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Geschrieben (bearbeitet)
Am 6.8.2025 um 03:01 schrieb Raphaelo:

 

 

Highlights für mich waren die schöne Pixelart-Optik und die hervorragende Sprachausgabe. Dadurch wird die Welt und die Geschichte wirklich zum Leben erweckt. Ich war sehr überrascht, dass da gar nicht so viele Sprecher involviert waren. Schon cool mit so wenig, so viel zu machen.

 

 

 

 

Ich fands toll, dass es eine Narrator Erzählweise hat. Das kannte ich so von Point&Click auch noch nicht. Habe aber auch nicht so viele gespielt bisher. 

In Tests wurde häufig bemängelt, dass wenn etwas passiert eine Schwarzblende kam, in der nur beschrieben wird, was passiert. Ist mir zwar auch aufgefallen, aber fand ich überhaupt nicht nervig. Hat eher zur Stimmung beigetragen. Natürlich wurde das so gemacht, dass das Indie Studio weniger Arbeit hat. Aber fand ich eigentlich schön gelöst. 

 

 

bearbeitet von Loijz
Geschrieben

Baphomets Fluch Reforged 

 

War etwas einfacher für mich, weil ich mich noch an vieles erinnern konnte von meinem damaligen Original Durchgang, aber ist für mich auch in der Neuauflage immer noch das beste Point n Click Adventure. :cookie:

Tolle deutsche Synchro, logische Rätsel, sympathische Hauptcharaktere. 

 

9/10

 

Lost Records: Bloom and Rage

 

Man mag Don't Nod Spiele oder nicht. Ich hab es am Freitag gestartet und gestern Abend beendet. Für mich hat vieles gepasst ausser vielleicht ein / zwei Charaktere fand ich schon etwas sehr dämlich / übertrieben. Ein sehr gemütliches Spiel zum Durchspielen wie ich finde. 

Und da es für mich zumindest eine passende Anspielung auf  meinen Lieblingsfilm aller Zeiten hat, gibt es für mich noch 0.5 Punkte mehr. 

 

8.5/10

Geschrieben (bearbeitet)

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War ein sehr schöner Ritt! 

Zu Beginn wird man direkt mit DK's Königsdisziplin vertraut gemacht: dem "smashen" / draufhauen. Und wie sich das über das gesamte Spiel zieht! Die Levels können zerstört, zerformt, ja gar verunstaltet werden wie es einem beliebt (mit natürlich Ausnahmen an unzerstörbarem Zeugs und Levelbegrenzungen die irgendwann erreicht werden). Aber ansonsten: phew! Die Y-Taste meines PRO-Controllers hat wohl schon lange nicht mehr dermassen leiden müssen :ugly: Aber geil ists!

Das Zerstören macht irgendwie einfach einen Heidenspass, man findet mitunter Secrets, Kisten mit Items oder gar Abkürzungen / alternative Wege. 

 

Die Levels bieten allesamt eine gute Gelegenheit für diese Zerstörungswut und beinhalten die erwähnten Punkte ZUHAUF! Es gibt glaub TOTAL 1000 Bananas (wovon einige gekauft werden müssen) und das ist ne Menge Holz äh Obst. Abgeschlossen (Story + Bonus) hab ich das Spiel mit 707 Bananas. Eigentlich wollte ich ja die 100% machen aber gopf, möchte mal wieder andere Games spielen :lol:

 

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Das Erlebte war jedoch eine wunderbare Reise: DK steuert sich flüssig und direkt, Buddy Pauline ist süss und fügt sich ideal ins Geschehen mit ein, die Levels (vor allem bis SL1000) sind abwechlungsreich und gross, die Story ist "ok" und die verschiedenen Challenge-Räume machen Bock (wovon ein paar gegen Schluss nicht so einfach sind und eine Herausforderung bieten). Dies ist jedoch schon fast das Einzige an Herausforderung. Die Bosskämpfe sind zwar cool und witzig gemacht, sind aber seeehr einfach. Einzig beim End-Endboss :D hatte ich 2 Anläufe gebraucht. Ansonsten alles Pustekuchen.

Da war Odyssey mit der Hasen-Gang im Bonus-Tower-Level um einiges schwieriger. 

 

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Aber der Schwierigkeitsgrad liegt nun mal nicht im Fokus: die Welten, das Erkunden, das Rumhüpfen, das Sammeln von Fossilien und Bananas, das Wissen wollen, wie es weitergeht und was im nächsten Layer auf einen wartet -> dies macht Bananza sensationell und wahnsinnig spassig. 

 

Die Upgrades und die Bananza-Formen (einige sind zum Schiessen komisch) machen Sinn und fügen sich gut ins Spiel ein, ebenfalls die Items wie Karten und "Heiltränke" / Balloone die man kaufen kann erleichtern den Spielfluss etwas. Es sind aber eher QoL-Features meiner Meinung nach.

 

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Unterm Strich ist Donkey Kong Bananza NATÜRLICH EIN ABSOLUTES MUSS für alle Switch 2 - Besitzer und diejenigen, die bald eine Switch 2 ihr eigen nennen können. Absolutes must-play!! Bananza hat mich bei diesem ersten "Story + Bonus" Durchgang für satte 39 Stunden unterhalten :thumbsup:

 

Wenn ich etwas kritisieren müsste: ab SL1000 haben mir die Levels nicht mehr so gefallen und das "Ending" dauerte einen Ticken zu lange / war zu (künstlich) gestreckt. 

 

Ob ich die 100% noch in diesem Jahr mache (oder überhaupt lol) weiss ich noch nicht, geil wärs aber schon ;)

 

Danke Nintendo für einen weiteren Banger!!

 

bearbeitet von BliNkEr]
Geschrieben

Mafia: The Old Country

 

An sich kein schlechtes Spiel, aber der Hauptcharakter ist leider selten dämlich und das Ende eher schlecht meiner Meinung nach. Aber ansonsten es spielt sich angenehm durch, für mein Empfinden etwas zu viel Stealth-Passagen, eine schöne Welt und ich bin froh, hat man nach Teil 3 wieder zur Kapitelstruktur gewechselt und ist nicht so auf Open World aus gewesen. 

 

Was man aber für mich am meisten merkt in dem Spiel, wie gut eigentlich Vito und Joe in Teil 2 waren und das an sich in keinem anderen Teil für mich besser vermittelt wurde innerhalb der Serie. Während also Teil 2 für mich schon einen Klassiker-Status hat, ist Teil 4 nun eher man kann es mal spielen, wenn man ein kurzes Spiel sucht für zwischendurch, mehr aber auch nicht. Daher 2 > 1 > 4 > 3. 

 

7/10

Geschrieben

Death Stranding 2 (PS5 Pro)

 

Ich hatte das Spiel bereits seit einigen Wochen beendet. Auch nach dem „Sich-Setzen-Lassen“ bleiben grundsätzlich schöne Erinnerungen an Kojima Productions neustes Werk zurück.

 

Dabei hat sich das Studio meiner Meinung nach im Guten wie im Schlechten gesteigert: Death Stranding 2 ist eines dieser Spiele, die das Medium in Sachen cineastischer Inszenierung, technischer Finesse und audiovisuellem Bombast wieder ein Stückchen weiterbringen. Auch hat das Spiel, zumindest in der Theorie, seine Formel aus dem Vorgänger um zahlreiche neue Gameplay-Elemente angereichert, was, wiederum zumindest auf dem Papier, eine Fülle an spielerischen Herangehensweisen ermöglichen sollte.

 

Leider hat das Studio aber auch einige Dinge, die den Vorgänger so einmalig gemacht haben, über Bord geworfen oder zumindest bis zur Belanglosigkeit hin entschlackt. Das ärgert umso mehr, wenn man an die vielen neuen Ausrüstungsgegenstände, Waffen und Items denkt, die Sam eigentlich zur Verfügung stünden. Man braucht schlicht 95% davon nicht. Generell bleibt Death Stranding 2 in den allermeisten Fällen extrem simpel: Von der absolut inexistenten KI in den Kämpfen bis hin zu den praktisch zu 100% mit dem Lastwagen befahrbaren Spielwelt ist nichts irgendwie fordernd. Ab und zu gibt es mal einen Bosskampf, der etwas länger dauert, weil die Obermotze Bullet Sponges sind, aber ansonsten ist DS2 erschreckend einfach. Das ist echt schade, weil die Rauheit und der teilweise fehlende Komfort des Erstlings seinerzeit so viel zum Spielgefühl beigetragen haben. Das Gefühl, einen eisigen, steinigen Berg zu besteigen und die Felswände stückenweise mit Leitern und Liften zu versehen war einfach einmalig und findet man so in DS2 nicht vor. Im Gegenteil, man kann mit dem mit 6 Batterien ausgerüsteten Lastwagen einfach nahezu bis zur Spitze jedes Bergs hochdüsen ohne dabei gross nachdenken zu müssen oder irgendwie ein spielerisches Erfolgsgefühl zu erleben. Das ist echt schade. Mich beschleicht die Vermutung, dass Kojima Productions das Spiel etwas zu sehr auf Massenmarkttauglichkeit polieren wollten und dabei ein Teil der Essenz von Death Stranding verloren ging.

 

Auch storytechnisch hat mich der erste Teil etwas besser abgeholt. Das liegt primär am wirklich absolut idiotischen Antagonisten, der wohl als einer der schlechtesten in die Videospielgeschichte eingehen wird. Generell ist der Cringe-Faktor teilweise etwas gar hoch; ich weiss nicht, ob Kojima damit eine tiefergreifende Botschaft vermitteln möchte oder ob er einfach ein verrückter Narzisst ist - jedenfalls sind einige Sequenzen wirklich nahe am Trash. Und damit meine ich nicht guten Trash.

 

Die etwas negativen Absätze sollen aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass Death Stranding 2 seinen Preis absolut wert ist und weiterhin einen ziemlich einmaligen Gameplay-Loop bietet. Ich kann mir sogar vorstellen, dass einige Spieler, die mit dem ersten Teil nicht warm wurden, es nun nochmals probieren sollten; es mag seine Vor- und Nachteile haben, aber DS2 ist deutlich „geschliffener“ und polierter als der Erstling.

 

Wie immer sind Kojima-Titel ein Erlebnis, so war es auch hier. Eines seiner allerbesten Werke ist es m.E. aber nicht. Wenn dabei aber immer noch ein gutes bis sehr gutes Spiel herauskommt, spricht es für das Können dieses Mannes.

 

8/10

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Geschrieben

Lunar Silver Star Story Complete Remaster

 

Das was Lunar Silver Star Story schon vor über 25 Jahre hingekriegt hat, haben viele JRPG's bis heute nicht hinbekommen. Anime-Zwischensequenzen, eine Gruppe an Charakteren bei denen jeder einzelne Bedeutung hat, keine Random Encounter, eine einprägsame Welt und auf Wunsch auch ein Autobattle-Modus. :cookie:

Und nun noch im Remaster eine durchaus gelungene deutsche Übersetzung. Es ist vielleicht simpel in dem wie es sich spielt, aber es muss nicht immer alles hoch komplex sein um Spass an einem Spiel zu haben.

 

Lunar ist und bleibt eins der besten Rollenspiele aller Zeiten. Egal ob nun Teil 1 oder 2 (Teil wird auch noch in diesem Jahr gezockt, aber zuerst kommt ein anderes Spiel dran). Es ist ein Musterbeispiel dafür, wie Rollenspiele schon die letzten 25 Jahre hätten sein sollen, es aber bis heute nicht hinkriegen. Neben Grandia, Breath of Fire, Final Fantasy und Parasite Eve eine Mustplay-Reihe für JRPG-Fans. 

 

10/10

Geschrieben

Wuchang fallen feathers: 9.5 von 10

 

Mein Gott was für ein Spiel 🤤 

 

Weltdesign ist genial, die Kämpfe machen Spass, die Bosse sind der Hammer, die Musik passt, Story ist nebensche aber ok. 

 

Das Spiel ist fast so gut wie DS 1,keine Ahnung warum die Meta unter 80% sind, das Spiel ist der Oberhammer 😍 

Geschrieben
Am 28.8.2025 um 13:24 schrieb DeftOne:

Lunar Silver Star Story Complete Remaster

 

Das was Lunar Silver Star Story schon vor über 25 Jahre hingekriegt hat, haben viele JRPG's bis heute nicht hinbekommen. Anime-Zwischensequenzen, eine Gruppe an Charakteren bei denen jeder einzelne Bedeutung hat, keine Random Encounter, eine einprägsame Welt und auf Wunsch auch ein Autobattle-Modus. :cookie:

Und nun noch im Remaster eine durchaus gelungene deutsche Übersetzung. Es ist vielleicht simpel in dem wie es sich spielt, aber es muss nicht immer alles hoch komplex sein um Spass an einem Spiel zu haben.

 

Lunar ist und bleibt eins der besten Rollenspiele aller Zeiten. Egal ob nun Teil 1 oder 2 (Teil wird auch noch in diesem Jahr gezockt, aber zuerst kommt ein anderes Spiel dran). Es ist ein Musterbeispiel dafür, wie Rollenspiele schon die letzten 25 Jahre hätten sein sollen, es aber bis heute nicht hinkriegen. Neben Grandia, Breath of Fire, Final Fantasy und Parasite Eve eine Mustplay-Reihe für JRPG-Fans. 

 

10/10

 

Mich hat Lunar nicht abgeholt. Ich habe die beiden Games vor ein paar Monaten zum ersten mal gespielt und Teil 1 gebe ich ein 5/10 (mittelmässig) and Teil 2 ein 6/10 (okay)

Geschrieben
vor 21 Stunden schrieb Naryoril:

 

Mich hat Lunar nicht abgeholt. Ich habe die beiden Games vor ein paar Monaten zum ersten mal gespielt und Teil 1 gebe ich ein 5/10 (mittelmässig) and Teil 2 ein 6/10 (okay)

 

Denke kommt immer darauf an, was man von einem Spiel erwartet und wie auch geschrieben, ist es auch nicht aufgrund seiner nicht vorhandenen Komplexität immer noch ein gutes Spiel. Für mich bietet es eben das, was Spiele dazumal grösstenteils waren. Nicht unnötig in die Länge gestreckt und sich auf das fokussiert was wichtig ist. Man sollte auch nicht vergessen, dass Lunar mit dem Sega CD auch nicht gerade die leistungsstärkste Konsole hatte. 

 

Ich für mich behalte es daher immer in sehr guter Erinnerung

Geschrieben

Am Wochenende:

 

Gear of War Reloaded

 

Das war ein ganz besonderes Erlebnis. Allein schon die altbekannte Melodie im Startscreen und dann noch mit dem PS-Controller in der Hand - das war richtig seltsam. Aber dann gings los und der Sohn und ich haben es in zwei Sessions im Co-Op durchgespielt. Ein absolutes Fest war es. das Spiel ist so bombastisch wie damals und ben Berserkern liefs mir kalt den Rücken runter. Grandios wars. Danke an MS, dass sie das möglich gemacht haben.

Geschrieben (bearbeitet)

Dann habt ihr ja noch jede Menge Teile vor euch die kaum in der Qualität schwanken eher im Gegenteil eigentlich immer besser werden...  :thumbsup:

 

Spricht eigentlich nichts dagegen das zumindest Teil 2 und 3 Ebenfalls "Reloaded" werden.

Hier gibt es aktuell nur die "alte" 360er Version zwar enhanced und abwärtskompatibel auf der XBOX Series X aber so ein rework würde beiden Teilen auch gut stehen.

 

 

bearbeitet von Hlaine
Geschrieben

Death Stranding 2: On the Beach

 

Fast 6 Jahre musste man auf den zweiten Teil warten. Hat sich’s gelohnt? Oh ja!

 

Wer Death Stranding (Director’s Cut) bereits gespielt hat weiss, was in «On the Beach” auf einen zukommt. Wieder wird Sam mit einfachen sowie auch schwierigeren Lieferung herausgefordert. Dabei wird nach und nach ein ziemlich umfangreiches Arsenal an Waffen und Gadgets freigeschaltet, das für wenig Ressourcen an einem verbundenen Terminal produziert werden kann. Waffen, Leitern, Granaten, Baumodule, Fahrzeuge und eines der besten Fortbewegungsmittel überhaupt (eine Art «Hoverboard») warten darauf, eingesetzt und benutzt zu werden. Es gibt viel auszuprobieren und zu tüfteln, wenn man sich denn drauf einlässt, denn: man braucht LANGE nicht alles, um das Spiel zu beenden. Auch den Truck erhält man früh und fährt damit «gemütlich» durchs fast ganze Game, mühelos.

 

Dies nimmt den Thrill bei einer schwierigeren, langen Lieferung etwas weg. Es kann aber, wie Raphi auch schon erwähnt hat durchaus auch sein, dass «uns» das Game leichter vorkam, da wir alle (oder die meisten) bereits den ersten Teil ausgiebig gespielt haben und gewisse Tricks und Kniffe bereits kennen, ebenfalls «Terrain-erprobt» sind. Trotzdem dünkt mich «On the Beach» schon etwas leichter, hat aber (mir zumindest) den Spielspass nicht genommen.

 

Im Gegenteil: die Welt / die Karte mit Mexiko und Australien ist wieder fantastisch gelungen wie schon das US-pendant. Es gibt weite Wiesen, öde Lande, hohe Berge und Wüsten. Ich fand die Traversierung stets abwechslungsreich und spannend. Eine Lieferung in verschneiten und verstürmten Bergen ist einfach auch hier absolut grandios und erzeugt eine sehr starke Atmosphäre, bei der man den «Survival-Instinkt» von Sam regelrecht fühlen kann. Auch die bekannten Zip-Lines (die man ebenfalls relativ früh erhält, was auch gut ist), sind zurück und laden zum «zippen» über Bergketten oder steile Hänge ein.

 

Neben all den Lieferungen stehen natürlich auch (Boss)-Kämpfe auf dem «Lieferplan». Das Kampfsystem hat sich gegenüber Teil 1 doch sehr stark verbessert meiner Meinung nach. Sam steuert sich mit einer Wumme am Anschlag präzise, die Waffen machen Sinn und haben auch einen gewissen Impact und die Boss-, ja die Bosskämpfe, sind einfach fabelhaft inszeniert. Da gibt’s ein paar ganz schöne Begegnungen!

 

Leider schwankt auch hier der Schwierigkeitsgrad beträchtlich: ein paar Encounter sind easy und die Mobs sind nahezu erschreckend passiv; andere hingegen fordern etwas mehr Munition und Ausweichen/Wegspringen, damit der Sieg sicher ist. Insgesamt aber haben mir alle Kämpfe ziemlich gefallen, auch die kleineren Aussenposten einzunehmen.

 

Während des ganzen Gameplays gibt’s, natürlich, auch eine Story. Diese wird von Teil 1 kontinuierlich gut und sinnvoll (soweit ich das Beurteilen konnte :ugly:) weitergeführt. Es ist zwar teilweise (zumindest für mich) schon sehr verwirrend. Kojima’s Hirn kann wohl kein Wissenschaftler / Arzt der Welt erklären, seine Ideen und Umsetzungen auf dem Bildschirm sind einfach einmalig im Business und brachial (in guter Hinsicht) verrückt. Was vor allem in den letzten Spielstunden aufgefahren wird ist der absolute Irrsinn, Wahnsinn und meiner Meinung nach einfach ein reiner Geniestreich! Hab das Ending immens genossen, auch die anschliessenden Cutscenes tragen noch viel zur Story bei und bringen ein paar Umstände ans Licht. Chapeau!

 

Ich werde das Game zu 99% auch auf dem PC wieder zocken (wenn nicht grad DER Banger zeitgleich rauskommt). Es ist einfach ein Erlebnis und ich mag die Gameplay-Formel sehr. Zugegebenermassen hab ich sehr wenig Standard-Aufträge gemacht, dies will ich evtl. auf PC «verbessern» dann. War auch mit hauptsächlichem Fokus auf der Story unterwegs und brauchte nur 35 Stunden. Da ging sicher noch viel viel mehr, ist mir durchaus bewusst. Aber jo, schlussendlich hab ich die Platin eh nicht auf dem Schirm gehabt und wollte grundsätzlich die Story geniessen -> reicht für mich momentan so aus.

 

Wer Teil 1 bereits gespielt und gefeiert hat -> «On the Beach» ist ein Blindkauf!

Wer mit Teil 1 nicht viel anfangen konnte -> lieber sein lassen, da die Gameplay-Formel ziemlich 1:1 übernommen und weitergeführt wird.

 

Ein weiteres Highlight für mich im 2025! Was ein Jahr, was für Games!

Geschrieben

The House in Fata Morgana - Dreams of the Revenants Edition - (Switch / Switch 2)

 

„Angel, is Father.. is he proud of me..?“

 

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Ich bin ursprünglich aus einem recht oberflächlichen Grund auf diese Visual Novel aufmerksam geworden: Auf Metacritic hat der Titel eine Bewertung von sage und schreibe 96. Da ich zwischendurch gerne mal Visual Novels lese/spiele, wurde ich natürlich hellhörig und habe mir das Ding in seiner kompletten „Dreams of the Revenants Edition“-Fassung für die Switch geholt und über die letzten beiden Monate kontinuierlich erlebt, zunächst auf der Switch und dann der Switch 2.

 

Und was soll ich sagen? Die Geschichte ist unglaublich. Die „Hauptkampagne“ erzählt 8 verschiedene, teilweise extrem grausame Geschichten, die zunächst zusammenhangslos erscheinen, aber mit fortlaufender Dauer ein immer komplexeres Netz aus faszinierenden Figuren und grausamen Schicksalen webt. Erst nach deren Konklusion versteht man das Rätsel hinter dem Haus, in dem sich die meisten Geschichten über verschiedene Jahrhunderte abspielen. Es ist wirklich ein interessantes erzählerisches Konzept.

 

Für diese Review habe ich das Grundspiel sowie den Prolog gespielt und dafür etwas mehr als 25 Stunden gebraucht. Die „Dreams of the Revenants Edition“ enthält aber auch noch zwei Companion-Novels, die ich noch nicht erlebt habe und vermutlich je nochmals 7-9 Stunden an Content liefern. Man bekommt also echt viel geboten fürs Geld.

 

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Für wen ist das Ding jetzt was? Ich würde sagen, alle die gerne Gothic Horror / Gothic Fantasy lesen, und die Betonung liegt hier wirklich auf lesen, werden House in Fata Morgana verschlingen, da es nicht nur gut geschrieben ist, sondern auch von wirklich unglaublich melancholischen Bildern und einem wunderbaren Soundtrack untermalt wird. Ton und Bild sind dabei auch wirklich einzigartig und lassen sich nicht mit anderen japanischen/asiatischen Visual Novels vergleichen. Erwartet also nicht den typischen Manga/Manhwa-Stil aus anderen Werken.

 

Spieler, die generell gern Visual Novels erleben, dürften es auch mögen. Im Vergleich zu anderen Genre-Vertretern ist es aber spielerisch absolut minimalst (man trifft vielleicht 8-10 textbasierte Entscheidungen über die ganze Spielzeit hinweg) und für meinen Begriff auch spürbar langsamer als andere Visual Novels. Es ist im wahrsten Sinne ein „Slow Burn“ und man sollte es hauptsächlich als „Buch“ sehen, das mit Bildern und Musik begleitet wird.

 

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Apropos Musik: Der Soundtrack ist echt speziell und untermalt das Geschriebene perfekt. Er ist abstrakt, düster und melancholisch, aber am besten hört ihr selbst rein:

 

 

Wie hat es mir gefallen? House in Fata Morgana ist extrem melancholisch, gleichzeitig aber immer wieder auch wunderschön. Die Geschichte und die Charaktere sind durchs Band faszinierend. Die Konklusion am Ende von Chapter 8 geht tief ins Mark.

 

Teilweise war es mir aber auch etwas zu langsam. Gerade das erste Chapter, das insgesamt wohl leider gerade zu Beginn die schwächste Episode bereithält, ist zäh. Die Visual Novel verlangt generell wirklich Zeit, Geduld und Commitment, um sich mit den Charakteren und deren Schicksalen auseinanderzusetzen. Es ist kein Werk für Zwischendurch und der Lesegenuss ist dementsprechend sehr stark von der persönlichen Veranlagung des Lesers abhängig.

 

Würde ich es wieder spielen? Absolut!  Halte ich die 96 auf Metacritic für gerechtfertigt? Nein, dafür ist das Pacing einfach eine Spur zu behäbig und die spielerische Interaktivität zu beschränkt.

 

Wer aber eine epische Geschichte um Verrat, Liebe, Gräueltaten und Menschlichkeit sucht, sollte sich definitiv Zeit für House in Fata Morgana reservieren - und unbedingt für einen Handheld erwerben, perfekt für auf längeren Reisen oder als Bettlektüre!

 

Ich freue mich einstweilen auf die beiden anstehenden Companion Novels, werde dann dazu separat noch ein paar Zeilen verfassen.

 

8.5/10

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Geschrieben

Uii, ich war ein wenig inaktiv in diesem Thread, daher im Schnelldurchlauf: 

 

Clair Obscure (XSX) 

Zu diesem Meisterwerk brauche ich wohl gar nicht mehr viel zu schreiben, es ist für mich DER Überraschungshit 2025 und in meinen Augen ein grosser Anwärter zum GOTY! Selten habe ich alle Erfolge in einem Spiel geholt, aber da hat es mich so gepackt, dass dies erledigt wurde. Für alle Erfolge habe ich knapp über 60h benötigt. 

 

9.5/10

 

Wuchang: Fallen Feathers (XSX) 

Was für ein Soulslike! Nach DS1 habe ich nie mehr eine solch geniale verknüpfte Welt entdeckt, das Worldbuliding war und ist einfach unerreicht. Wuchang hat da ganze Arbeit geleistet und kann da DS1 wirklich das Wasser reichen, unglaublich genial wie die Welt ineinander verknüpft ist. Sie haben sich an einigen Sachen bedient, was auch erlaubt ist, aber daher war es wohl nicht immer ganz so spektakulär. Das Kampfsystem ist aber eines der besten, sowie das Levelingsystem. Selten habe ich in einem Soulslike so viele Waffen ausprobiert wie in diesem Spiel . Es hat einfach unglaublich viel spass gemacht und ich habe das Spiel fas in einem "rush" durchgespielt. NG+ bin ich auch schon wieder in der hälfte. 

 

Wer Soulslike oder DS1 mag, sollte dem Spiel unbedingt eine Chance geben. Nebst LoP das beste in diesem Genre. Spielzeit: 48h

 

8.5/10

 

Herdling (XSX) 

Perfektes kleines Indie-Spiel für den Gamepass aus der Schweiz. In 4.5h ist man durch und ich hatte damit eine sehr gute Zeit. Danke für solche kleinen Perlen, sowas ist ein perfekter "Snack" nebst all den anderen grossen Titeln in diesem Jahr.

 

7.5/10

 

 

 

 

Geschrieben

MGS 3 Snake Eater Delta Remake was auch immer...

 

Nicht falsch verstehen! Was für ein genialer Ritt durch Kojimas Blütezeitgehirn. Grandiose Präsentation (allein schon der Titelsong), fantastische Story, die einfach wahnsinnig schön mit der wahren Geschichte spielt (Kalter Krieg, Kubakrise, Krushchev), tolle Villains (Pain, Fear, Sorrow, Volgin...). Und was für eine tolle Figur und Charakter Boss einfach ist!!! Und als Sahnehäubchen Revolver Ocelots Originstory! Er war ja der Main Villain in MGS4 - meinem Lieblings-MGS. Ich hatte viel, viel Spass damit und bin super froh diese Bildungslücke endlich geschlossen zu haben.

 

Was für ein Jahr! :happytears:

Geschrieben (bearbeitet)
On 9/7/2025 at 12:29 PM, Schnegge said:

Uii, ich war ein wenig inaktiv in diesem Thread, daher im Schnelldurchlauf: 

Dito 😐

 

AI_The_Somnium_Files_-_Nirvana_Initative

Ich hab die 3  Somnium Files Spiele durchgespielt (1+2 hab ich schonmal, 3 ist neu) und fand alle Teile richtig gut, wobei 1+2 visual novels sind und teil 3 einfach völlig random zum grossen Teil ein escape room game.

Die Stories sind allesamt irre und voller twists & turns. Wer sowas mag ( wie zB 999 oder danganronpa) hat hiermit sicher seinen Spass

~8/10 über alle 3 Spiele

 

 

Returnal

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Am PC soviel besser nochmals als auf der PS. Hab zwar nur einen Run bis zum echten Ende gemacht und dann aufgehört, aber es war wieder super.

9/10

 

We Become what we behold

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extrem kurzer free to play titel. Regt zum nachdenken an, kann ich aber durchaus empfehlen. Nach glaub 5 Minuten ist der bums durch, daher auch ohne Wertung.

 

Samorost 1+2

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Point `n` Click games.... in erster Linie aber auch einfach nur weirder shit der Spass macht.

8/10

 

The Exit 8

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Mischung aus Paranoia, Liminal space game und Anomaliesuchspiel.

Wärs nicht RNG mit den Anomalien wärs noch ein bisschen besser, aber auch so ein gutes Erlebnis.

 

8/10

bearbeitet von Insanitysoul
Geschrieben (bearbeitet)

Quartet (PC)

 

Ein kleines Indie JRPG, welches sich offensichtlich von Octopath Traveller hat inspirieren lassen. Das Ganze beginnt mit 4 separaten Storylines, die man in beliebiger Reihenfolge durchspielen kann. Diese beginnen dann zu konvergieren, bis schliesslich die ganze Party (von 8 Charakteren) zusammenkommt. Im Gegensatz zu Octopath fühlt sich die Party aber auch als eine solche an, sie arbeiten wirklich zusammen und interagieren miteinander, und haben auch ihre Differenzen. Vor dem letzten Dungeon gibt es dann optionale Sidequests für jeden der 8 Charaktere, um deren private Story noch zu einem Abschluss zu bringen.

 

Alles in allem hat mir das Spiel sehr gut gefallen. Es ist nichts weltbewegendes, aber das, was es macht, macht es sehr gut. Und es ist frei von sinnlosem Filler Content. Um alles zu erledigen, was ich gefunden habe (das hat auch 100% der Trophies ergeben), habe ich 31 Stunden gebraucht.

 

8/10 (Great)

bearbeitet von Naryoril
Geschrieben (bearbeitet)

Quartet steht schon lange auf meiner Merkliste, aber ich will auf die PS5-Version warten, die gegen Ende des Jahres erscheinen soll. Ich freue mich wirklich drauf, als ich das Hippo als spielbaren Charakter im Trailer sah, war der Kauf beschlossene Sache.^^ Schön, wenn es jetzt auch noch ein gutes Spiel ist.

bearbeitet von Orka
Geschrieben

Ich habe das Game auf meinem (nicht-gaming) Laptop installiert, diesen via HDMI an den Fernseher angeschlossen und einen PS5 Controller wireless mit dem Laptop verbunden und das Game so gespielt. Ist ja nicht so, als ob das Game sonderlich viel Leistung braucht.

Geschrieben

Ja ich habe ja vor 1.5 Jahren die Trails in the Sky - Trilogie auf dem PC gespielt und im Juli Ys Seven. Ich habe mit dem Xbox One  Controller gespielt, aber trotzdem fühlt es sich einfach anders an, als auf der Konsole. Ich weiss nicht genau, woran es liegt, vermutlich am Home-Menu, das fehlt mir irgendwie am PC. Bis Ende Jahr dauert ja nicht mehr lange und es ist ja nicht so, dass ich jetzt nichts mehr zu spielen hätte, ich kann da auf die Konsolenversion warten.

  • 2 weeks later...
Geschrieben

Death of the Reprobate

 

Lust auf einen 4-stündigen Fiebertraum? Death of the Reporbate ist sowas von geeignet dafür. Im Kern ein Point & Click. Allerdings ein Spiel das sich kaum erklären lässt. Stichwort: Gotteslästerung, Derber Humor, Folter, Nudismus, Alte Meister, Sünden. 

Es hat mich unglaublich gut unterhalten. 
 

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Geschrieben (bearbeitet)

Hyrule Warriors: Age of Calamity [Switch 2]

 

Was ein geiler Titel! Der "Musou-Playstyle" hat mir total zugesagt, dazu natürlich alles im Breath of the Wild Universum ❤️

Die Hauptmissionen waren allesamt spassig (vor allem die letzten 3 sind ein Genuss, es geht so ab), es gibt zig Nebenmissionen (78 gemacht von denen) und etliche Sidequests (118 gemacht von über 400 glaub ich :ugly:). Diese sind aber als Upgrades auf der Map zu verstehen, nutze Materialien xyz um das Freizuschalten (bsp. bei einem Charakter +2 Herzen) und dann zählt das als Quest, also nicht überrascht sein^^

 

Gameplay einfach grundsolide flüssig, coole Charaktere, eine SEHR tolle Vorgeschichte zu BotW und fetzige Schlachten. 

Natürlich gibts Charaktere die eher Unnütz sind und ich kaum gespielt habe: Urbosa, Hestu, Yunobo und Riju hab ich kaum gespielt. Auch Daruk zog den Kürzeren. 

 

Beste meiner Meinung nach: Link, Impa, Zelda (vor allem im späteren Spielverlauf hrhr), Mipha, Sidon, König Rhoam und Mönch Maz Koshia. 

 

Man wird im Verlaufe des Spiels spürbar stärker, das Waffen fusionieren / aufwerten ist genug simpel gemacht, um gute Ergebnisse auf dem Schlachtfeld vorweisen zu können und die Kochrezepte beinhalten z.T starke Buffs für die Kämpfe.

 

Das Game läuft auf der Switch 2 relativ ok in 30fps "locked" (natürlich gibts auch hie und da Einbrüche, aber übers Game hinweg läufts sehr gut und ist wohl absolut kein Vergleich zur desaströsen Switch 1 Performance). 

 

Steuerung ist auch gut und präzise, auch in diesem Titel leidet der Y-Button wie in DK Bananza gut :lol:

Nach Upgrades können dann auch die Kombos und Spezialfähigkeiten erweitert/verbessert werden und man hat wirklich dieses "ich bin mächtig!" Gefühl auf den Maps. Das ist ganz toll umgesetzt! 

 

"Endgame" Team waren Link, Zelda, Rhoam und le Monk mit lvl 60/61 :)

Ging gut, auch wenn einige Kämpfe etwas knifflig waren. Das Spiel ist jedoch stets fair mit den Checkpoints :thumbsup:

 

Der Endkampf war sowas von geil, fand ich sogar besser als in BotW :D 

Es kracht und macht in allen Ecken.

 

Freu mich nun total auf "Age of Imprisonment", November kann nicht schnell genug kommen.

Das dann endlich in flüssigen 60fps (haben sie zumindest versprochen).

 

Hab schlussendlich um die 28 Stunden gebraucht. Auf very hard oder gar apokalyptisch hätte ich aber 100% viiel länger gehabt aufgrund der HP der Bosse und dem Damage, den man kassiert. Glaube v.a. apokalyptisch, das erst im DLC dazugekommen ist, ist sowieso fürs Endgame bestimmt. Gibt natürlich Lets Play's die so angefangen und das Spiel geschafft haben aber glaub das ist reine Folter :ugly:

Vom DLC hab ich auch noch 3-4 Missionen mitgenommen.

 

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bearbeitet von BliNkEr]
  • 2 weeks later...
Geschrieben (bearbeitet)

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Ghost of Yotai (PS5 / Leistungsmodus)

 

Faktisch grob ein Plot rund um den Wunsch auf unerbittliche Rache ähnlich Kill Bill nur zur feudalen Hochzeit Japans ( zu Beginn der der Edo Zeit).

 

Man arbeitet als Atsu einfach gesagt eine persönliche Killliste ab die man wortwörtlich "bad ass" an der Hüfte in Form eines Tuches trägt. Wo ein jeder Sie lesen kann den man trifft und die erlegten Yotai Six werden mit deren eigenen Blut auf der Liste durchgestrichen. Das hat schon sehr cooles Flair von Beginn an!

 

Die Yotai Six als Antagonisten sind definitiv gelungen. Dadurch gibt es in erster Linie deutlich mehr Abwechslung wie bei den Mongolen in Tsushima. Ganz einfach weil jeder der sechs eben einen  komplett unerschiedlicher Charakter sowie auch unterschiedliche Handlanger hat. Zugegeben ich hätte gerne mehr von "der Schlange" gesehen aber gut das war halt eine Design Entscheidung diesen so früh (faktisch der Prolog~Spiel angemacht und 5 Minuten später Schlange Tot)aus dem Spiel zu nehmen. Die verbleibenden Fünf sind alle obere Liga was Bösewichte allgm. angeht mmn.

 

Das Gameplay ist im Vergleich zu Tsushima immer noch weitestgehend das selbe. Die Gegner signalisieren ob ein Angriff normal pariert, mit timing pariert oder ausgewichen werden muss. Die einzige Änderung jeder Gegner hat nun über dem Lebensbalken einen sichtbaren Haltungsbalken der erst gebrochen werden muss bevor man an dem Lebensbalken nagt.  Das gefällt mir tatsächlich nicht so sehr! Da die Kämpfe dadurch weniger spontan und sich mehr nach 0815 Arbeit anfühlen.

 

-> Die Grundregel lautet zu Beginn den Gegner  3 mal schwer Treffen dann ausschalten.

 

Später kann man durch zusätzliche Gimmiks Wurfmesser, Rauchbomben, Blendbomobe etc. das Thema etwas aufweichen.

 

Die größte Änderung zu Tsushima. Es gibt keine Schere/Stein/Papier Prinzip mehr in Form unterschiedlicher Kampfhaltungen (Jin war ja "nur" mit dem Katana unterwegs). Das Prinzip ist in anderer Form eingebaut. Man kann nun einfach mehrere Waffen durchwechseln anstatt Haltungen.

 

Nahkampf

-> Katana gut gegen andere Katana

-> Speer gut gegen ein Kursarigama

-> Kursarigama gut gegen jemanden m. Schild.

-> Doppelkatana gut gegen einen Speer

-> Odachi gut gegen die übergroßen Gegner.

 

Dabei gilt grundsätzlich kann man mit jeder Waffe alles besiegen nutzt man aber die richtige Waffe gegen den richtigen Typ geht es deutlich schneller. Das System ist aber etwas zu über kompliziert mmn. da es auch später Gegner gibt die ständig die Waffen ebenfalls durchwechseln. Ich kam bisher am besten mit den Doppelkatanas zurecht und irgendwann war es auch egal gegen welchen Gegner nur bei den Bossen hab ich darauf geachtet die richtige Konterwaffe zu ziehen. Das System funktioniert wie auch das Haltungssystem 1:1 und bietet deutlich mehr Abwechslung.

 

Neu ist der Wolf (wirklich das Tier ist gemeint~) der sogar einen eigenen Leveltree bekommt und durch das spielen einer Melodie herbeigerufen werden kann und Atsu in folgenden kämpfen unterstützt. Ab und an auch zufällig den Todesstoss eines Gegners aufhält und man bekommt dadurch nochmal die Chance aufzustehen. 

 

Soweit so positiv, jedoch Story technisch verleitet mich z.B. etwas die Tatsache das  Atsu die nun mal eine Frau ist, mal so easy neben bei Ihr Katana wegsteckt und schlicht instant aus dem Nichts ein riesen großes Odachi schwingt. Wo es doch auch in der eigenen Story von Ghost of Yotai nur von den größten und stärksten Gegnern getragen werden kann (z.B. dem Oni). An der Stelle ist sogar leider AC Shadows den Tatsachen getreuer den dort ist z.B. Yusuke derjenige der das große Katana schwingt.

 

Speer, Doppelkatana, Kursarigama alles i.O. aber das Odachi fühlt sich too much an ... nur meine Meinung. Ich hab das Spiel nicht umsonst in der Kill Bill like Schublade in meinem Kopf eingelagert. Wir spielen nun mal Atsu das ist auch gut und funktioniert hervorragend aber solche Sachen passen dann einfach nicht. Atsu ist defaktisch die einzige Frau im ganzen Japan der Edo Zeit, die ein Odachi meistert und damit in unrunden Kampfanimationen (schaut einfach nicht gut aus das Odachi handling) Männer umhackt die doppelt so breit und 2 Köpfe größer sind.

 

Generell die ganzen Geschichten um diese Meister der unterschiedlichen Waffen und wie Atsu mal eben das Handling einer neue Waffe erlernt ist leider etwas lazy story telling. Besonders Schade weil diese Meister faktisch den Nebencharakteren aus Tsushima am nächsten kommen. Gerade diese Geschichten um Yuna, Ishikawa, Masako, Ryuzo und Kenij waren das Salz in der Suppe und an diesem Punkt schwächelt Ghost of Yotai leider ein wenig. Vermutlich auch eine bewusste Entscheidung weil die Hauptstory deutlich größer angelegt ist und kein Schicksal anderer darf fordergründig tragischer oder schlimmer erscheinen als das was Atsu erlebt hat sonst könnte Sie ja selbst das Motiv der eigenen Rache hinterfragen.

 

Aber genug Kritik ... 😆

 

Grafisch einfach Bombe was die PS5 (nicht Pro) da raushaut Wahnsinn!!! Panoramen und Nebeleffekte die mit den Sonnenstrahlen spielen atemberaubend. Wie geil ist den bitte der Schnee oben im Gebirge! Einfach eine riesen große Open World mit jeder Menge Nebenquests und Aufgaben. Die Natur (in Form von Winden oder Vögeln) macht einen auf sich wiederholende und für Atsus aufleveln und Ausrüstung wichtige Nebenquests aufmerksam, man muss nicht aber man kann.  Es gibt nun Schuttberge zum kontrolierten runterrutschen die erstaunlich oft in der Landschaft verbaut wurden, meist um zuvor bei kleinen Kletterpassagen, wenn man diese geschafft hat,den Rückweg damit abzukürzen. 


Aber unter diversen Design Entscheidungen leiden im Prinzip alle Open World Spiele nach wie vor und Ghost of Yotai macht das auf seine eigene Art und Weise es wird nicht aufgeträngt aber für  "100%" Spieler die alles finden wollen ist es trotzdem mehr als ausreichend vorhanden.

 

Ich hab es auf dem Schwierigkeitsgrad "normal" gespielt. Wie einfach das Spiel tatsächlich wird oder ist entscheidet der Spieler faktisch selbst in dem er z.B. die unzähligen Schreine sucht und damit Skillpunkte sammelt oder seinen Lebensbalken oder seine Geistreserven vergrößert. hatte am Ende 5 Geistpunkte+1 Durch Nahrung da geht sicher mehr. Auch beim Lebensbalken war ich sicher weit weg vom maximal Möglichen.

 

Gestern Abend liefen die Credits und ja die Story hatte Ihre vorhersehbaren Twists aber auch 2-3 die ich nicht wirklich kommen gesehen habe von daher war ich mehr als gut unterhalten. Rache Geschichten gehen einfach immer und wäre jede so gut verbaut wie in Ghost of Yotai könnte man sich glücklich schätzen. Speziell der Plot um den Kitsune und der um die Spinne waren großartig! Rückblickend fand ich die Hauptstory bei Tsushima ein Stück stärker und auch tragischer. Der Held der Tsushima rettete wird zum Gesetzlosen bzw. zum Geächteten und muss den eigenen Ziehvater/ Onkel im Kampf nach Samurai Art entweder entehren oder töten, dass hat damals gesessen! Da war der Klos im Hals faktisch ins Spiel programmiert. In Yotai kommt der Klos gleich zu Beginn und bleibt in Persona der Yotai 6 immer zu spüren. Aber nie so überraschend und unerwartet wie im Vorgänger.

 

honorably mentioned:

Besonders toll fand ich Atsus Instrument die Shamisen und die Möglichkeit gechillt "langsam" trabend auf dem Pferd die diversen Melodien zu spielen... hab ich ab und an gebraucht. Gerade im Zusammenspiel mit den Panoramen die das Spiel einem liefert.

 

Fazit: 9/10

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

bearbeitet von Hlaine

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