BliNkEr] Geschrieben 2. April Geschrieben 2. April 2 hours ago, Loijz said: Ich hänge seit 4 Jahren beim gleichen Ort relativ am Anfang fest. Zitieren
Raphaelo Geschrieben 2. April Geschrieben 2. April 8 hours ago, Doendoe said: Disco Elysium (NSW/NSW2) Was für ein Spiel. Das ist ein echtes Einhorn. Ein Fabelwesen. Ein Phasmid, um es in den Worten des Spiels auszudrücken. Man glaubt kaum, dass so etwas existieren kann. Ich muss noch meine Gedanken sortieren. Vielleicht schreibe ich später ausführlicher dazu. Die Switch-Version taugt also? Zitieren
Doendoe Geschrieben 2. April Geschrieben 2. April (bearbeitet) 58 minutes ago, Raphaelo said: Die Switch-Version taugt also? Jein. Ich habe es durchgespielt und es ging in Ordnung, aber falls du es auf auf einer anderen Plattform spielen kannst, umso besser. Ich glaube, im Schnitt hatte ich alle 1-1.5 Stunden einen Absturz, bei dem ich jeweils im Switch-Menü landete und das Spiel neu starten musste. Weil das Autosave ziemlich konservativ ist, habe ich mich daran gewöhnt, nach jeder Konversation einen Quicksave zu machen. Das ist so ziemlich das Schlimmste an der Switch-Version. Wenn du damit umgehen kannst, dann gibt es auch Positives hervorzuheben: UI und Text sind sehr gut an die Plattform angepasst und können in den Einstellungen noch weiter verfeinert werden. Ausserdem sieht das Spiel im Boost-Mode der Switch 2 auch im Handheld-Modus fantastisch aus. bearbeitet 2. April von Doendoe 1 Zitieren
BliNkEr] Geschrieben 8. April Geschrieben 8. April (bearbeitet) Monster Hunter Stories 3 [PC] Sehr sehr gutes Game! Hatte viel Freude am Monsties suchen/finden/züchten, dem rundenbasierten Kampfsystem, den SEHR GEILEN Zwischensequenzen und der soliden Story. Hab mit japanischer Sprachausgabe gespielt und es war wie ein spielbarer Anime ❤️ Ganz toll. Auch die englische Vertonung ist gut gelungen, hab die Demo-Version so gespielt. Ausserdem bietet MHS3 viel Abwechslung in den verschiedenen Regionen und es hat eine angenehme Spielzeit für ein JRPG (hatte knapp 41 Stunden und war lvl 72 beim Endkampf). Dazu kommen viele Badges (Achievements) die man sammeln kann, es gibt geheime Boss-Kämpfe gegen schwierige oder invasive Monsterarten und das Habitat-System lässt gezielt Monsties farmen. Auch das Auswechseln von Angriffen und Übertragen auf andere Monsties in der Party klappt hervorragend und ist relativ simpel gehalten. Hier kann man sich schon gut "seine Builds" zusammenbauen ohne zig Guides im Netz nachlesen zu müssen. Sehr faire Balance! Kam durchgehend sehr gut durch und musste nie gross grinden. Gegen Schluss jo, aber war eher sicherheitshalber von meiner Seite aus so geplant Ausserdem noch ein paar Achievements mitgenommen beim Prozess. Hätte den finalen Kampf wohl früher starten können, aber wollte auch nicht auf die Schnelle dass es schon vorbei ist. Ein meiner Meinung nach garantierter Hit im 2026, sehe ich definitiv in Kategorien ums GotY vertreten! Echt starker Titel wieder von Capcom, die Japaner wissen wies geht. Sehr coole Reise mit Ratha, Rudy und den anderen, tollen Begleitern! Im Sommer soll noch ein DLC für Rudy rauskommen, evtl. schau ich dann wieder rein Für JRPG und/oder Monster Hunter Fans absolute Pflicht!! bearbeitet 8. April von BliNkEr] 4 Zitieren
BliNkEr] Geschrieben 20. April Geschrieben 20. April Warhammer 40000: Rogue Trader [PC] Vor paar Tagen nach 101 Stunden Spielzeit das Ende gesehen / gelesen War ein ziemlicher Brocken (hab Januar 2026 angefangen damit) aber hat sich sehr gelohnt. Auch wenn ich vom Warhammer 40k Universum fast nix weiss / wusste, so hat mich die Story doch gut unterhalten. Viele Entscheidungen waren spannend und haben bis zum Schluss noch Auswirkungen gehabt. Das finde ich immer super. Die Kapitel sind relativ abwechslungsreich, Kapitel 3 hat sich dann zwar doch (sehr) gezogen... 4 und 5 gingen dann etwas flotter. Das Kampfsystem ist eines der Highlights: rundenbasiert und taktisch! Das "Vorschau"-Feature, bevor man eine Aktion / einen Zug ausführt empfand ich als besonders "gäbig". Was mir jedoch etwas sauer aufgestossen ist: es gibt sooo viele Buffs. Während jedem Zug "buff, buff, buff, buff" / 1 Aktion. Repeat... repeat... fast bei jedem Encounter. Das geht mit der Zeit etwas "aufn Sack", es gibt einfach zu wenig aktive Skills (da man auch sehr schnell seine Favoriten gefunden hat und andere nicht wirklich beachtet). Hoffe im neuen Teil "Dark Heresy" gibts da viel mehr Abwechslung. Insgesamt aber eine Wucht und ein sehr sehr tolles cRPG welches etwas Ausdauer vom Spieler voraussetzt Und lesen muss man mögen!! Ansonsten, vergesst's einfach. 2 1 Zitieren
Hlaine Geschrieben 20. April Geschrieben 20. April Nicht zu vergessen das man sein Handelsschiff ausbauen kann und eben auch jede Menge Nebenquest und Raumrouten freischalten.. freu mich auch schon auf Dark Hersey ein Inquistions Setting (m.dem passenden NPCs gab es das ja auch schon in light in Rogue Trader) passt sehr gut zu dieser Spielmechanik. 1 Zitieren
Raphaelo Geschrieben 22. April Geschrieben 22. April (bearbeitet) Auch schon wieder eine Weile her seit dem letzten Post... Minishoot' Adventures @Doendoe hat dieses Spiel ja auch schon gefeiert und mit dem Switch-Release wurde das Spiel dann auch noch in mehreren Podcasts auf meiner Playlist gelobt, darum habe ich nun auch mal zugeschlagen. Metroidvania meets klassische 2D-Zelda meets Bullethell. Es spielt sich wunderbar, hat eine herzige Präsentation und hat einen wunderbar motivierenden Gameplay-Loop. Man entdeckt die Openworld, macht Dungeons die sich um eine spezielle Fähigkeit drehen und dann kann man neue Sachen in der Spielwelt entdecken, so einfach, so motivierend. Die "Bullethell"-Shooter Komponente war für mich auch noch grad so handelbar, wobei es nicht mein Genre ist und gewisse Bosse mir dann auch fast zu knifflig waren. Aber wer was mit dem Genre anfangen kann, wird das garantiert lieben. Ich kann nicht viel dagegen sagen, es ist ein toll gemachtes und sehr spassiges Spiel. Mit einem Umfang von 10-12 Stunden hat es eine perfekte Länge, hat mir Spass gemacht! Like a Dragon - Kiwami 3 Ich werde wohl im Yakuza-Thread noch etwas dazu schreiben. Aber mir hat das Remake von Teil 3 ziemlich gut gefallen. Es hat sehr viele neue Side-Aktivitäten bekommen, das aktualisierte Okinawa ist toll zum Erkunden und hat mir auch mit den Erinnerungen ans echte Okinawa echt viel Spass gemacht. Die Story gehört wohl zu den schwächsten in der Serie, aber es hatte für mich auch einige emotionale Momente. Alles in allem ein gutes Update für das Spiel. Die neuen Elemente fügen sich imo prima in das Spiel ein und haben mich für einige Lacher mitgenommen. Mich hat vor allem beeindruckt, wie sie das Waisenhaus mit den vielen neuen Minigames und Beziehungs-Events richtig mit Leben gefüllt haben. Das hat die ganze Okinawa-Sparte vom Spiel auch deutlich aufgewertet. Auch wenn ich einige Anpassungen in der Story nicht nachvollziehen kann und die Kontroverse um einen Schauspieler im Spiel und das irritierende Festhalten vom Studio an ihm, teilweise auch einen etwas faden Nachgeschmack hat. Das Spiel bleibt für mich gelungen und wertet das Original in vielen Belangen auf. Die Dark-Ties-Sonderkampagne ist aber ziemlich zum Vergessen und lohnt sich auch nicht wirklich als Kaufargument für dieses Spiel. Kann man meines Erachtens auch weglassen. TR-49 Das neuste Spiel von inkle habe ich auch noch durchgespielt. Man findet sich in einem Archiv wieder und muss bei einem Supercomputer Codes eingeben und Einträge finden und miteinander verlinken. Man kann es wohl am ehesten mit Her Story oder The Roottrees are Dead und ähnlichen Spielen vergleichen. Für mich immer ein auf und ab in diesem Spiel, manchmal habe ich mich super schlau gefühlt, als ich tatsächlich "einen Code geknackt" habe hat und dann plötzlich eine Fülle an neuen Sachen freischalten konnte. Gegen Ende war es mir dann irgendwie fast ein bisschen zu knifflig und ich war teilweise sehr verloren. Aber hey, es war ein cooles Konzept und hatte starke Momente, auch wenn es mich jetzt nicht vom Hocker gehauen hat. bearbeitet 22. April von Raphaelo 3 Zitieren
Loijz Geschrieben 28. April Geschrieben 28. April (bearbeitet) Commandos Origins Ich bin wohl einer der grössten Fans der Commandos Serie, welcher auf dieser Kugel watet. Und auch wenn das Spiel seine Schwächen hat, fällt es mir schwer nicht in Lobhudeleien zu versinken. Nach knapp 20 Jahren hat Claymore Games Studio zu meiner Freude die Franchise wieder aufgenommen. Pyro Studios hat diese Liebe in mir geweckt, dann aber ab Teil 3 ziemlich alles in den Sand gesetzt, was man in den Sand setzen konnte. Somit ware meine Vorfreude zwar da, aber etwas Angst ist doch mitgeschwungen. Nun habe ich es 67h später durch. Und ich bin wirklich zufrieden, was die Jungs und Mädels von Claymore abgeliefert haben. Es kommt natürlich nicht an Commandos 2, das allzeit beste Spiel, welches jemals erschienen ist ran. Aber bin sogar geneigt, Origins vor dem original Commandos zu platzieren. Es wurde sehr viel gutes aus der Commandos Serie genommen und man merkt, dass Claymore einige Mechaniken bei Mimimi abgeguckt hat. Die Maps, sind Stimmungsvoll und der Commmanods Vibe kommt sehr gut rüber. Die Grafik finde ich fantastisch. Ich liebe Games aus der Isometrischen Perspektive. Zudem hat Commandos nun auch eine Story bekommen. Ist nett. Aber vermissen würde dies wohl niemand, wenn es keine gäbe. Darum geht es in erster Linie auch nicht. Die Levels sind super Abwechslungsreich und spielen eigentlich immer woanders. Mal ist man in Algerien, dann im Schwarzwald, später in Norwegen und zum Finale in einem Schloss in den Alpen. Die Persönlichkeiten und Fähigkeiten der einzelnen Commandos wurden mehr oder weniger beibehalten, mit minimalen änderungen zu den Vorgängern. Das Game ist etwas Actiongeladener, was mir durchaus gefällt. Schnell rein in einen Raum und diesen innert Sekunden s'ubern funktioniert gut, mit der Stopfunktion, welche bei Shadow Tactics zum ersten mal so vorgekommen ist. Was mir nicht so gefallen hat. Die Levels sind relativ gross und erschlagen einem zuerst. Hat mich gegen Schluss aber nicht mal so krass gestört. Teilweise etwas zu einfach. Auch wenn ich bestimmt über 500 mal Quickload betätigen musste. Man kommt aber zu häufig mit der gleichen Idee weiter. Der Sapper mit Pfeife und Bärenfalle ist etwas OP. Teilweise verbuggt. Aber nie so, dass ich ein Level neu starten musste. Das letzte Level ist glaube ich eine Hommage an das finale Level von Commandos 1 Mission Valhalla. Wir haben den Auftrag einen Ranghohen Offizier in einer Burg zu töten. Die Steuerung auf mehreren Ebenen in verwinkelten Räumen ist allerdings ziemlich frustrierend. Ansonsten fand ich das Leveldesign aber mehrheitlich gelungen. Ich hoffe so sehr, dass Claymore hier weitermacht. Ein erster DLC mit Bonusmissionen ist ja bereits erschienen. bearbeitet 28. April von Loijz 6 Zitieren
Doendoe Geschrieben 29. April Geschrieben 29. April (bearbeitet) Esoteric Ebb (Steam) Ich kann mir gut vorstellen, dass Spieler, die bei Disco Elysium von Tag 1 an dabei waren, nach dem Durchspielen genau dieselbe Leere empfanden, wie ich sie jetzt empfinde. Mein Glück, wenn man das so nennen darf, ist, dass ich Disco erst spät richtig entdeckt habe. Kaum neigte sich die Kampagne dem Ende zu, war bereits das nächste Juwel dieser Art erschienen: Esoteric Ebb. Kann es denn sein, dass ein einzelner Entwickler (Autor und Game-Designer - Dinge wie grafische Assets oder Musik hat er ausgelagert) dasselbe Qualitätsniveau erreicht, wie ein vergleichsweise grosses Studio wie ZA/UM? Nun… ja? Es hat ein paar offensichtliche Abstriche gegenüber Disco Elysium, notabene die fehlende Vertonung der Charaktere (ein Mordsaufwand bei nahezu einer Million Worte im Skript) oder der geringere Umfang. Das RPG-System kommt, hinsichtlich Umfang und Innovation, ebenfalls nicht ganz an das Vorbild aus Estland heran. Wo es aber darauf ankommt - narratives Design, Reaktivität, inhaltliche Qualität der behandelten Themen - kann es Disco Elysium problemlos auf Augenhöhe begegnen. Der Ton ist natürlich ein anderer. Leichter, witziger, a priori einladender. Die Konzepte wurden behutsam entwickelt und sorgfältig ausgearbeitet. Esoteric Ebb ist ein durch und durch politisches Spiel. Ein gefährliches Pflaster! Da muss man ihm hoch anrechnen, wie feinfühlig die Ideologien eingeführt werden. Nachfolgendes packe ich vorsichtshalber in einen Spoiler-Tag. Es wird zwar keine Quest, und erst recht nicht die Handlung gespoilert, aber doch ausführlicher über ein paar zentrale Themen des Spiels gesprochen. Dabei will ich unterstreichen, dass hiermit nicht die evidenzfreien, fanatischen oder rechtfertigenden Eigenschaften gemeint sind, die dem Begriff oft zugrunde gelegt werden. Stattdessen bemüht es sich, den Nuancen der verschiedenen Stossrichtungen gerecht zu werden. Man kann dies als zahnlos beschreiben. Doch es zeigt die argumentativen Stärken und Schwächen sehr gut auf, illustriert ihre möglichen Auswüchse und Fallstricke. Damit könnte man dem Werk auslegen, einen unverbindlichen Mittelweg zu begehen, der letztlich den Status Quo und sozial Stagnation rechtfertigt und festigt. Das ist allerdings nicht meine Interpretation. Esoteric Ebb suggeriert stammesspezifische Herkunft, soziale Werte und individuelle Interessen als zentrale Treiber, die einer öffentlichen Verhandlung bedürfen. Nichts unbedingt Bahnbrechendes, historisch betrachtet. Heutzutage jedoch eine nahezu häretische Aussage. Das Wichtigste jedoch ist, dass Esoteric Ebb Spass macht. Die Quests sind einfallsreich, die Charaktere haben allesamt ihre eigene, markante Persönlichkeit, der zentrale Handlungsstrang um die Explosion einer Teestube ist spannend und hält bei Laune, und bei all den ernsten Themen, die es behandelt, ist es einfach ein überaus witziges Spiel mit durchaus emotionalen Momenten. Ein grosses thumbs up von mir! bearbeitet 29. April von Doendoe Präzisierung für den (Semi-) Spoiler. 4 Zitieren
Insanitysoul Geschrieben 4. Mai Geschrieben 4. Mai Saros Nach gut 20h lief dann auch das True Ending über meinen Bildschirm. Es gefiel mir echt ausgezeichnet. Die Biome sind wunderschön abwechslungsreich, die Runs kurz und knackig und die Bosse wieder herrlich kreativ. Das Gleiche gilt für die Waffenkategorien, auch wenn da eine dabei ist, die ich weder mochte, noch wirklich verstand was genau ich mit dem Quatsch anstellen soll . Der Schwierigkeitsgrad ist btw deutlich unter dem von Returnal, da man nicht nur Biome einzeln anwählen kann und Second Chance "immer" verfügbar ist, sondern vor allem auch wegen den Modifiern, die im Verlauf des Spiels freigeschaltet werden. Wer wirklich nur einen Storymode will kann anscheinend irgendwo in den Menus auch ausstellen, dass die Balanced sein müssen und soviele aktivieren wie er will. Ob das dann noch Spass macht kann ich aber auch nicht beurteilen. Ich freu mich jedenfalls schon auf Psychopathen, die alle negativen Modifier aktivieren und das dann speedrunen. Selber werd ich sicher ab und an einen Run machen, das Gameplay lädt wirklich sehr dazu ein. Von der Story her erinnerts schlussendlich schon hart an Returnal, aber das war abzusehen. Immerhin mochte ich den Haupt"darsteller", fand den schon in iZombie immer grandios . 3 Zitieren
ushan Geschrieben 4. Mai Geschrieben 4. Mai Crimson Desert Nach 192h lief der "Story"-Abspann über den Bildschirm, bzw. das was die Entwickler als narrativen Faden sehen - also eigentlich gar nichts. Egal. Das Spiel lebt nicht von der Story, sondern von allem anderen was man sonst darin machen kann. Nach 192h kann ich einiges: einen Mechadrachen fliegen, Heissluftballon benutzen, Mechsuits tragen und a la Ironman durch Pywell stampfen, Mini-Mechs summonen, legendäre Ziegen reiten, seltene Rüstungen maximal aufwerten etc. Was ich nach 192h immer noch nicht kann: Elementarmagie (es gibt Feuer, Eis, Wind etc.), mehrere legendäre Reittiere halten, alle Abyss-Rätsel lösen, komplexere Sachen ausser Wiederbelebungspastillen brauen, craften etc. Das Spiel ist ein Monster, dem man den Ursprung im MMO-Endlos-Gameplay-Loop sofort ansieht. Selbst nach 190h werden neue Quests freigeschaltet, wenn man gewisse andere beendet etc. "Beenden" kann man das alles eigentlich gar nicht. Man muss es aber erleben. Alles andere wurde schon gesagt. GOTY 2026 bis jetzt. InvincibleVS Ein Prügler a la Injustice 1-2 und Mortal Kombat. Einfach im Invincible-Universum. Klar habe ich es geholt. Die Story war in 2h durch, mehr habe ich aber auch nicht erwartet. Dafür gehts im 1v1 ordentlich ab. Die Figuren sind super, die Kampfstile sehr individuell, die Brutalität absolut exorbitant. Genau so muss das sein. Einfach super. 8 Zitieren
DeftOne Geschrieben 7. Mai Autor Geschrieben 7. Mai Goodbye Sweet Carole Ein schönes und kurzweiliges Puzzle-Spiel würde ich sagen. Es hat mich von der Struktur des Spieles her stark an Limbo erinnert. Es ist aber deutlich simpler und setzt eher auf die Geschichte sowie den Artstyle. Denke auf Grund der heutigen ''Woke''-Thematik hat es das Spiel leider schwerer als es sein müsste, weil man auch diesem es unterstellen kann. Für mich war es dennoch ein schönes Spielerlebnis, auch wenn nicht allzu anspruchsvoll hat mich der Style des Spieles überzeugen können. 8/10 Life is Strange Remaster Ich weiss, das Remaster hat einige Fehler begangen (ich kenne natürlich das Original und habe es auch seinerzeit gespielt), aber für mich ist es immer noch eines der besten und wichtigsten Videospiele aller Zeiten. Daher habe ich mir auch das Remaster angeschaut und ich wurde nach all den Jahren wieder sehr gut unterhalten. Mehr muss man denke ich zu einem Meisterwerk in unserem Bereich auch nicht schreiben. 10/10 Zitieren
ToxicTwin666 Geschrieben 10. Mai Geschrieben 10. Mai PRAGMATA Nach knapp 11 Stunden und einem extrem emotional inszenierten Ende, lief leider bereits der Abspann von Pragmata. Was für ein grandioses Spiel hat Capcom da geliefert! Ich wurde jede Sekunde fantastisch unterhalten... sowohl spielerisch wie auch von der Geschichte. 9/10 6 Zitieren
BliNkEr] Geschrieben 12. Mai Geschrieben 12. Mai Saros [PS5] Danke Housemarque für diesen Gameplay-Banger!! Unglaublich befriedigende Bullett-Hell mit viel RNG, optisch ansprechenden Biomen und einer guten Spielzeit (sofern man "einigermassen durch kommt"). Hatte knapp 17 Stunden, dann lag der Endboss im Dreck. Gibt noch den Epilog und ein "true ending" wohl, aber das hole ich vielleicht irgendwann noch nach Unterm Strich ist Saros ein rasanter Ballerspass. Das Tempo wird in den Biomen zunehmend schneller, die eigenen Attribute steigen, die Waffen-Professionalität steigt und man findet somit auch direkt stärkere Wummen. Hier spielt der RNJesus wie so oft in dieser Art von Spielen eine grosse Rolle: einige Runs bieten nur lausige Wasserpistolen, andere bescheren die OP Builds vom Feinsten. So war ich gestern quasi im "Gott-Modus" und hab das Spiel ab Boss 5 in einem Ruck fertiggespielt. Davon alle Bosse bis auf den Letzten gar im First Try Es lief einfach abartig gut, war zugegebenermassen selber von mir überrascht. Die Bosse sind allesamt geil präsentiert, der Shepherd war mein absoluter Favorit. Was ein Feuerwerk auf dem Bildschirm! Aber auch der finale Boss war ein heisser Tanz und die Hände haben nach dem Besiegen gezittert, wie bei allen Soulslikes ❤️ Ein Brett von einem Game! Sehr empfehlenswert! Zur Story: ich bin ehrlich und sage, die hat mich zu 90% null interessiert. Die Schlusssequenz war sick, einige Audio-Mitschnitte und Text-Passagen spannend. Aber das wars... für mich absolutes Beigemüse ^^ 2 Zitieren
ushan Geschrieben 12. Mai Geschrieben 12. Mai vor 51 Minuten schrieb BliNkEr]: Zur Story: ich bin ehrlich und sage, die hat mich zu 90% null interessiert. Die Schlusssequenz war sick, einige Audio-Mitschnitte und Text-Passagen spannend. Aber das wars... für mich absolutes Beigemüse ^^ Im Prinzip geht es um zwei Geschichten. Die persönliche dreht sich um Arjun - er ist ein Säufer gewesen und ein Arschloch, hat die Beziehung in den Sand gesetzt und seine Frau ist als Teil von Echelon 1 für Soltari auf diese Aussenmission gegangen. Arjun kann aber nicht loslassen und stellt ihr nach, um sie zurückzugewinnen. Das geht soweit, dass er sich freiwillg zu Echelon 4 meldet um auf dem Planeten nach seiner Ex-Frau zu suchen. Der Planet selber steckt in einem Raum/Zeit-Loop was dazu führt, dass die Eclipse regelmässig eintrifft und nicht alle paar Jahre und das Verhalten der Fauna komplett verändert. Der Zeitloop hat aber auch dafür gesorgt, dass die Mitglieder von Echelon 1 vor tausenden von Jahren eingetroffen sind. Sie haben die vorgefundene Bevölkerung versklavt und riesige monolithische Bauten errichten lassen. Die Bosse, die Du bekämpfst, sind in wirklichkeit die veränderten Echelon 1-Mitglieder, die zu Göttern geworden sind nud sich verehren lassen. Die Priestess zum Beispiel ist die neue Freundin von Arjuns Ex... Die Story ist absolut crazy und geil. 3 Zitieren
BliNkEr] Geschrieben 14. Mai Geschrieben 14. Mai Diablo IV - Lord of Hatred DLC [PC] Waren gute 8 Stunden Story. Nette Sequenzen, hammer CGI wieder, gute Bosse. Der Endboss war auch klasse! Nun im Endgame und muss sagen, dass mir das bisher sehr gut gefällt. Die "Warplans" sind ein sehr cooles Feature, so kann man jene Aktivitäten im Endgame zocken, die einem auch Spass machen. 2 Zitieren
Raphaelo Geschrieben 15. Mai Geschrieben 15. Mai Mixtape Es strotz vor Stil, hat einen tollen Soundtrack und erzählt eine schöne Coming-of-Age-Story. Mir hat das titelgebende Mixtape sehr gut gefallen, auch wie der Sound in die Sequenzen eingebaut wurde und ich fand es eine sehr gute Idee, wie die Geschichte immer wieder durch unterhaltsame Minigames unterbrochen wird. Mit 3-4 Stunden Spielzeit einfach anspielen, wenns interessiert. Ich kanns empfehlen 3 Zitieren
hoochli Geschrieben 15. Mai Geschrieben 15. Mai Tiny Book Shop (XGP) Richtig schönes Cosy-Game, auch wenn mich die "Verkaufe x Bücher an einem Tag"-Achievements dann doch ein bisschen gestresst haben Raphi hat im gespielt-Thread eigentlich schon alles dazu gesagt. Man stattet sein Büchermobil mit immer mehr Büchern und Zubehör aus, reist an verschiedene Orte in der Stadt und empfiehlt den Kunden echte Bücher. Ist schon noch cool, wenn man zwischendurch etwas erkennt, das man selber mal gelesen hat Im ersten Jahr habe ich immer ein bisschen am Existenzminimum (Bücher und Geld) genagt, weil ich immer sofort alles kaufen wollte, aber nun bin ich im Sommer des dritten Jahres und habe wahrscheinlich alles Zubehör, das es gibt und rund 4000 Bücher am Lager 4 Zitieren
Doendoe Geschrieben 15. Mai Geschrieben 15. Mai Irgendwie komme ich nicht ins Cozy-Genre (?). Selbst Stardew konnte mich nicht packen. Aber Tiny Book Shop hat definitiv interessant ausgesehen. Zitieren
Goldstein Geschrieben 15. Mai Geschrieben 15. Mai Saros (PS5 Pro) Pro & Contra: + fantastisches Gunplay + technisch auf ganzer Linie überzeugend + solides Sci-Fi Szenario + grandiose Steuerung mit super DualSense-Einsatz + umfangreich und viel zu entdecken + sehr gute Charakterprogression mit gut dosierten Rogue-Lite Elementen und umfangreichem Skilltree + abwechslungsreiche Biome, welche auch nach mehreren Runs noch interessant sind + viele Waffen und Fähigkeiten + ordentliche Gegnervariation + beeindruckende Bossfights +/- insgesamt sehr vergleichbar mit Returnal +/- Story insgesamt in Ordnung, aber für mich weniger interessant als in Returnal - letztes Biom etwas mühsam - gegen Ende etwas repetitiv - 30fps bei Cutscenes etwas störend Fazit: Housemarque hat wieder einen richtig guten Titel geliefert. Auch wenn zum Schluss bei mir total die Luft draussen war, waren es sehr intensive knapp 35 Stunden mit dem Titel. Das Gun- und Gameplay ist halt einfach wirklich allererste Klasse. Vermutlich ist es sogar noch eine Spur direkter, präziser und flüssiger als das schon hervorragende Returnal. Generell drängen sich Vergleiche mit Returnal auf, sowohl, was das Gameplay betrifft als auch die grundsätzliche Ausrichtung des Titels: Beide Spiele sind technisch opulent, knüppelhart und bieten ein doch ziemlich interessantes Sci-Fi-Universum, das zum Erkunden einlädt. Rein vom Feeling und der Farbpalette her hat mir Returnal wohl minimal besser gefallen, aber auch Saros bietet zahlreiche beeindruckende Abschnitte und setzt auch mehr auf cineastisch inszenierte Cutscenes als Housemarque‘s letztes Spiel. Die Bosse sind definitiv besser aus meiner Sicht und auch die Biome bieten mehr Abwechslung. Auch der ausgebaute Skilltree und die Metaprogression stellen aus meiner Sicht Verbesserungen dar. Die Finnen haben ihre Formel jedenfalls an den richtigen Stellen verfeinert. Das letzte Biom hat mir leider gar nicht gefallen, ansonsten hätte es noch einen halben Punkt mehr gegeben. Aber auch so kann ich Saros jedem PS5-Besitzer ans Herz legen. Einfach ein knackiger, packender Singeplayer-Shooter mit der ganz eigenen Housemarque-Handschrift. Starke Empfehlung! 8/10 2 Zitieren
hoochli Geschrieben 17. Mai Geschrieben 17. Mai Mixtape (XGP) Was Raphi sagt Ich fand den Unterschied zwischen der smoothen Umgebung und den ruckligen Charakteren manchmal ein bisschen gar krass. Irgendwie kam es mir so vor, dass sie nicht immer gleich "low-framig" waren. Man merkt gewisse Parallelen zu ihrem Erstlingswerk "The Artful Escape", was übrigens auch sehr empfehlenswert ist für einen kurzen Trip. PS: Zungenkapitel, wtf 1 Zitieren
ushan Geschrieben 18. Mai Geschrieben 18. Mai Pragmata Hat mir ordentlich Spass gemacht, das Setting fand ich traumhaft. Die Story war aber 08/15 böse KI/Apokalypse Stuff. Dafür waren Hugh und Diana eine Augenweide - grafisch sowieso, aber auch als Charaktere ziemlich gut. Das Gameplay hat sich irgendwann ständig wiederholt und gegen Schluss gab es für meinen Geschmack zu viele Encounter mit zu schweren Gegnern. Mit den Bossen hingegen hatte ich keine Probleme. Unterm Strich ein schönes, chilliges Game ohne dass es jetzt gross in Erinnerung bleiben wird. Trotzdem danke, Capcom, dass ihr solche Experimente macht. 4 Zitieren
radiant Geschrieben 20. Mai Geschrieben 20. Mai Paper Mario: Die Legende vom Äonentor (Switch via Switch 2) Nach ziemlich exakt 30h rollte der Abspann eines wunderbar unterhaltsamen Paper-Mario-Abenteuers über den Bildschirm. Nintendo hat mit dem zweiten Teil der Reihe dabei konsequent auf dem Fundament des Vorgängers aufgebaut und ein (vereinfachtes) Rollenspiel mit viel Witz, Charme, Abwechslung und vor allem wieder einer klasse Optik abgeliefert, die sich dem GameCube-Original annahm und auf der Switch in neuem Glanz erstrahlt. Es ist nun das dritte Paper Mario, welches ich nach dem N64-Original und dem Switch-exklusiven Origami King durchgezockt habe. Witz, Charme und eine hervorragende Papieroptik waren dabei - und völlig natürlich - schon immer die Markenzeichen der Reihe. Bei der Legende vom Äonentor bewegen wir uns zusammen mit dem Original wohl an der Speerspitze der Reihe. Peak - sozusagen. Wieder wurde die Prinzessin entführt - aber Achtung! It's a trap with a twist! Nicht von Bowser, sondern von den Crucionen, die sich in den Dienst eines schattenhaften und bösartigen Geisterwesens gestellt haben, welches die Welt bereits einmal in den Untergang getrieben hat und deswegen hinter dem Äonentor für "alle Zeiten" versiegelt und eingesperrt wurde. Bowser selbst spielt in diesem Abenteuer natürlich auch wieder eine Rolle und darf sogar gespielt werden - ab und zu in herrlich retroinspirierten Levels, die man mit dem Riesenkröterich aber einfach plattwalzen kann. Und zur Not brutzelt man die Gegner einfach mit dem Feueratem weg. Alle, inkl. Mario, befinden sich auf der Suche nach den sieben Sternkristallen, die die Versiegelung des Äonentors aufheben oder eben weiter verstärken können. Die hinterlistigen Crucionen lassen Mario dafür die Drecksarbeit erledigen, während Bowser und Kammy Koopa auf humorvolle Art immer einen Schritt hinterher sind. Und Luigi? Ihn treffen wir immer mal wieder an - und er labert uns dann mit einer alternativen Geschichte, in der er der Held ist, zu. Und zwar so, dass Mario und seine Begleiter jedes Mal einschlafen. Herrlich. A propos Begleiter: Auch davon gibt's wieder eine Menge. Einen weiblichen Gumba, einen verängstigten Kooper Trooper, einen abtrünnigen Geist, eine Krawall-Bob-omb oder einen punkigen Junior-Yoshi. Allesamt mit eigenen und teils auch in der Spielwelt selbst nützlichen Fähigkeiten. Von denen hat auch Mario wieder einige - und so kann er sich während des Abenteuers in einen Papierflieger oder ein Papierschiff verwandeln und versteckte Gegenden auskundschaften. Oder er dreht sich um 90° und wird so wirklich papierseitendünn, und kann sich beispielsweise von einer Hängebrücke von einem Spalt runterfallen lassen. Oder sich in engen Häuserschluchten verkriechen. Oder er kugelt sich zu einer Papierrolle zusammen und rollt unter Hindernissen durch. Oder verdreht sich zu einem Supersprung. Im Kampf sind seine Fähigkeiten durch die ganzen anlegbaren Orden (die jeweils wieder Ordenspunkte verbrauchen - und man somit gezwungen ist, immer wieder zwischen angelegten Orden hin und her zu jonglieren) sehr abwechslungsreich. Feuerschlag, Superschlag, Multisprung auf mehrere Gegner, Stampfattacken und mehr - das ganze Potpourri an Attacken aus dem Mario-Universum versammelt sich hier. Und wenn dass noch nicht reicht, lassen sich mächtige Sternattacken beschwören, die etwas Geschick an den Action-Buttons benötigen. Um an die Sternkristalle zu kommen, statten Mario und seine Apostel hübsch gestalteten Welten einen Besuch ab. Ein Spielkasino über den Wolken, wo sich Mario in Rocky-Manier hocharbeitet oder ein Glimmerzug in ein Erholungsparadies, wo er eine Art Sherlock-Holmes-Episode nachspielt seien hier als Beispiele genannt. Immer wieder kommt es also zu Referenzen an Film- Spiel- und Popkultur, die humorvoll-elegant in das Paper-Mario-Universum eingearbeitet wurden. Und selbstverständlich dürfen auch die Querverweise an das legendäre N64 nicht fehlen, indem zum Beispiel ein spezielles Luigi-Item exakt 64 Münzen kostet. Übrigens kann sogar der Mond unsicher gemacht werden. Inklusive gravitativen Spielereien. Eine gewisse Frustresistenz wird am Ende des Spiels vonnöten sein, wo gleich drei Bosskämpfe aufeinander folgen und man vor allem zwischen den ersten beiden keine Verschnaufpause hinlegen kann. Gute Item- und Angriffsplanung sind hier zwingend vorausgesetzt. Sonst sieht man kein Land. Den letzten, zweiphasigen!, Bosskampf habe ich letztlich nur geschafft, weil einer der Papp-Zuschauer noch dafür gesorgt hat, dass eine Bühnenrequisite auf den Boss gefallen ist. Ich stand kurz vor der Auslöschung, hatte weder Sternenenergie noch Heilitems - und nur noch Lebenspunkte in einem Umfang, die keine weitere Attacke überstanden hätten. Ich habe da doch diverse Abläufe benötigt. Trotzdem: Alles in allem nicht nur ein tolles Spiel, sondern auch ein tolles und toll aussehendes Remaster! 9 out of 10 Mushrooms 4 Zitieren
Smea Geschrieben 20. Mai Geschrieben 20. Mai Einer der besten mario games ever. Es gibt noch ein dungeon, wo man level für level ab steigt und am schluss dem drachen gegenüber steht wo man zuvor schon besiegt hat, nur ist er diesmal ein skelett. Zitieren
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