mir hervorragend gefallen! Und tatsächlich lässt sich das ganze auch zu zweit auf einer Koop-Insel über GameShare spielen. Spieler 2 braucht weder das Spiel - und übrigens auch keine Switch 2. Eine Switch 1 tut es ebenfalls - allerdings rutscht die Framerate dadurch auch ziemlich runter. Bleibt aber absolut spielbar. Kleiner Wermutstropfen: Die Möglichkeiten für Spieler 2 sind etwas eingeschränkt. Spass macht das aber trotzdem.

 

Gigantisches Teil!

 

9.5/10

 

  • 2 weeks later...
Geschrieben

Resident Evil Requiem

 

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Ich habe das Spiel ja auch vor einigen Wochen durchgespielt, aber es ist grad wieder furchtbar viel los, dass ich mal wieder nicht so viel Zeit für das Forum habe. Aber ich wollte dennoch mal meine Gedanken ordnen, denn das war schon ein genialer Ritt.

 

Der erste Teil vom Spiel hat mich persönlich sehr beeindruckt, das war eine der besten Survival Horror Erfahrungen überhaupt. Grace als neue Protagonistin bringt das Firstperson-Gameplay aus 7 und 8 auf den gruseligen Peak und die Wechselsequenzen mit Leon sorgen für ein fast schon perfektes Pacing. Immer wenn man das Gefühl hatte, «boah jetzt brauche ich eine Pause», übernimmt man die Kontrolle von Leon und vernichtet diese ollen Zombies regelrecht. Das sich Leon und Grace die Locations teilen, ist auch echt cool. Man sieht Gegner, die einem mit Grace das Leben schwer gemacht habe und Leon S. Kennedy haut sich mit seiner Axt quer durch die Gegner.

Das geht in den ersten 7 Stunden so zick und zack her, dass die Zeit wie im Flug vergeht und für mich hätte da das Spiel eigentlich auch schon fertig sein können. So gut war die Erfahrung.

 

Und dann kommt da aber noch mehr, so viel und teilweise so anders, dass sich die zweite Hälfte vom Spiel fast wie ein zusätzliches Spiel anfühlt. Plötzlich ist Leon im Zentrum, man wird mit Fan-Service etwas überrollt und das gesamte Pacing ist plötzlich sehr anders.

 

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Wenn ich Kritik anbringen möchte, dann wäre es sich diese lange Sequenz mit nur Leon, in einem sehr grauen und verwaschenen Raccoon City. Es hatte einige coole Sequenzen, ich sage nur Spinne, Hochhaus und RCPD, aber es kommt nicht an die Höhen der ersten Hälfte oder an ein Resident Evil 4 Remake ran. Es fühlt sich auf eine Art fast so wie ein DLC oder eine Erweiterung an, rausgelöst von der Struktur vom Spiel mit Fokus auf eine Figur. Nur spielt man es nicht ein paar Monate nach Release, sondern mitten in der Singleplayer-Kampagne.

 

Aufs Ende findet das Spiel aber wieder zu seiner Stärke zurück, es geht natürlich wieder in ein Labor. Das wievielte Geheime Labor in Raccoon City ist das jetzt? Nummer 3 oder 4? Aber es kommen wieder die Wechsel zwischen den Protagonisten und mit Grace gab es wieder sehr angespannte Sequenzen und ich sage nur Säure :lamy: . 

 

Und eben, auch wenn ich zu der zweiten Hälfte vielleicht etwas kühler bin, ich fand das wirklich ein absolut geniales Spiel. Gerade die erste Hälfte hat mich persönlich einfach überwältigt, so gut fand ich es. Das die zweite Hälfte dann nur noch «gut» war, tut dem Spiel keinen Abbruch. Resident Evil Requiem schafft nämlich das, mit dem die Serie schon seit vielen Jahren hadert: Die Verbindung zwischen Action und Survival Horror und das gelingt hier in der ersten Hälfte vom Spiel schon fast meisterhaft. Capcom hat hier wirklich wieder geliefert und ich bin sehr gespannt, was als nächstes kommt.

 

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Geschrieben
Am 3.3.2026 um 15:25 schrieb Doendoe:

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Dispatch (Steam)

Oh, das war jetzt ein ganz wundervolles Spiel. Zwar ist das Gameplay reduziert, doch die Management-Snacks zwischen den Story-lastigen Passagen hatten durchaus ihren Reiz. Das war jetzt auch nicht so ein Teil, dass man nebenbei ohne grosse Aufmerksamkeit abhaken konnte. Das war aufgrund der Zeitknappheit mitunter schon anspruchsvoll. Der Abschnitt wurde auch sehr gut genutzt, um den Figuren mehr Persönlichkeit zu verleihen, was den Story-Abschnitten zugute kam. Die Story dann war ganz unterhaltsam - fern von überraschend oder originell, aber sehr unterhaltsam. Manche Twists haben bei mir überhaupt nicht funktioniert, das hat dem Ganzen allerdings keinen Abbruch getan. Im Gegenteil: Es untermauert und intensiviert die Frage, wie sich die Story mit anderen Entscheidungen entwickelt hätte. Ich muss sagen, ich fürchte mich ein wenig vor der Antwort. Ich habe Angst, dass das Kartenhaus in sich zusammenfällt. Ich bezweifle daher, dass ich das Spiel nochmals mit anderen Entscheidungen spielen werde. Das war nach dem ersten Durchgang ganz befriedigend. Ich muss nicht noch weiter graben. 


Habe Dispatch am Wochende durchgespielt und kann deine Aussagen grundsätzlich unterstreichen. 

Drei negative Punkte. 
Ich hätte gerne noch etwas mehr dispatched. 
Und ich fand es etwas schade, dass das Spiel so extrem auf Invisigal fokussiert ist (eventuell auch auf Blonde Blazer, wenn man sie als geliebte wählt). Habe gehofft, dass auch noch etwas mehr Origin Story der anderen Superhelden gezeigt werden oder auch von Stroud bzw dem Konflikt Stroud - Mecha Man Senior. 
Eventuell hat sich das Team das ja f[r einen Nachfolger aufgespart. 

Der "Penis" Humor ist nicht so wirklich meins. Deashalb mag ich auch Deadpool etc nicht besonders. Aber sonst hat mich der Humor schon abgeholt. 

Geschrieben

Es ist im Endeffekt immer noch eine Geschichte über Superhelden. Da ist es schwierig, sich von Klischees und gängigen Story-Tropes zu befreien. Es ist trotzdem sehr gut umgesetzt und extrem unterhaltend. Die Ausrichtung an ein erwachsenes Publikum (*hust* Nontendo *hust*) hat dem Spiel auch sehr geholfen. 

 

Bzgl. Origin Story: Gut möglich, dass hier der Nachfolger ansetzt. Scheinbar waren die Entwickler vom Erfolg ziemlich überrascht und hatten auch keine Pläne für einen Nachfolger. Jetzt müssen sie versuchen, die Welle zu reiten. Mal schauen, was da kommt. 

Geschrieben

Disco Elysium (NSW/NSW2)

Was für ein Spiel. :heil: Das ist ein echtes Einhorn. Ein Fabelwesen. Ein Phasmid, um es in den Worten des Spiels auszudrücken. Man glaubt kaum, dass so etwas existieren kann.

 

Ich muss noch meine Gedanken sortieren. Vielleicht schreibe ich später ausführlicher dazu. 

Geschrieben
vor 5 Stunden schrieb Doendoe:

Disco Elysium (NSW/NSW2)

Was für ein Spiel. :heil: Das ist ein echtes Einhorn. Ein Fabelwesen. Ein Phasmid, um es in den Worten des Spiels auszudrücken. Man glaubt kaum, dass so etwas existieren kann.

 

Ich muss noch meine Gedanken sortieren. Vielleicht schreibe ich später ausführlicher dazu. 

Ich hänge seit 4 Jahren beim gleichen Ort relativ am Anfang fest. Ich weiss, nicht wie ich an diesem Brawler vorbeikomme um auf die andere Seite des Tors beim Stau zu kommen. Ich sollte wohl mal einen Walkthrough ansehen XD. 

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