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Geschrieben

es ist so oder so schlecht, dass die community auf die kreative entwicklung einfluss nehmen will.

sollte bioware tatsächlich das ende verändern, wäre das in jedem fall eine bedauerliche entwicklung.

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Geschrieben
es ist so oder so schlecht, dass die community auf die kreative entwicklung einfluss nehmen will.

sollte bioware tatsächlich das ende verändern, wäre das in jedem fall eine bedauerliche entwicklung.

 

Es ist schön, dass Spieler anfangen richtig für eine Story zu fühlen. Aber die Art wie die gewisse Fans versuchen ihren Willen durchzupressen ist in meinen Augen einfach widerwärtig. Bioware hätte kein Ende erschaffen können, das jedem gefällt. Das nun ein Teil der Community so rumquängelt, erinnert an nen kleinen Goof im Supermarkt welcher bei der Kasse nicht den gewünschten Schokoriegel haben kann.

 

Es wäre ein unglaublich schlechtes Zeichen von Bioware, wenn sie solche Forderungen auch noch erfüllen. Das schlimmste finde ich aber, dass so viele auf dem Ende rumreiten, dass so ziemlich alle anderen Erlebnisse in dem Spiel keine Beachtung mehr bekommen. Ich meine Bioware gab sich unheimlich viel Mühe, so ziemlich alle wichtigen Konflikte im ganze ME Universum irgendwie zu beachten und auch durch den Spieler beeinflussbar sind.

Geschrieben
Wie geht das genau den MP Char in den SP als war asset zu übernehmen?

 

Char auf LvL20, dann unten rechts "Promote". Dann bekommst eine Abfrage, ob du diesen wirklich transferieren möchtest. Verschwindet dann natürlich und musst dir einen neuen Char der Klasse neu hoch spielen. Ähnlich Prestige System, wie CoD / BF / DoW II The Last Stand etc.

Geschrieben

Danke, spooky.

 

@raphy

 

Sehr gute Links, raphy. Ich finde es grundsätzlich toll, dass ein Spiel (besser gesagt eine Trilogie) einen derartigen emotionalen Impact innerhalb der Spielergemeinde auslösen kann. Ich kann mich jedenfalls an keine vergleichbare Kontroverse innerhalb der Gamesgeschichte erinnern. Es zeigt sich, dass Spiele nicht nur Unterhaltung und Kunst sein können, sondern sogar literarische, philosophische und tiefgründige emotionale Erlebniswelten sein können, was dieses Medium in meinen Augen nur noch weiter aufwertet.

 

Und ich habe das gleiche Ende gehabt wie du :motherofgusta:

Geschrieben

BEI ALLEM RESPEKT BioWare... ich bin jetzt in der absolut letzten Mission - wirklich kurz vor Schluss... aber derjenige, [spoiler=CRAP-DESIGN]der bei dem Studio für diese ENDLOSEN Rohling/Banshee-Wellen verantwortlich ist, gehört erschossen. Das ZIEHT SICH ENDLOS!!! Es kommt mir vor, als müsste ich STUNDENLANG an Ort und Stelle abwarten und im Horde-Modus verweilen. Wirklich... DAS GEHT NICHT... Leute! Zwischensequenzen, Dialoge am Schluss... alles purer Bombast.. und dann wird das Erlebnis durch solche überhohlen Wellen einfach vernichtet!!!

 

Das ist dort, wo man die Raketenstellungen beschützen muss, um den Reaper zu killen... die ersten beiden Raketen treffen ihr Ziel ja nicht...

 

Geschrieben
BEI ALLEM RESPEKT BioWare... ich bin jetzt in der absolut letzten Mission - wirklich kurz vor Schluss... aber derjenige, [spoiler=CRAP-DESIGN]der bei dem Studio für diese ENDLOSEN Rohling/Banshee-Wellen verantwortlich ist, gehört erschossen. Das ZIEHT SICH ENDLOS!!! Es kommt mir vor, als müsste ich STUNDENLANG an Ort und Stelle abwarten und im Horde-Modus verweilen. Wirklich... DAS GEHT NICHT... Leute! Zwischensequenzen, Dialoge am Schluss... alles purer Bombast.. und dann wird das Erlebnis durch solche überhohlen Wellen einfach vernichtet!!!

 

Das ist dort, wo man die Raketenstellungen beschützen muss, um den Reaper zu killen... die ersten beiden Raketen treffen ihr Ziel ja nicht...

 

Ging vermutlich den meisten so :ugly:

 

[spoiler=Spoiler]Am Ende schiesst der Reaper ja auch noch. Kannst den Strahl nutzen wenn er auf dich zieht, um die Banshees und Rohline noch zu vernichten. Sprich weit nach hinten rennen, sich in die Linie der Gegner stellen dass der Strahl durch sie durch geht während er dich treffen will. Aber ich hab da alle meine 5 Medigels benutzen müssen und meine Teammates waren schon tot bis ich den Knopf drücken könnte. Also ist wirklich keine Ausnahme bei dir, dass es etwas happig ist.

 

Geschrieben (bearbeitet)

So, sehe gerade den Abspann vor mir und endlich kann ich mich durch die Enden-Spoiler der letzten 1000 Seiten wühlen :ugly:

 

[spoiler=Mein Ende]Oke... das Ende ist... ok. Ich habe mich dafür entschieden, die Reaper - und somit auch die Citadell und die Massenportale - zu vernichten. Joker war mit der Normandy noch irgendwo auf einem Hypersprung und das Schiff hat's dabei fast verrissen. Dann macht die Normandy irgendwo auf einem Dschungelplaneten ne Bruchlandung und die Luke öffnet sich - BÄM - Abspann.

 

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Also die Entscheidung war episch... die nachfolgende Sequenz auch.. aber die Szene ganz am Schluss? Ich meine, lasst den Cliffhanger doch NOCH weiter offen BioWare? Ich kann durchaus verstehen, dass sich viele wegen dem Ende aufgeregt haben.. irgendwie. Und ich bzw. Commander Shepard, dürfte wohl das Zeitliche gesegnet haben, da die Citadell ja nicht mehr existiert. Da hätte man irgendwie mehr draus machen können. Ich meine... das, worauf man jahrelang hingearbeitet hat, die Reaper zu vernichten, wird am Schluss a) in Frage gestellt, da man sie genau so gut kontrollieren kann, in dem man sich sowieso opfert? Und b) wird das ganze mit null und nix gefeiert? ich meine, der wohl mit Abstand GRÖSSTE Sieg der virtuellen Menschheit wird nicht gefeiert? Kein Heldengedanken? Keine Shepard-Statue dort, wo mal die Freiheitsstatue stand (vorausgetzt, sie steht aufgrund des Reaperangriffs nicht mehr dort)?

 

Schade BioWare... das Ende ist höchstens zufriedenstellend.. dank des etwas melancholischen Untertons im Ende. Und ja, nur zufriedenstellend... die Enttäuschung ist nicht klein.

 

 

Edit: [spoiler=Nach dem Abspann]Ehm... Stargazer? "Tell me one more story grandpa??"-Style? Ernsthaft? Und dann ein Textfenster mit "Commander Shepard hat die Reaper-Bedrohung beendet und ist damit zur Legende geworden. Bauen Sie diese Legende durch Weiterspielen und HERUNTERLADBARE INHALTE noch weiter auf!!

 

Will mir das Spiel das Ende WIRKLICH noch durch so eine Scheisse kaputt machen?? Ich glaub's einfach nicht. Am Ende noch mit dem DLC-Hammer draufhauen...So nicht!

 

bearbeitet von radiant
Geschrieben (bearbeitet)

[spoiler=Radis Crap-Design Endkampf-Frust :ugly:]Es kommt ein bisschen darauf an, wie man vorgeht. Beim ersten Durchspielen habe ich auch ewig gebraucht - die Banshees mit ihrer Teleport-Funktion und diese grossen Gorilla-Husks mit ihrem Run-Angriff schlucken 'ne ganze Menge Damage bevor sie endlich draufgehen. Irgendwie finde ich passt das aber - die Reaper werfen dir halt alles entgegen was sie haben und dann erst noch ihre stärksten Infanterieinheiten. Schliesslich geht es um alles oder nichts!

 

Als ich die Endmission vor ein paar Tagen noch mal gespielt habe nahm ich als Waffe den Reaperlaser mit, habe dann Brandmunition ausgerüstet und da ich Vanguard spiele legte ich die Dinger plötzlich innerhalb von Sekunden. Sobald ein Banshee oder Gorilla erschien habe ich mit dem Laser draufgehalten bis der Strahl an Intensität und Schaden anwächst (wenn du die Waffe benutzt weisst du was ich meine). Kurz bevor die 100er Ladung verschossen ist MUSST du aufhören, damit das Teil wieder aufladen kann. Die Banshees/Gorillas haben dann meistens nur noch 1-2 Gesundheitssegmente. Dann habe ich meinen Vanguard Biotic-Charge ausgeführt, bin in den Gegner reingerast und habe ihm so jeweils den Rest gegeben. Dauert keine 30 Sekunden pro Banshee/Gorilla und gibt erst noch einen schönen Erfolg "Combined..." irgendwas. Ausserdem fühlt es sich ungeheuer Badass an. So habe ich alle Gegner ziemlich schnell erledigt und musste dann erst noch 2 Minuten blöd rumstehen und warten bis EDI die letzten Raketen ausgerichtet hatte :boss:

 

 

[spoiler=Radis Ende] Freu dich auf die Ende-Diskussionen der letzten paar Dutzend Seiten. Ich glaube einige der Meinungen und Interpretationen werden noch ziemlich Einfluss auf deine schlussendliche Meinung nehmen. Aber gut hast du die "Zerstören-Option genommen. Wohl die einzig richtige und "gute" Entscheidung, da der Rest wahrscheinlich eher Indoktrinations-Versuche der Reaper sind, um ihrer endgültigen Vernichtung zu entgehen. Je länger das Ende bei mir sackt umso zufriedener bin ich irgendwie damit :ugly:

 

bearbeitet von ushan
Geschrieben

Siehe noch mein Ende und Edit...

 

und @Ushan [spoiler=...]Nää, ich habe immer mein N7-Stumrgewehr benutzt. Und wenn die Muni alle war, griff ich zur kleinen Knarre... :boss: Schlussendlich, da EDI die letzten zwei Raketen vorbereitet hat, konnte ich einfach - und obwohl noch 2 Banhees und etwa 5 Marauder rumstanden, einfach zu den Raketen rennen und die Szene war vorbei.. ich darf doch schwer bitten.

 

Im Endeffekt, ob es jetzt um alles oder nichts geht, war's einfach TOO MUCH! Und WENN es um alles oder nichts gehen würde, dann hätten die Reaper einen verdammten Vernichter zu mir runtergeschickt - ein riesiges Schiff, das mich einfach zerstampft hätte. Das hier war Bullshit!

 

Geschrieben

[spoiler=Radis Ende] Freu dich auf die Ende-Diskussionen der letzten paar Dutzend Seiten. Ich glaube einige der Meinungen und Interpretationen werden noch ziemlich Einfluss auf deine schlussendliche Meinung nehmen. Aber gut hast du die "Zerstören-Option genommen. Wohl die einzig richtige und "gute" Entscheidung, da der Rest wahrscheinlich eher Indoktrinations-Versuche der Reaper sind, um ihrer endgültigen Vernichtung zu entgehen. Je länger das Ende bei mir sackt umso zufriedener bin ich irgendwie damit :ugly:

 

[spoiler=..]Um so zufriedener? Bei mir ist es genau umgekehrt? Ich meine, alles andere ausser die Reaper zu vernichten macht ja keinen Sinn? Genau darauf wurde man ja 3 Spiele lang vorbereitet. 70 Spielstunden wurde ich mit den Reapern, ihrer ganzen verseuchten Spezies konfrontiert... über diesen ganzen Zeitraum wurde der Hass gegen sie grundiert. Und am Ende soll ich sie einfach kontrollieren können? Nicht ernsthaft oder? Ich mach jetzt grad das Ende noch zum zweiten Mal und mal sehen, was das andere Ende mit sich bringt. Aber von der einzig logischen Entscheidung und ihren Konsequenzen bin ich wirklich enttäuscht. Aus welchem Grund sollte - ich habe die Energieverbindung ja durch das Leeren eines Unendlichkeitsmagazin gekappt - diese Entscheidung die Vernichtung aller in der Galaxie verteilten Massenportale mit sich bringen? Ernsthaft! Welche Auswirkung mag das auf das Zusammenleben in der Galaxie haben? NICHTS davon offenbart sich mir. Das ist schlichtweg schludrig. Nichts anderes als schludrig.

 

Und das mit der Indoktrination von Shepard versteh ich jetzt auch nicht. Genau so wenig wie den Bullshit mit dem Kind. Das Rotzgör hat mich schon am Anfang ziemlich genervt, dann musste ich es in jeder Traumsequenz wieder erleben und am Schluss erscheint mir das Kind als was noch mal genau? Als die personifizierte Reaperallmacht oder was? Fuck this shit. Ich verstehe jeden, der enttäuscht ist. Und abgesehen davon: Ich weiss jetzt nicht, welche Auswirkungen der MP genau auf das Ende haben wird, ich habe den MP genau gar nicht gespielt, weil ich es einfach als Bullshit empfinde, dass sich dieser auf das Ende im SP auswirken soll. Boooaah... da kommt mir echt das grosse Kotzen.

 

Geschrieben

Und noch was zur künstlerischen Freiheit der Entwickler: Stehe ich absolut dahiner (auch @Raphy). Und was ich jetzt nicht möchte, ist ein nachgereichtes anderes Ende. Ich habe das Ende jetzt bereits gesehen - die Geschichte ist für mich abgeschlossen.. selbst wenn sie 1000ende Enden nachreichen würden - der erste Eindruck vom ersten Ende ist der für mich bleibende... da gibt's jetzt nix mehr zu retten.

Geschrieben
Versteh jetzt das Problem nicht, hab das auf Veteran im ersten Anlauf geschafft :coolface:.

 

Es geht nicht um den Schwierigkeitsgrad, sondern dass ich einfach das Gefühl hatte, dass es jetzt reicht mit den Gegnerwellen...

 

Und habe gerade noch das andere Ende gespielt, auch nicht viel besser :ming:

Geschrieben (bearbeitet)

[spoiler=@radi/KiLLU] Das Kind steht eigentlich sinnbildlich für alle Lebewesen, die in diesem Konflikt ihr Leben gelassen haben. Es ist warscheinlich nicht mal ein echtes Kind, da es ja niemand ausser Shepard je gesehen hat. Es ist einfach eine Manifestation von Shepards Verzweiflung und schlechtem Gewissen. Der Catalyst nimmt diese Form an, um Shepard weiter zu manipulieren. So sind auch die Farben der Wahl umgekehrt - was der indoktrinierte Illusive Man immer wollte (nämlich die Reaper zu kontrollieren) wird von den Reapern/dem Catalyst für Shepard in Paragonblau dargestellt und suggeriert eine richtige, eine gute Entscheidung. Dabei ist eine Kontrolle über die Reaper nicht möglich, weil sie ja einen bereits kontrollieren, der diese Wahl trifft. Jemand der kontrolliert wird, kann nicht selbst kontrollieren. Die richtige Entscheidung (auf die wir uns seit ME1 selbst gedrillt haben) nämlich die Reaper zu zerstören, wird in Renegaderot dargestellt. Der Catalyst droht sogar, dass man dadurch auch die Geth opfert (die ja seit ME2 eigentlich zu den Protagonisten zählen und nicht zu den Antagonisten). Man will Legions Opfer nicht umsonst gemacht haben. Der Catalyst wirft auch noch das Argument des eigenen Todes von Shepard in die Waagschale - er besteht ja seit er von Cerberus wiederbelebt wurde ebenfalls zum grössten Teil aus Technologie. Dies alles sind Versuche Shepard davon abzubringen die Reaper zu zerstören, in dem man ihm zwar die Möglichkeit gibt, aber versucht diese so teuer und unakzeptabel wie möglich erscheinen zu lassen. Zu allem Überfluss noch die schöngeredete dritte Variante - "Synthese". Klingt schön (immerhin ist man selbst ein solches Wesen, und man hat auch für die Liebe zwischen Joker und EDI gekämpft) ist aber in Wahrheit fürchterlich - genau das wollte ja Saren schon in ME1 erreichen. Und ausserdem wissen wir bereits was dabei rauskommt, wenn Lebewesen mit Reapertechnologie in Verbindung kommen - HUSKS!!! Dass die Zerstörung der Reaper gleichbedeutend ist mit der Zerstörung ihrer gesamten Technologie (Citadel, Mass Relays etc.) ist schön logisch. Und die Konsequenz davon ist, dass die galaktische Gemeinschaft für immer aufgelöst wird, da sie ja eh nur aufgrund der Masseportale und der Citadel bestand. Die Planeten und Rassen fallen so gewissermassen in ein dunkles Zeitalter zurück, da die Rassen die unendlichen Entfernungen im All nicht mehr überwinden können, können sie auch nicht zusammen feiern. Als ultimative Konsequenz davon kann man auch nicht mehr wissen, ob beispielsweise die Genophage wirklich geheilt wurde, die Bündnisse Turianer/Kroganer und Geth/Quarianer wirklich Bestand haben werden. Man kann nicht wissen wer überlebt und wie es mit den Überlebenden weitergeht, da Shepard, derjenige durch dessen Augen wir das ganze Abenteuer erlebt haben, selbst stirbt. Und trotzdem sehen wir am Schluss, dass es irgendwie weitergegangen ist - der Alte erzählt dem Kleinen von "The Shepard" und wir erfahren so aus zweiter Hand, dass das Leben in der Galaxie weitergegangen ist und das allein reicht mir als Closure/Epilog völlig. Weil ich ME3 als so trostlos und bar jeder Hoffnung erlebt habe, wollte ich am Schluss nur noch hoffen können. Und mit diesem Epilog erfahre ich, dass die Hoffnung gerechtfertigt war. Ich für meinen Teil finde das Ende ungeheuer mutig von Bioware und finde, dass ME eigentlich gar nicht anders enden kann und darf - keine Shepardstatuen, kein Ringelpietz mit Anfassen und feierlichen Fanfaren. Es ging darum der totalen Vernichtung zu entgehen und das hat man unter ungeheuren Opfern auch erreicht.

 

Dass andere aber enttäuscht sind kann ich genauso gut verstehen und die Einwände sind legitim. Sogar der Einwand der Schludrigkeit - da man das Ende auch besser hätte darstellen können. BESSER ABER NICHT ANDERS wie ich finde. Für mich stimmt es einfach 100%ig...

 

bearbeitet von ushan
Geschrieben (bearbeitet)

Ich habe das Ende ja genau so wie du interpretiert.

Rein inhaltlich habe ich auch nichts auszusetzen, aber

 

[spoiler=Spoiler]Die Szene mit der Normandy-Crashlandung war einfach völlig aus dem Zusammenhang gegriffen und billig gemacht. Insbesondere im Synthesis-Ende, wo die Szene genau gleich war, die Figuren und die Baumblätter (:ugly:), aber noch Schaltkreise hatten :ugly::ugly:.

Ich hätte das Ende viel besser gefunden, wenn man das gestrichen hätte - man hätte einfach nach dem Tod des Illusive Man Shepard und Anderson zeigen können und mit einem Dialog/Monolog abschliessen dürfen.

Zu den drei Enden muss man halt einfach sagen, dass sie zu wenig unterschiedlich ausgefallen sind - sowohl inhaltlich, wie auch in der Darstellung. Es erinnert schon ein wenig an das Lost-Ende, welches die vorhergehenden Aktionen ja im Prinzip auch für völlig irrelevant erklärt. Egal wie du dich in den drei Spielen entschieden hast, auf das Ende hat all das keine Auswirkungen.

Man kann durchaus vertreten - so wie ich auch, siehe meinen ursprünglichen Beitrag zum Ende -, dass das auch keine Notwendigkeit ist. Aber gerade das viel ältere The Witcher zeigt eigentlich, wie Konsequenzen in Videospielen tatsächlich umgesetzt werden können bis zum Schluss.

 

 

Wie gesagt, fands nicht schlecht, finde den Hate nicht angemessen, aber besser wäre es in der qualitativen/handwerklichen Ausgestaltung - sprich vom Writing - auf jeden Fall gegangen.

bearbeitet von KiLLu
Geschrieben (bearbeitet)
[spoiler=@radi/KiLLU] Das Kind steht eigentlich sinnbildlich für alle Lebewesen, die in diesem Konflikt ihr Leben gelassen haben. Es ist warscheinlich nicht mal ein echtes Kind, da es ja niemand ausser Shepard je gesehen hat. Es ist einfach eine Manifestation von Shepards Verzweiflung und schlechtem Gewissen. Der Catalyst nimmt diese Form an, um Shepard weiter zu manipulieren. So sind auch die Farben der Wahl umgekehrt - was der indoktrinierte Illusive Man immer wollte (nämlich die Reaper zu kontrollieren) wird von den Reapern/dem Catalyst für Shepard in Paragonblau dargestellt und suggeriert eine richtige, eine gute Entscheidung. Dabei ist eine Kontrolle über die Reaper nicht möglich, weil sie ja einen bereits kontrollieren, der diese Wahl trifft. Jemand der kontrolliert wird, kann nicht selbst kontrollieren. Die richtige Entscheidung (auf die wir uns seit ME1 selbst gedrillt haben) nämlich die Reaper zu zerstören, wird in Renegaderot dargestellt. Der Catalyst droht sogar, dass man dadurch auch die Geth opfert (die ja seit ME2 eigentlich zu den Protagonisten zählen und nicht zu den Antagonisten). Man will Legions Opfer nicht umsonst gemacht haben. Der Catalyst wirft auch noch das Argument des eigenen Todes von Shepard in die Waagschale - er besteht ja seit er von Cerberus wiederbelebt wurde ebenfalls zum grössten Teil aus Technologie. Dies alles sind Versuche Shepard davon abzubringen die Reaper zu zerstören, in dem man ihm zwar die Möglichkeit gibt, aber versucht diese so teuer und unakzeptabel wie möglich erscheinen zu lassen. Zu allem Überfluss noch die schöngeredete dritte Variante - "Synthese". Klingt schön (immerhin ist man selbst ein solches Wesen, und man hat auch für die Liebe zwischen Joker und EDI gekämpft) ist aber in Wahrheit fürchterlich - genau das wollte ja Saren schon in ME1 erreichen. Und ausserdem wissen wir bereits was dabei rauskommt, wenn Lebewesen mit Reapertechnologie in Verbindung kommen - HUSKS!!! Dass die Zerstörung der Reaper gleichbedeutend ist mit der Zerstörung ihrer gesamten Technologie (Citadel, Mass Relays etc.) ist schön logisch. Und die Konsequenz davon ist, dass die galaktische Gemeinschaft für immer aufgelöst wird, da sie ja eh nur aufgrund der Masseportale und der Citadel bestand. Die Planeten und Rassen fallen so gewissermassen in ein dunkles Zeitalter zurück, da die Rassen die unendlichen Entfernungen im All nicht mehr überwinden können, können sie auch nicht zusammen feiern. Als ultimative Konsequenz davon kann man auch nicht mehr wissen, ob beispielsweise die Genophage wirklich geheilt wurde, die Bündnisse Turianer/Kroganer und Geth/Quarianer wirklich Bestand haben werden. Man kann nicht wissen wer überlebt und wie es mit den Überlebenden weitergeht, da Shepard, derjenige durch dessen Augen wir das ganze Abenteuer erlebt haben, selbst stirbt. Und trotzdem sehen wir am Schluss, dass es irgendwie weitergegangen ist - der Alte erzählt dem Kleinen von "The Shepard" und wir erfahren so aus zweiter Hand, dass das Leben in der Galaxie weitergegangen ist und das allein reicht mir als Closure/Epilog völlig. Weil ich ME3 als so trostlos und bar jeder Hoffnung erlebt habe, wollte ich am Schluss nur noch hoffen können. Und mit diesem Epilog erfahre ich, dass die Hoffnung gerechtfertigt war. Ich für meinen Teil finde das Ende ungeheuer mutig von Bioware und finde, dass ME eigentlich gar nicht anders enden kann und darf - keine Shepardstatuen, kein Ringelpietz mit Anfassen und feierlichen Fanfaren. Es ging darum der totalen Vernichtung zu entgehen und das hat man unter ungeheuren Opfern auch erreicht.

 

Dass andere aber enttäuscht sind kann ich genauso gut verstehen und die Einwände sind legitim. Sogar der Einwand der Schludrigkeit - da man das Ende auch besser hätte darstellen können. BESSER ABER NICHT ANDERS wie ich finde. Für mich stimmt es einfach 100%ig...

Jein...[spoiler=dubdidub]Woher will man denn wissen, dass Shepard der oder die einzige gewesen ist, der/die das Kind gesehen haben soll? Woher wollen die Reaper wissen, in welcher Form sich Shepards Gewissen manifestiert hat? Er ist ja selbst nicht mit den Reapern verbunden oder hat Reaper-Tech in sich - ausser ich habe da was völlig ausser Acht gelassen. Und wie du selbst sagst: Shepard hat am Ende immer noch die Wahl, wie er mit den Reapern umgehen soll - wenn er allerdings die Entscheidung trifft, die Reaper zu kontrollieren, müsste er ja aber wie du sagst indoktriniert sein - entweder das, oder man wird als Spieler selbst geblendet und trifft dann die "falsche" Entscheidung. Der Punkt ist aber, egal wie man sich entscheidet - Shepard stirbt, löst sich auf. Und ob er die Reaper wirklich kontrollieren kann, erscheint fragwürdig - bis auf die Tatsache, dass sich die Reaper nach seiner Entscheidung ja zurückziehen :ugly:... Und die Massenportale werden so oder so vernichtet, egal ob man die Reaper auslöscht oder nicht! Die Argumentation ist also nicht schlüssig in meinen Augen. Und ob jetzt die galaktische Gesellschaft miteinander feiern kann oder nicht - das spielt doch an sich keine Rolle. Ich meine, schlussendlich war ja JEDER Verbündete bei oder auf der Erde. ALLE kamen sie VOR der Zerstörung der Massenportale zur Erde. Auf der Erde selbst hätte also immerhin so etwas wie eine Feier oder Gedenkfeier stattfinden können - und zwar mit allen Beteiligten. Man hätte aber die Frage offen lassen können, WIE die anderen Völker in ihre Heimat zurückkehren können.

 

Die Punkte sind also folgende:

 

- Shepard stirbt, egal welche Entscheidung der Spieler trifft.

- Warum Joker allem Anschein nach ziellos durchs Weltall fliegt und durch die zerstörten Massenportale aus der Bahn geworfen und irgendwo auf einem Dschungelplaneten abstürzt, trotzt jeglicher Logik.

- Die Massenportale werden zerstört, egal ob man die Reaper zerstört oder sie "kontrolliert".

- Wie die Kontrolle der Reaper genau aussieht und welche Konsequenzen das mit sich bringt - die Beantwortung dieser Fragen bleibt uns BioWare schuldig

- Die Szene nach dem Abspann hat zwar definitiv was und man weiss, dass es irgendwie weitergegangen ist, man hat jedoch null Anhaltspunkte, in welchem Wann sich diese Szenerie abspielt und wer diese beiden Sternengucker überhaupt sind.

- Wie Anderson auf die Citadell gekommen ist? Lässt sich das erklären? Immerhin war Shepard der einzige Überlebende auf dem Feld, auf dem man vom Reaper beschossen wurde. Und er ging auch als einziger durch den Strahl - dieser hat sich nach Shepards Durchgang ja geschlossen.

- Der Unbekannte war ja schon auf der Citadell, da er sie überhaupt zur Erde gebracht hat?

- Ach ja, und Shepard schiesst auf Anderson?? Wie das? Shepard ist ja nicht indoktriniert und steht daher auch nicht unter Kontrolle des Unbekannten. Denn wenn er es täte, wäre der Unbekannte die wohl dümmste Person des Universums. Könnte er Shepard nämlich kontrollieren, wäre er nicht durch ihn erschossen worden und überhaupt wäre es gar nicht erst zu dieser Situation und Shepards Wahlmöglichkeit gekommen.

 

 

Edit: Ach ja und was ist[spoiler=..]mit den Protheanern? Wurde die Citadell nicht von den Protheanern erschaffen? Wieso sagt diese Reaper-Göre, dass die Citadell ein Teil von ihr ist? Begreif ich jetzt absolut nicht..

 

bearbeitet von radiant
Geschrieben (bearbeitet)

Ich habe jetzt noch etwas im Codex gestöbert und bin nun sicher, dass meine Theorie die einzig richtige sein kann:

 

[spoiler=Spoiler]Ich zitiere aus dem Codex (extra abgeschrieben :ugly:):

"Reaper indoctrination is an insidious means of corrupting organic minds, reprogramming the brain through physical & psychological conditioning using electromagnetic fields, infrasonic & ultrasonic noise[...]

Organics undergoing indoctrination may complain of headaches and buzzing or ringin in their ears. As time passes, they have feelings of being watched & hallucinations of "ghostly" presences[...]"

Ich denke, alle sehen es.

 

Es gibt für mich keinen Zweifel, Shepard IST indoktriniert zum Ende hin.

 

 

 

@ radi

 

[spoiler=Spoiler]Shepard stirbt vermutlich nicht, wenn man das angeblich "böse" Ende, welches in Wahrheit aber das einzig gute Ende ist (schliesslich war die Zerstörung von Anfang an - Stunde eins seit dem ersten Auftauchen in Mass Effect 1 - das Ziel, worauf wir als Spieler hingearbeitet haben, wie könnte Shepard je 5 Minuten vor Schluss von dieser Lösung abkommen, wenn nicht durch Indoktrination?) wählt. Es gibt eine kurze Szene, wo man eine N7-Rüstung atmen sieht. Und allem Anschein nach auf der Erde ;). Die Szene fehlt in den anderen beiden Endings.

 

Ausserdem: Reaper Indoctrination kann auch ohne Reaper-Implantate/Technologie geschehen, wie ich im Codex oben zitiert habe.

 

Die Joker-Szene ist in der Tat aber völlig unerklärbar und tatsächlich völlig sinnfrei. Das ist ja auch das einzige, was ich wirklich bemängle.

 

 

Von mir aus gesehen kann es nur so sein.

bearbeitet von KiLLu
Geschrieben
Jein...[spoiler=dubdidub]Woher will man denn wissen, dass Shepard der oder die einzige gewesen ist, der/die das Kind gesehen haben soll? Woher wollen die Reaper wissen, in welcher Form sich Shepards Gewissen manifestiert hat? Er ist ja selbst nicht mit den Reapern verbunden oder hat Reaper-Tech in sich - ausser ich habe da was völlig ausser Acht gelassen. Und wie du selbst sagst: Shepard hat am Ende immer noch die Wahl, wie er mit den Reapern umgehen soll - wenn er allerdings die Entscheidung trifft, die Reaper zu kontrollieren, müsste er ja aber wie du sagst indoktriniert sein - entweder das, oder man wird als Spieler selbst geblendet und trifft dann die "falsche" Entscheidung. Der Punkt ist aber, egal wie man sich entscheidet - Shepard stirbt, löst sich auf. Und ob er die Reaper wirklich kontrollieren kann, erscheint fragwürdig - bis auf die Tatsache, dass sich die Reaper nach seiner Entscheidung ja zurückziehen :ugly:... Und die Massenportale werden so oder so vernichtet, egal ob man die Reaper auslöscht oder nicht! Die Argumentation ist also nicht schlüssig in meinen Augen. Und ob jetzt die galaktische Gesellschaft miteinander feiern kann oder nicht - das spielt doch an sich keine Rolle. Ich meine, schlussendlich war ja JEDER Verbündete bei oder auf der Erde. ALLE kamen sie VOR der Zerstörung der Massenportale zur Erde. Auf der Erde selbst hätte also immerhin so etwas wie eine Feier oder Gedenkfeier stattfinden können - und zwar mit allen Beteiligten. Man hätte aber die Frage offen lassen können, WIE die anderen Völker in ihre Heimat zurückkehren können.

 

Die Punkte sind also folgende:

 

- Shepard stirbt, egal welche Entscheidung der Spieler trifft.

- Warum Joker allem Anschein nach ziellos durchs Weltall fliegt und durch die zerstörten Massenportale aus der Bahn geworfen und irgendwo auf einem Dschungelplaneten abstürzt, trotzt jeglicher Logik.

- Die Massenportale werden zerstört, egal ob man die Reaper zerstört oder sie "kontrolliert".

- Wie die Kontrolle der Reaper genau aussieht und welche Konsequenzen das mit sich bringt - die Beantwortung dieser Fragen bleibt uns BioWare schuldig

- Die Szene nach dem Abspann hat zwar definitiv was und man weiss, dass es irgendwie weitergegangen ist, man hat jedoch null Anhaltspunkte, in welchem Wann sich diese Szenerie abspielt und wer diese beiden Sternengucker überhaupt sind.

- Wie Anderson auf die Citadell gekommen ist? Lässt sich das erklären? Immerhin war Shepard der einzige Überlebende auf dem Feld, auf dem man vom Reaper beschossen wurde. Und er ging auch als einziger durch den Strahl - dieser hat sich nach Shepards Durchgang ja geschlossen.

- Der Unbekannte war ja schon auf der Citadell, da er sie überhaupt zur Erde gebracht hat?

- Ach ja, und Shepard schiesst auf Anderson?? Wie das? Shepard ist ja nicht indoktriniert und steht daher auch nicht unter Kontrolle des Unbekannten. Denn wenn er es täte, wäre der Unbekannte die wohl dümmste Person des Universums. Könnte er Shepard nämlich kontrollieren, wäre er nicht durch ihn erschossen worden und überhaupt wäre es gar nicht erst zu dieser Situation und Shepards Wahlmöglichkeit gekommen.

 

 

Edit: Ach ja und was ist[spoiler=..]mit den Protheanern? Wurde die Citadell nicht von den Protheanern erschaffen? Wieso sagt diese Reaper-Göre, dass die Citadell ein Teil von ihr ist? Begreif ich jetzt absolut nicht..

 

[spoiler=Zu deinen Punkten:]Die Punkte sind also folgende:

 

- Shepard stirbt, egal welche Entscheidung der Spieler trifft.

mit Ausnahme der "Zerstören-Option" - dort sieht man Shepard kurz vor dem Abspann aufatmen. Auf der Citadel? In London?

- Warum Joker allem Anschein nach ziellos durchs Weltall fliegt und durch die zerstörten Massenportale aus der Bahn geworfen und irgendwo auf einem Dschungelplaneten abstürzt, trotzt jeglicher Logik.

in der Tat unschlüssig und eher überflüssig oder in anderer Form besser

- Die Massenportale werden zerstört, egal ob man die Reaper zerstört oder sie "kontrolliert".

Der Catalyst sagt ja, dass der Cycle ended egal wie man sich entscheided. Und, dass ein organisches Wesen in diesen Raum vorgedrungen ist zeigt auch, dass der bisherige Rhytmus nicht mehr beibehalten werden kann

- Wie die Kontrolle der Reaper genau aussieht und welche Konsequenzen das mit sich bringt - die Beantwortung dieser Fragen bleibt uns BioWare schuldig

es gibt keine Kontrolle der Reaper - es ist eine Falle, um Shepard von der Zerstörung abzuhalten. Dass die Reaper abziehen verstehe ich als Bild in Shepards Kopf, dass ihm vorgaukeln soll er hätte etwas erreicht

- Die Szene nach dem Abspann hat zwar definitiv was und man weiss, dass es irgendwie weitergegangen ist, man hat jedoch null Anhaltspunkte, in welchem Wann sich diese Szenerie abspielt und wer diese beiden Sternengucker überhaupt sind.

spielt doch auch keine Rolle wer die sind - entfernte Nachfahren der Menschen womöglich...

- Wie Anderson auf die Citadell gekommen ist? Lässt sich das erklären? Immerhin war Shepard der einzige Überlebende auf dem Feld, auf dem man vom Reaper beschossen wurde. Und er ging auch als einziger durch den Strahl - dieser hat sich nach Shepards Durchgang ja geschlossen.

Anderson ist in dieser Szene nicht wirklich Anderson - meiner Meinung nach ist es eher ein Bild für jenen Teil von Shepards Bewusstsein, dass sich gegen die Indoktrination wehrt. Shepard schiesst ja auf ihn und blutet nacher selbst an der gleichen Stelle...

- Der Unbekannte war ja schon auf der Citadell, da er sie überhaupt zur Erde gebracht hat?

Der Unbekannte ist von den reapern indoktriniert. Die Citadel wird von den reapern zur Erde gebracht um sie zu schützen und das Andocken des Crucible zu verhindern. Der Illusive Man hilft den Reapern tatkräftig dabei...

- Ach ja, und Shepard schiesst auf Anderson?? Wie das? Shepard ist ja nicht indoktriniert und steht daher auch nicht unter Kontrolle des Unbekannten. Denn wenn er es täte, wäre der Unbekannte die wohl dümmste Person des Universums. Könnte er Shepard nämlich kontrollieren, wäre er nicht durch ihn erschossen worden und überhaupt wäre es gar nicht erst zu dieser Situation und Shepards Wahlmöglichkeit gekommen.

Dass Shepard wenigstens teilweise indoktriniert ist ist ja wohl klar - er hat weiss Gott in den vergangenen Spielen genug Zeit in der Nähe von reapern verbracht - das geht höchswarscheinlich nicht spurlos an ihm vorbei.

 

 

[spoiler=Zu den Protheanern]Da hast du was falsch verstanden - bereits Sovereign in ME1 sagt, dass die Citadel ein Reaper-Produkt ist, genauso wie die Masseportale. Die galaktische Gemeinschaft hat immer geglaubt es wären Überreste der Protheaner stimmt aber nicht.

 

 

Edit: ja, sehe ich grundsätzlich wie KiLLu :thumbsup:

Geschrieben

Unter diesem Gesichtspunkt ist das Ende eigentlich genial, weil:

 

[spoiler=Spoiler]Es BioWare geschafft hat, uns Spieler ebenfalls zu indoktrinieren :D. Ich meine, wetten, dass viele von uns das angeblich gute Ende gewählt haben, obwohl es gar nicht das war, was wir als Spieler eigentlich wollten :D. Wir haben es nur gewählt, weil wir das Gefühl haben, es wäre das einzig Richtige (und weil es blau leuchtete :ugly:).

Das ist tatsächlich brilliant.

 

 

Schade, gibt es Patzer an anderen Orten zum Schluss :/

Geschrieben (bearbeitet)

@Protheaner-Zeugs: Dann steht im Kodex aber eine Lüge :ugly:

 

[spoiler=...]Dass jeder irgend etwas anderes aus dem Ende herausinterpretiert, zeugt eigentlich nur von einem schwachen Ende :ugly:... wenn es so ist wie ihr sagt, warum macht das Bioware nicht auch deutlich? Warum dieser immens grosse Spielraum für Interpretation? Der Punkt von dir, Ushan, macht durchaus Sinn.. dass Shepard genau an der Stelle blutet, die er bei "Anderson" getroffen hat. Aber warum dieses Verwirrspiel? Wenn das alles nur Einbildung von Shepard gewesen sein soll, hätte das Ende das auch entsprechend aufklären sollen... so dass man am Ende wirklich da sitzen müsste und sich ein "what....the....fuck" nach dem andern in die Birne knallen könnte. Das tut man zwar jetzt auch, aber im Sinne von "ich versteh gar nix"... gibt wirklich vieles, das dann einfach nicht zusammenpasst.

 

Ab welchem Zeitpunkt wäre Shepard denn durch die Reaper indoktriniert worden? Wann soll das geschehen sein? Kurz bevor man den Citadel Beam betrat? Noch früher? Wenn ja - wozu die ganze Scheisse denn? Wozu sich durch Trillionen Banshees schiessen, wenn Shepard eh plus minus unter Kontrolle stand.

 

Und die Spieler, die die "blaue" Option am Ende gewählt haben.. sind ja wohl nicht ganz dicht. Bei allem Respekt - JEDEM war bei diesem Dreiteiler klar, dass die einzig richtige Option, egal mit welcher Farbe sie unterlegt ist (zumal ich das erst gar nicht geschnallt habe - es war ja klar -> vernichten, vernichten und nochmals vernichten.... egal welche Konsoequenzen das hat). Darauf hat man ja, wie schon x mal erwähnt wurde, x Stunden hingearbeitet. Darauf wurde man als Spieler vorbereitet, als Shepard trainiert. Alles andere macht keinen Sinn. Und wenn es ein Versuch der Reaper ist, Shepard zu täuschen, dann ein wahnsinnig billiger.

 

Und ja, der Zyklus endet.. das ist klar. Aber wieso durch die vermeintliche Kontrolle die Massenportale auch vernichtet werden? Die Reaper existieren ja weiter? Und sagt mir jetzt nicht "das bildet sich Shepard einfach ein" - ich mag es gar nicht, wenn man IIIIRGENDWAS in ein solches Ende hineininterpretieren muss und man sich irgendwie "allein gelassen fühlt" von den Entwicklern. Sie haben einfach nicht das geliefert, was zu erwarten gewesen wäre. Spielerisch war es wenigstens von Anfang an klar. Gegnerhorden am laufenden Band abzuknallen war jetzt wirklich nicht sonderlich kreativ. Und ich muss ehrlich sagen: Hätte es nicht einige tolle Panoramen zu sehen, einige tolle Dialoge zu erleben und diverse Bombast-Sequenzen am Schluss zu bestaunen gegeben.. ich hätte den dritten Teil wohl nie durchgezockt. Was mich nebst den drei Säulen auch bei der Stange gehalten hat, war, dass ich wissen wollte, wie's ausgeht. Nur darum habe ich's überhaupt durchgespielt. Spielerisch hat der Titel so viele Macken und so viele schwache Designs, dass jedes andere Spiel deswegen das Klo runtergespült worden wäre.

 

Stünde da nicht Mass Effect drauf, stünde da nicht Bioware drauf und gäbe es das Dialogsystem nicht... der Titel würde wohl als unterirdisch schlecht durchgehen. Ernsthaft. Spielerisch hat das Spiel nichts vorzuweisen, was von anderen Titeln nicht schon tausendfach besser gemacht worden wäre.

 

bearbeitet von radiant
Geschrieben
@Protheaner-Zeugs: Dann steht im Kodex aber eine Lüge :ugly:

 

[spoiler=...]Dass jeder irgend etwas anderes aus dem Ende herausinterpretiert, zeugt eigentlich nur von einem schwachen Ende :ugly:... wenn es so ist wie ihr sagt, warum macht das Bioware nicht auch deutlich? Warum dieser immens grosse Spielraum für Interpretation? Der Punkt von dir, Ushan, macht durchaus Sinn.. dass Shepard genau an der Stelle blutet, die er bei "Anderson" getroffen hat. Aber warum dieses Verwirrspiel? Wenn das alles nur Einbildung von Shepard gewesen sein soll, hätte das Ende das auch entsprechend aufklären sollen... so dass man am Ende wirklich da sitzen müsste und sich ein "what....the....fuck" nach dem andern in die Birne knallen könnte. Das tut man zwar jetzt auch, aber im Sinne von "ich versteh gar nix"... gibt wirklich vieles, das dann einfach nicht zusammenpasst.

 

Ab welchem Zeitpunkt wäre Shepard denn durch die Reaper indoktriniert worden? Wann soll das geschehen sein? Kurz bevor man den Citadel Beam betrat? Noch früher? Wenn ja - wozu die ganze Scheisse denn? Wozu sich durch Trillionen Banshees schiessen, wenn Shepard eh plus minus unter Kontrolle stand.

 

Und die Spieler, die die "blaue" Option am Ende gewählt haben.. sind ja wohl nicht ganz dicht. Bei allem Respekt - JEDEM war bei diesem Dreiteiler klar, dass die einzig richtige Option, egal mit welcher Farbe sie unterlegt ist (zumal ich das erst gar nicht geschnallt habe - es war ja klar -> vernichten, vernichten und nochmals vernichten.... egal welche Konsoequenzen das hat). Darauf hat man ja, wie schon x mal erwähnt wurde, x Stunden hingearbeitet. Darauf wurde man als Spieler vorbereitet, als Shepard trainiert. Alles andere macht keinen Sinn. Und wenn es ein Versuch der Reaper ist, Shepard zu täuschen, dann ein wahnsinnig billiger.

 

Also das mit der Citadel und den Mass Relays war eigentlich schon seit dem Ende von Teil 1 bekannt, wenn ich mich recht entsinne.

 

Ausserdem ist mir ein vielschichtiges Ende, welches viele Interpretationen zulässt, immer noch lieber als das Holzhammer-Ende. So billig war der "Versuch" übrigens nicht, habe von vielen gelesen, die sich so entschieden haben, gerade einige Spieler, die einen Paragon-Run gemacht haben, dürften wohl in einer Zwickmühle gewesen sein.

Ich bleibe dabei, das Konzept wäre an und für sich echt brilliant, aber die Ausführung war teilweise tatsächlich etwas "meh".

 

@ [spoiler=Indoktrination]Diese muss geschehen sein, nachdem er vom Laserbeam von Harbinger getroffen wurde. Shepard war ein gebrochener Mann, ergo auch leichter zu manipulieren. Das Summen und Brummen war auch erst ganz zum Schluss hin richtig penetrant. Davor kam es iirc nur in den Träumen vor und in einer Szene mit Vega. Effektiv die Kontrolle verloren hat er erst, wo er vor der Konsole zusammensackte imo.

 

 

Diese Szenen gehen eigentlich bei genauerer Betrachtung schon auf, nur das mit Joker halt am Ende ist ein bisschen ein Dealbreaker. Die letzten Szenen wirkten halt alle etwas hastig, da hätte man sich mehr Zeit nehmen sollen, die Zutaten für ein unvergesslich gutes und nicht nur ein unvergessliches Ende wären auf jeden Fall bereits da gewesen.

Geschrieben
Also das mit der Citadel und den Mass Relays war eigentlich schon seit dem Ende von Teil 1 bekannt, wenn ich mich recht entsinne.

 

Ausserdem ist mir ein vielschichtiges Ende, welches viele Interpretationen zulässt, immer noch lieber als das Holzhammer-Ende. So billig war der "Versuch" übrigens nicht, habe von vielen gelesen, die sich so entschieden haben, gerade einige Spieler, die einen Paragon-Run gemacht haben, dürften wohl in einer Zwickmühle gewesen sein.

Ich bleibe dabei, das Konzept wäre an und für sich echt brilliant, aber die Ausführung war teilweise tatsächlich etwas "meh".

 

@ [spoiler=Indoktrination]Diese muss geschehen sein, nachdem er vom Laserbeam von Harbinger getroffen wurde. Shepard war ein gebrochener Mann, ergo auch leichter zu manipulieren. Das Summen und Brummen war auch erst ganz zum Schluss hin richtig penetrant. Davor kam es iirc nur in den Träumen vor und in einer Szene mit Vega. Effektiv die Kontrolle verloren hat er erst, wo er vor der Konsole zusammensackte imo.

 

 

Diese Szenen gehen eigentlich bei genauerer Betrachtung schon auf, nur das mit Joker halt am Ende ist ein bisschen ein Dealbreaker. Die letzten Szenen wirkten halt alle etwas hastig, da hätte man sich mehr Zeit nehmen sollen, die Zutaten für ein unvergesslich gutes und nicht nur ein unvergessliches Ende wären auf jeden Fall bereits da gewesen.

 

Indoktrination: [spoiler=..]Du willst mir also klar machen, dass diese Vernichtungslaser - VERNICHTUNGSlaser - Shepard indoktriniert haben? Wenn nicht dadurch, wie sonst? Und wieso wird das dem Spieler nicht gezeigt? Nicht mal im Ansatz? Ich meine, Shepard wacht einfach auf, Rüstung komplett weggeberstet - UND NUR BEI IHM - niemandem sonst.

 

Und wieso sollte er ein gebrochener Mann sein? Ich habs auf badass durchgespielt und hatte bezüglich ziemlich allem eine ganz klare Meinung und Verluste wurden mit einem Wimpernzucken weggesteckt.

 

Geschrieben (bearbeitet)
Indoktrination: [spoiler=..]Du willst mir also klar machen, dass diese Vernichtungslaser - VERNICHTUNGSlaser - Shepard indoktriniert haben? Wenn nicht dadurch, wie sonst? Und wieso wird das dem Spieler nicht gezeigt? Nicht mal im Ansatz? Ich meine, Shepard wacht einfach auf, Rüstung komplett weggeberstet - UND NUR BEI IHM - niemandem sonst.

 

Und wieso sollte er ein gebrochener Mann sein? Ich habs auf badass durchgespielt und hatte bezüglich ziemlich allem eine ganz klare Meinung und Verluste wurden mit einem Wimpernzucken weggesteckt.

 

Nein, du hast mich missverstanden.

[spoiler=Spoiler]Der Laser hat ihn stark verletzt; das meinte ich mit gebrochen, er war erschöpft und am Ende (sah man ja auch klarerweise). Deshalb war er imo auch anfälliger für die Indoktrinationsvorhaben, die auf der Citadel - quasi im Reaper-Herz, wo der Einfluss am stärksten ist - erfolgt sind. Wie ich oben geschrieben habe, erfolgt die Reaper Indoktrination gemäss des Codex nicht durch Waffen oder derartiges, sondern eben durch Dinge wie Beschallung oder etwas, was sich am ehesten als Gehirnwäsche oder Psychotherapie umschreiben lässt. Das geschieht bereits bei blosser Nähe zu einem Reaper. Dafür gibt es in den drei Spielen genügend Beispiele: Saren und Benezia in ME1 oder die Bordcrew, welche beim toten Reaper wahnsinnig wurde in ME2. Dasselbe passierte ja eigentlich auch mit dem Illusive Man. Er war den Reapern, bzw. der Reapertechnologie ausgesetzt (-> Collectorbase und Reaperforschung) und wurde von ihnen beherrscht, auch, bzw. gerade weil er es nicht selbst realisierte. War bei Saren nicht anders. Das ist absolut schlüssig und viel mir auch gleich sofort auf.

 

bearbeitet von KiLLu
Geschrieben

@Radi bzw die Endmission

Die letzte Mission fand ich rein spielerisch auch unheimlich schlecht. Es wirkte wie ein Korridor Shooter und die Tatsache, dass ich das Kampfsystem schon nach 10 Stunden eigentlich "gesehen habe", hat der Mission auch nicht sonderlich geholfen. Gerade in dieser Mission sieht man auch gut, wie langweilig und oberflächlich der Combat doch ist. Ausser Ballern macht man in dem Game nun echt nichts und das Ballern ist nach heutigen Shooter-Standards höchstens Durchschnitt. Wenige Gegnertypen und Kugelschwämme machen das Ganze nur noch schlimmer. Für mich persönlich wars kein Gameplay das für 30 Stunden geeignet ist, es fehlt einfach an Tiefe oder Abwechslung.

 

Natürlich gibts noch die Dialog Sequenzen, aber ich hatte irgendwie nie das Gefühl, dass ich mich einmal aus ner Kampf-Situation rausreden konnte. Wenn das Spiel ein Gefecht vorgesehen hat, bekam man auch eins :ugly: .

 

Generell bin ich der Ansicht, dass das Spiel DEUTLICH grössere Mängel hat, als das scheinbar unbefriedigende Ende. Warum motzt niemand über die Tatsache, dass die Anzahl an Dialogrädern praktisch um die Hälfte reduziert wurde? Ich meine, wie viele Unterhaltungen liefen einfach im Spiel ohne jegliche Interaktion ab? Tonnenweise, sogar beim letzten Normandy Aufenthalt vor dem Endgame, gabs nur solche Dialoge. Das ist doch verrückt. Auch die Tatsache das die Teammitglieder deutlich weniger von sich geben als noch in Teil 2. Dort konnte ich stundenlang mit meinen Kamerade reden, bei Teil 3 wirkt das wesentlich oberflächlicher.

 

Für mich ist Mass Effect 3 deutlich das schlechteste Spiel der Trilogie, wobei die Story kaum Einfluss auf diese Entscheidung hatte.

 

 

Ach und @

[spoiler=Ende Theorien]Habt ihr schon Mal in das Artbook geschaut. Dort wird das Menschenkind bewusst als Sinnbild für den Untergang der Erde und Shepards Verlangen diese zu retten, beschrieben. Wirkt auf den ersten Blick nicht so, dass es von Bioware als Reaper Indoktrinations Nebenwirkung gesehen wird.

 

Aber jenu, ich persönlich muss nicht mehr über das Ende diskutieren. Das ganze Zeug wird mir langsam zu viel :ugly:

 

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