ushan Geschrieben 30. Oktober 2015 Geschrieben 30. Oktober 2015 ;340635']Najaa' date=' die Vergleiche hinken. Für Ushi z.B. hat sich sicherlich auch die AC-Reihe weiterentwickelt.Zumal wohl JEDES AC besser ist als der 1. Teil, vom heutigen Standpunkt betrachtet ^^[/quote'] Einer der meine Aussage verstanden hat Zitieren
BliNkEr] Geschrieben 30. Oktober 2015 Geschrieben 30. Oktober 2015 Zumal sicher nicht jeder FIFA 16 besser findet als die vorderen Teile. Auch von 14 auf 15 gab es laute Diskussionen afaik... Die Spiele selber entwickeln sich schon weiter, ja, aber lange nicht jedem passen die Veränderungen / zusätzlichen Features. Und ja, auch AC hat sich immer, wenn vielleicht nur minim, weiterentwickelt. Ist doch wie bei Filmen. Einigen gefällt Teil 1 am besten, anderen Teil 3 oder dann 2 Zitieren
Loijz Geschrieben 30. Oktober 2015 Geschrieben 30. Oktober 2015 ;340638']Zumal sicher nicht jeder FIFA 16 besser findet als die vorderen Teile. Sie haben sich aber vom heutigen Standpunkt her weiterentwickelt. Zitieren
Raphaelo Geschrieben 30. Oktober 2015 Geschrieben 30. Oktober 2015 Wie auch so ziemlich jeder AC Teil besser geworden ist als der Erstling. Ich kann aber wohl in diesem Thread nichts gegen eure selektive Wahrnehmung machen Ich glaube die selektive Wahrnehmung ist immer das Problem . Wir leben glaubs in der glücklichen Ausgangslage, dass nur sehr wenige Games immer das genau exakt gleiche auftischen (wenn das der Fall wäre, würden sich die Spiele unmöglich weiterhin so gut verkaufen). Auch in jährlichen Sequels passiert glaube ich auch immer mehr als genug an Veränderungen, nur blendet man das halt gerne aus, weils auf den ersten Blick immer gleich aussieht. Zitieren
Little_JoeY Geschrieben 30. Oktober 2015 Geschrieben 30. Oktober 2015 ;340635']Najaa' date=' die Vergleiche hinken. Für Ushi z.B. hat sich sicherlich auch die AC-Reihe weiterentwickelt.[/quote'] Stimmt das Kampfsystem hat sich ja soo gross verändert und die "Chase the thief"-Missionen spielen sich sicher auch komplett anders. [spoiler=] Zitieren
Schnegge Geschrieben 30. Oktober 2015 Geschrieben 30. Oktober 2015 Ich verstehe das Problem, das radi anspricht, durchaus. Spielzeit-Shitstorms wie bei The Order 1886 sind schuld daran, dass grosse Franchises neben 5-6h gute Unterhaltung 15-20h Fillercontent bieten. Ubisoft ist ein absoluter Meister dieser Kunst. Assassin's Creed, Far Cry und Co. haben durchaus sehr interessante Missionen. Doch die werden gut verteilt und untermischt mit hunderten von "Jag the fucking Thief"-Bullshit. Uncharted kaschiert das recht gut, da habt ihr recht. Gerade die Heli- oder die Zugpassage gefallen mir sehr gut, da es besonders denkwürdige Momente sind. Aber es gibt durchaus diese sinnlosen Ballerpassagen mit 1-2 Gegnerwellen zuviel. Nach dem Zugunfall im Schnee, beispielsweise. Die Tank-Passage im Dorf (scheisse war die schlecht). Generell war das letzte Drittel überladen mit Schusssequenzen, um das Spiel etwas länger zu strecken. Games sind eine teure Angelegenheit. Spieler perzipieren 5h Unterhaltung für CHF 70.- oder gar 80.- als zu wenig. Die 30-40h eines Assassin's Creed tönen da schon viel besser, selbst wenn die durchschnittliche Qualität geringer ist. Das erste Uncharted wurde ja auch bemängelt, es sei viel zu kurz (6-8h). Noch heute führen Game-Kritiker diesen Punkt an, um die Wertung zu beeinflussen. Dadurch wird die Idee genährt, dass mehr Content ein besseres Spiel bzw. mehr Wertigkeit bedeutet. Wir haben das Geld-Problem mittlerweile kaum noch. Nicht nur verdienen wir mit 20+ bereits unser eigenes Geld, wir verdienen auch gut genug, um mehr als 1-2 Spiele pro Monat zu kaufen. Content ist nicht unser Problem. Spielzeit haben wir mehr als genug. Inzwischen ist es so, dass wir mit unserer knappen Freizeit viel sorgfälltiger angehen. Ein gutes, aber nicht sehr gutes Spiel, das 40h Spielzeit bietet, kommt bei mir nicht mehr ins Haus. Dafür liebe ich diese knackigen, fokussierten, kleinen Spielen mit überschaubarer Spielzeit. Die haben ihre Mechaniken, lassen dich damit rumspielen und verabschieden sich, bevor man ihnen überdrüssig ist. Was wir nun bewerten ist nicht der Fillercontent an sich (Ballerpassagen in Uncharted können durchaus Spass machen), sondern das Gefühl, dass das Spiel sehr fahrlässig mit unserer Zeit umgeht. Das ärgert uns. In dieser Zeit, die wir damit verbracht haben, den fucking Thief zu jagen, hätten wir in Super Meat Boy oder Guacamelee! zwei neue Mechaniken erlernen und ausprobieren können. Dieser Beitrag spricht mir aus der Seele. Amen. Zitieren
ushan Geschrieben 30. Oktober 2015 Geschrieben 30. Oktober 2015 (bearbeitet) Grundsätzlich hat Doendoe mit dem Wert unserer Freizeit Recht. Absolut. Jeder von uns ist über seine Freizeit Herr und kann frei entscheiden, wie er diese verplempert. Das aber als Argument dafür zu nehmen sich auf ausgewählte Open World Games und einzelne Action Adventures einzuschiessen und daraus eine grundsätzliche Problematik der Industrie heraus zu lesen finde ich persönlich schlicht und ergreifend falsch. Es mag sein, dass derzeit viele Open World Titel erscheinen, aber davor gab es Phasen, in denen Shooter der letzte Schrei waren, oder Space Sims oder was auch immer. Triple A ist keinesfalls ausschliesslich gleichzusetzen mit Open World. Andernfalls müsstet ihr im selben Atemzug auch das behinderte Nestausräuchern im Witcher nennen, um nur ein Beispiel zu bringen. Niemand stürmt hier wegen der Taubenschiesserei in GTA 4 herum. Niemand stösst sich am Farmen in Bloodborne oder kreidet es einem Fallout/Elder Scrolls an Fetch-Quests durch die Bank anzubieten. Oder die Jagd in Red Dead Redemption... Triple A ist auch Dead Space. Oder Wolfenstein The New Order. Oder Untill Dawn.... Kurze, knackige Titel, die mehr bieten als rudimentärste Steuerung, oder repetitive Beschäftigungstherapie. Auch finde ich, dass Spiele in ihrer Gesamtheit auf unser Empfinden einwirken und nicht nur durch ausgesuchte einzelne Versatzstücke. Niemand zwingt euch tausen Mal den "fucking Thief" zu jagen. Niemand zwingt euch 100 Tauben abzuschiessen, 100 Edensplitter zu sammeln, 50 Füchse zu häuten, 100 Banditennester auszuräuchern oder 20 Drachen zu töten. NIEMAND. 70 Franken für The Order ist zu viel. Wenn ich einen Film gucken will, hole ich mir einen für 20 Franken und geniesse die Unterhaltung. Ich zahle aber nicht 70 Franken für selbigen, um alle 5 Minuten mal ein Knöpfchen zu drücken und mir dabei einzureden, dass ich unterhalten werde. Die Vielfalt ist da - mehr denn je. Und wir sind reich genug, um uns unterschiedlichste Titel leisten zu können. Wer sich nicht traut über den Tellerrand zu blicken oder nur das verhasste Broccoli im Blick hat, muss sich nicht beschweren, dass ihm die Suppe nicht schmeckt oder er hungrig bleibt. bearbeitet 30. Oktober 2015 von ushan Zitieren
Gormuur Geschrieben 30. Oktober 2015 Geschrieben 30. Oktober 2015 ...aber für mein Empfinden fällt es halt vor allem bei den Spielen besonders stark auf, die von einer teuren Marketeing-Kampagne beworben werden ... Hatte gerade gestern zu diesem Punkt ein kleines WTF als in der neusten Southpark Fole für etwa 2 Sekunden das neue AC gespielt wurde Verdammt platte Schleichwerbung. Zitieren
Goldstein Geschrieben 31. Oktober 2015 Geschrieben 31. Oktober 2015 Während ich eigentlich gerne über die Ausrichtung der Branche philosophiere, halte ich diese Diskussion für wirklich müssig und überflüssig. Muss jeder selber wissen, welche Inhalte ihm wichtig sind bei Videospielen. Für einige ist es dann halt "immer das Gleiche!" und für andere "mehr vom Guten!". Wo wir uns innerhalb dieses Spektrums bei einem konkreten Spiel bewegen, ist eine komplett subjektive Entscheidung. Eine Ausnahme gibt es natürlich, meine Reviews sind auch objektiv gesehen immer objektiv. Zitieren
Somnium Geschrieben 31. Oktober 2015 Geschrieben 31. Oktober 2015 Ich bin es eher müssig, dass es meistens darum geht zu Gegner zu töten. Im Gameplay Bereich gibt es einfach zu wenig Abwechslung. Ego-Shooter dominieren sowieso seit Jahren und sogenannte Action-Adventures bauen zusätzliche Shooter-Elemente ein, damit der Massenmarkt befriedigt wird. Rollenspiele handeln auch hauptsächlich von Massenmord, trotz der tiefer gehenden Geschichten. Die grösste Abwechslung befindet sich wohl in den Sportspielen, wobei diese meist nach Realität streben und Kreativität, durch die seit Jahrzehnten existierenden Sportarten, gegen Null geht. Wie bereits mehrfach erwähnt, ist es jedem selbst überlassen, warum er was spielt, aber diese ewige Repetition des immer gleichen Themas verkleidet in neuem Gewand, konnte mich irgendwann einfach nicht mehr faszinieren. Der Tod mag uns alle mal ereilen, dennoch ist es nichts, was mich täglich beschäftigt. Ab und zu macht es Spass, dass will ich nicht verleugnen, aber selbst Hollywood Blockbuster bieten mehr Diversität, als die Grossen der Games Industrie. Den Indie-Sektor schliesse ich von diesem Problem nicht aus, aber durch die Mehrheit an erscheinenden Titeln lässt sich dort des öfteren die eine oder andere Perle finden. Zitieren
Doendoe Geschrieben 2. November 2015 Geschrieben 2. November 2015 Ushan, ich behaupte ja nicht, dass man jeden Kram erledigen muss, aber der Kram ist nun mal Inhalt. Inhalt, für den ich bezahlt habe, und es reut mich, wenn tausende von Symbolen auf meiner Map aufleuchten. Ich weiss, es ist natürlich eine dumme Argumentationsweise, und distanziert betrachtet, muss mir das völlig egal sein. Doch der Filler-Content macht nicht von der Hauptquest halt, und daran kranken alle Open-World-Spiele. Selbst bei einem GTA V ist nur jede dritte Mission einigermassen interessant. Bei anderen sieht es noch düsterer aus. Kommt hinzu, das Spieler fast nie ein Game fertig spielen. Gerade diese Woche wurde das Thema im Podcast "Auf ein Bier" von André Peschke (Gamestar, ex Krawall) behandelt. Kaum jemand kommt überhaupt über die Mitte eines Spiels hinweg. Warum sollen sich Entwickler als überhaupt anstrengen, kreative Missionen oder gar ein gutes Ende zu erarbeiten? Lieber verschiessen sie das Pulver in den ersten 2-3h und lassen die Kreativität danach abflachen. Die ambitionierten unter ihnen lassen es vielleicht zum Schluss noch ein wenig krachen, aber das ist völlig vergebene Liebesmüh. Spiele werden fast nie zu Ende gezockt. Wenn dann gleichzeitig nach mehr und mehr Content verlangt wird, wenn Spiele wie The Order (neben dem mauen Gameplay, ja) aufgrund ihrer Kürze kritisiert und abgewertet werden (was war das immer wieder für ein Geschrei bei den 5h-Kampagnen von Call of Duty!!!), was bleibt den Entwicklern übrig, als in der ganzen Spielwelt Fähnchen zu verteilen und daraus eine Sammelmission zu erstellen? Jag the fucking Thief? Das hatten wir doch schon. Copy/Paste des Parkour-Algorithums des NPCs und schon hast du 10 Minuten Gameplay und 0.1% mehr Wertungsnote. Und ja, Open World sind rein von ihrer Struktur her geradezu prädestiniert für Filler-Content, doch es ist natürlich nicht das einzige Genre mit dem Problem. Die ganzen Kampagnen der letzten 3(?) Battlefields bestehen aus Filler-Content. Überall, wo Dinge entwickelt werden müssen, die extrinsisch motiviert sind, also wegen Fan-Geschrei oder Marketing-Spread-Sheets, wird aus der Tube entwickelt. Insofern ist dies durchaus ein Thema, das vor allem Triple-A-Spiele betrifft. Was interessiert es einen Gone Home, wenn das Spiel nur 3h andauert. Dear Esther ist mit der einen Stunde völlig gut bedient (erst als der Entwickler exklusiv für Playstation Rapture entwickelt und somit in Double-A-Regionen aufsteigt, entstehen die völlig fehl platzierten Längen). The Last of Us hat Längen. BioShock Infinite hat Längen. GTA V hat Längen. Und ich bin hunderprozentig sicher, dass auch Fallout 4 Filler-Content haben wird. Wenn du ein Rollenspiel hast, der unter die 50h-Marke geht, mach dich auf Wertungen im 70er-Bereich gefasst. Nur Bloodborne ist perfekt. Nein, Schnauze! Ich dulde keine Widerrede! Ok, Nightmare Frontier vielleicht. Meinetwegen auch Yahar'gul. Aber sonst war es perfekt! Perfekt sage ich euch! Zitieren
Bull3t Geschrieben 2. November 2015 Geschrieben 2. November 2015 Ich habe v.a. das Problem; ich hatte FC4 angefangen, nach 30 Std habe ich Arkham Knight angefangen. Dazwischen The Crew co-op durchgespielt. Bin heilfroh kommen jetzt ein paar schlauchige Spiele heraus - bis mit Just Cause 3 schon die nächste Open World kommt. Es gibt einfach zuviele Openworldspiele. @Fallout und Fillercontent, muss ich mir fast auf die Lippen beissen. Ich fand Fallout 3 ein recht hohles "meine Aufgabe als Spieler ist es den interessanten Content über stundenlanges Laufen selbst zu finden". Das war wortwörtlich ein Ödland.. () Zitieren
AKZ Geschrieben 3. November 2015 Geschrieben 3. November 2015 Ein gutes, aber nicht sehr gutes Spiel, das 40h Spielzeit bietet, kommt bei mir nicht mehr ins Haus. Mein heutiges "Game-Verhalten" lässt sich ziemlich genau mit diesem Satz beschreiben. Mir ist diese Zeit inzwischen schlichtweg zu schade. Ich will mich nicht mehr über Wochen mit nur einem Spiel beschäftigen - aus diesem Grund lasse ich einige Perlen liegen. Einige Beispiele: Assassin's Creed: habe ich noch kein einziges fertig gespielt - zu viel Leerlauf! Mass Effect habe ich angefangen - nach 2 Stunden wieder aufgehört, da ich die Dimensionen begriffen habe. Hätte ich da weitergemacht, wäre ich für eben diese 40h beschäftigt gewesen. The Witcher - nie angefangen, aus obigem Grund Auf der anderen Seite habe liebe ich Spiele wie The Last Of Us oder Tomb Raider - kurz, knackig, und da kann man sich in einem schönen Rausch innert nützlicher Frist durchspielen. Daneben spiele ich fast nur noch Sportspiele im lokalen Multiplayer - auf die grossen Single-Player-Spiele, lasse ich mich meistens gar nicht mehr ein. Zitieren
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