Loijz Geschrieben 26. Januar Geschrieben 26. Januar vor 3 Stunden schrieb Raphaelo: Haha, ich weiss was du meinst mit dem Schluss. Der Spannungsbogen hat auch bei mir ein bisschen gelitten, aber die Stealth-Sequenzen haben mir am Ende halt schon viel Spass gemacht. Ich habs mit Controller gespielt und fand die Steuerung eigentlich fast so gut wie in einem 3rd Person Spiel, spielte sich sehr flüssig. Und ja die Story ist nichts weltbewegendes, die Cutscenes sind aber extrem überproduziert für diese rudimentäre Geschichte. Das sind schönere Zwischensequenzen als in manchen AAA-Games Ja, die Zwischensequenzen-Developer haben sich ausgetobt. Habe trotzdem ein paar "verpasst" welche relevant waren für den Haupttwist. Dachte zuerst ich spiele mit Herman XD, bis ich gemerkt habe, dass dies nicht möglich wäre. 1 2 Zitieren
CrasH-OverRide Geschrieben 26. Januar Geschrieben 26. Januar vor 12 Minuten schrieb Loijz: Ja, die Zwischensequenzen-Developer haben sich ausgetobt. Habe trotzdem ein paar "verpasst" welche relevant waren für den Haupttwist. Dachte zuerst ich spiele mit Herman XD, bis ich gemerkt habe, dass dies nicht möglich wäre. "Verpasst" der war gut. Sicher geskipt, wir kennen dich.🤣 1 Zitieren
Insanitysoul Geschrieben 27. Januar Geschrieben 27. Januar Metal Gear Solid Delta: Snake Eater So dumm wie das Original, einfach in schön und ein paar quality of life Verbesserungen . Man merkt dem Spiel zwar brutal das Alter an, aber meinen Spass hatte ich trotzdem definitiv. 4 Zitieren
Goldstein Geschrieben 27. Januar Geschrieben 27. Januar Star Wars: The Old Republic - Shadow of Revan Echt cooles Addon und eine wunderbare Reminiszenz an Kotor 1. Hat mir echt gut gefallen, insbesondere auch Rishi und Yavin-4 als neue Planeten. Darf gerne so weitergehen 8/10 2 Zitieren
ushan Geschrieben 29. Januar Geschrieben 29. Januar Stalker 2 (PS5) Ich habe nicht sonderlich viel erwartet und wurde höchstwahrscheinich gerade deswegen aufs Massivste überrascht. Nach ca. 68h konnte ich die Kampagne beenden (die Anzeige steht bei 88%) und ich habe mich für das Strelok-Ende entschieden. Das Spiel ist alles andere als perfekt - gewisse Mechaniken sind nicht gut erklärt, die Wirtschaft ist völlig kaputt, man ersäuft förmlich in Verbandszeug, Medkits und Kondensmilch, das Upgradesystem verlangt mal nach Blaupausen, mal nach den entsprechenden Teilen, mal installiert sie der Händler automatisch. Auch der Fast Travel ist sehr seltsam gelöst. Aber wie das Spiel das alles letztendlich stimmig in diese grandiose Open World einbettet ist mMn phänomenal. Die Zone lebt! Manch einer könnte sagen, dass alles grau und braun ist und er würde sogar recht haben, aber auch in diesen Tönen findet sich unfassbare Schönheit. Verrostete Kräne, abgestürzte Helikopter, ausrangierte Panzer und Trucks, stehengeblieben Zugkompositionen,zerfallende Fabriken mit den typischen sowjetischen Wandbildern, brutalistische Gebäude, verlassene Bunder, zerstörte Dörfer, verwüstete Plattenbauwohnhäuser, umherstreunende Hunderudel, Mutanten aller Art und überall unterschiedlichste Elementaranomalien! Dazu kommen ein dynamisches Wettersystem mit Regen, Nebel und Gewittern und ein Tag/Nachtwechsel, bei denen die Morgen- oder Abendsonne regelmässig wunderschöne Panoramen der Vergänglichkeit hervorzaubert. Überall wandern andere Stalker herum, Warden, Sparks, Monolithians und Banditen - sie liefern sich random Encounter mit Gegnern und mutierter Fauna. Und plötzlich kommt wieder eine der regelmässigen Emmissionen, die alles in ein infernalisches Rot taucht - sucht man nicht schleunigst unterirdische Deckung heissts Game Over. Mich hat das alles derart reingezogen, wie schon lange nicht mehr. Viele Sidequests habe ich nicht gemacht - mit den ca. 40 Missionen der Hauptkampagne ist man imo bestens bedient und wird so ziemlich über die ganze Zone geführt. Die Qualität der Story und das Pacing der Hauptmission würde ich als absolut herausragend bezeichnen. Für geneigte Solisten ist der Titel ein absolutes Fest. 3 Zitieren
Smea Geschrieben 29. Januar Geschrieben 29. Januar Ich muss dann auch mal an stalker weitermachen, musste damals aufhören wegen einer mainquest bug, was sie aber mittlerweile gepatch haben. Zitieren
BliNkEr] Geschrieben 30. Januar Geschrieben 30. Januar (bearbeitet) Pillars of Eternity II: Deadfire [PC] Nach Tyranny vor x Jahren mein zweiter "Ausflug" ins cRPG-Genre. Pillars 1 hab ich ebenfalls vor x Jahren mal gestartet aber wurde gar nicht warm damit. Da ich grad nur eins spielen wollte, und eben auch Empfehlung vom Kumpel bekommen hab, hab ich mir den zweiten Teil gegönnt. Ich fands ganz gut. Das (Piraten)-Setting ist interessant, man trifft auf viele viele unterschiedliche Charaktere und Fraktionen die irgendwie alle auf ihre Art und Weise interessant geschrieben sind. Story war ok, teilweise etwas schwierig zu folgen mit den ganzen Göttern und Charakteren aber ging schon. Das Kampfsystem hab ich zuerst skeptisch beäugt, war dann aber doch ganz gut. Hab in RTwP (real time with pause) gespielt, so wies auch "original" von den Entwicklern gedacht und implementiert wurde. Mittlerweile gibt es auch rundenbasiert (die Wahl zu Beginn ist leider fix; ja man kann mit Konsolenbefehl auf PC "on the fly" wechseln aber wollte mir da nix kaputt machen oder so), aber hier ziehen sich die (vielen) Kämpfe krass in die Länge gemäss Community-Berichten. Habs kurz getestet, ist sicher auch sehr gut umgesetzt aber mit der Echtzeit passte es dann^^ Am meisten haben mir die verschiedenen Gebiete, das Rumfahren mit dem Schiff inkl. Besatzung und Entern von feindlichen Schiffen sowie viele Dialoge gefallen. Es gibt VIEL zu lesen, praktisch alles ist auch vertont. Für Lesefaule ist aber PoE II definitv nix^^ Hab lange nicht alles gemacht, weshalb mich das Game auch "nur" 42 Stunden beschäftigt hat (ohne DLC's). Die Main-Story per se ist auch sehr kurz, es sind eher die Side-Stories und die Exploration die dem Spiel viele Stunde bescheren. Aber das passt schon, das nächste Game steht bereits in den Startlöchern Schönes Abenteuer, hat definitiv mehr Lust auf andere cRPG's gemacht bearbeitet 30. Januar von BliNkEr] 4 Zitieren
ushan Geschrieben 1. Februar Geschrieben 1. Februar Eriksholm: The Stolen Dream (PS5) Wundervolles "kleines" Spiel mit einer sehr emotionalen persönlichen Geschichte, atemberaubender ISO-Ansicht, tollem Schleichgameplay und perfekten Pacing und Präsentation. Knapp 10h hat es gedauert. Leckerer Snack. Ich würde eine Fortsetzung feiern und kann das Game nur empfehlen. 4 1 Zitieren
Raphaelo Geschrieben 2. Februar Geschrieben 2. Februar Yes, Eriksholm Bei mir: Promise Mascot Agency Das Spiel zu beschreiben ist irgendwie schwierig, aber mit meiner Kombination aus Yakuza-Sidegame meets Visual Novel meets ein PS2/GC-Ära Openworld Game trifft es für mich ganz gut. Ich fühlte mich wirklich übertrieben stark an Simpsons Hit & Run zurückerinnert, während dem Spielen, habe aber keine Ahnung ob das wirklich ein fairer Vergleich ist. Man übernimmt die Kontrolle von einem Mitglied der Yakuza (Michi-San, vertont vom Sprecher von Kyriu Kazuma) der aufgrund eines schiefgelaufenen Deals untertauchen muss. In seinem Exil wird er damit beauftragt, das Maskottchen-Business vom Clan wieder auf Vorderman zu bringen. Dabei wird man unterstützt von Pinky, einem lebendigen, abgetrennten kleinen Finger. Achja, in dieser Welt sind Maskottchen echte Lebewesen und es ist der Auftrag denen ein gutes Job-Angebot zu machen. Die Story ist witzig gemacht, die Maskottchen sind abgefahren und witzig und die Geschichte nimmt Wendungen bis in die Politik, eine klassische Yakuza-Verschwörungsgeschichte. Im Kern geht es im Spiel darum, Geld zu verdienen, das wieder zu investieren, um dann wieder mehr Geld zu verdienen. Es macht Spass den stetig steigenden Zahlen zuzuschauen und nebenbei die coole kleine Openworld zu erkunden. Es ist an sich nicht besonders anspruchsvoll, aber die Management-Games sind unterschiedlich und abwechslungsreich, so dass es über die Spielzeit eigentlich stets unterhaltsam bleibt. Was das Spiel halt wirklich cool gemacht hat, ist die ganz einzigartige visuelle Identität, die Fülle an skurrilen Charakteren und wie sie die Fortbewegung immer wilder machen mit steigender Spielzeit (am Schluss kann man auch einfach durch die Welt fliegen ). Das war wirklich genau mein Spiel, ich hatte sehr viel Spass damit und wer etwas mit der Prämisse anfangen kann, wird wahrscheinlich eine gute Zeit damit haben. In der Euphorie zu diesem Spiel habe ich mir jedenfalls auch gleich mal Paradise Killer geholt, das Erstlingswerk von diesem Studio möchte ich jetzt auch endlich mal nachholen. 1 Zitieren
radiant Geschrieben 8. Februar Geschrieben 8. Februar Sword of the Sea (PS5) *Komplett via PS Portal im Stream durchgespielt - gefühlt ohne Einschränkungen! Wow - einmal mehr haben es Giant Squid geschafft, mich von A-Z vor den Bildschirm zu fesseln und mich mit der absolut fantastischen Bildsprache aufzusaugen. Weder Sprachausgabe noch längere Zwischensequenzen sind hier nötig, um mit der Spielfigur und -welt zu verschmelzen und etwas von der Story mitzubekommen, die einmal mehr melancholisch-beklemmend wirkt und mit den Gefühlen des Spielers herumspielt. Freude und Trauer, Glück und Pech wechseln sich hier schön ausbalanciert miteinander ab. Gepaart mit einer einmal mehr coolen Steuerung und einem ebenso coolen Mix aus Platforming und Skate-Abenteuer, wobei atmosphärisch betrachtet Journey auf ABZU trifft, wird man hier mit einem tollen Loop und absoluter Kurzweil und Entdeckerfreude belohnt. Ob es jetzt ein Wermutstropfen ist, dass ich bereits nach 3h und 11min den Abspann sah, sei dahingestellt. Ich bin manchmal echt froh, müssen nicht alle Spiele 50h aufwärts lang sein. Sword of the Sea hat die perfekte Länge und man kann sich beim Betrachten des Abspanns ganz bewusst darüber sein, längst nicht alles entdeckt zu haben. Ob sich das aber lohnt, darf jeder für sich herausfinden. Ich fand's absolut magisch und grossartig. Selten habe ich eine 9/10 so locker aus dem Handgelenk geschüttelt. 3 Zitieren
radiant Geschrieben 8. Februar Geschrieben 8. Februar Final Fantasy XIV: Heavensward (PS5) Was lange währte, wurde endlich gut. Und damit meine ich nicht den Turnaround, den SE mit A Realm Reborn hingerissen hat, sondern mein Vorhaben, mich mit den Erweiterungen des Abenteuers auseinanderzusetzen. Man mag gegen Online-Rollenspiele seine Vorbehalte haben - speziell als jemand, der allenfalls Solo-Spiele vorzieht. Aber es ist ein offenes Geheimnis, dass FF XIV hier einen sensationellen Spagat zwischen "Du kannst verdammt viel alleine erleben" und "gewisse Dinge müsst ihr aber schlicht und einfach in einem menschlichen Team bestehen" schafft. Und diesbezüglich habe ich praktisch keine schlechten Erfahrungen mit diesem Abenteuer gemacht. Auch nicht in der Heavensward-Erweiterung, die relativ seicht startet, sich dann aber zu einem Magnus Opus der JRPG-Erzählkunst (mit viel westlichen Einflüssen) wandelt. Nicht nur ist die Fantasy- und Mittelalter-Architektur (Ishgard z.B.) klar europäischer Baukunst gewidmet, auch der Erzählstil kommt in den Storysequenzen ziemlich erwachsen daher. Ab dem 2. Drittel zieht die Story in Heavensward mächtig an und erzählt von einer alten Fehde zwischen Drachen und Menschen. Verrat, Habgier, Blutdurst und Rache stehen hier genau so im Zentrum wie der innige Wunsch einiger Weniger, allen voran uns als Kriegern des Lichts, wieder ein Zeitalter des Friedens herbeizuführen. Heavensward macht dabei auch nicht halt vor religiösen Themen, stellt Papst Thordan VIII. hier ins Zentrum der Macht und präsentiert dem Spieler eine Kurie aus dem Lehrbuch der Unterdrückung. Die Wahrheit wird verborgen, dem gemeinen Pöbel eine tausendjährige Lüge über die Ursprünge des Krieges erzählt. Hier gelingt den Entwickler und Storytellern gar das Kunststück, eine "Der Feind meines Feindes ist mein Freund - aber nur kurzfristig"-Geschichte und vor allem -Wende zu erzählen. Grossartig! Zwar wird das ganze mitunter durchaus von MMORPG-typischen Fetch-Quests begleitet, einige dringen aber durchaus etwas tiefer ins Storytelling ein und lassen uns spüren, dass wir hier auf ein episches Finale zusteuern, wie es die MMORGP-Welt vielleicht doch eher selten gesehen hat? Ein grossartiges Kinofeuerwerk, dass SE hier abgebrannt hat. Da ist man geneigt, gleich ein Jahresabo FF XIV zu lösen . Selbstredend bleibt's aber nicht beim Happy End. Ich möchte hier nicht zu sehr ins Detail gehen, da gerade das Schicksal Ishards eine zufriedenstellende Wendung nimmt. Die Mächte der Finsternis geben aber selbstredend einen Hinweis darauf, was uns in der nächsten Erweiterung erwartet. Ich möchte aber noch mehr betonen: Der Soundtrack ist eine, pardon, GOTTVERDAMMTE GRANATE! Wow... da gibt es speziell in den Dungeons und Instanzen ein paar abartige Gänsehautmomente, die dem Soundtrack aus FF XVI wohl als Vorlage dienten. Wenn die Chöre einsetzen, gefriert das Blut in den Adern und man kann sich perfekt in die Rolle des Lichtkriegers hineinversetzen. Sicherlich... dafür wurden letztlich rund 600h in das Online-Abenteuer versenkt, aber ich muss auch sagen, dass ich mich selten in einer Welt so wohl gefühlt habe wie in dieser. Nochmals. Der Soundtrack: Prädikat Granate! Super habe ich praktisch durchwegs auch die gerade angesprochenen Instanzen und Dungeons wahrgenommen. Egal ob vatikanische Grosskirche, darksoulsgestylte Riesenbibliothek mit tollen Boss-Designs, teils erwachsenes Potter-Feeling - und das schöne ist: Die extrem abwechslungsreichen Gebiete (Coertas, Ishard, Dravanien, das Wolkenmeer etc.)... stehen dem in nichts nach. Es ist zwar nicht so, dass es an jeder Ecke irgendetwas zu entdecken gibt, allerdings belohnt das Abenteuer praktisch alle paar Meter mit wunderbaren Vistas. Die Möglichkeit, in den Gegenden neu auch herumfliegen zu können, ist ein Quality of Life-Service, der sehr willkommen ist. Generell kommt man aber schnell von A nach B und Geld ist mittlerweile ohnehin kein Thema mehr. Ich bin geplättet und wieder voll in der Welt von Final Fantasy XIV absorbiert. Danke, Square Enix. Es ist ja schon witzig.. Leerlauf ist normalerweise nichts Positives - aber hier dient er zwischendurch als Erholung zwischen den nervenaufreibenden und spannenden wie monumentalen Szenen. 9/10 4 Zitieren
BliNkEr] Geschrieben 10. Februar Geschrieben 10. Februar Cairn [PC] Nach 15h33 Minuten ingame hab ich den Gipfel von Kami erreicht. Was ein Trip!! Die Entwickler haben die Klettermechanik wirklich sehr gut umgesetzt. Aava steuert sich präzise (wenn man nicht "hastig" rumdrückt) und der Grip / Halt machen irgendwie schon Sinn (bin da kein Experte ). Klar musste ich ein paar Mal fluchen (SIE HAT DOCH SUPER HALT!!!), da das Spiel einfach "jene Position" nicht wollte und gnadenlos Stamina abgezogen und somit einen Fall provoziert hat. Vor allem später beim Eisklettern ey... cool gemacht mit den Eispickeln jo, aber gott... fühlt sich ziemlich anders an und musste mich grad bisschen reinfinden. Der Aufstieg ist doch beachtlich und es hat ein paar wirklich tricky Stellen. Viele sind mit Achievements verbunden, hab mit 42/52 abgeschlossen. Gute Bilanz, die 100% wären sicher möglich aber grad nicht "jetzt" noch Das Survival-System ist auch ok. Essen, Trinken und auch Kälte wollen beachtet werden und gegen Schluss wirds ziemlich hart. Genug mitnehmen und kochen/aufheizen ist verdammt wichtig! Kam aber gut klar damit, gepennt hab ich sehr selten. Ist nicht wirklich notwendig imo, halt wenn man unbedingt die Tageszeit "anpassen" oder HP regenerieren will (Medkits gibts zwar genug). Story ist schön erzählt, bisschen emotional zum Teil und Aava hat so richtig mit sich zu kämpfen. Viele gemäss Kommentaren im Netz finden sie (sehr) unsympathisch, ich fand Aava gut geschrieben. Ihr ständiger Kampf mit dem "Zurücklassen" ihrer Geliebten und dem Wille, endlich diesen Berg zu erklimmen ist schon gut gemacht. Sie ist teilweise ein Arsch ja, aber kann die Emotionen auch nachvollziehen ^^ Sowieso gut, nicht wieder ein "Friede-Freude-Eierkuchen" Charakter präsentiert zu erhalten Fand das Game trotz wenigen Frustmomenten echt seehr stark!! Imo ein must-play zum 2026 Start und kann mir auch vorstellen, dass Cairn für diverse Awards Ende Jahr nominiert sein könnte. Bin gespannt was noch kommt, gemäss Devs sollen DLC's in Planung sein 5 Zitieren
Raphaelo Geschrieben 11. Februar Geschrieben 11. Februar Bei mir war es diese Woche auch Cairn, ich kann mioch da Blinker nur anschliessen. Entgegen wie die Mechaniken es zuerst erahnen lassen könnten, ist das Spiel weit von einer Kletter-Sim, es ist alles sehr "gamey" und hat mir persönlich sehr viel Spass gemacht. Und ich habe ja mit Klettern gar nicht viel am Hut, ausser das ich extrem gerne Kletter-Dokus schaue Ich fand es ein absolut fabelhaftes Spiel, da kam für mich sehr vieles, sehr gut zusammen: Hübsche Präsentation, gute Story-Momente, ein toller Mix aus Risk und Reward beim Klettern, viel Exploration und eine unterhaltsame Surival-Mechanik. Mir gefiel der Loop aus Klettern und die einzelnen Überlebensmeter managen sehr gut. Ich habe auch mit Blinker ständig die Spieldurchgänge verglichen und es war sehr spannend zu sehen, wie unterschiedlich die Routen waren, was wir unterschiedliches entdeckt haben auf dem Klettergang und an welchen Stellen wir gestruggelt haben. Das ist ja wohl auch ein bisschen die Stärke vom Spiel, dieses freie Klettern und Entdecken der Spielwelt hat wirklich Spass gemacht, hin und wieder gibt es sogar ein richtiges Upgrade fürs Klettern oder einfach nur was zum Essen. Dabei spielt Inventar-Management eine grosse Rolle, der Rucksack ist begrenzt und für so eine lange Kletter-Tour kann man nur sehr wenig Food mitnehmen. Aber eben, das machte dann die spannende Dynamik aus Klettern, Überleben und Entdecken aus. Das persönliche Highlight war dann auch der Klettergang an dieser riesen Wand. Durch Wind und Regen bin ich da hoch gestruggelt, an einigen Stellen hatte ich x-Versuche und es war ein riesen Kampf dorthoch zu kommen. Als ich es auf meinen letzten Metern Seil, ohne verfügbare Pitons und ohne Wasser endlich in eine schützende Höhle geschafft habe, so ein geiles Gefühl. Hat richtig richtig Spass gemacht. Wie viel Story das Spiel hatte, war für mich dann auch eine Überraschung. Man trifft andere Kletterer, Aava als Protagonistin ist interessant geschrieben, zu Beginn sehr unsympathisch und doch habe ich sie mit der Zeit schätzen gelernt. Immer wieder kommt eine Cutscene, ein bisschen Tagebuchlesen von anderen Personen und Aava hat auch ihre inneren Konflikte und Obsessionen. Vom Ende weiss ich noch nicht so was ich halten soll, aber ich fand alles gut gemacht und vor allem gut präsentiert! Das erste Highlight vom Jahr kam sehr früh, ich kann es bedenkenlos weiterempfehlen @Somnium hatte wohl eine weniger gute Zeit damit, die Punkte die du im Spielt mir Thread geschrieben hast, kann ich alle nachvollziehen, sind mir aber überhaupt nicht ins Gewicht gefallen oder waren für mich halt diese Portion, die das Spiel sogar so unterhaltsam gemacht haben. 2 1 Zitieren
Somnium Geschrieben 11. Februar Geschrieben 11. Februar 33 minutes ago, Raphaelo said: @Somnium hatte wohl eine weniger gute Zeit damit, die Punkte die du im Spielt mir Thread geschrieben hast, kann ich alle nachvollziehen, sind mir aber überhaupt nicht ins Gewicht gefallen oder waren für mich halt diese Portion, die das Spiel sogar so unterhaltsam gemacht haben. Ich fands okay. Mein Highlight war auch die riesige Wand nach dem Palace of Winds, weil es der einzige Ort war, wo ich in nen Flow kam. Einfach nur Klettern ohne Unterbrechung, und irgendwann setzte auch noch stimmige Musik zur Untermalung ein. 1 Zitieren
BliNkEr] Geschrieben 11. Februar Geschrieben 11. Februar 4 hours ago, Somnium said: Wie fandest du die Endsequenz lol Speziell Zitieren
ushan Geschrieben 17. Februar Geschrieben 17. Februar Ghostwire Tokyo Nach mehreren Jahren auf dem Sealed-Stapel endlich durchgezockt und es hat Spass gemacht. Die Story ist nicht sehr originell aber das Setting mit dem leergefegten Tokyo und den japanischen Geistern war ziemlich cool. Auch gameplaymässig hat es mir gefallen - mit den unterschiedlichen Magiestilen und den Talisman. Bethesda produziert halt schon gute "Shooter". Man denke nur an Prey, Wolfenstein und Doom. Da würde ich jetzt auch Ghostwire dazu zählen. 1 Zitieren
Raphaelo Geschrieben 17. Februar Geschrieben 17. Februar Ghostwire Tokyo ist schon ein cooles Spiel . Ein kleiner Geheimtipp, der leider etwas untergegangen ist. Das eher mittelmässige Openworld-Design wird durch Setting, Worldbulding und die Fingerknarren schon auf ein etwas anderes Niveau gehoben. Obwohl es wahrscheinlich bei weitem nicht das beste Spiel ist, mir ist es auch Jahre später noch gut in Erinnerung. 1 Zitieren
Raphaelo Geschrieben 18. Februar Geschrieben 18. Februar Big Hops Das war ein ziemlich gelungener Plattformer, hat mir viel Spass gemacht. Ganz wie der König von Genre versteht es Big Hops das reine Bewegen in der Spielwelt sehr spassig, griffig und schnell zu handhaben. Es macht so richtig Spass mit dem titelgebenden Frosch durch die Spielwelt zu rennen und zu hüpfen. Die einzelnen Moves können gut ineinander gebaut werden und dadurch kann teilweise ein hohes Spieltempo aufgebaut werden. Gerade für eine relativ kleine Indie-Produktion ist das beeindruckendes Movement. Hinzu kommt auch die Möglichkeit an jeder Wand hochzuklettern, solange der Ausdauer-Balken dies erlaubt. Man hat sich also gleich bei zwei grossen Nintendo-Titel bedient. Aber hey, es funktioniert alles sehr gut. Die Levels sind spassig, die Story und NPCs sind herzig und das Spiel versteht es auch seine Jump and Run Formel stetig durch kleine Sequenzen aufzufrischen. Mal mit durch Luftschächte kraxeln und Fotos machen oder durch Minenkart-Levels. Die Abwechslung ist in den 8-12 Stunden ziemlich hochgehalten, wobei man natürlich auch merkt, dass das Spiel eine kleinere Produktion ist. Nach 3 Biomen ist Schluss und es kann dann natürlich nicht ganz mit den letzten hochproduzierten Plattformern mithalten. Ein Alleinstellungsmerkmal bietet Big Hops aber auch: im Spiel gibt es eine Reihe von Früchten die einen Effekt haben, wenn man sie in der Spielwelt auf eine Wand oder Boden wirft. So kann man beispielsweise mit einem Pilz einen «Sprung-Booster» bauen, kann Wasserbeeren in die Luft werfen, um damit «schwimmbare Sphären» in der Welt zu platzieren oder man macht sich mit einem Apfel einen improvisierten Greifhaken. Diese Elemente bereichern das Gameplay zusätzlich und es lassen sich sehr viele Herausforderungen auf unterschiedliche Weise lösen. Was es noch besser macht, ist, dass das Spiel einem erlaubt die Früchte aus verschiedenen Levels in den Rucksack zu packen und nach Belieben einzusetzen. Das tut einem wirklich einiges an Möglichkeiten im Spiel auf und ich konnte so auch ein paar Challenges auf eine Art lösen, die wahrscheinlich nichts mit den angedachten Lösung zu tun hatten. Eigentlich ist ja alles super, leider habe ich das Spiel auf der Switch gekauft und da fängt dann mein Dilemma an. Das Spiel sieht ja jetzt auch auf dem PC nicht sonderlich herausragend aus, aber der minimalistische 3D-Artstyle hat immerhin kräftige Farben, eine gute Auflösung und läuft flüssig. Auf der Switch kommen neben der schlechten Auflösung auch noch regelmässige Framerate-Dips hinzu. Es sieht wirklich mässig aus und läuft zuweilen schlecht und stürzte sogar mehrmals ab. Das trübte meine Eindrücke vom Spiel dann leider auch ziemlich, ich bereue es, dass ich das Spiel auf der Switch gespielt habe. Aber ihr könnt ja aus meinen Fehlern lernen (vielleicht kommt ja auch mal ein vollwertiger Switch 2 Port…). Für Fans vom Genre eine klare Empfehlung. Big Hops spielt sich super, belohnt Kreativität und Ausprobieren und macht eine Menge Spass. Ein wirklich gelungenes, kleines Spiel. 2 Zitieren
Doendoe Geschrieben 20. Februar Geschrieben 20. Februar Ja, das Spiel sieht toll aus. Steht ebenfalls auf meiner Wishlist. Auf Steam, wohl bemerkt. 1 Zitieren
BliNkEr] Geschrieben 20. Februar Geschrieben 20. Februar Yakuza Kiwami 3 & Dark Ties [PC] Hab bisschen noch in den verbleibenden Ferien Gas gegeben und hab die Main-Story in Kiwami 3 ab Kapitel 7 hauptsächlich gepusht. Trotzdem noch ein paar Minispiel-relevante Achievements mitgenommen ^^ Ich fand die Story in Kiwami 3 echt geil. V.a. das Drama beim Waisenhaus omg... wohl was vom Härtesten, was ich in Yakuza bisher gesehen habe. Gegen Schluss zieht sich das Game natürlich Yakuza-typisch wieder bisschen wie Kaugummi. Fights Fights Fights... und nochmal Fights Finale + Cutscenes + Endsequenz dauern locker über 1 Stunde. Es gibt viel Zeugs wieder (Bike-Gang, LaLaLa Mobile, Ex-Tojo-Clan Mitglieder verprügeln, ulkige Substories, Ouftits, 2 Kampfstyle für Kiryu etc.) Da kann man, wenn man will, schon ne Menge Zeit investieren. Mir haben beide Titel gut gefallen, Kiwami 3 aber schon viel besser als Dark Ties^^ Für Yakuza-Fans meiner Meinung nach ein gelungenes Paket, keine Ahnung was manche wieder zu nörgeln haben... 2 Zitieren
ToxicTwin666 Geschrieben 25. Februar Geschrieben 25. Februar REANIMAL Gestern lief nach etwas mehr als 5 Stunden der Abspann von diesem Ausnahmetitel. Was für ein Ritt und emotionale Achterbahn, wenn man den Kontext hinter der düsteren Fassade erstmal in voller Wucht erfasst hat. Kindheits-Trauma, Krieg, fehlende Menschlichkeit... eine düstere Parabel auf unsere Gesellschaft. Kein Licht, keine Hoffnung, auch wenn die beiden Hauptprotagonisten auf der Suche nach ihren Freunden immer wieder ihre Verbundenheit und Freundschaft offenlegen, vermittelt einem das Gezeigte einen ständigen Kloss im Hals. Ein kleines, aber feines und stellenweise sehr kryptisches Meisterwerk, welches noch lange nachhallt. Auf der Minus-Seite sind lediglich die doch etwas kurze Spielzeit (gemessen an den 40.- Kaufpreis) und die manchmal etwas träge Steuerung/Aktionshandlungen zu erwähnen. 1 Zitieren
ushan Geschrieben 1. März Geschrieben 1. März Dragon Quest 7 Reimagined Zuckersüss, Grafik zum Niederknien, die bekannten Melodien, die sympathischen Figuren, die herzigen Monster, die emotionalen Geschichten - es ist soooooo wunderbar. Wie ein Nach-Hause-Kommen. Und zu Hause ist es gemütlich, warm und riecht nach Cookies. Mein neues Lieblings-JRPG nach Ni No Kuni 1. Dragon Quest 11 rutscht somit auf den dritten Platz. Resident Evil 9 Requiem Ach du meine Güte, das war sowas von gut. Ein Best-Of quasi allen Resis bisher und von den Neuen (7, 8 und 9) mein Liebling. Absoluter Rollercoaster bis zum Schluss. Meine Top-5-Resi-List ist somit neu: 1. Resi 4 2. Resi 5 3. Resi 9 4. Resi 2 5. Resi 7 Zwei Bombenspiele. Ich bin so glücklich! 3 Zitieren
BliNkEr] Geschrieben 2. März Geschrieben 2. März (bearbeitet) Resident Evil: Requiem [PS5] Ein wunderbarer Horror-Trip! Das Game heimst derzeit sehr viel Lob ein, hat Rekord-Spielerzahlen auf Steam und physische Kopien sind an manchen Orten restlos ausverkauft. Zurecht? Jap! Mit Grace und Leon geht’s den Zombies erneut an den Kragen. Beide Sichten könnten unterschiedlicher nicht sein: während man mit Grace langsam und bedacht vorgehen muss, dass ein oder andere Puzzle (auch unter Stress-Situationen) löst und eher mal wegrennt statt kämpft, macht man sich mit Leon den Weg à la Raiffeisenbanken frei und hat ein beachtliches Arsenal an Waffen am Start. Grace = Horror / Spannung – Leon = ballern und ballern ❤️ Ein sehr geiler Mix, der sich im Spiel schön abwechselt. Wie so oft imo ist die erste Hälfte ca. wieder am besten gelungen. Das Sanatorium verbreitet Angst und Schrecken, ist düster und die Horror-Atmosphäre kommt perfekt rüber. Die zweite Hälfte ist auch gut gemacht, aber schon viel mehr auf Action getrimmt. Die Schergen sind wieder abartig gut designed und die Bosse sind eklig, gross und fies. Denke auch wie viele im Netz schreiben, dass Requiem bisher das grusligste Resident Evil ist. Ein Fest für Horror-Liebhaber! Mit Grace hat man zudem ein begrenztes Inventar, das sich erweitern lässt, sofern man Taschen findet. Mit Leon hingegen? Pah, massig Platz und es können später noch weitere Slots dazugekauft werden. Mit Grace musste ich das ein oder andere Mal auf 1-2 Items verzichten, da ich Platz für andere brauchte. Immerhin gibt’s die Inventar-Box bei den Speicherpunkten, wo man Zeugs ablegen und wieder mitnehmen kann. Grafisch ist das Game auf der Base-PS5 ziemlich schick. Ich hab lediglich 2x bei gröberen Effekten / Action-Szenen / und Feuer Framedrops bemerkt, ansonsten butterweich. Gute Sache Capcom! Hatte gemäss ingame-Anzeige 11h 25min. auf „Standard/modern“ (Klassisch mit den Bändern? Vergiss es…). Hat sich aber iwie etwas länger angefühlt haha. Es geht nach dem Sanatorium doch noch ein gutes Stück weiter. Das Ending haben die Entwickler auch gut implementiert. Überlegt bei der Wahl gut, bevor ihr was wählt… nur so viel sei gesagt ^^ Ein Brett von einem Game, das ich wohl noch auf PC irgendwann ziehe und nochmals durchspiele. Ich und Freundin hatten einen Heidenspass! bearbeitet 2. März von BliNkEr] 6 Zitieren
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