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Geschrieben

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Bowser's Fury (NSW2)

Patch sei Dank habe ich das Game nochmals angeworfen und innert wenigen Sessions zum 100%-Ende gebracht. Auf der Switch 2 sieht es auf einem 4K-TV fantastisch aus, so dass es eine neue Spielfreude entfachen konnte. Die wenigen Momente, wo ich es auf dem Handheld gespielt habe, stellten für mich einen erheblichen Downgrade dar. Gegenüber 65 Zoll und Pro-Controller stinkt die Erfahrung deutlich ab. Noch bin ich mit den neuen Joy-Cons nicht warm geworden. 

 

Das Spiel selbst ist gewohnt prächtige Jump-n-Run-Action von jenen, die das am besten können. Knifflige Challenges, grossartige Steuerung und pure Gameplay-Freude. Das Niveau von Super Mario Odyssey erreicht es nicht, braucht es aber auch nicht, um top zu sein. 

Geschrieben (bearbeitet)

Bowsers Fury sollte am Freitag da sein, freue mich das nachzuholen :) 

 

Mal noch etwas Aufräumen mit meinen durchgespielten Spielen:

 

Split/Fiction

 

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EIn wirklich fabelhafter und genialer Action-Plattformer, ich habe gestaunt, gelacht und war so ziemlich für die gesamte Spielzeit verzaubert. 

 

Highlights:

Die vielen kleinen Referenzen, unzählige Anspielungen auf bekannte und weniger bekannte Spiele kommen vor und es macht Spass diese zu entdecken. Auch beeindruckend ist, wie das Spiel ständig neue Spielmechaniken in den Ring wirft, diese für ein paar Sequenzen braucht und dann kommen sie auf den erledigt Stapel, herrlich. Und zuletzt darf man das letzte Level sicherlich auch noch erwähnen, in seiner Form wohl etwas vom coolsten und beeindruckendsten was ich in Splitscreen Gameplay erleben durfte.

 

Lowlights:

Ich habe die ersten 3 Kapitel zwei Mal gespielt und es zeigt eine Schwäche vom Spiel ziemlich deutlich: Das Spiel ist extrem linear, hat abseits vom Mainpath nur wenig zu bieten. Der Weg durch Rätsel und Setpieces ist einfach sehr ähnlich. Nochmal durchzuspielen, auch mit einem anderen Charakter, war deutlich weniger aufregend.

 

Und das Writing ist auch mal wieder kein Wohlgenuss, viel Cringe und seltsame Dialoge. ABER, im Vergleich zu It Takes Two auch ein wesentliches Upgrade.

 

Für Coop-Fans eh ein Pflichtkauf, wobei man da auch schon ein paar Gaming-Skills mitbringen muss. Ein paar Bosse und Plattform-Sequenzen haben es schon in sich.

 

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bearbeitet von Raphaelo
Geschrieben

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Danke für diesen DLC.

 

Alles was Lies of P ausmacht, noch einmal in einer wunderbaren neuen Region mit allerlei neuem Zeug zu entdecken. Eine unglaublich emotionale Reise, vor allem wenn man das Maingame noch im Kopf hat, bzw (was ich empfehle) nochmals einen run im NG macht.

 

Reiht sich für mich in die Liga von Phantom Liberty, Blood & Wine, The Old Hunters und Shadow of the Erdtree ein. 

Geschrieben

@Insanitysoul Ich hab damals nur die Demo gespielt.

Neulich habe ich mir aber gleich das Bundle mit dem DLC gegönnt. Was würdest du empfehlen - erst das Maingame zocken und danach den DLC? Oder soll ich gleich mit dem DLC starten. Ist ja die Vorgeschichte, wenn ich das richtig verstanden habe…

Geschrieben (bearbeitet)

Du kannst nicht mit dem dlc starten. Musst zuerst chapter 9 beenden, dann bekommst du das DLC item zum reingehen.

Das ist aber auch besser so, weil du so lore Grundstock hast, der dich im DLC dann runterschmettern kann. Du kennst Namen, orte, Geschehnisse, die der DLC dir dann näher bringt.

 

Und bisserl kampftraining ist wichtig, glaub mir, der DLC ist fordernd :)

 

Viel Spass !

 

(Vorgeschichte ist eben auch nicht so ganz richtig, aber wisst dann sehen.)

bearbeitet von Insanitysoul
  • 2 weeks later...
Geschrieben

Super Mario Bros. Wonder

 

Ich hab das Spiel vor einer Weile auf der Switch begonnen und es ist wegen anderen Spielen etwas untergegangen. Habe es nun auf der Switch 2 beendet - ein wirklich tolles Jump'n'Run mit vielen tollen Levels und viel Abwechslung. Die Idee mit den Item ist auch toll, allerdings habe ich wohl gar nicht alle gebraucht. In den Levels sind gewohnt viele Sachen versteckt und der Twist mit der Blume in den Levels ist auch toll umgesetzt. Es schaut auch wirklich toll aus.

 

8.5/10

  • 2 weeks later...
Geschrieben

Still Wakes The Deep: Siren's Rest

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Ich fand das eine extrem gute Prämisse für einen DLC. 11 Jahre nach dem Hauptspiel taucht man mit einer Tauchglocke zu den Überresten der Bohrinsel, um herauszufinden was genau passiert ist.

 

Ich liebe Unterwasser als Setting und es gibt einige schön gruselige Momente. Imo fängt es auch gut den Nervenkitzel ein, was es heisst an einer Linie mit Sauerstoff und Strom verbunden zu sein und was passiert, wenn man dieses schützende Rettungsseil lösen muss...

 

Manchmal war etwas buggy und auch das Seil was man ständig hinter sich herzieht, verhält sich nicht immer nur wie ein Seil... Aber für die Ambition sowas glaubhaft in einem voll dreidimensionalen Spiel darzustellen, drücke ich auch ein Auge zu.

 

Mit 2-3 Stunden Spielzeit eine schöne Abendunterhaltung und für mich war es eine tolle Rückkehr zu einem meiner liebsten Spiele aus dem Vorjahr :) 

Geschrieben

Auch auf der Switch wurde noch einiges beendet, sehr Mario-lastig :) 

 

Paper Mario: The Thousand-Year Door

 

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Ich habe das ja zuerst als kleinen Port vom NGC-Titel abgetan und war dann doch überrascht, dass es sich um ein volles Remake handelt. Stück für Stück wurde das Spiel nachgebaut und an vielen Ecken, kleine aber feine Verbesserungen eingestreut und es bekam ein grosses Upgrade in der Präsentation.

 

Was mich sehr beeindruckt hat, ist wie gut dieses über 20 Jahre Spiel sich heute noch hält. Die altehrwürdigen Mario-Charaktere zeigen sich in einem witzigen, selbstironischen und abwechslungsreichen Gewand, so etwas habe ich noch selten in einem Nintendo-Spiel gesehen. Ich möchte die witzigen und ironischen Dialoge sehr, dieses Spiel hat viel Spass mit der Vorlage und sich selbst.

 

Auch sonst merkt man kaum, dass das Spiel einige Jahre auf dem Buckel hat. Die Kämpfe spielen sich abwechslungsreich, die Locations und Dungeons sind sehr vielfältig und ich wurde als Spieler stetig überrascht. Auch die kleinen Intermezzos mit Peach zum Kapitel-Ende fand ich jeweils sehr gelungen und ich mochte sehr wie sich die Geschichte abspielt.

 

Das neue Hint-System hielt mich davon ab, irgendwo zu lange festzustecken. Ein neues Fast-Travel-System hat eine besonders grausame Backtracking-Aufgabe zum Ende vom Spiel fast trivialisiert, diese Sequenz hätte mich im normalen Spiel wohl gebrochen :ugly: . Das Remake macht also eine sehr gute Arbeit, einige angestaubte Elemente abzuschwächen und so kann es wirklich über die gesamte Spielzeit glänzen. 

 

Ein wirklich grandioses Spiel, das hat mir extrem gut gefallen. Es wird dem fantastischen Ruf mehr als gerecht. Das ist wirklich eines der besten Nintendo-RPGs überhaupt und hat mit diesem detailgetreuen Remake eine Fassung für die Ewigkeit erhalten.

 

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Und dazu kam noch:

 

Bowser’s Fury

 

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Kein Mario zum Switch 2 Launch, aber ich wusste mir zu helfen, indem ich diese Lücke schliesse. Das hat ein schönes Leistungsupgrade erhalten und läuft nun mit stabilen 60 FPS.

 

Das Spiel selbst hat mir auch gut gefallen, kleine und abwechslungsreiche Levels, die Unterbrüche durch Bowser bringen eine schöne Dynamik rein und es ist cool präsentiert. Da die 100% zu holen war kein Problem :) . Etwas auf der einfachen Seite ist aber auch das Spiel geworden, ich hatte nur mit einer Welt etwas Probleme und sonst bin ich sehr gut durchgerutscht.

 

Die Fury Bowser vs. Super Saiyajin Mario Kämpfe haben auch Spass gemacht. Sehr cool wie hier die ganze Spielwelt als Kampf Arena genutzt wird. Fand ich eine super Idee!

 

Schöner Mario-Snack. Ich bin froh, dass ich das nachgeholt habe.

Geschrieben (bearbeitet)

Fuga: Melodies of Steel 1-3

 

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Zuletzt beendet habe ich nur Teil 3, Teil 1 und 2 habe ich gespielt, als diese erschienen sind. Die Games sind aber sehr ähnlich und erzählen eine zusammenhängende Story in 3 Akten, so dass ich mich hier auf alle 3 Games beziehe.

 

 

Eines vorweg: Fuga ist ein Herzensprojekt für CyberConnect2. Teil 1 hat kaum Profit abgeworfen, wenn überhaupt, ganz zu schweigen von Teil 2. Und dennoch haben die Entwickler gesagt, dass sie die Trilogie zu Ende bringen wollen, einfach weil sie diese Games machen wollen, und man spürt es. Sie sind Ableger in der Little Tail Bronx Serie/Setting, zu der auch Tail Concerto auf der PS1 und Solatorobo: Red the Hunter auf dem DS gehören.

 

Zur Prämisse: In Fuga steuert ihr die Geschicke von 12 Furry-Kindern, die sich in einem magischen Panzer gegen eine Invasion von Nazi-Hunden wehren, welche Katzen in KZ stecken und mit ihnen experimentieren wollen. Dabei hat der Panzer eine Kanone, die Soul Cannon, welche jeden Kampf, auch Bosskämpfe, mit einem Schuss beenden kann. Als Munition dazu dient eines der Kinder.

 

Klingt alles super schräg und die ernsten Themen bilden einen starken Konstrast mit den Furry-Kindern und ihren oft unschuldigen, kindlichen Interaktionen untereinander.

 

Vom Gameplay her besteht das Game hauptsächlich aus einer Reihe von rundenbasierten kämpfen, welche durch Cutscenes und Intermissions aufgelockert werden. In den Intermissions habt ihr Persona-Style ein Zeitbudget und verschiedene Aktionen verbrauchen unterschiedlich viel Zeit. Darunter fallen z.B. das Upgraden des Panzers, das Kochen von Buff Food, das Anbauen von Gemüse für Kochzutaten und die Interaktion unter den Kindern, um ihre Beziehung zu verbessern. Mit besseren Beziehungen untereinander gibt es dann kurze Cutscenes zwischen den zwei betroffenen Kindern, die Einblick in ihren Charakter, ihre Vergangenheit, ihre Pläne für die Zukunft usw. Geben. Und je besser die Beziehung, desto besser der Support-Effekt im Kampf.

 

Was mich nun zum Kampfsystem bringt, klar ein Highlight der Serie. Es ist komplex und vermutlich aus einer Beschreibung nur schwieirg zu verstehen, darum gehe ich schon gar nicht erst in die Details. Wichtig ist mir hier vor allem das übergreifende Gefühl: Man plant ständig 3 Züge voraus, wechselt alle paar Turns die aktive Party, so dass jeweils der richtige Charakter mit dem richtigen Angriffstyp und den zur Situation passenden Skills in der richtigen Reihenfolge am Zug ist. Das ändern der Party Composition hat einen Cooldown von 3 Turns, deswegen muss man 3 Turns voraus planen.


Ich kann mich nicht an ein anderes rundenbasiertes Kampfsystem erinnern, bei dem die Strategie so wichtig ist, bei dem ich mir bei jedem Zug so viele Gedanken mache, ja machen muss. Wenn man das macht, dann sind die Kämpfe nicht sonderlich schwierig, wenn man es aber nicht macht, hat man aber keine Chance. Einfach nur “Attack” auswählen führt sehr schnell zum Game Over.

 

Man kann auch nicht nach belieben mit Skills um sich werfen um mit Brute Force den Sieg zu erzwingen. Es gibt keine Möglichkeit zu grinden. Resourcen und Heil-Items und vor allem “Mana”-Restore-Items sind beschränkt. Man muss mit den Resourcen haushalten. Auch kann man sich nicht einfach overleveln.

 

Mir hat die Serie super gefallen. Sie ist sehr Nischig, aber trifft meinen Geschmack sehr gut. Mal sehen ob/wann etwas neues im Little Tail Bronx Setting kommt, ich werde sicher die Augen offen halten. Es gibt ingame in "geheimen" Szenen auch Andeutungen/Teaser dazu, wie die Story weiter gehen könnte, mit den Charakteren aus Fuga ein paar Jahre später. Aber das Gameplay wird dann ziemlich sicher ganz anders aussehen. Hoffentlich dauert es nicht 11 Jahre wie zwischen Solatorobo und Fuga 1.

 

9.5/10 (Incredible - Masterpiece)

bearbeitet von Naryoril
  • Like 2
  • Thanks 2
Geschrieben

Fuga war wirklich super, ich war sehr überrascht als ich da plötzlich Teil 3 im Store gesehen habe. Das ist wohl wirklich ein Herzensprojekt. Jetzt schaue ich die beiden Fortsetzungen regelmässig im e-Shop an. Aber die liebe Zeit...

 

Teil 2 wäre aber grad 50% 👀

Geschrieben

Before your Eyes
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Wegen solchen Perlen liebe ich Indie Games. Kein polierter Polygon Einheitsbrei, sondern eine einzigartige Spielmechanik kombiniert mit einer Story, die wirklich ans Herz geht.
 

Das ganze Spiel lässt sich in etwa zwei Stunden durchspielen und ich war von der ersten Sekunde an komplett gefesselt. Und das ist nicht nur sprichwörtlich gemeint: Gesteuert wird ausschliesslich mit der Maus und dem eigenen Blinzeln.

Gegen Ende blieb auch bei mir kein Auge trocken. Natürlich, weil man teilweise nicht blinzeln sollte. Hust. 
 

Ich war anfangs hin- und hergerissen, ob ich mir das Spiel holen soll. Normalerweise langweilen mich Spiele, bei denen man hauptsächlich berieselt wird und wenig selbst tun kann. Aber hier war das komplett anders. Ich habe jede einzelne Szene genossen – denn jeder Augenblick ist so flüchtig wie ein Blinzeln.image.thumb.png.5a5550c9538faf61ab0f5b8179b555ac.png
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Geschrieben

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Revenge of the Savage Planet (PS5)

...und dann fielen die 100% doch noch. Ein paar der letzten Kindex-Einträge waren noch mühsam zu finden, aber ansonsten sind das ganz erschwingliche 100%, zumal es sich um ein Collectathon handelt. Jaaa, ganz tolles Spiel, bei dem viel mehr der Spielspass und weniger das Beigemüse im Zentrum stehen. Einnehmende Geschichte? Nope. Dichte Atmosphäre. Njet. Technische Avantgarde? Mitnichten. Fordernder Anspruch? Für Babies, vielleicht. Es ist einfach eine vielseitige Ansammlung an lustigen und spielerisch sehr befriedigenden Mechaniken, angesiedelt in einem bunten Universum und zusammengehalten von einem dünnen Story-Faden. Manchmal will man einfach nichts anderes. 

Geschrieben (bearbeitet)

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Duck Detective: The Ghost of Glamping (Steam)

Der Nachfolger von The Secret Salami überzeugt wie schon der erste Teil mit knuffigen Charakteren, leichter Humor und interessanten Deducktions. Salami ist mir etwas besser in Erinnerung geblieben. Vielleicht liegt es an der Formel. Vielleicht liegt es auch daran, dass die Story trotz der kurzen Spieldauer zu lange braucht, um in Fahrt zu kommen. Nichtsdestotrotz, das war ein toller Dreieinhalb-Stunden-Snack, denn man sich zwischendurch gut mal geben kann. 

bearbeitet von Doendoe
Geschrieben
On 7/19/2025 at 9:28 AM, Doendoe said:

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Duck Detective: The Ghost of Glamping (Steam)

Der Nachfolger von The Secret Salami überzeugt wie schon der erste Teil mit knuffigen Charakteren, leichter Humor und interessanten Deducktions. Salami ist mir etwas besser in Erinnerung geblieben. Vielleicht liegt es an der Formel. Vielleicht liegt es auch daran, dass die Story trotz der kurzen Spieldauer zu lange braucht, um in Fahrt zu kommen. Nichtsdestotrotz, das war ein toller Dreieinhalb-Stunden-Snack, denn man sich zwischendurch gut mal geben kann. 

Gings uns also gleich.

 

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Nennen wir es eine Homage an die Ace Attorney Reihe, mit viel mehr Fantasy Anteilen.

Man spielt Tyrion, einen Anwalt für Magier aus dem normalen Volk, die von den elitären Kräften des Landes fälschlich angeklagt werden, weil die nur Magier aus den grossen Familien dulden.

Das Gameplay ist quasi 1:1 wie beim Vorbild, und das meine ich als grosses Kompliment. Die Story selber find ich sogar besser als die meisten Geschichten bei Phoenix Wright und Co. 

Daher eine klare Kaufempfehlung für jeden der mit der Art Spiele etwas anzufangen weiss.

Geschrieben

Death Stranding 2

 

Ich habe die Story nach ca. 60h beendet. Dannach habe ich noch ca. 15h Zeugs gebaut - vor allem die komplette Monorail und ich habe ein paar weitere Lieferungen gamacht um die Konnektivität zu pushen. Bei 3-4 Sternen pro Verbindung bekommt man dann auch zum Teil ziemlich coole Gadgets und Upgrades - schade, dass die so versteckt sind.

Ansonsten - was noch? Crazy Story wie eh und je, völlig abgedreht lächerliches aber episches Finale inklusive sehr unerwaretem "Bosskampf". Tolle neue Figuren mit völlig behinderten Namen mal wieder... Generell ist der zweite Teil viel zugänglicher als der Erste. Wer aber damals schon den Gameplay-Core-Loop nicht mochte, wird sich auch jetzt kaum davon überzeugen lassen. Mir hat es gepasst. Ich würde mich über ein Death Stranding 3 sehr freuen.

Geschrieben

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Nach knapp 9h durch. Tolles Point'n Click, mag die pixelige Grafik, die Sprecher und das Setting. 

Sehr zu empfehlen, nicht allzu viele Rätsel und teilweise auch Try and Error, aber nie frustrierend. 

Geschrieben (bearbeitet)

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Persona 5 Royal

 

Nachdem ich das Spiel auf fast allen Plattformen gekauft und nie gespielt habe, konnte ich es mit dem Steam Deck endlich beginnen und nach ein paar Monaten durchspielen - aber immer noch bevor @Goldstein Turok beendet.

 

Das Sammeln und Fusionieren der Personas war motivierend. Kampfsystem ist auch sehr solide und wird super mit den verschiedenen Personas ergänzt.

 

Die JRPG-Askpekte waren... JRPG-mässig. Ich fand das Die High School Simulation war interessant fand das aber mit der Zeit nach über 100h Spielzeit repetitiv. Ab ca. 80h haben mich gewisse Dialoge nicht mehr interessiert, da Confidants-Side Quests irgendwie alle den gleichen "Vibe" hatten. Klar waren diese Thematisch und Inhaltlich alle unterschiedlich, der Ablauf war gefühlt immer gleich > Kennenlernen > Befreunden > Problem taucht auf > Metaverse > Problem gelöst > Happy End.

 

Der Dungeon und Story im Royal fand ich auch sehr cool, vor allem Der Endboss fand ich besser als im Base Game. Der Gameplay-Loop im Royal war aber zum einschlafen. Habe da das Gefühl bekommen, ich muss 7 Tage in Folge immer die genau gleichen Dinge mit den gleichen Dialogen machen. Eine Zwischensequenz hätte gereicht, statt 1x am Tag mit dem Zug nach Shinjuku fahren, Plattform wechseln, mit Partner reden und dann gleich wieder nach Hause... und das gleich 7x in Folge.

 

8/10

bearbeitet von Yeti24
Geschrieben

Mein Bruder lebt aktuell in meinem Playstation-Zimmer, also gibts ne Zwangspause bei Death Stranding 2. Aber so kann man auch mal wieder ein paar kleine Titel dazwischen snacken, welche gerade Ende Monat erschienen sind.

 

Wheel World

 

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Hatte ich gar nicht auf dem Radar, aber der coole Artstyle und die Thematik haben mich sofort abgeholt :) . Zudem ist es vom Studio "Messhof", die zuvor die wunderbaren beiden Nidhoggs gemacht haben. Nach 10 Minuten Video instant auf Steam gekauft.

 

Ein Openworld-Velo-Racer. Eine kleine, aber feine Spielwelt zum Entdecken, verschiedene Rennen zu absolvieren und durch Entdecken und Rennen absolvieren erhält man neue Teile fürs Velo. Einfacher aber spassiger Gameplay-Loop und eben, ich bin ein grosser Fan vom Look. Ein bisschen Spiewelt entdecken, Teile finden, Rennen fahren und dann die "Boss-Rennen" machen.

 

Vom Schwierigkeitsgrad zu Beginn eher etwas auf der einfacheren Seite, im "Endgame" kommen dann aber auch ein paar tricky Areale. Vor allem wenns eng ist, viele Kurven hat und auch noch Verkehr ist. Im Gameplay hat es auch nicht den meisten Feinschliff, aber ich habe nichts Gravierendes gesehen und es läuft gut.

 

Ich mochte auch die witzige Spielwelt, mit dem Dämonen-Fahrrad, der verschiedenen Velo-Racer-Gruppierungen und was man für abgefuckte Fahrrad-Kreationen erstellen kann :ugly: . Auch die Openworld mit den abwechslungsreichen Locations hat mir gefallen.

 

Mit 4-5 Stunden hat es auch eine schöne Länge und ich konnte zufrieden den Abspann geniessen.

 

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Beim Schreiben auch grad gecheckt, dass es im Gamepass ist, lohnt sich also kurz reinzuschnuppern wenn man die Prämisse mag :) 

 

 

 

 

and Roger

 

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Kleiner Titel aus Japan, eine Art interaktives Visual Novel, welches eine schöne Geschichte erzählt. Hat mir gefallen, wobei ich vom Switch-Port etwas enttäuscht war. Ich dachte, ich könnte den Touch-Screen benutzen, was aber leider nicht ging. Dann war es ein Maus-Interface, welches mit dem Controller bedient wird. Semi-optimal.

 

Über die Geschichte will ich nicht zu viel sagen, es hat ein paar Grusel-Vibes und nimmt dann eine relativ überraschende Wendung. Man ist ein kleines Mädchen und plötzlich steht ein fremder Mann in der Wohnung, das ist so in etwa die Prämisse und was es damit macht und wohin die Geschichte geht, fand ich dann doch ganz interessant.

 

Rein von den Mechaniken wandert es definitiv auf den Spuren eines "Florence", falls jemand das kennt. Die Steuerung folgt eigentlich einer Logik, aber diese Logik wird dann immer wieder auf den Kopf gestellt, was auch zur Thematik der Geschichte passte.

 

War natürlich schnell vorbei, aber die Geschichte hat mir gut gefallen. Ich bin auch immer ein Fan davon, wenn man Geschichte und Spielmechaniken versucht miteinander zu vermischen, bzw. auch die Inputs vom Spieler in die Geschichte einbezieht.

 

Auf Steam hats ne Demo, einfach mal anzocken. Würde aber definitiv die PC-Version empfehlen.

Geschrieben
Am 25.7.2025 um 16:10 schrieb Sirius:

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Nach knapp 9h durch. Tolles Point'n Click, mag die pixelige Grafik, die Sprecher und das Setting. 

Sehr zu empfehlen, nicht allzu viele Rätsel und teilweise auch Try and Error, aber nie frustrierend. 


Dieses Wochenende auch durchgespielt. Ich kann dem beipflichten. Habe glaube ich um die 8h gebraucht. 
Der Unterschied zu sonstigen Point n Click. Zum ersten sind die Rätsel nicht ganz so Bockschwer. Habe trotzdem ein paar mal nachgeschaut, weil ich einfach nicht so geduldig bin. Zum zweiten, ist das Spiel nicht witzig. Es gibt zwar hier und da witzige Momente oder Kommentare. Allerdings ist das Setting ziemlich blutig und die Haupthandlung düster und behandelt den Tod und Vergangenheitsbewältigung. Also weit weg von Monkey Island oder Maniac Mansion. Die Story steht im Vordergrund und nicht die Rätsel. 

 

Dabei ist der Artstyle, die Musik und die herrliche australische Sprachausgabe hervorzuheben. 

 

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Geschrieben

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Ein absoluter Kracher und Brecher von einem Spiel. Nach rund 30h flimmerte der zweite Abspann über den Bildschirm, während sich DK, schocksüchtig nach Bananen, wieder in die Öffnung der Erdkruste stürzt, um seinen unstillbaren Hunger nach der klebrig-gelben Banandiummasse zu stillen.

 

Mit Donkey Kong Bananza reiht sich ein weiterer Titel in Nintendos unfassbar vielseitigen und langjährigen Spielass- und Gameplay-Deluxe-Katalog ein. Man müsste an dieser Stelle so ziemlich jedes Lobeswert der letzten Dekaden zu irgend einem anderen Nintendo-Spiel rezitieren und es würde perfekt auf Bananza passen.

 

  • kreativ
  • umfangreich
  • wegweisend
  • Spielsspassorgie
  • (r)evolutionär innerhalb des Genres und/oder der Franchise
  • ....

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sucht euch irgendetwas aus. Nintendo wollte ganz offensichtlich die lange Wartezeit der Fans auf ein richtiges, neues 3D-Donkey mit etwas ganz besonderem krönen und kreierte nicht einfach nur einen Nachfolger zum hoffentlich bald für Nintendo Switch Online erscheinenden Donkey Kong 64, sondern liess sich mit dem Destrukto-Feature etwas einfallen, was zwar nicht komplett neu in der Videospielwelt ist, aber selten so gut umgesetzt wurde. Ich kann mir sogar vorstellen, dass sich Nintendo an einem gewissen Punkt in der Entwicklung überlegt hat, ob z.B. Bäume oder Hügel sich nicht physikalisch korrekt bewegen oder umkrachen sollten, wenn man ihnen das "Fundament" oder eine tragende Stütze komplett wegnimmt. Entweder wäre das Chaos zu gross gewesen oder die Levelstrukturen hätten zu sehr darunter gelitten. Kann ich mir zumindest vorstellen. So bleiben etwa Bäume im in der Luft stehen und man kann unter ihnen durchlaufen. Nicht weiter schlimm - überhaupt nicht. Persönlich fände ich es aber ziemlich witzig, würde Nintendo einen alternativen "was wäre wenn"-Modus ins Spiel integrieren, wenn auch nur mit einem Probelevel, damit man sehen könnte, was möglich gewesen wäre. Wird nicht passieren, aber wäre cool.

 

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Technisch ist das ganze auch ziemlich beeindrucktend dargestellt. Mit explosivem Materiel sprengt man gewaltige Löcher ins Terrain, mit Donkeys Fäusten (oder auch seinem Kopf) bahnt man sich den vertikal, horizontal oder auch irgendwie diagonal durch Berg- und Bodenmassive und die verschiedenen Verwandlungsformen bringen alle einen frischen Gameplaytouch mit ins Spiel. Schockwellen, Schnellauf, Flug- und Sprungfähigkeiten, häufig noch kombiniert mit sekundären Features, ermöglichen zusammen mit der Fähigkeit zu "Surfen" - und zwar auf allem - einen unglaublich tiefgründigen (haha) Gameplayloop. 

 

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Man wird einfach nicht müde, das ganze Level auf den Kopf zu stellen - auf der immerwährenden Suche nach Fossilien, Münzen, Gold und, natürlich, Bananen. Letztere sind teils an den unmöglichsten Stellen versteckt und bei manchen wird es ohne Schatzkarte ziemlich schwierig, sie überhaupt ausfindig zu machen. Bei den Schatztruhen frage ich mich ausserdem, ob diese random bei jedem Spielstart im Untergrund verteilt werden oder wirklich fix hinterlegt sind... bei gewissen Fundorten fragte ich mich immer wieder, wer auf die Idee kam :lol:  

 

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Das ganze läuft ausserdem die meiste Zeit über flüssig mit 60fps (mit stellenweise bemerkbaren Einbrüchen, aber das verzeiht man bei der Zerstörungswut) und sieht auch noch hübsch aus. Hätte mir aber wirklich noch ein richtig geiles DK-Style-Dschungellevel gewünscht. Immerhin gibt's solche Retrodrops in den Bonusleveln.

 

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Grosses Meckern bleibt also aus. DK ist in Form wie selten zu vor und lässt so ziemlich jeden Vorgänger hinter sich. Unfassbar gut und spassig. Und für mich? Bis jetzt ganz klares Spiel des Jahres. Entschuldigung, ihr anderen Anwärter - aber das hier ist ...kaum zu "schlagen" :ming: .

 

9.5/10

  • Like 6
  • Thanks 1
Geschrieben

Neben dem schönen Text gefallen mir deine Screenshots sehr, coole Motive :) 

 

 

Bei mir war auch The Drifter dran:

 

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Ich kann mich den vorherigen Posts nur anschliessen. Das war ein sehr cooles Point & Click Spiel, spannende Geschichte, tolle Dialoge und durchs Band faire Rätsel. Point & Click Adventures driften ja bei mir persönlich schnell in diese "Bullshit-Rätsel" Kategorie ab, das hatte ich in diesem Spiel überhaupt nicht. Die Puzzles machen Sinn, geben aber auch ein bisschen Widerstand.

 

Die Story driftet gegen Ende in ein bisschen vorhersehbare Wendungen ab und plötzlich ist man auch in einem ominösen Labor, aber ich war dennoch bis zum Schluss in die Charaktere investiert und wollte wissen wie es zu Ende geht. 

 

Highlights für mich waren die schöne Pixelart-Optik und die hervorragende Sprachausgabe. Dadurch wird die Welt und die Geschichte wirklich zum Leben erweckt. Ich war sehr überrascht, dass da gar nicht so viele Sprecher involviert waren. Schon cool mit so wenig, so viel zu machen.

 

Für Fans vom Genre absolut empfehlenswert, ich mochte jede Minute davon :) 

 

 

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