Raphaelo Geschrieben 24. Mai Geschrieben 24. Mai (bearbeitet) Jap, definitiv eines der coolsten Mario RPGs. Schön hat es so eine tolle Neuauflage spendiert bekommen. Bei mir noch etwas Capcom-Action: Resident Evil 3 - Remake Vor dem Release von Requiem gestartet und letztens noch fertig gemacht. Das hat mir eigentlich auch ziemlich Spass gemacht, das Spiel sieht dank dem Update für die neuen Konsolen echt top aus und ich fand die Verfolgung durch Raccoon City ziemlich gelungen. Ich kannte das Spiel bis anhin nicht und ich wurde gut unterhalten. Lustigerweise sieht man auch ein bisschen Parallelen zu Resi 9, mit den sehr actionorientierten Carlos-Kapitel und den Survival-Kapiteln von Jill, wobei sie da definitiv noch nicht das ideale Pacing gefunden haben und das gesamte Gameplay ist letzlich auch weniger spassig als in den späteren Teilen, meiner Meinung nach. An das Remake von 2 oder 4 kommt es letztlich nicht ran, aber es waren unterhaltsame Stunden für mich und ich bin froh, habe das auch endlich nachgeholt! Ich kann mir aber gut vorstellen, dass das nach dem phänomenalen Remake von Teil 2 schon ein ziemlicher Dämpfer in der Qualität war, vor allem bei Release. Aber es hat sich dann doch ganz okay gehalten Pragmata Das habe ich schon von einer Weile durchgespielt, aber ich kam noch nicht dazu meine Gedanken niederzuschreiben. Das Ding hat mir enorm gut gefallen, ich hatte eine richtig gute Zeit damit. Das zentrale Gameplay aus Hacking und 3rd-Person-Shooter hat mich über die ganze Spielzeit sehr gut unterhalten. Ich habe wahrlich noch nie so etwas gespielt und dieser Twist auf klassisches Gameplay, fand ich sehr erfrischend und auch fordernd. Manchmal kamen teils knifflige Combat-Encounter, wo ich jeweils um Haaresbreite und nur mit Nutzung vom gesamten Waffen-Arsenal durchgekommen bin. Die Art wie das Spiel seine Waffen verteilt fand ich nämlich auch sehr cool. Man hat eine Waffe mit unendlich Munition quasi (muss nur wieder aufgeladen jeweils) und alle anderen Waffen haben eine fixe Anzahl Schuss und werden dann entsorgt und dann muss man auch den nächsten Drop warten. Das hatte für mich zur Folge, dass ich über die ganze Spielzeit eigentlich immer sämtliche Waffen genutzt habe und man in den Encountern auch immer wieder rasch nachdenken muss, welche der verfügbaren Waffen nun gut eingesetzt werden kann. Auch die Geschichte zwischen Hugh und Diana gewinnt zwar keine Innovationspreise, aber ich fand insbesondere die Interaktionen zwischen den beiden sehr toll. In einem Spiel, wo es eigentlich fast die einzigen Interaktionen sind, konnten Hugh und Diana das Ding wirklich gut tragen. Klar, es ist vielleicht sehr linear, hat wohl auch ein bisschen ein Problem mit Abwechslung und Gegnervielfalt und die Story nimmt auch gerne etwas kitsch mit, aber mir hat das Spiel wirklich hervorragend gefallen. Ähnlich schon wie Kunitsu-Gami hat Capcom hier einen tollen Throwback an die X360-Generation gemacht, jedoch wunderbar realisiert und mit extrem viel Herz. Definitiv eines meiner grossen Highlights in diesem Jahr 😊 (Das Diana die Upgrades quasi "vaped" wurde auch nie langweilig ) bearbeitet 24. Mai von Raphaelo 4 Zitieren
Doendoe Geschrieben 28. Mai Geschrieben 28. Mai Öoo (Steam) Must-play für Puzzle-Fans. So viele tolle Ideen, vertrackte Rätsel, so viel Um-die-Ecke-denken. Der Lernprozess ist dabei derart organisch, dass man sich immer wieder unglaublich schlau fühlt. Es gab Rätsel, die waren derart verschlungen und kreativ, dass ich nach der Lösung laut lachen und den Steam Deck kurz ablegen musste, um dem Entwickler zuzuklatschen. Stecken geblieben bin ich eigentlich nur zwei Mal, und dies nicht, weil das Rätsel so schwierig war, sondern weil mir in dem Moment die Lösung nicht in den Sinn kam. So ein klassischer Facepalm-Moment, als es dann klappte. Das Spiel ist ausserdem recht kurz - um die drei Stunden - und günstig. Für Genre-Liebhaber gibt es schlichtweg keinen Grund, es nicht zu spielen. 1 Zitieren
Hlaine Geschrieben 31. Mai Geschrieben 31. Mai (bearbeitet) 007 first light (XBOX ONEX) Gelungener Tapetenwechsel in einen neuen Franchise von IO Interactive. Das erstemal das man den Ursprung des britischen Navy Matrosen mit dem Namen James Bond bis zur Übergabe seiner Doppelnulllizenz erleben darf und ich muss sagen die Story sammt Plot ist einem Bondfilm würdig. Dürfen Sie auch gerne so als nächstes verfilmen. Für das Setting die Charactere und alles rund um den Plot und die Story gebe ich direkt eine 9/10 Das Gameplay bzw. das Spiel würde ich aber nochmal anderst bewerten wollen. Im groben haben wir hier nämlich die altbekannte Uncharted Formel! Jedoch anstatt geheimnisvolle Höhlen zu erkunden oder vorzeitliche Rätsel zu lösen, liegt man z.B. als Bond im 5 Sterne Hote am Strand und überwacht Zielpersonen mit Hightechgerätschaft oder verweilt im MI6 HQ und testet die neuesten Q Gimiks. In diese ruhigen aber auch immer spannenden Phasen von z.B. Uncharted erzählt "first light" quasi das Agentleben eines MI6 Rookies. Der vom Teamplayer langsam durch das Schicksal getrieben zum Einzelgänger mutiert. Leider werden diese Sequenzen auch wenn immer in neue und tolle aufwendige Settings verpackt, zum Ende hin dann doch etwas repitetiv. Kurz um dieses Gameplaysegement fängt bockstark an kann aber das hohe Level dieser ersten 2-3 Settings dann nicht bis zum Ende halten. Das andere auch an Uncharted angelehnte Segment ist logisch die Action und ja das ist mehr oder weniger exakt wie ein Uncharted aber schlicht komplett auf Speed. Egal ob mit Fäusten oder erbeuteten Gegnerwaffen, es knallt und scheppert rund um die Uhr. Zu Beginn ist es ein klassisches Katz und Mausspiel, verstecken und Gadgets verwenden, dann ein Brawler man haut den überrschten Wachen ordentlich auf die Nuss! Sobald ein Gegner eine Waffe zieht meldet sich das Spiel über die Earplugs und erteilt Bond die Lizenz zu Töten, ab jetzt kann geballert werden. Hinzu kommt noch eine Prise "Arkham Batman", welche durch die vor jeder Mission frei wählbaren Q-Gadgets ins Spiel kommt. Die Action ist brachial kompromisslos und selbstverständlich spätestens nach 30Sekunden rumgeballer komplett over the Top. Unter dem Strich ein wirklich toller kurzweiliger Mix. IO Interactive hat hier bei den besten geklaut und eine tolle James Bond Geschichte darüber gestülpt. Leider wie so oft bei diesen Titeln ist es mit der Wiederspielbarkeit nicht so weit her. Man hat es durch, es hat spaß gemacht und gut ist es auch. Unterm Strich tolle 20 Stunden die am Ende dann aber auch ein bissel zäh werden ( die letzten 2-3 Stunden). Aber das Game ist schon ein Actiongranate. Jeder der Uncharted mochte darf sich dass hier nicht entgehen lassen! Alles zusammen bewertet für mich eine Gute 7,5/10 PS: Wie gesagt der Plot und die Charaktere sind wirklich toll ... bester Moment für mich ist ein Gespräch von Q und Bond im Q-Lab. Das nach rund 3/4 des Spiels stattfindet. In dem Gepräch prosten Q und Bond mit hochprozentigem gemeinsam an und Q sagt sinngemäß er (Bond) sei das wortwörtlich erste Licht seit 10 Jahren (den Kontext hierzu lasse ich weg weil Spoiler). Also Bond ist für eine bestimmte Person das titelgebende "first light". Ganz beiläufig die Herleitung des Spieletitels damit erklärt... großartiger Moment!!! bearbeitet 1. Juni von Hlaine 3 Zitieren
Doendoe Geschrieben 31. Mai Geschrieben 31. Mai Pipistrello and the cursed Yoyo (NSW2) Ihr mögt euch erinnern, ich hatte das Spiel in einem anderen Thread bereits erwähnt. Nun bin ich nach 22 Stunden damit durch, und ich muss sagen, ich hatte durchaus meine Freude am Spiel. Um ein Haar hätte mir das Ende einen Strich durch die Rechnung gemacht. Ich zitiere mich selbst: Quote Hervorzuheben ist der Titel insbesondere aufgrund zweierlei Features: Auf der einen Seite steht der namensgebende Yoyo. Diesen braucht man um Gegner zu bekämpfen, Schalter zu aktivieren und Sprungpassagen zu meistern. Er wird sehr vielseitig eingesetzt, was ich sehr schätze. Manche Zeldas hatten das "Problem", dass gewisse Items - wie beispielsweise der Boomerang - in einem Dungeon eingesetzt, danach aber kaum mehr gebraucht werden. Ich mag es daher viel mehr, wenn es weniger Items gibt, diese aber ein grosses Aktionsrepertoire ermöglichen. Dieses "Aktionsrepertoire" wird Pipistrello beinahe zum Verhängnis. An meiner Aussage, wonach ich die Vielseitigkeit von Items liebe, halte ich fest. Allerdings wird bei Pipi die Steuerung arg strapaziert. So kann man die Face Buttons für bestimmte Aktionen verwenden. Bei gedrücktem L1, werden andere Aktionen ausgelöst. Wieder andere werden ausgelöst, wenn man in der Luft ist. Gleichzeitig kann man dieselbe Aktion mit L1 + zwei unterschiedliche Knöpfe betätigen... ihr seht langsam das Problem. Nicht selten habe ich einen Sprung oder eine Herausforderung versagt, weil ich aus Versehen die falsche Knopfkombination gedrückt hatte. Über das gesamte Spiel werden die Fähigkeiten behutsam eingeführt, was das Ganze sehr erträglich macht. Der letzte Dungeon hat es aber in sich. Hier wird im Plattforming und im Kampf alles vom Spieler abverlangt. So hatte ich schnell Knoten in den Fingern und war kurz davor, frustriert aufzugeben. Gnädigerweise haben die Entwickler in der Mitte des letzten Bosskampfs einen Checkpoint eingebaut - sonst hätte ich das Spiel nie beendet. Wahrscheinlich haben Fingerakrobaten weniger ein Problem als ich, zumal das Alter wohl nicht hilft. So kommt es, dass das Ende von Pipi einen sauren Geschmack hinterlässt, den das Hauptspiel nicht verdient. Über sehr weite Strecken ist es nämlich angenehm herausfordernd und kreativ in seiner Level- und Puzzle-Gestaltung. Die offene Struktur ermöglicht eine individuelle Herangehensweise, und der Soundtrack ist super schmissig. Wer mal wieder Lust hat auf ein herausforderndes, schräges Zelda-like, der macht sicherlich nichts falsch. 1 Zitieren
Raphaelo Geschrieben 1. Juni Geschrieben 1. Juni Pipistrello verfolge ich immer mit einem Auge, letztens kamen gerade in paar interessante klassische "Zelda-likes" raus. Under the Island ist ja auch eines und jetzt natürlich noch Mina the Hollower. Bei Mina werde ich wohl früher oder später schwach Zitieren
Doendoe Geschrieben 1. Juni Geschrieben 1. Juni 41 minutes ago, Raphaelo said: Pipistrello verfolge ich immer mit einem Auge, letztens kamen gerade in paar interessante klassische "Zelda-likes" raus. Under the Island ist ja auch eines und jetzt natürlich noch Mina the Hollower. Bei Mina werde ich wohl früher oder später schwach Von Under the Island habe ich die Steam-Demo gespielt. Hat mir gefallen, aber mich nicht direkt zu einem Kauf verleitet. Bei Mina konnte ich nicht widerstehen und habe direkt bei Release zugeschlagen. Wobei ich mir habe sagen lassen, dass hier die Distanz zu Bloodborne/Soulslikes kürzer ist als jene zu Zelda. Ich bin gespannt. Bisher habe ich nur den Anfang gespielt. Zitieren
Whoisfoxmulder Geschrieben 4. Juni Geschrieben 4. Juni Stellar Blade aka "Füdli"-Simulator. Abgesehen von den doch etwas fragwürdigen Kostümen wars ein echt toller Ritt. Also durch die Geschichte des Spiels. Hätte ich so nicht erwartet. Bin schon sehr gespannt auf den Nachfolger der dann irgendwann kommen wird. Ich würde dem 8/10 Arschbacken geben. 1 1 Zitieren
BliNkEr] Geschrieben 6. Juni Geschrieben 6. Juni Directive 8020 [PS5] Nach etwa 7 Stunden flimmerte der Abspann über den TV. Das Positive vorneweg: das Szenario ist atmosphärisch sehr gut umgesetzt. Space-Horror gibt es zwar zuhauf, Directive 8020 schafft es jedoch eine eigene, spannende und wilde Story mit okayen Charakteren zu erzählen. Wie in anderen Dark Pictures Games sind die Charaktere nicht das Mass der Dinge. Sie sind sympathisch ja, aber verbunden fühlt man sich kaum mit denen. Natürlich will man aber wie immer, dass niemand wegstirbt Ist uns auch gut gelungen, haben insgesamt 3 Tode verzeichnet. Wobei ich nur grad 2 in Erinnerung habe Performance ist solide im auch wörtlichen Modus, hie und da gibt's aber doch Framedrops. Waren aber zu verschmerzen. Grafik ist auch "chic", die Gesichtsanimationen sind ebenfalls toll umgesetzt. Vom Gameplay her stufe ich Directive 8020 aber tatsächlich als bisher schwächstes Game ein. Warum? Es hat einfach nicht mehr dieses "schnell, triff eine Entscheidung!!" oder "verstecke ich mich oder renne ich?" - Entscheidungsgefühl. Stattdessen, vor allem gegen Schluss, Schleichen Schleichen und nochmals Schleichen. Wie oft habe ich gelesen "weiche der Lebensform aus"... Es wirkt uninspirierend und "platzhaltermässig". Quick-Time Events gibts zwar auch, die fand ich aber lange nicht so intense wie bei den anderen Spielen der Reihe. Der Stealth-Anteil wirkt einfach ermüdend mit der Zeit. Ich wusste genau, wenn ich wieder in einen "neuen" Raum kam - oh shit, here we go again... Trotzdem ist am Schluss ein gewisser Thrill vorhanden, da man noch so viele Crew-Mitglieder wie möglich retten will und kein Quicktime versauen will ^^ Gäbe noch sehr viel zu holen / zu tun, für die Platin muss man weiss ich wie oft gewisse Passagen spielen und anders entscheiden - lasse ich aber definitiv^^ Kurz gesagt: Story/Atmosphäre TOP! / Gameplay "meh"... Nun bin ich (und Freundin sowie Kollege) auf Until Dawn 2 hyped!! ❤️ 2 Zitieren
Sirius Geschrieben 6. Juni Geschrieben 6. Juni Nach 14h bin ich durch und es war ein toller Ritt. Viele Schauplätze, tolle Abwechslung zwischen Erkundung/Rätsel und Action. Es gab ab und zu mal Frust-Momente, wo ich dann doch etwas zu viel gestorben bin, aber beim dritten Anlauf hab ichs dann auch gecheckt, was das Game von mir will 10/10 super Singleplayer-Experience im Bond-Unviersum. Beste Bond-Kost seit langem. Kann es jedem, der nur auch nur entfernt was mit Bond anfangen kann, wärmstens empfehlen. Auf PC mit Maus und Tastatur gespielt, lief butterweich, keine Abstürze/Bugs. 4 Zitieren
radiant Geschrieben 7. Juni Geschrieben 7. Juni Yoshi and the Mysterious Book (Switch 2) Kein Yoshi-Hüpfer im klassischen Sinne, dafür ein Erforschen von in sich geschlossenen einzelnen Buchseiten, die zwar relativ überschaubar in ihren Dimensionen sind, dafür aber vor Details und versteckten Dingen nur so strotzen. Ich habe glaube ich auf keiner einzigen Buchseite auf Anhieb jedes Detail oder jede Interaktionsmöglichkeit herausgefunden. Es hat jetzt nicht den grossen spielerischen Anspruch, ist grundsätzlich sehr einfach gehalten und bis auf eine einzige Welt kann Yoshi auch nicht sterben (es gibt auch keine Lebensleiste oder sowas) - aber genau das führt mitunter zur gemütlichen und hübsch gezeichneten Atmosphäre des Spiel. Man erzüngelt mit Yoshis Zunge grundsätzlich mal jeden Gegner. Manche sind schmackhaft, andere nicht. Nicht jede Figur sollte man verschlingen, bei vielen lohnt es sich, sie huckepack zu nehmen und so von ihren Fähigkeiten zu profitieren. Gerade hier hätte dem Spiel dann aber eine etwas komplexere Steuerung etwas gut getan. Nach rund 8.5h war der Grossteil der sechs Kapitel erforscht, wobei ich schon nach Kapitel 3 die restlichen Kapitel freigeschaltet habe - ich war also wirklichen Fortschritt nicht mehr angewiesen. Nach dem Abspann werden vier weitere Kapitel freigeschaltet, wobei ich das Spiel dann irgendwie "gesehen" habe. Ob das denn Vollpreis von CHF 59.90 wert ist, darf jeder für sich entscheiden. Ich hatte bis zum Ende guten Spass damit. Eine hübsche Auflockerung des eher "pushenden" Spielealltags. 7/10 Super Strike Gunner S.T.G. (SNES, Emulation) Seit meiner Kindheit habe ich eine Schwäche für dieses in seinen Grundfesten eher simple Shoot'em Up, das in seinem Aufbau, dem Gegner-Aufkommen etc. nicht unbedingt sonderlich originell wirkt, sich beim Spielen aber halt einfach spassig anfühlt. Als Besonderheit wählt man vor jeder Stage eine Bonuswaffe, die dann für die nächste Stage gesperrt wird. Selbstredend, dass nicht jede Bonuswaffe perfekt für jede Stage passt. Verbratet man also die ultimate Megabeam Cannon mit ihrem unfassbar coolen Sound gleich in der ersten Stage, wird man sich später noch dafür verfluchen. Die Waffe ballert alles (!) mit einem Schuss weg - man kann sie jedoch auch nur 1x einsetzen, da sie den gesamten Energievorrat benötigt. Die Optik ist an sich cool, vor allem die Bosse sind hübsch detailliert, alles in allem gehört's aber nicht zur Crème de la Crème. Im Gegensatz zum Soundtrack, der herrlich vorwärts ballert und speziell in den in ersten zwei Levels mit sägenden Synthi-Gitarren begeistert. Später hebt man von der Erde ab, schiesst sich über die dunkle Seite des Mondes ins Weltall und bekommt dort dann eine ausserirdische Bedrohung, wobei man sich am Ende Star-Wars-like durch ein todessternartiges Röhrenlabyrinth schlängelt, um dort den Kern des Schiffs zu zerstören. Mit anschliessend folgender Mode-7-Fluchtszene. Es ist wie gesagt als Spiel per se nicht der absolute Überknaller - und wohl in den Erinnerungen der wenigsten SNES-Spieler präsent. Aber für mich bietet es einfach so ein wohliges "Willkommen zurück in der Kindheit"-Gefühl und macht auch heute einfach Spass. Es passt wie die Faust aufs Auge für heutige "AA"-Spiele, die unter dem Radar durchfliegen, aber auch mit wenig Budget und Beachtung einfach gut spielbar sind. 8/10 4 Zitieren
Whoisfoxmulder Geschrieben 9. Juni Geschrieben 9. Juni (bearbeitet) Bramble – The Mountain King Was erhält man, wenn man Little Nightmares, mit der alten Perspektive der Resident Evil-Reihe und einer makaberen Märchengeschichte aus dem hohen Norden kombiniert? Richtig, Bramble. Das kleine Spiel des schwedischen Indie-Entwicklers hat mich regelrecht aufgesogen. Es dauert nur 3–4 h, aber es hat soviel Charme und etwas zu erzählen, dass man gut und gerne das Gefühl bekommt, es sei länger. Am Anfang dachte ich: Ach ja, süss, nette kleine Geschichte über ein Geschwisterpaar. Und dann kippte die Stimmung und wurde düster. Es gibt sehr makabre Szenen, die nicht mit Gewalt und Blut geizen. Zwischen den Kapiteln werden die Erlebnisse in schönen Märchenbüchern erzählt. Und hinzu kommt ein unglaublich toller Soundtrack, den ich mir gleich als Favorit abgespeichert habe. Ausserdem sind gewisse Kamerafahrten sehr cineastisch umgesetzt. Einziger Wermutstropfen – aber das gilt allgemein für die Art Spielmechanik – ist die Steuerung, die vereinzelt schon etwas fummelig und unpräzise ist. Falls ihr die Art von Spielen mögt, nehmt es mit. Es lohnt sich. Für mich eine 9/10 👑 bearbeitet 9. Juni von Whoisfoxmulder 3 Zitieren
BliNkEr] Geschrieben 10. Juni Geschrieben 10. Juni (bearbeitet) 007 First Light [PC] Das war ein ganz tolles Singleplayer Game! Der junge 007 spielt sich super, ist sympathisch, hat coole Tricks mit der Q-Watch am Start und ist für jede erdenklich übertriebene Action zu haben. Story fand ich gut, mit 1-2 Twists und das pacing war durchgehend ok. Von ruhigen Passagen geht's flott schon mal ans Eingemachte (wenn man denn will, gibt einiges was man auch im Schleichen meistern könnte). Stealth und ich sind aber hier nicht so Freunde geworden, sobald Licence to Kill gestattet war ging's eigentlich immer los Die Levels sind abwechlungsreich, grafisch hübsch und der Soundtrack passt auch total! Vielleicht hätte ich mir ein biiischen mehr Levels gewünscht wie das Schloss in der Slowakei (da gabs wirklich coole Wege zum Ziel), aber das ist Meckern auf höherem Niveau. Pflichtkauf für alle Bond- UND Uncharted-Fans zugleich, es hat schon auch was von Nathan Drake's Abenteuer ^^ Wirklich klasse, freue mich auf den DLC der wohl irgendwann erscheint und auf weitere Missionen Performance in 15.5 Stunden durchgehend top, hatte nur 1 Absturz der mir aber doch sehr random vorkam^^ Jänu, einer geht doch immer klar bearbeitet 10. Juni von BliNkEr] 4 Zitieren
Goldstein Geschrieben 16. Juni Geschrieben 16. Juni Mixtape (PC) Sehr kreativ, toller Soundtrack und eine kräftige Portion Nostalgie für die (romantisierte) Teenie-Zeit. Ein schöner, vierstündiger Snack zum Entspannen und Freude haben. Hat mir deutlich besser gefallen als ich gedacht hätte. Mixtape ist im Gamepass. Ich kann jedem nur empfehlen, das mal auszuprobieren. Selbst wenn es euch nicht ansprechen sollte, ist es definitiv was Einzigartiges. 8/10 1 Zitieren
Hlaine Geschrieben 29. Juni Geschrieben 29. Juni (bearbeitet) The Adventures of Elliot: the millenium tales (PS5) Bei den Gluttemperaturen der letzten Tage habe ich mich nicht nur im Kino abgekühlt sondern auch Elliot und seine Fee durch sein Abenteur begleitet. Wirklich tolles und auch kompaktes Gesamtpaket von einem Spiel!!! positiv: -> sehr gutes Gameplay mit Combomöglichkeiten, dank 2 aktiver Waffen und deren freiskillbaren Fähigkeiten. -> geschickt verbaute Rätsel durch die Fähigkeiten der Begleiterin und Items die Elliot finden und equipen kann. -> Rätsel bzw. Wege die sich durch die Zeitreise lösen lassen. Schmelze ich im hohen Norden mit der Flammenfähigkeit der Fee Eisblöcke kann ich in der Gegenwart an einer bestimmten Stelle endlich weiterkommen. -> Die Welt ist durch die Zeitreise beeinflussbar. helfe ich in der Vergangenheit beim Aufbau der Siedlung/Stadt gibt es in den späteren Zeitaltern prunkvollere Gebäude etc. -> Couch Coop möglich Player 1 steuert Elliot und Player 2 die Fee -> wirklich sehr schöne 2D HD Optik. -> super gemachte Bosskämpfe. -> Unglaublich viel zum freischalten, upgraden und finden im allgm.. -> mehrere auch versteckte Enden. -> Zeitreise ... in japano Spielen immer irgendwie großartig ^^ -> New Game + vorhanden... (eventuell noch weitere versteckte Enden?) negativ: -> Open World Gegner wiederholen sich auch in den unterschiedlichen Zeiten. -> Landschaft ist in allen 4 Zeitzonen identisch klar hat sich hier und da was verändert aber grundsätzlich erkundet man 4 mal das selbe Gebiet zu einer anderen Zeit, daher auch etwas repitetiv. -> meist recht lame Nebenquests bzw. "fetch" Aufgaben. -> Story "seicht ..." gut Zelda Storylines sind nun auch keine Herr der Ringe Epen... -> Der Soundtrack ist nicht wirklich schlecht aber nach solch einem Brecher wie z.B. bei Octopath Traveler1+2+Zero. So ist der Soundtrack hier eher schlicht "normal" und eher unaufällig... da waren meine Erwartung vermutlich zu hoch. -> stimlich die nervige Fee, die wirklich alles und ich meine wirklich alles ständig kommentiert (lässt sich aber deaktivieren~). Im englischen war es für mein empfinden zwar nicht weniger gequatsche aber etragbarer als in der sonst auch guten deutschen Synchro. Fazit: wirkllich ein tolles Spiel das Team Asano hier als neue IP aus dem Ärmel geschüttet hat. Der 2D HD Stil funktioniert auch hervorragend im Action Adventure Genre. Mögen noch viele weitere IPs ob altbekannt oder sogar gänzlich neu von Square Enix folgen. Adventures of Eliott: the millenium tales macht einfach auch immer gute Laune, schwer zu beschreiben aber das Spiel hat so einen positiven Ansatz durch die hoffnungslos naiven "guten" Charactere und die wirklich finster und absurd "bösen" Charactere. Das Spiel versteht es auch großartig eine durchgehende Geschichte über die 4 Zeitalter zu verstricken. durch unterschiedliche Wesen und Gegebenheiten. Für die einen vergehen 4 Zeitalter für andere vergeht die Zeit viel langsamer usw. 9/10 -> Hat jetzt schon sehr gute Chancen in meinen Top 5 der besten Spiele 2026 zu landen! bearbeitet 29. Juni von Hlaine 2 Zitieren
BliNkEr] Geschrieben 30. Juni Geschrieben 30. Juni Star Fox [Switch 2] Was ein nahezu perfektes Remake eines all-time Klassikers!! Velan Studios haben sich hier viel Mühe gegeben und eine sehr gelungene Neuauflage entwickelt. Vieles wirkt direkt vertraut mit der N64-Version: Charaktere, Sprüche, Gegner-Positionierungen, Score-System - all das in imo sehr schicker Grafik. Auch die Steuerung "flutscht" direkt und mit dem Pro-Controller steuert es sich grad so gut wie mit dem N64 vor langer Zeit. Die Kampagne ist sehr kurz, es gibt jedoch unterschiedliche Wege zum Ziel und die Herausforderungen (Medaillen und Challenges) machen das Game eigentlich grösstenteils aus. Der Wiederspielwert ist aufgrund der sehr kurzen "Run-Zeiten" hoch und motiviert auch mal ein Level 3-4x neuzustarten, um diese verflixte Medaille zu holen. Hab selbst "nur" mal alle Planeten bereits freigeschaltet und mich durchgeballert inklusive dem "true" Endboss. Medaillen auf normalem Schwierigkeitsgrad bin ich momentan bisschen dran, Experte freizuschalten wär halt schon was ^^ Ist aber super für weitere Sessions wenn man Bock drauf hat, auch sehr gutes Game für unterwegs / portabel. Bin begeistert! Man muss aber effektiv wissen, dass ein Kampagnen-Durchgang noch laaange nicht alles ist. Wer nur 1x die Kampagne spielt fühlt sich wohl bei 50.- Kaufpreis verarscht, die hat man in 30-40 Minuten durch Xenoblade Chronicles - Definitive Edition [Switch 2] Hab mit dem Save von noch der Switch 1 Version weiterspielen können und hab nach etwa 60 Stunden das Ende gesehen. Bin froh, dass ich das Game nachgeholt habe. Die Story nimmt so richtig Fahrt auf Kapitel für Kapitel und die Cutscene im 16. Kapitel ist was vom allerbesten im JRPG-Sektor. Hab beileibe nicht alle Sidequests gemacht (sonst wären wir wohl bei 100h+) geschweige denn Harmonie-Sequenzen (wo man sowieso vill grinden muss um die Affinität zu erreichen). Aber passt so, kommt ja bald Black Flag Kam relativ gut durch, wenn man bisschen auf Ausrüstung / Gems und Fähigkeiten leveln achtet kann man schon gut Schaden ausrichten. Auch bei den Ketten-Attacken natürlich, wobei das Beste war um die 250'000 Hab da Videos von mehreren Millionen gesehen, aber ist bei anderen Xenoblade-Teilen ja auch so haha. 2 Bosse gegen Schluss haben aber etwas mehr für nervöse Momente gesorgt: einen konnte ich dann mit einem gewissen Charakter in der Party relativ schnell bändigen schlussendlich, aber der Endboss... da gibt es eine Phase die mich um die 8-10 Versuche gekostet hat. Gottseidank wird dieser "Zwischen-Progress" gespeichert... einzig im Standby muss man das Game lassen, manuell speichern ist nicht. Gut hat die Switch dieses tolle Feature. Wer ein anderes Game dann zocken möchte muss halt eine laange Passage nochmals komplett spielen Etwas enttäuscht war ich von der Perfomance: während die 60fps und die 4k-Ausgabe bis und mit dem Bein des Bionis relativ gut spürbar sind (und die Kämpfe dank dieser Framerate nun viel mehr Spass machen), driftet die Leistung insgesamt aber ab dem Wald-Areal in den Keller. Starke fps-drops, Ruckler, fast schon input-Lag trüben das Abenteuer dann etwas. Die Konsole ist teilweise überfordert und das merkt man sehr gut. Später geht's dann doch wieder etwas aufwärts und wieder an die stabilen 60, es sind dann aber auch nicht mehr längst alle Gebiete vollgepackt wie eben der Wald zum Beispiel. Gröbere Bosskämpfe werden auch zur Dia-Show für kurze Abstände - schade! Bin mal auf Teil 2 und vor allem 3 gespannt, wie die "gepatched" werden. Insgesamt aber sicher viel spielenswerter in Hinsicht auf Performance als noch auf der Switch 1 geschweige denn Wii und 3DS Aber irgendwie haben wirs auch damals so hingenommen ^^ Toller Titel, nach Teil 3 wohl grad direkt anschliessend mein Favorit in der Reihe. Teil 2 werde ich wohl nicht spielen, hat mir nur "ok" gefallen (diese Blades sind nicht so meins) aber auf Teil 3 hätte ich schon sehr Bock. Das dauert aber (zum Glück) noch bis Dezember 9 Zitieren
Goldstein Geschrieben 30. Juni Geschrieben 30. Juni Schön hat es Dir gefallen, wirklich ein alltime great JRPG. 1 Zitieren
Smea Geschrieben 3. Juli Geschrieben 3. Juli Timberborn. Habe nun beide fraktionen durch gespielt. Der start ist anfangs etwas stressig mit dem faulwasser und dürre perioden. Vor allem ersteres kann verherrend sein. Das wasser umleiten und technologie freischalten machen recht spass und ist stetig motivierend. Vieles erleichtert das leben der biber, verkompliziert aber auch so einiges, da die neuen technologie auch viel ressourcen brauchen. Beide fraktionen unterscheiden sich etwas, wobei die iron fraktion am anfang sehr zäh ist, bis man die roboter freischaltet. Zitieren
Naryoril Geschrieben 3. Juli Geschrieben 3. Juli vor 12 Minuten schrieb Smea: Timberborn. Habe nun beide fraktionen durch gespielt. Durch? Ich dachte Timberborn ist open ended, oder liege ich da falsch? Und wie lange hast du etwa gebraucht? Zitieren
Smea Geschrieben 3. Juli Geschrieben 3. Juli Es ist open ended, aber wenn man die wunder erbaut hat, hat man quasi alles erreicht. Es kommt dann auch eine meldung dass man die map geschafft hat. Ist so ähnlich wie bei "they are billions" oder "riftbreaker" nach dem ende darf man noch weiter spielen. Ich hatte für beide fraktionen sicher über 100 std. Gehabt, habe nie drauf geachtet. Die faul/dürre perioden sind dann spätestens nach der automation keine hürde mehr, davor noch wasser reservoir gebaut etc. Und das faulwasser schön um die plantagen/siedlung umleiten. Jetzt hab ich mir noch factorio zugelegt. Das game ist mir irgendwie entgangen und solle noch spassig sein. Zitieren
Loijz Geschrieben 6. Juli Geschrieben 6. Juli Anno 117 Das Grundspiel jedenfalls erstmal. Und ob man von beendet reden kann weiss ich nicht. Jedenfalls habe ich im Endlosspiel alle Raider besiegt und mit den NPC habe ich Nichtangriffs Verträge. Bei der Kaiserin habe ich den Grad eines Konsuls, welcher der höchste Status ist. Insgesamt wohnen 49,601 Menschen auf der Karte. Auf 18 Inseln. In Latium hat meine Hauptinsel 19,303 Einwohner. In Albion ist die grösste Bevölkerung bei 5,196. Darüberhinaus habe ich 57 Zivilschiffe, 22 Kriegsschiffe, 29 Truppen und 55 automatisierte Handelsrouten. Ich glaube es ist Zeit für die DLCs 😇. Ich finde Anno 117 wirklich extrem gelungen und hatte einen riesen Spass. Wie immer hat es Anno geschafft mich in den State zu bringen. Immer noch etwas zu erledigen oder noch was kleines zu flicken. Im Screenshot Thread habe ich noch ein paar Fotos gedroppt. https://forum.lostgamers.ch/topic/2040-screenshots-der-schnappschuss-thread/page/21/#comments 3 Zitieren
BliNkEr] Geschrieben 15. Juli Geschrieben 15. Juli (bearbeitet) Fire Emblem Engage [Switch 2] Gutes Kampfsystem, taktisch teils ziemlich fordernd und sehr geile Kampfanimationen -> super! Schwache Story, blasse Charaktere -> najo. War nach einem Three Houses Versuch mein erstes richtiges Fire Emblem (auch Awakening nur kurz gespielt). Bin aber trotzdem zufrieden, dies nachgeholt zu haben. Three Houses dürfte demnächst eine zweite Chance erhalten Engage war aber trotz der belanglosen Story cool, die Missionen sind gut abwechlungsreich. Natürlich am meisten gefordert hat mich die eine Mission mit Rundenbegrenzung (ich mags einfach nicht, dieser "Stress") und der Endboss hatte fiese Tricks auf Lager... irgendwie dann doch durchgerungen bearbeitet 15. Juli von BliNkEr] 1 1 Zitieren
Orka Geschrieben 16. Juli Geschrieben 16. Juli Danke für den kurzen Bericht. Ich habe noch kein einziges Fire Emblem gespielt, aber vor kurzer Zeit Engage bei WoG sehr günstig gekauft. Ich habe den Titel noch nicht gespielt und weiss auch nicht, wann ich ihn angehe, aber ich habe sehr viel negative Kritik zu dem Spiel gelesen...es sei das absolut schlechteste Fire Emblem überhaupt und solche Sachen, das machte mich etwas unsicher, ob ich den Titel überhaupt spielen will. Jetzt bin ich aber etwas beruhigt und werde dem Spiel definitiv eine Chance geben. 1 Zitieren
BliNkEr] Geschrieben 17. Juli Geschrieben 17. Juli Yes, Kritik gibts zuhauf und hab ich auch gelesen. Viel Kritik kommt jedoch auch von "beinharten Fans" denke ich, die sehen das natürlich schon differenzierter^^ Ich hatte jedenfalls Spass 1 Zitieren
Whoisfoxmulder Geschrieben 17. Juli Geschrieben 17. Juli Silent Hill f Wirklich mal ein Silent Hill der anderen Art. Ich bin hin- und hergerissen zwischen Begeisterung und meh. Die Gegnervielfalt ist schon arg knapp und gegen Ende wird man regelrecht zugespammt. Dafür gefallen mir Atmosphäre, Setting, Grafik und die Handlung ausgezeichnet. Scheinbar müsste ich einen zweiten Durchgang starten, um mindestens ein wenig zu verstehen, was die ganzen Handlungsstränge sind und wie sie zusammenhängen. Hier weiss ich einfach nicht, wie hoch der effektive Wiederspielwert ist und ob ich das Monster-Spamming wirklich nochmals erleben möchte. 7/10 3 Zitieren
Raphaelo Geschrieben 20. Juli Geschrieben 20. Juli Zuletzt mal was nachgeholt: Pentiment Endlich konnte ich das mal nachholen. Das über mehrere Jahrzehnte laufende Mörder-Mystery mit Andreas Maler packte mich von Anfang bis zum Ende. Ich bin ein grosser Fan von Spielen, die sich auf eine Location konzentrieren und die Art wie hier Zeitsprünge genutzt werden um das kleine Dorf Kiersau mit Leben zu füllen, einfach toll. Was mir besonders gefallen hat, wie offen das Spiel bei den Ermittlungen ist und wie es die Zeitlimits mit der Ermittlung handhabt. Hat man die richtige Person gefunden? Wer weiss, am Ende muss man mit dem Finger auf jemanden zeigen und diese Person ereilt dann ein nicht so schönes Schicksal. Das liess mich immer abwägen, mit wem ich Zeit verbringe und welche Person ich näher beobachte. Vor allem bei einer Ermittlung habe ich am letzten Nachmittag zentrale Hinweise gefunden, welche meine ganze Ermittlung über den Haufen geworfen habe und ich dann noch in letzter Minute eine neue schuldige Person gefunden. Fand ich sehr gut umgesetzt. Die Präsentation fand ich auch sehr schick, Gameplay-mässig bleibt es auf den Spuren eines Adventures und lockert es teilweise durch kleine Minigames auf und ich fand auch die Idee mit den Schriftarten den Stand oder die Bildung der Person zu zeigen, eine ganz nette Idee. WIrklich ein herausragendes Spiel, wird den vielen Lorbeeren mehr als gerecht und bin froh, dass ich das noch nachholen konnte. Das wird mir noch eine Weile in Erinnerung bleiben. Plague Tale Requiem Vor dem neuen Titel wollte ich das endlich noch nachholen und es hat sich gelohnt. Die Entwickler haben hier wirklich nochmal eine grosse Schippe auf die bestehenden Mechaniken draufgelegt. Ein wirklich tolles Sequel, das sich in Mechaniken, Umfang und Geschichte sehr gut weiterentwickelt hat. Die Stealth-Sequenzen bleiben gerade in der ersten Hälfte etwas der Schwachpunkt, aber mit der Zeit kommen da echt viele Möglichkeiten dazu und mir hat es insbesondere gefallen, wenn man gegen Rattenhorden und gegnerische Wachen gleichzeitig ankommen musste. Es fühlte sich dann oft auch so an, als ob es nicht nur die eine Lösung gibt, sondern viele Wege durch diese Levels führten. Das hat mir gerade in der zweiten Spielhälfte sehr gut gefallen. Sonst sieht es sehr hübsch aus und die Geschichte um Amicia und Hugo hat mich gut bei Laune gehalten. Die Reise geht über viele Locations und sie treffen auf viele verschiedene Charaktere, gut und böse. Manchmal ist es dann auch etwas too much, wenn sie da in die Lore von der «Macula» abtauchen oder Hugo und Amicia wirklich jedes Mal von einer schlimmen Situation zur nächst schlimmeren Situation schlittern. Sie bekommen einfach keine Pause, aber das macht die Geschichte auch richtig dramatisch und mitreissend. Ja, das hat mir gefallen. Tolles Sequel und gutes Beispiel dafür, was man mit einer Fortsetzung alles verbessern und erweitern kann 😊 3 Zitieren
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