radiant Geschrieben 18. Januar 2016 Geschrieben 18. Januar 2016 @Radis Spoiler [spoiler=...]Der eine Indianer von den Pawnee oder wie auch immer tat es ihm ja gleich War vielleicht einfach Gang und Gäbe .. aber eben... ansonsten haben auch immer alle "brötlet" Zitieren
Gormuur Geschrieben 18. Januar 2016 Autor Geschrieben 18. Januar 2016 (bearbeitet) Eben, wie du ja auch erwähnt hast...Logiklöcher muss man bei dem Film nicht unbedingt suchen. Was ich gerade gelesen habe, und erstaunlich fand: Der Film wurde anscheinend ohne jegliches Kunstlicht gedreht (mit einer Alexa 65 mm also quasi das digitale Pendant zum 70mm Film (Imax und so). Das macht sicher auch einen guten Teil der Magie dieser Aufnahmen aus. bearbeitet 18. Januar 2016 von Gormuur Zitieren
radiant Geschrieben 18. Januar 2016 Geschrieben 18. Januar 2016 Ist mir / uns halt einfach grad aufgefallen ... es geht mir ja auch nicht darum, den Film daran aufzuhängen. Es ist einfach nur so... ? Sonst wirklich super! Zitieren
BliNkEr] Geschrieben 20. Januar 2016 Geschrieben 20. Januar 2016 The Revenant Harter Stoff, atmosphärisch eine Wucht! Viele ruhige Momente und vor allem Bilder. Die Aufnahmen sind wahnsinnig toll. Der Film lebt natürlich von DiCaprio, echt Klasse wie er wieder spielt! Ich mag ihn als Schauspieler dermassen gut, wehe es gibt wieder keinen Oscar Leo dominiert aber klar, weshalb die restlichen Charaktere etwas in den Hintergrund treten. Tom Hardy als Fitzgeralt (den ich echt nicht erkannt habe oO) ist als zweit wichtigster Charakter zu erwähnen. Sein Englisch ist aber ziemlich krass in diesem Film, den Akzent muss man grad etwas verinnerlichen und sich dann auch konzentrieren. Zumindest bei den wenigen Dialogen, die es gibt. Fand den Film nicht unbedingt "Überlang". Ja es hatte etwas längere, ruhigere Szenen; im Grossen und Ganzen passte aber alles und auch mit dem Schluss war ich zufrieden. Toller Film, sollte man gesehen haben. 8.5/10 Zitieren
ploher Geschrieben 23. Januar 2016 Geschrieben 23. Januar 2016 (bearbeitet) The Revenant Mit Birdman hat Innaritu im Jahr 2014 den für mich besten Film des Jahres abgeliefert. 2015 tat er es mit The Revenant. Was für ein Meisterwerk, was für eine stupende, audivisuelle Brillanz. Jede Szene ist mit solcher Sorgfalt abgefilmt, nichts scheint zufällig, alles kontrolliert, gewollt, mit Bedacht konzipiert. Di Caprio (und auch Hardy) ist auf der Spitze seines schauspielerischen Schaffens. Das ist Filmmaking in Perfektion. 10/10 bearbeitet 23. Januar 2016 von ploher Zitieren
Goldstein Geschrieben 23. Januar 2016 Geschrieben 23. Januar 2016 Naja . Lob ist schön und gut und natürlich auch verdient, aber das ist jetzt schon etwas viel hinein interpretiert in diesen doch an sich sehr simplen Film. Zitieren
ushan Geschrieben 23. Januar 2016 Geschrieben 23. Januar 2016 Naja .Lob ist schön und gut und natürlich auch verdient, aber das ist jetzt schon etwas viel hinein interpretiert in diesen doch an sich sehr simplen Film. Es geht ihm eher um die handwerkliche Machart als um den Inhalt. Zitieren
Goldstein Geschrieben 23. Januar 2016 Geschrieben 23. Januar 2016 Es geht ihm eher um die handwerkliche Machart als um den Inhalt. Nun, er bezeichnet ihn als den besten Film des vergangenen Jahres . Im Übrigen bin ich ja auch ein Di Caprio-Fan, aber m.E. ist dies eine sehr einseitige Rolle, die er hier in dem Film hat. Insofern ist die Bezeichnung "auf der Spitze des schauspielerischen Schaffens" für mich auch eher deplatziert. Aber ja, The Revenant ist ein sehenswerter Film. Zitieren
Gormuur Geschrieben 24. Januar 2016 Autor Geschrieben 24. Januar 2016 Im Übrigen bin ich ja auch ein Di Caprio-Fan, aber m.E. ist dies eine sehr einseitige Rolle, die er hier in dem Film hat. Insofern ist die Bezeichnung "auf der Spitze des schauspielerischen Schaffens" für mich auch eher deplatziert. Wobei man fairerweise korrigieren muss dass er gesagt hat "seines schauspielerischen Schaffens" was doch eine sehr viel eingegrenztere Aussage ist. Di Caprio blüht in letzter Zeit tatsächlich eher in Rollen auf (sei es nun beim Wolf, in Django oder nun in The Revenant) die doch eher in Richtung Comic (da mir kein besseres Wort einfallen will) gewichtet sind. Was natürlich die Leistung nich schmälern soll, und absolut bewundernswert ist, aber sie lassen halt sehr viel mehr Freiheiten für den Schauspieler zu, und die Grenze zwischen Glaubwürdigkeit und als negativ aufgefasstem Overacting ist sehr viel breiter und durchlässiger, als eben in anderen. Das steht dann auch ein bisschen im Gegensatz zu anderen grossartigen Leistungen diverser Schauspieler, die eher durch die Abwesenheit einer sichtbaren schauspielerischen Leistung glänzen, und trotz oder eben gerade wegen der Zurückhaltung und vorsichtiger Dosierung zu überzeugen vermögen. Hat dahingehend gewisse Ähnlichkeiten zu Depp. Zitieren
ploher Geschrieben 24. Januar 2016 Geschrieben 24. Januar 2016 Uns ist allen bewusst, dass The Revenant nicht die grosse, einzigartige Geschicht erzählt. Der Film nimmt ein in Literatur und Kunst seit jeher viel beachtetes Motiv auf und inszeniert es in moderner und m.E. faszinierender Weise. Was den Film nach meinem Dafürhalten auszeichnet ist tatsächlich die schiere handwerkliche Perfektion, mit der jeder Moment in Szene gesetzt wird, mit der jedes Bild angeordnet ist. Mich fasziniert die avantgardistische Musikuntermahlung, die mich teilweise an There Will Be Blood erinnert hat, das hervorragende "Pacing" des Films, der zwischen lauten und ruhigen Momenten mit beeindruckender Stilsicherheit abwechselt, und mich beeindruckt die schauspielerische Leistung von Di Caprio, der in den letzten Jahren so unterschiedliche Rollen so hervorragend inkorporiert hat. Man mag dem Film auf inhaltliche Ebene fehlende Tiefe vorwerfen (wobei man die durchaus gelungene Symbolik nicht ganz vergessen darf). Was seine äussere "Form" anbelangt, gibt es indessen kaum vergleichbares. Zitieren
AKZ Geschrieben 25. Januar 2016 Geschrieben 25. Januar 2016 The Revenant Ein schmaler Grat zwischen schauspielerischer Topleistung und Overacting - für mich leider zu viel des letzteren... Leo macht seine Sache grösstenteils sensationell, doch in einigen Szenen, und gegen Ende leider meiner Meinung nach zu viel, driftet das Ganze zu sehr ins Übertriebene. Wird Leonardo DiCaprio einen Oscar dafür erhalten? Ja, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, nur schon wegen der ganzen Vorgeschichte. Hat er ihn verdient? Wahrscheinlich auch ja, auch wenn mir persönlich die Vorstellung nicht so angesprochen hat... Da hat mir Matt Damon viel besser gefallen. Dennoch, The Revenant ist in seiner Machart sicherlich einzigartig; folgende Punkte möchte ich besonders herausstreichen: Bilder/Aufnahmen: Weltklasse Musik: Grossartig Tom Hardy: Super! Der Film an und für sich hat mich leider nicht so sehr gepackt wie ich mir das erhofft hätte... Auf eine Bewertung verzichte ich an dieser Stelle Zitieren
beanery00 Geschrieben 25. Januar 2016 Geschrieben 25. Januar 2016 The Revenant war mein letzter Film. Absolut bildgewaltiger Film, war echt beeindruckend. Inhaltlich hab ich ihn eigentlich auch ganz gut gefunden, aber dann doch ziemlich unrealistisch. *SPOILERALARM* Jetzt mal ehrlich, welchen Typen kann in so gefühlt ein paar Wochen jede Katastrophe der Welt passieren, und dann überlebt er erst recht alles Irgendwie ein unbefriedigendes Ende. Zitieren
Gormuur Geschrieben 25. Januar 2016 Autor Geschrieben 25. Januar 2016 Das ist das eine... das andere dass er jedesmal besser rauskommt als reingeht Aber eben, Story kann man ruhig auf den Symbolismus beschränken. Sonst kann mans gleich Spühlen. Jenatsch -> sägemer mol 7/10 au chli us Sympathie irgendwiä zwenig begriffä. Ufarbeitig vo historischem Stoff einersits, mystisch aghuchts i de hütigä Zit andersits, und no chli Beziehigsdrama, und rächt eigenartigi Persönlichkeitä. Nid unspannend, aber ebä, han nid so richtig begriffä wases alles gnau hetti söllä. Palermo oder Wolfsburg -> 8/10 De erscht Film vom Schroeter woni gseh ha. Grobi Bilder, teilwies Laiä Schauspieler, und e nid so "narrativi" Art z verzellä. Es fangt gar nid so ungwohnt a, für Kino us derä Zit oder no chli früehner, vor allem de italienisch Teil hät au useme italienischä Film chönä stammä. Es gid zwar scho gwüssi Azeichä uf e eher weniger diräkti Sitä, in Form vo Szenä vo chrischtlichä Bilder wo immer wieder ingspilt werded zwüsched de eigentlichä Handlig, und je länger dasses god gids au suscht diä eint oder ander schrägi Gschicht, aber was denn i de letschtä Stund abgohd (de Film god fascht 3 Stund) hätti denn doch nid erwartet. Es Thema zudem wo jo grad wieder hoch brisant isch i hütigä Zitä, allerdings fascht uf e "kommentarlosi" Art verzellt. Zitieren
ploher Geschrieben 26. Januar 2016 Geschrieben 26. Januar 2016 (bearbeitet) Apropos The Revenant: ziemlich lesenswertes, erhellendes Interview von Innaritu mit "der Zeit", wie ich finde. http://www.zeit.de/2016/02/the-revenant-der-rueckkehrer-regisseur-alejandro-gonzalez-inarritu bearbeitet 26. Januar 2016 von ploher Zitieren
Toxic Twin Geschrieben 28. Januar 2016 Geschrieben 28. Januar 2016 BONE TOMAHAWK Kleiner, dreckiger, fieser Horror-Western um ein Himmelfahrts-Kommando rund um die Rettung von geliebten Menschen aus der Hand von Indianer-Kannibalen. Tönt im ersten moment sicherlich etwas abstrus und B-Movie-Like, ist aber schlussendlich ein gut gefilmter, spannender Genre-Mix mit tollen Schauspielern. Allen voran Kurt Russel als kurliger Sheriff und Mathew Fox (bekannt aus Lost) als eingebildeter Indiander-Killer. Was den Film ausmacht ist die etwas gemächliche Inszenierung. Der Film lässt sich genügend Zeit die Charaktere und deren Beweggründe einzuführen und in die Geschichte einzubetten. Sicher kein Meisterwerk, aber trotzdem gut angelegte 2 Stunden... für Fans von Filmen wie "Ravenous - Friss oder stirb" sicherlich ein Blick wert. 7/10 Zitieren
Toxic Twin Geschrieben 29. Januar 2016 Geschrieben 29. Januar 2016 SICARIO Ach herrjee... hatte grosse Erwartungen die leider nur zum Teil erfüllt wurden. Wiedermal ein Film, den ich in zwei Parts teilen muss. Optisch und akkustisch wieder über alle Zweifel erhaben... alleine der apokalyptisch anmutende Soundtrack mit seinen wuchtigen Basseinlagen sind grandios. Die Schauspieler sind allesamt top ausser der Obernärvensäge Jon Bernthal, der mich schon in "The Walking Dead" einfach nur noch abnervte. Ich kann den Typen einfach nicht ausstehen... Die Story nimmt den Zuschauer mit auf einen wuchtigen Trip in eine zutiefst schockierende Welt aus Drogenkrieg, absoluter Brutalität und Wahnsinn. In eine Welt wo die Grenzen zwischen Gut und Böse verwischen und ein Menschenleben weniger als ein Fliegendreck wert ist. Villneuve schafft es ohne grosse Action eine atemberaubende Spannung aufzubauen. Alleine die Fahrt mit einem Convoi durch die Strassen von Juarez ist dermassen fantastisch gefilmt und einfach nur abartig spannend, dass einem im wahrsten Sinne des Wortes die Spucke wegbleibt. Oder eine andere Szene die an einen Ego-Shooter mit Nachtsichtgeräten erinnert... man ist mitten drin und spürt förmlich die gespannte Atmosphäre und Gefahr. Bis dahin für mich eine glatte 9/10 Doch dann... und jetzt leider nur noch mit [spoiler=Spoiler]kommt es zum gehetzten Ende und die ganze tolle Geschichte, die mysteriösen Charaktere lösen sich in eine einfache One-Man-Rache-Geschichte auf. Diese ganze komplizierte Mission, all die involvierten Regierungsstellen, all die Pläne und Vorbereitungen nur dafür, dass sich ein einzelner Mann an einem anderen Mann rächen kann? Ich weiss nicht, das ganze wirkte so ideenlos und unspannend zum Schluss... als hätte plötzlich ein anderer Regisseur das Ruder übernommen. Immer noch ein guter Film, aber leider macht das letzte Drittel wirklich zuviel falsch und ich kann dem Streifen nur noch 7/10 geben. Zitieren
radiant Geschrieben 29. Januar 2016 Geschrieben 29. Januar 2016 Layer Cake Eine ganz grosse Überraschung .. Hab's endlich mal geschafft, diesen Craig-Streifen zu schauen und wurde nicht enttäuscht. Besonders der stämmige Schnauzertyp links im Bild, der sowas wie derrrr deitsche Schäferrrrhund im Film ist und kurzerhand einfach alles umlegt, was irgendwie auch nur ansatzweise im Weg steht.... der ist soooo geil Sehr gelungener Wir-verticken-Drogen-und-alles-läuft-gut-bis-etwas-schief-läuft-Movie mit tollen Schauspielern, Dragan , und einem Ende, wie es absolut hollywooduntypisch, aber gerade deswegen so gelungen ist. Kann den Streifen wirklich nur empfehlen Creed Der Streifen teilt sich so gut wie das Schicksal mit Star Wars Episode 7 - es könnte nämlich glatt ein Remake von Rocky mit vertauschten Hauptrollen sein .. das mindert den Spass aber nicht, den man mit Creed haben wird. Stallone ist einfach ein Charmebolzen wie er im Buche steht, Jordan macht seine Sache als Creed-Junior (eigentlich Creeds Bastard ) auch sehr gut und beim finalen Kampf, dessen Ausgang ebenfalls nicht wirklich hollywoodlike ist, kommt eine enorme Spannung auf. Bevor der Kampf begonnen hat, habe ich mich als Zuschauer so gefühlt, als würde ich es gleich sein, der aus den Umziehkabinen hinaus in die grosse, menschengefüllte Halle tritt und gleich den Kampf seines vor sich hat. Wirklich toll gemacht. Witz, Charme, Spannung - die drei Grundelemente von Creed. Und sie harmonieren super miteinander Zitieren
Toxic Twin Geschrieben 1. Februar 2016 Geschrieben 1. Februar 2016 EVEREST Grandios gefilmtes Bergsteiger-Drama um eine gescheiterte Expedition zum höchsten Berg der Welt. Da die Geschichte noch auf wahren Begebenheiten basiert, ist das ganze noch eindrücklicher und irgendwie konnte ich während des Schauens die dünne Luft dort oben förmlich spüren. Der Film ist keine Sekunde langweilig und nimmt den Zuschauer mit auf einen unglaublich spannenden Trip an die Grenze der menschlichen Physe und Psyche. Die Faszination Bergsteigen wird sich mir zwar nie erschliessen... schon gar nicht in solch extreme Gebiete wie den Himalaya. Das ist eine Welt, die ich nicht verstehen werde und wenn ich solche Filme sehe, schon gar nicht. Ich meine, man kann auch mit der Bahn auf die Jungfrau fahren und sieht auch über alles hinweg Und warum man sich in Lebensgefahr begibt, nur um für ein paar Minuten auf diesem "Büpi" zu stehen... naja, jedem das Seine. Wer auf Filme wie K2 und Nordwand steht, kann hier bedenkenlos zugreifen. 8/10 Zitieren
Raphaelo Geschrieben 1. Februar 2016 Geschrieben 1. Februar 2016 Jap, Everest ist toll. Hat mir auch ziemlich gut gefallen Habe gestern noch Die dunkle Seite des Mondes gesehen. War eine gute Adaption des Suter Buches, schien mir eine ziemlich treue Umsetzung des ganzen. Moritz Bleibtreu als Urs Blank macht sich ganz gut, spielt den schleichenden Kontrollverlust super mit. Nicht so zufrieden - und wo der Film auch am meisten vom Buch abhebt - war ich mit dem Ton (im übertragenen Sinne) vom Film. Ist mir etwas zu extrem und zu thrillerig gehalten. Habe die ruhige Gangart vom Buch irgendwie auch geschätzt. Aber jenu, hätte wohl kein packendes Kino-Erlebnis gegeben so . Kann man sich durchaus mal geben. 3/5 Zitieren
radiant Geschrieben 1. Februar 2016 Geschrieben 1. Februar 2016 Zwei vom alten Schlag Gestern spontan auf Netflix abgespielt... schon wieder ein Boxfilm mit Stallone ... und auch dieser weiss zu überzeugen. Unfassbar, wie gut Stallone - scheisse noch eins der Mann wird dieses Jahr 70 Jahre alt - immer noch parat ist.. jedenfalls ein ziemlich gelungenes Boxerfilmchen mit gut dosiertem Comedy-Einschlag. Wenn Stallone und De Niro aufeinandertreffen, ist Spass einfach vorprogrammiert. Klar - der Ablauf ist wie bei solchen Filmen gewohnt, altbekannt. Die zwei Haudegen haben noch eine mittlerweile 30jährige Rechnung offen, trainieren sich nen Wolf ab, um im hohen Alter dann noch die halbe Nation vor dem Fernseher zu versammeln, damit sie zuschauen können, wie sich zwei Beinah-Rollstuhl-Besitzer noch die Köpfe wegdonnern .. aber Momente wie die Szene in der UFC-Arena werden mir wohl noch ewig im Gedächtnis bleiben :lol.... Und eben, Stallone, fuck: Kann man sich durchaus geben, wenn man Filme wie Rocky, Rocky Balboa oder aktuell Creed gut fand/findet. Sicherlich nix Weltbewegendes und innovativ schon gar nicht. Aber spassig, unterhaltsam, kurzweilig. Zitieren
killerfisch Geschrieben 2. Februar 2016 Geschrieben 2. Februar 2016 Pulp Fiction Hab mir den nun auch endlich gegönnt. Mir hat er sehr gefallen und hat mich super unterhalten. Kein Wunder ist dieser Streifen heutzutage ein Klassiker! 9/10 Zitieren
ushan Geschrieben 3. Februar 2016 Geschrieben 3. Februar 2016 (bearbeitet) The Martian Was für eine Überraschung, das Ridley Scott auch leichtfüssige Unterhaltung kreieren kann, die dennoch einiges an Anspruch mit sich bringt. The Martian ist zunächst mal alles andere als realistisch. Dennoch macht der Film gerade deswegen unglaublich Spass und ist mit Matt Damon so perfekt besetzt, dass man nicht anders kann als mitzufiebern, wenn etwas schief geht oder mitzulachen, wenn der Astronaut Watney den Humor nicht verliert. "I'll science the shit out of this" ist Watneys Motto und natürlich macht er genau das - da werden innerhalb kürzester Zeit Kartoffeln angebaut, Wasser hergestellt etc. - der Mars als federleichtes Besiedlungsprojekt. Hurra. Diese Leichtfüssigkeit ist aber nie gestellt, sondern kommt sehr echt rüber, was vor allem Matt Damons grandioser Rolleninterpretation geschuldet ist. Natürlich geht alles schief was schief gehen kann und natürlich gibt es ein Happy End. Wo es aber bei Gravity masslos übertrieben war und am Schluss einfach nur noch lächerlich, kauft man es dem Martian ab - und zwar auch in der absurdesten Weltraumrettungsmission aller Zeiten, dargestellt in den letzten 10 Minuten. Ich habe jedenfalls zu keiner Zeit lange Weile gehabt und fand es sogar schade, wenn der Film einfach mal so hunderte Tage überspringt. Das ist aber dem Erzählfluss geschuldet und ist deshalb verständlich. Visuell ist der Film atemberaubend. Ich will unbedingt auf den Mars und zwar sofort. Da werde ich dann auch mein kleines Gärtchen in Anspruch nehmen und ich bin sicher, dass man mit den Kartoffeln auch ganz hervorragenden Space-Vodka destillieren kann. Ich werde den Film heute gleich nochmal schauen. Zuletzt hat mich nämlich ein Science Fiction Film so geflasht als ich Contact gesehen habe. Und nein - The Martian ist ganz und gar nicht mit Interstellar zu vergleichen. Ersterer ist perfekte Unterhaltung, mit viel Humor und einer sehr richtigen Prise Realismus. Letzterer ist über weite Strecken höchst philosophisch und zum Schluss leider völlig missratener Kitsch. Am ehesten vergleichbar wäre The Martian mit Gravity (zentrales Thema wäre das Überleben in einer feindlichen Umgebung) - und auch hier ist Martian deutlich besser, da nicht endlos seriös und dabei völlig unrealistisch sondern ist sich seiner Schwächen vollkommen bewusst und trägt diese sogar stolz zur Schau. Einfach wunderbar! bearbeitet 3. Februar 2016 von ushan Zitieren
Somnium Geschrieben 3. Februar 2016 Geschrieben 3. Februar 2016 The Martian ist zunächst mal alles andere als realistisch. Lies das Buch Ushi. Es liest sich zu Beginn zwar fast wie ein Wikipedia Artikel, aber das kommt daher, dass über die Jahre zusammen mit der Community sämtliche Vorgänge/Fakten auf ihre wissenschaftliche Korrektheit überprüft wurden. Zitieren
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