Goldstein Geschrieben 12. August 2016 Geschrieben 12. August 2016 The Vanishing of Ethan Carter (PS4) Pro & Contra + ruhige, subtile Gruselatmosphäre + Detektivfeeling + stellenweise ausnehmend schöne Panoramen + spannender Mystery-Plot + ansprechende Auflösung + gelungene Musik + solide Rätsel + abgefahrene Ideen - relativ kurz - Spielwelt wirkt stellenweise etwas steril Fazit The Vanishing of Ethan Carter ist eines dieser ruhigen, kurzen Indie-Abenteuer, die in schmuckem Gewand daher kommen und gerade überall hoch im Kurs sind. Was mir hier besonders gut gefallen, ist die gut gemachte Detektiv-Geschichte, die dank starken Sprechern atmosphärisch und kurzweilig erzählt wird. Die wunderbaren Panoramen laden zum Verweilen ein, gleichzeitig stellt sich eine sonderbare Gruselstimmung ein, die ich noch selten in einem Spiel erlebt habe. Diesbezüglich unterscheidet sich das Spiel bedeutend von den an sich direkten Konkurrenten Everybody's Gone to the Rapture und Firewatch. Qualitativ würde ich das rund 3 bis 4 Stunden dauernde Abenteuer etwas über Firewatch und knapp hinter Everybody's Gone to the Rapture einordnen. Letzteres ist zwar weniger gruselig, kann mit seiner Spielwelt jedoch bedeutend mehr Geschichte erzählen als das zwar sehr schöne, aber letztlich relativ sterile Ethan Carter. Dafür kann es mit sehr guten Rätseln und einigen recht abgefahrenen Plotpoints aufwarten, die zunächst kein kohärentes Gesamtbild ergeben, letztlich aber allesamt sauber aufgelöst werden und in einem melancholischen, aber passenden Ende münden. Unter dem Strich hatte ich mit dem Titel eine sehr gute Zeit und kann es trotz seiner relativen Kürze und den erwähnten kleinen Macken im Leveldesign jedem Fan von ruhigen Adventures nur ans Herz legen. Ich habe es seinerzeit im PSN-Store für lächerliche 8 Fränkli gekauft. Das ist schon fast ein unverschämt guter Deal. Schlagt zu, ihr werdet es nicht bereuen! 7.5/10 Zitieren
Viktor Vaughn Geschrieben 13. August 2016 Geschrieben 13. August 2016 sehr schön! und jetzt soma! Zitieren
Goldstein Geschrieben 13. August 2016 Geschrieben 13. August 2016 Ha scho nur Schiss, wenni dra dänke . Zitieren
ploher Geschrieben 14. August 2016 Geschrieben 14. August 2016 Witcher 3: Blood and Wine (PC) Rollenspielkost auf allerhöchstem Niveau, erneut. Hervorragend geschrieben, wunderschön gestaltet (musikalisch wie grafisch), schlicht eine Klasse für sich. Danke CD Project Red. Wieder habt ihr mir das (mit Abstand) beste Spielerlebnis des Jahres geschenkt. Nur nebenbei sei erwähnt, dass sich der DLC auch umfangmässig locker mit (grösseren) Vollpreistiteln messen kann (hatte über 30h, und jede Minute davon war purer Genuss). Ich beneide jeden, der das Spiel noch nicht gespielt hat und dieses Meisterwerk noch in seiner ganzen - nun vollendeten - Pracht vor sich hat. Euch erwartet das für mich beste Spiel aller Zeiten. 10/10 Zitieren
Goldstein Geschrieben 14. August 2016 Geschrieben 14. August 2016 <3 Dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Echt ein irrer DLC. Freue mich schon auf eine allfällige Enhanced Edition Zitieren
Raphaelo Geschrieben 17. August 2016 Geschrieben 17. August 2016 Irgendwann starte ich den DLC auch einmal . Nun, ich habe gestern ja die Platin-Trophäe in No Man's Skygeholt und schliesse jetzt damit ab. Das Zentrum der Galaxie zu erreichen dünkt mich momentan nicht wirklich ein erstrebenswertes oder konkret erreichbares Ziel . Ich bin wirklich gespalten zu dem Spiel, auf der einen Seite hat mich der Farming Marathon gut 40 Stunden motiviert (es nimmt dieses Jahr wohl die Rolle ein, die sonst irgendein Ubisoft "Collectathon" einnimmt ), aber ich denke auch das viel von der ursprünglichen Magie vom Titel für mich komplett verpufft ist. Für mich sitzt No Man's Sky etwas zwischen den Stühlen von meditativem Entdecker-Game und einem fordernden Survival-Game. Das Spiel scheint auf eine Art beide Seite zu befriedigen wollen, schafft dies aber nicht einmal annähernd. Für unbeschwertes Entdecken ist man für meinen Geschmack viel zu viel am Ressourcen sammeln, fummeliges Inventar-Management am betreiben oder irgendwelche belanglosen Balken am Füllen. Für ein Survival-Game sind die Mechaniken dann letztendlich viel zu seicht und zu inkonsequent. Es entsteht kaum wirklicher Anspruch und bietet wenig Spielraum für wirklich "emergente Geschichten". Sämtliche Mechaniken von No Man's Sky fühlen sich unfertig und kaum zu Ende gedacht an. Mehr Beschäftigungs-Therapie für die Spieler als sinnvolle Interaktion mit der Spielwelt. Auf eine Art hätte ich mir wirklich ein Proteus in Space gewünscht, das wäre wohl die Art von meditativem Erlebnis die mich glücklich gemacht hätte. Das ist schade, denn der ursprüngliche Eindruck den No Man's Sky macht, ist ziemlich phänomenal. Die ersten 10 Stunden waren für mich absolut fabelhaft, das Entdecken der Spielwelt hatte eine spezielle Magie. Jeder Planet bot etwas anderes und beim ersten öffnen von der Sternen-Karte wird man beinahe erschlagen von der schieren Endlosigkeit vom Game. Das ganze ist untermalt von einem phänomenalen Sounddesign und für die ersten Stunden konnte ich wirklich wunderbar in der Welt versinken. Der erste nahtlose Start vom Planet in die nächste Raumstation hatte schon etwas ganz spezielles, einer der coolsten Gaming-Momente in diesem Jahr. Doch für so schön NMS ist und so endlos die Galaxie scheint, liess es mich dann doch zu schnell hinter den Vorhang blicken. Zu ähnlich wurde das Spiel mit der Zeit, das Staunen wurde von einem ständigen Déjà-vu eingeholt und plötzlich fand ich mich in einem Farming-Loop wieder, welcher die Entdeckung vom Universum auf die hintere Bank schiebt. Für mich war einfach zu wenig Fleisch am Knochen um den Entdeckerdrang auch nachhaltig beizubehalten. Nach 40 Stunden habe ich immer noch genau das gleiche gemacht wie in den ersten 60 Minuten, nur das Inventar ist grösser geworden. Man sieht viel zu viele Wiederholungen mit der Zeit und das hat für mich die Magie einfach gekillt. So ist No Man's Sky ein wirklich eindrückliches und ambitioniertes Grundgerüst, letztendlich fehlt mir aber noch das gewisse Extra. Es ist in einer Form den unzähligen prozedual generierten Survival Games auf Steam sehr ähnlich (letztlich ist es ja auch selber eins, ungeachtet der Besonderheit die vielleicht die Art der prozedualen Generierung ausmacht). Die Grundlage ist da, nur fehlt es momentan noch an wirklich Mechaniken, Interaktion oder schlichtweg Content. Auch ist es technisch sehr durchwachsen. Ich hatte an die 40 Abstürze während meiner Spielzeit, was ich doch schon ein trauriger Rekord für ein Konsolen-Spiel empfinde. Und auch die Menge an Pop-Ups Ingame ist etwas schade, ich denke es die Art wie das Spiel den Content generiert auf den Planeten, doch das man so sichtbar sieht wie sich das Spiel quasi vor seinen Augen zusammensetzt ist schon etwas unglücklich. Es ist ein Spiel das wirklich besser im Early Access Programm aufgehoben ist, für ein fertiges Spiel dieser Art fühlt es sich letztendlich sehr unfertig an. Vieles scheint nicht zu Ende gedacht und man merkt, Hello Games ist erst auf dem Weg zu einem wahrhaftig grossartigen Game und noch nicht grad angekommen. Ich habe indes auch keine Zweifel, dass sich NMS in einem Jahr komplett verändert haben wird und wahrscheinlich zu etwas deutlich besserem geworden ist, als das es heute überhaupt sein kann. So gibt es im aktuellen Stadium einen grossartigen Auftakt in die Welt, gefolgt von viel Repetition. Für mich hats noch gereicht, ich habe eine Menge an Podcasts zum Hören und das Spiel hat einen genug kurzweiligen Loop um mich dabei bei Laune zu halten. Ich mag was ich gesehen habe, sehe aber auch noch ganz viel Luft nach oben. Für Hello Games sind die Sterne das Limit und ich bin gespannt, was aus dem Spiel in den nächsten Monaten wird. 3/5 Zitieren
hoochli Geschrieben 18. August 2016 Geschrieben 18. August 2016 Castlevania: Symphony of the Night (XBLA) Vor ganz genau 6 Jahren habe ich es das erste Mal auf der 360 gespielt, heute habe ich mit Richter das Spiel erneut durchgezockt, nachdem ich mit Alucard die 200,6% erreicht habe. Mit Richter habe ich die kürzeste Route gemäss Speedrun genommen und den Endgegner innerhalb von 10 Sekunden mit dem Holy Water vernichtet Immer noch eines meiner absoluten Lieblingsspiele. 9/10 Zitieren
Raphaelo Geschrieben 19. August 2016 Geschrieben 19. August 2016 (bearbeitet) Sicher schon 10x damit angefangen, aber noch nie beendet . Ich habe letztens noch Oxenfree durchgespielt. Cooles kleines Game, das zwei Abende schön ausgefüllt hat. Hat mir persönlich ganz gut gefallen. Die Geschichte ist eine unterhaltsame Mischung aus Teenie-Drama, Mystery und auch ner Spur Horror. Man begleitet 5 Jugendliche einen Abend lang auf einer Insel. Mit nem mitgenommenen Funkgerät wählt man neugierig in eine mysteriöse Frequenz ein und dann geht alles den Bach ab. Spannende Mystery-Story, welche über die Spielzeit schön motiviert. Gefallen haben mir ebenfalls die Dialoge, das Spiel hat überraschend tolles Voice Acting und einen imo sehr natürlichen "Dialogfluss". Etwas das man eher selten in Games beobachten kann und erfreulich, dass Oxenfree hier so ne gute Arbeit macht. Auch so kleine Details wie überschneidende Dialoge oder sich gegenseitig ins Wort fallen macht das Spiel erstaunlich gut. Die Interaktionen unter den Teenagern fühlten sich sehr glaubhaft und echt an. Der Einfluss den man als Spieler darüber hat, ist in etwa so wie in den Telltale Games. Rein von der Präsentation kommt das Spiel stark wie ein altes Point & Click Adventure daher, untermalt mit einem fantastischen Synthie-Soundtrack (imo eines der Highlights vom Spiel). Die Präsentation als ganzes zieht das Spiel aber für mich etwas runter. Weil die Kamera so weit weg ist, verliert das Spiel imo etwas an Stimmung und Atmosphäre. Man hat diese fantastisch vertonten Charaktere und den tollen Soundtrack, ist aber irgendwie viel zu weit weg von ihnen (räumlich gesprochen). Das mindert die Wirkung vom Spiel dann doch etwas zu sehr für meinen Geschmack. Auch fühlt sich die Insel - welche als einziger Schauplatz für eine Geschichte durchaus stimmig sein könnte - nicht wie ein wirklich glaubhafter Ort an. Zu viele Ladepausen und eine generell sehr oberflächliche Struktur verwandeln "Edwards Island" mehr in ein belangloser Kanal für mehr Geschichte, als in ein wirklich spannendes Setting. Schade! Für die Ambivalenzen in der Präsentation kommt das Gameplay aber glücklicherweise nicht mit Rätseln daher, welche die Ästhetik vermuten lässt. Puzzles sind minim, der Hauptaspekt liegt auf den Dialogen und auf das Herausfinden der Geschichte. Mit dem Funkgerät sucht man teilweise nach Frequenzen und muss gewisse Türen, etc. öffnen, aber der Fokus liegt definitiv auf der Geschichte. Ein Umstand der bei mir sehr willkommen war. Oxenfree war eine coole Geschichte. Etwas gruselig, etwas lustig und zu jeder Zeit spannend und interessant. Ich denke Fans von Life is Strange oder vom jüngsten 80s-Nostalgie-Fest Stranger Things, könnten der Story etwas abgewinnen. Die visuelle Präsentation ist allerdings gewöhnungsbedürftig und konnte mich nicht vollends überzeugen. Aber dennoch kann ich es gut weiterempfehlen, ich wurde super unterhalten. 4/5 Beim Abspann wurde ich auch noch angenehm überrascht, inwiefern das Spiel Einfluss von anderen Spielern eingebaut hat: [spoiler=Spoiler nach Ende]Einfach cool zu merken, dass die Aussagen der gespiegelten Protagonistin von meiner Freundesliste kamen. War ne tolle kleine Überraschung Btw. aktuell ist es auch gerade im PSN im Summer-Sale bearbeitet 19. August 2016 von Raphaelo Zitieren
Bull3t Geschrieben 19. August 2016 Geschrieben 19. August 2016 Oxenfree habe ich paarmal im Stream gesehen und fast zugeschlagen. Aber einige der Szenen sind recht heftig da man sie nicht kommen sieht . Audiovisuell schon speziell, auf eine interessante Art und Weise. Zitieren
Xamd Geschrieben 22. August 2016 Geschrieben 22. August 2016 Devil May Cry 4 Special Edition Gab's für 15.- auf Steam dieses Wochenende. DMC 4 war damals einer meiner lieblings Spiele auf der Xbox 360, da musste ich einfach zu schlagen. Graphisch viel hübscher, 60 Frames, neue Spielmodi, und neue Charaktere. Sogleich das Spiel mit Lady/Trish neu gestartet und mich wieder mit voller Freude druch die dämonischen Horden geschnetzelt. Die neuen Charaktere(Virgil,Lady,Trish) sind wie gewohnt in Devil May Cry Manier genial gestaltet. Insbesondere hat mich das Gamplay von Lady überrascht, die bringt mit ihren Schusswaffen und Enterhaken originelle Moves ins Spiel. Hack'n Slay Fans dürfen diesen Titel nicht verpassen, mit dieser überarbeiteten Version wird das Spiel unserer Zeit mehr als gerecht und man merkt dem Spiel sein Alter keineswegs an. Die Devil May Cry Reihe hat mit dem vierten Teil den Höhepunkt in Sachen Gameplay erreicht. Die Spieltiefe mit Dante ist einzigartig überragend, aber auch alle anderen Charaktere machen verdammt viel Spass. Der grosse Negativpunkt am Spiel ist wohl das Weltendesign. Während die ersten 10 Missionen zum Endpunkt führen, lotsen die nächsten 7 Missionen den Spieler die exakt gleiche Spielwelt wieder zurück. Die letzten 3 Missionen sind dann wieder in neuer Umgebung. Dieses extreme Backtracking hatte ich viel schlechter in Erinnerung als es tatsächlich ist. Die Missionen in sich gesehen sind mit ihren "Kampfarenen" allesamt kurzweilig und super gestaltet. Endgame mit Bloody Palace, Dante Must Die Modus und neu dem legendären schwarzen Ritter Modus gehören zu den härtesten und besten Spielerfahrungen. Lohnt sich definitv. Zitieren
DeftOne Geschrieben 22. August 2016 Autor Geschrieben 22. August 2016 Glaub ich würd jeden Devil May Cry-Teil eher nochmal zocken als Teil 4. Schon alleine wegen den Bosskämpfen finde ich Teil 3 und 1 um Welten besser. Zitieren
Xamd Geschrieben 22. August 2016 Geschrieben 22. August 2016 Glaub ich würd jeden Devil May Cry-Teil eher nochmal zocken als Teil 4. Schon alleine wegen den Bosskämpfen finde ich Teil 3 und 1 um Welten besser. :ming:Um Welten besser. Die Bosse sind auf dem genau gleichen Niveau wie Teil 3. DMC 3 hat aber sicher doppelt so viele Bosskämpfe. Präsentation und Design sind schwach im Vergleich zu den anderen Teilen. Dafür ist das Kern-Element Top. Ein DMC 4 funktioniert im "Endgame" wesentlich besser. Ich würde übrigens auch den neuen DMC Teil abfeiern hätte er nicht eine grosse Schwäche, für mich war die Idee gewisse Gegner nur mit bestimmten Waffen angreifen zu können das Ende. Dies war in den höheren Stufen nur noch mühsam und war ganz einfach die totale Blockade. Sie nahmen dir mit dieser Mechanik die Freiheit beim Schnetzeln. Zitieren
Raphaelo Geschrieben 22. August 2016 Geschrieben 22. August 2016 Ich liebe Teil 4 auch wegen den unglaublich tiefen Mechaniken, aus der Hinsicht wirklich einer absoluten Höhepunkte im Genre. Aber eben, das Spiel hat halt irgendwie schon massive Probleme mit der Struktur sowie dem Worldbuilding und da macht imo Teil 3 einfach den besseren Gesamteindruck. Aber die sexy PC-Version von 4 würde mich schon einmal reizen @neustes DMC Haha und da bin ich genau deiner Meinung xamd, der neuste Teil würde ich wohl auch noch wesentlich mehr loben, wenn da die Designentscheidung mit den Waffen nicht wäre . Aber denke ist immer ist immer noch der beste westliche Eintrag in das Genre, da hat Ninja Theory schon sehr gute Arbeit geleistet . Zitieren
Xamd Geschrieben 22. August 2016 Geschrieben 22. August 2016 Ich liebe Teil 4 auch wegen den unglaublich tiefen Mechaniken, aus der Hinsicht wirklich einer absoluten Höhepunkte im Genre. Aber eben, das Spiel hat halt irgendwie schon massive Probleme mit der Struktur sowie dem Worldbuilding und da macht imo Teil 3 einfach den besseren Gesamteindruck. Aber die sexy PC-Version von 4 würde mich schon einmal reizen @neustes DMC Haha und da bin ich genau deiner Meinung xamd, der neuste Teil würde ich wohl auch noch wesentlich mehr loben, wenn da die Designentscheidung mit den Waffen nicht wäre . Aber denke ist immer ist immer noch der beste westliche Eintrag in das Genre, da hat Ninja Theory schon sehr gute Arbeit geleistet . Check. Zitieren
DeftOne Geschrieben 22. August 2016 Autor Geschrieben 22. August 2016 Naja, ich werd mich wohl nie an das Design der Bosse gewöhnen. DMC würd ich auch nicht als so super bezeichnen, aber ich mochte die Atmosphäre in dem Spiel. War halt alles noch etwas grober und düsterer. Gameplaytechnisch würd ich mich wohl auch heute nicht an DMC 4 stören, aber für mich müssen eben andere Punkte stimmen. Zitieren
Raphaelo Geschrieben 22. August 2016 Geschrieben 22. August 2016 Eigentlich könnte es vom Reboot ja mal noch ein Sequel geben . Oder hat man Dante jetzt definitiv in den Ruhestand geschickt? Ich konnte kürzlich noch Dropsy beenden: Eigentlich ein cooles Spiel, es hat nur ein grosses Problem: Es ist ein Point & Click Adventure nach bester LucasArts-Manier und bringt auch die schlimmsten Traditionen von diesem miesen Genre mit. Teilweise sehr abstrakte Puzzle-Lösungen mit einer etwas zu grossen Portion Backtracking. Erschwerend kommt noch dazu, dass die Bewohner der Welt ihre Probleme nur mit Bildern erläutern. Sprich man muss die sonst schon abstrakten Puzzle-Lösungen ohne Text entziffern können, ein schwieriges Unterfangen. Das Gameplay steht der tollen Stimmung vom Spiel wirklich im Weg, aber in Tagen wo man nen Walkthrough im Steam-Overlay offenhalten kann, sind die Spiele immer auch etwas erträglicher geworden . Und es spricht einfach für die schöne und coole Welt die Dropsy erschafft, dass ich mich zum Durchspielen bequemt habe. Man spielt den glücklichen und unschuldigen Clown in einer farbenfrohen Welt. Doch immer wieder wird diese unschuldige Welt durch eine mitreissende Tragik durchbrochen und liess mich mehrmals leer schlucken. Und in einer so negativ anmutenden Welt kommt Dropsy daher, mit dem einfachen und unschuldigen Ziel alle seine Mitmenschen etwas glücklicher zu machen. Als Licht in einer sonst sehr düsteren Welt versucht man die Probleme der Bewohner zu lösen und ihnen schliesslich eine Umarmung zu spendieren . Für mich persönlich war es einfach ein herrlich positives und auch optimistisches Spiel, deshalb hat es mich wohl auch bis zum Schluss motiviert. Vom Gameplay habe ich gar keine Liebe für das Genre, aber Dropsy konnte mich mit seinem grossen Herz dann doch für das Spiel gewinnen. Ein bittersüsses kleines Adventure Game mit einem grossen Clown der ein noch grösseres Herz hat. 3/5 [spoiler=Screenshots] Zitieren
DeftOne Geschrieben 22. August 2016 Autor Geschrieben 22. August 2016 Die Verkäufe von DmC waren ja nicht gerade schlecht. Denke da wird schon mal wieder was kommen. Für mich gab es mit der letzten Generation so viele gute Hack n Slays wie noch nie zuvor. Von daher hoff ich schon, dass da das ein oder andere Spiel weitergeführt wird. Zitieren
Xamd Geschrieben 22. August 2016 Geschrieben 22. August 2016 Das Bayonetta 2 Wii U exklusiv ist, verzeih ich Nintendo / Platinum Games nie. Zitieren
ploher Geschrieben 22. August 2016 Geschrieben 22. August 2016 Das Bayonetta 2 Wii U exklusiv ist, verzeih ich Nintendo / Platinum Games nie. Meines Wissens wäre Bayonetta 2 ohne Nintendo überhaupt nie Realität geworden (wollte sonst wohl kein Publisher haben). Von daher müsste man Nintendo nur danken .... Spiel war übrigens so grandios wie schon Teil 1 Zitieren
Xamd Geschrieben 22. August 2016 Geschrieben 22. August 2016 Meines Wissens wäre Bayonetta 2 ohne Nintendo überhaupt nie Realität geworden (wollte sonst wohl kein Publisher haben). Von daher müsste man Nintendo nur danken .... Spiel war übrigens so grandios wie schon Teil 1 Stimmt das wirklich? Ich glaube nicht so richtig daran. So viel ich mich errinere gab es irgendein Problem mit SEGA, jedoch war das genau zu dieser Zeit als Nintendo ein paar gute exlusive Titel für die Wii U vorgestellt hat um sie zu pushen. Es sah wirklich danach aus als hätte Nintendo sich Bayonetta nur für die Wii U geschnappt. Und Platinum Games war ziemlich unter Druck nach diesem Announcement. Zitieren
Insanitysoul Geschrieben 22. August 2016 Geschrieben 22. August 2016 Stimmt das wirklich?Ich glaube nicht so richtig daran. So viel ich mich errinere gab es irgendein Problem mit SEGA, jedoch war das genau zu dieser Zeit als Nintendo ein paar gute exlusive Titel für die Wii U vorgestellt hat um sie zu pushen. Es sah wirklich danach aus als hätte Nintendo sich Bayonetta nur für die Wii U geschnappt. Und Platinum Games war ziemlich unter Druck nach diesem Announcement. Mol mol..stimmt leider Zitat Wikipedia: Da der erste Teil von Bayonetta, der 2009 auf Xbox 360 und PlayStation 3 erschien, sich nicht so gut wie erhofft verkaufte, wollte Publisher Sega keinen zweiten Teil finanzieren. Da auch andere große Publisher wie Sony und Microsoft das Projekt ablehnten, sah es lange so aus, als würde kein zweiter Teil der Hexensaga erscheinen. Schließlich sprang jedoch unerwartet Nintendo ein und finanzierte den Titel.[1] Während Hideki Kamiya, der Director des ersten Teils, nur noch als Berater fungierte und die Geschichte schrieb, übernahm diesmal Yūsuke Hashimoto die Rolle des Directors und Hirono Satō die des Designers. Zitieren
Xamd Geschrieben 22. August 2016 Geschrieben 22. August 2016 Aha. Dann kann ich ja mein zwei jahrelanges Boykott gegenüber Nintendo aufheben. [spoiler=.] Zitieren
Viktor Vaughn Geschrieben 29. August 2016 Geschrieben 29. August 2016 inside playdead habens einfach drauf! schon limbo wusste mich damals in seinen bann zu ziehen und zu begeistern. inside hat mich genau so weggeblasen und ich werde wohl gleich nochmals einen neuen durchgang starten, oder das pad einem kumpel in die hand drücken und zusehen. sehr sehr geiler titel! 5/5 Zitieren
Raphaelo Geschrieben 29. August 2016 Geschrieben 29. August 2016 Guter Mann, das Spiel kam ja glaubs letzte Woche ganz überraschend im PSN. Schon komisch wie wenig Fanfaren um den Titel herum sind, Limbo war damals so riesig . Aber toller Titel, ist mir immer noch unglaublich positiv in Erinnerung geblieben bisher. Zitieren
Viktor Vaughn Geschrieben 29. August 2016 Geschrieben 29. August 2016 Schon komisch wie wenig Fanfaren um den Titel herum sind, Limbo war damals so riesig . ja, überrascht mich persönlich auch ein wenig. hier im forum habens ja nur eine hand voll leute gezockt. Zitieren
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