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Geschrieben (bearbeitet)

Yeb, hatte am Freitag noch wie der Zufall wollte einen Tag frei... 😏

 

Ich hab nich auf die Uhr geschaut aber zwischen 23-26 Stunden werden es mindestens gewesen sein.

 

Möglicherweise auch nicht alle Nebenquests gefunden etc. 

 

In ein paar Wochen eventuell nochmal ein New Game+ Durchlauf dann mit Fokus auf "100%" 

 

 

bearbeitet von Hlaine
  • 3 weeks later...
Geschrieben

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Gestern liefen bei mir nach gut 45h die Endcredits und die Geschichte von Atsu fand ein würdiges Ende. 

Für mich der fast perfekte Nachfolger des schon grandiosen ghost of tsushima. Einzig eine der Storylines fand ich weniger gut, weil sie viel zu vorhersehbar und ein bisschen billig geschrieben war. Ansonsten gefiel mir eigentlich alles. Das Artdesign mit Grafik und Ton, die kleineren Geschichten rundum die Hauptstory rum und vor allem die verschiedenen Waffen taten es mir am meisten an.

 

In vielen anderen Jahren wäre es der Topkandidat auf mein GOTY.... 2025 hatte da aber andere Pläne 😅

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Geschrieben

GHOST OF YŌTEI (PS5)
So, nach 65 Stunden Spielzeit und einem extrem mitreissenden und emotional aufwühlenden Ende, flimmerte gestern bei mir der Abspann über den Bildschirm. Leider.
Was für ein Spiel. Was für ein grandioser Ritt.
Man spürte förmlich zu jede Sekunde, wieviel Leidenschaft und Liebe die Entwickler von Sucker Punch in ihr "Baby" gesteckt haben. Die Welt fühlt sich jederzeit organisch an, wunderschön designed und zeigt, dass man auch ohne grossen Bombast wie z.B. Mega-Citys oder tausenden von Fragezeichen auf der Map, ein lebendiges und zum Erkunden einladendes Worldbuilding erschaffen kann. Durch das meistens fehlende Interface und Karte, fühlt sich das Ganze nochmals immersiver an.

Nebenquests ergeben sich durchs Erkunden von selber. Hier stösst man auf einen weinenden NPC, da flucht jemand, hier schreit jemand nach Hilfe... und so erlebt man kleine, meistens cool geschriebene Geschichten nebst dem Hauptstory-Strang.

Die Hauptgeschichte selber fand ich jetzt sehr cool, mit tollen Wendungen und das wichtigste... mich hat sie auf der emotionalen Ebene mitgerissen. Das ist bei einem Spiel IMO das Salz in der Suppe. Wenn ich mit einem Hauptprotagonisten mitleide, mitfreue, mitweine und mitfluche, dann hat das Game gewonnen.

Das Kampfsystem ist eine Klasse für sich. Das fühlt sich bei jedem Fight dermassen kontrollierbar, wuchtig und immersiv an. Durch das Wählen der verschiedenen Waffen nach dem Schere-Stein-Papier-Prinzip, muss man ständig sich auf eine neue Taktik einstellen und so kommt nie das Gefühl von Repetition auf. Sogar die Gegner selber wechseln öfters die Waffen, was einem wieder zum Umdenken der eigenen Wahl veranlasst.

Zu guter Letzt die Grafik. Und die ist einfach atemberaubend schön. Die verschiedenen Gebiete sind grandios gemacht. Alleine die Schneegebiete sind fantastisch schön. Aber auch sonst lädt die Welt immer wieder zum Verschnaufen und Geniessen ein. Sprudelnde Wasserfälle, Seen, Flüsse, Reisfelder, farbige Wälder, Hügel, Berge... es ist einfach alles da und man möchte am Liebsten gar nicht mehr zurück in die reale Welt.
Dazu kommen grossartige Licht-Schatten-Effekte bei den Tag-Nacht/Wechseln. Die Sonnenunter-/aufgänge sind atemberaubend schön. Oder auch die verschiedenen Wetterlagen. Regen, Schnee, Sturm, Gewitter, Wolken... das sieht alles einfach fulminant aus.

Für mich das wohlverdiente GAME OF THE YEAR! Besser gehts einfach fast nicht.
10/10

 

Noch ein paar Impressionen aus meinem Reisefotobuch:

 

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Geschrieben

BALLxPIT (XSX)

 

Knapp 40 Stunden durchgesuchtet, mit jedem Charakter mindestens 1x jeden Level abgeschlossen und die ganze Encyclopedia freigeschaltet.. Auch in der "Stadt" so ziemlich alles gebaut was geht. 

 

Letzte Woche war ich krankgeschrieben und da hab ich in zwei Tagen knapp 20 Stunden gespielt. Am Abend im Bett sah ich jeweils noch die Bälle rumfliegen, wenn ich die Augen schloss :ugly:

 

Jetzt muss ich glaub wieder mit Vampire Survivors anfangen..

 

 

Noch nicht ganz Endgame, aber so siehts aus, wenn die Luzi abgeht.

Geschrieben

Nach dem ich in diesem Jahr einige JRPG's beendet habe mit Final Fantasy X, Suikoden 2, Lunar 1 und 2, habe ich mich noch für eine Reihe entschieden, welche ich bisher nicht gespielt habe und die durchaus einen guten Ruf geniesst und ich auch das Kickstarter-Projekt supported habe. 

 

Shadow Hearts

 

Es gibt einige positive Punkte wie das düstere, ernstere Setting und auch die Charaktere sind durchaus interessant.

Negativ sind aber für mich die grauenhafte deutsche Übersetzung, düsteres Setting ist eine Sache, aber das man überhaupt nichts auf dem Bildschirm erkennt und das beschissene Ring-Kampf / Aktionssystem, welches vor allem gegen Ende hin mit 10 Mal 3 Mal richtig gezielte Eingaben erfordert, absolut zum Kotzen war / ist. Ich habe vor mir die anderen Teile auch noch anzuschauen und vermutlich werde ich als nächstes mit dem Vorgänger Koudelka starten, aber meiner Meinung nach, gibt es viele bessere JRPG's unter anderem alle, die ich in diesem Jahr gespielt habe. Aber auch an ein Parasite Eve oder Breath of Fire kommt es für mich nicht heran. Dass die Reihe durchaus zu den 10 besten JRPG's-Franchises gehört, würde ich so schon auch sehen, aber es hat definitiv einige Schwachstellen, welche das Spiel in der heutigen Zeit eher zu einer Qual machen.

 

7/10

Geschrieben (bearbeitet)

Naja, da ja durchaus einige von den alten Teams dabei sind, sehe ich es für mich schon als legitime Nachfolger der jeweiligen Serien. Kann natürlich jeder für sich selbst entscheiden, wie er das sieht, aber als Sammler und Gamer sehe ich die für mich als sinnvoll an. Genauso wie ich für mich Eiyuden Chronicles-Teile zu Suikoden zähle. Auch wenn da natürlich der ''Nachfolger'' schon deutlich schlechter war / ist als die Original-Reihe. 

 

Kann ja letztendlich jeder für sich selbst entscheiden. 

bearbeitet von DeftOne
Geschrieben

Darum geht's mir nicht :lol:

 

Ich hab deine Aussage so gelesen, dass es explizit zu Shadow Hearts eine KS-Kampagne gegeben haben soll. :ugly:

 

 

"Nach dem ich in diesem Jahr einige JRPG's beendet habe [...], habe ich mich noch für eine Reihe entschieden, welche ich bisher nicht gespielt habe und die durchaus einen guten Ruf geniesst und ich auch das Kickstarter-Projekt supported habe. 

 

Shadow Hearts"

Geschrieben

SOMA

 

Mein Horror-Ausflug zu Halloween. Ich hatte viele gute Erinnerungen an den Titel und dieses Spiel wiederzuspielen war ein wirklicher Genuss. Ich liebe das World-Building, die tiefgründige und vielfältige Geschichte und die interessanten Rätsel.

Hat sich echt gut gehalten und auch heute noch eine der besten ScifFi-Horror-Stories zum Miterleben!

 

Diesen Durchgang habe ich auch im Story-Modus gemacht und das war auch ein interessanter Ansatz. Die Monster sind noch da, in manchen Sequenzen sind sie auch noch tödlich, aber meistens wandern sie durch die Hallen und ignorieren dich. Tut dem Spiel keinen grossen Abbruch, vor allem wenn man kein Fan von diesen Versteck-Sequenzen ist :lamy: 

 

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Geschrieben

Ghost of Yōtei

 

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Es war eine schöne Reise mit Atsu, ihren Begleitern und den bösen Schergen :D 

 

Openworld top-notch (wie beim Erstling) umgesetzt: Erkunden wird belohnt, es gibt unzählige Aktivitäten die aber nie "überfüllt" daherkommen und das HUD ist sehr minimal präsent, was ich grandios finde (UBI, lerne... wobei.. ne :D).

 

Das Kampfsystem ist phänomenal umgesetzt, wuchtig und auch knackig zum Teil (sogar auf "normal"). 

2 Fights waren echt nicht ohne, dazu zählt auch der Endkampf. Dieser ist aber unglaublich geil gemacht und nach 5-6 Versuchen schaffte ichs dann. Immer ein schönes Gefühl. Der andere Fight (Stichwort Berg) fand ich aber noch schwieriger, wohl weil ich noch nicht alles aufgerüstet hatte zu der Zeit. 

Gegen Schluss, wenn man 100% macht, ist man halt schon ziemlich stark aber auch nur logisch ^^

 

Joa, Platin hab ich mir gegeben und brachte 57 Stunden auf die Uhr. Ist eine sehr faire und "gemütliche" Platin, lohnt sich :thumbsup:

 

Das Shamisen (Instrument) lässt ein paar schöne Lieder erklingen und ist gegen Schluss sogar sehr sehr nützlich beim Abgrasen der noch fehlenden Schreine, Wolfsbauten, heissen Quellen etc.

Die Quest-Verfolgung mit dem Wind ist einfach super umgesetzt.

 

Tatsächlich hab ich aber etwas zu bemängeln und zwar bei der Story: per se ist die Rache-Story sehr gut gemacht (ich mag solche sowieso). Aber beim Kitsune gab es einen Twist, der mir so gar nicht gefallen hat. Auch beim Finale gab es eine Szene, wo ich etwas die Augen verdreht habe da sehr vorhesehbar... und für mich nicht so passend^^ Auch widerspiegeln die Dialoge teils komische "Lässigkeit" im Rahmen des Rachefeldzugs von Atsu. Wirkte teilweise auch etwas unpassend. 

 

Grafisch ist das Game über weite Strecken eine Wucht, nur die Gesichter einiger NPC's und Animationen sehen hässlich aus und sind für die Katz. Da wurde wohl etwas gespart :ugly: 

Bin jedoch bezüglich Performance der Basis-PS5 mehr als zufrieden, das haben sie echt gut hingekriegt!

 

Der Rest? Phew, Sucker Punch hat sehr gut geliefert in der Tat!

Klasse Game und eine aufregende Reise! Atsu fand ich auch noch sympathisch als Protagonistin, auch wenn das Motion-Capturing teils ulkige Mimiken produziert hat :lol:

Für PS5-Besitzer imo ein Muss, für Fans von Ghost of Tsushima ebenso!

 

 

Geschrieben (bearbeitet)

FF Tactics : The Ivalice Chronicles (Switch)

 

Ich sehe nicht, wieso das Game allgemein so hochgejubelt wird, und zwar genau der imo schwächste Punkt wird immer so gelobt: die Story.

 

Das Hauptproblem darin ist, wie die Story erzählt wird. Das ganze wirkt sehr fragmentiert und es wird mit Orten und Namen um sich geworfen, dass die Balken biegen, ohne dass man die Gelegenheit hat, diese auch kennenzulernen. Es gibt enorm viele Charaktere die ein- oder zweimal auftauchen, aber es wird dann erwartet, dass man sich an sie erinnert. Kommt noch dazu, dass sie alle gleich aussehen. Es gibt irgendwie 2 männliche und ein weibliches Gesicht und die Unterschiede liegen nur in den Haaren. Es gibt nur ganz wenige Ausnahmen dabei.

 

Und dann gibt JEDER Gegner eine riesige, selbstgefällige Litanei von sich, wie toll er und seine Ideale doch sind und was Ramza wahlweise für ein naives Kleinkind oder ein arroganter Adliger ist der in beiden Fällen keine Ahnung hat. Und natürlich immer ohne jemals die eigene Position auch nur im geringsten zu hinterfragen. Es gibt da etwa 2 ausnahmen, welche Ihre Meinung ändern, nachdem Ihnen die Wahrheit ins Gesicht geschmissen wird.

 

Und ohne zu übertreiben, in jedem 2. Storykampf teleportiert der Gegner weg, wenn er besiegt wurde. Wieso kann jeder und seine Mutter teleportieren, aber wir nicht? Oder soll das ein wegrennen darstellen? Falls ja, wieso schauen wir immer und immer und immer wieder dabei einfach zu, auch wenn wir mit gezogenen Waffen direkt daneben stehen? Das geht mir sowas von auf den Senkel.

 

Und auch sonst ist die Story imo nicht so berauschend. Ok, jeder verrrät jeden und am Ende sind alle tot. Und völlig unnötige Dämonen und ein böser Gott als Endboss darf natürlich auch nicht fehlen.

Und das Ende gehört zu den schlechtesten, die ich je gesehen habe. Ich kann mich jedenfalls nicht an etwas schlechteres erinnern. Falls ich mal was gesehen habe, dann habe ich es verdrängt.

 

Das Gameplay ist... naja. Es leidet darunter, dass einige enorm wichtige Punkte nie erklärt, oder auch nur erwähnt werden, z.B. die Wachstumsraten von Stats in verschiedenen Jobs. Ich weiss auch nicht so recht, was ich von diesen Mini SRPG Kämpfen mit maxmial 5 Einheiten halten soll. Der Permadeath fühlt sich auch sehr unnötig an, zumal man ihn ja meist verhindern kann. Wieso also dann einführen?

 

Triangle Strategy erzählt eine ähnliche Geschichte (ohne unnötige Dämonen) und ist imo in allen Belangen überlegen, ausser vielleicht in der Customization der Charaktere. Ich persönlich bin kein Fan von der Customization wie sie hier umgesetzt ist, ich kann aber verstehen, wieso es Leute gibt, welche das mögen.

 

6.5/10 (Okay bis Gut)

bearbeitet von Naryoril
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Geschrieben

Ich bin da auch gerade noch etwas meine durchgespielten Spiele am ordnen:

 

South of Midnight

 

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Das war so ein richtiger PS2/GC-Ära 3D Action Plattformer, im positivsten Sinne. Ich habe so das Gefühl, dass man solche Spiele heute nicht mehr viel sieht. Eine sehr melancholische Story trifft auf grösstenteils lineare Hüpf- und Kampfpassagen in einer hübsch realisierten Welt.

 

Es erfindet grundsätzlich nichts neues, macht über die gut 6-8 Stunden Spielzeit aber Spass und lieferte eine rührende und oftmals auch tragische Geschichte ab. Das Setting in den Südstaaten der USA und deren Folklore-Erzählungen liefert da auch noch ein schönes Alleinstellungsmerkmal.

 

Die Zwischensequenzen und Animationen im Stop-Motion-Stil sind etwas gewöhnungsbedürftig, haben mir persönlich jedoch gefallen. Das Einzige was mir nicht so gepasst hat, waren die Kämpfe. Die Mechaniken sind dort etwas gar simpel und die Gegner wiederholen sich, mit der Zeit habe ich auf Easy runtergeschaltet und mich einfach an den Sprungpassagen und der schönen Welt erfreut.

 

Das Spiel war dieses Jahr sicher etwas unter dem Radar, aber nach meinem Gusto ein echt toll realisierter Plattformer. Für Fans vom Genre definitiv einen Blick wert.

 

 

 

 

Splinter Cell Conviction

 

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Nach der Splinter Cell Serie auf Netflix hatte ich wirklich grosse Lust auf eine Runde Splinter Cell und dachte ich nähere mich, dem an der Netflix, Serie thematisch nächsten Titel, nochmal an. Mein letzter Playthrough war doch ein paar Jährchen her und ich muss sagen: für die 15 Jahre auf dem Zähler hat es sich richtig gut gehalten.

 

Als eines der ersten Spiele des «modernen» Stealth-Gameplay, mit einem flüssigeren Wechsel zwischen im Versteckten agieren und der direkten Konfrontation mit den Gegnern, spielt es sich immer noch sehr flüssig und es macht auch noch ziemlich Laune.

 

Sam als Einzelkämpfer auf Rachefeldzug, die wechselnden Locations und auch das flüssige Stealth-Gameplay machten mir immer noch Spass. Mark & Execute ist zwar ein bisschen zu stark und die Story reisst keine Bäume aus, aber ich bin nur so durch das Spiel geflogen :) .

 

Ich weiss noch als beim Release so viele so wütend auf den Titel war und was es für ein kollektiver Schock war, dass die altehrwürdige Stealth-Franchise so einen Sinneswandel durchmacht. Aber ich sehe hier ein Spiel, dass den Weg für viele moderne Stealth Mechaniken geebnet hat und viele Sachen aus diesem Titel sehe ich auch heute in modernen Titeln.

 

Gutes Zeug. Jetzt lächelt mich Blacklist auch immer wieder in der Steambibliothek an.

 

 

 

 

Donkey Kong Bananza

 

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Das Gefühl, wenn man das erste Mal mit DK sich durch die Levels boxt gehört zu den Highlights in meinem Spielejahr. Das Team hinter Mario Odyssey liefert hier ein herrlich frisches und neues Spielerlebnis ab. Es ist so eine coole Neu-Interpretation vom Collect-a-thon 3D Plattformer, welche ja gerade in der PS1 und N64 Ära sehr weit vertreten waren.

 

Das es das Team dahinter geschafft, die Fortbewegung und Zerstörung der Spielwelt so einfach wie auch unterhaltsam zu machen, ist dabei auch eine der grössten Errungenschaften vom Spiel. Es macht einfach wahnsinnig Laune sich mit DK zu bewegen.

 

Der grösste Fehlton beim Ganzen war für mich dann aber die fehlende Abwechslung. So im letzten Drittel hatte ich die Formel dann auch etwas gesehen und es kamen mir dann etwas zu wenig neue Impulse. Vor allem bin ich auch etwas vom Plattforming-Aspekt enttäuscht, der kam mir während der regulären Spielzeit zu kurz. Das wurde umso bitterer, als nach dem Abspann diese Sonder-Levels kamen und es die Entwickler dann doch gezeigt haben, dass sie wirklich tolle, abwechslungsreiche und anspruchsvolle Levels mit den Spielmechaniken machen können. Davon hätte ich mir viel mehr gewünscht!

 

Aber die ungewöhnliche Spielmechanik, die liebevolle Präsentation und die grossartige visuelle Abwechslung zwischen den Levels hat mir Spass gemacht. Das ist wahrscheinlich der erste Titel, den man als Switch 2 Besitzer wirklich gespielt haben muss.

 

 

  • 2 weeks later...
Geschrieben

Dispatch

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Ein paar ehemalige Telltale Devs melden sich mit einem neuen Team zurück und liefern eine extrem hochwertige Weiterentwicklung der Telltale-Games (The Walking Dead, Wolf Among Us, etc.) ab. Das war ein Titel wo ich von A-Z begeistert weggehe.

 

Wunderschöne Cutscenes, tolles Voice Acting, coole Story und ein wunderbar bunt gemischter Cast. Obwohl das Superhelden-Genre mittlerweile sehr breit abgedeckt ist, findet Dispatch seine Nische und erzählt darin eine wirklich coole Geschichte. Man übernimmt die Rolle von Robert Robertson, ein Ironman-Verschnitt, welcher aufgrund von Geldmangel seinen Anzug nicht mehr reparieren kann. Daher findet er sich in einer Superhelden-Agentur wieder, wo er als Dispatcher die Superhelden zu den Einsätzen leitet. Sein Z-Team besteht dann allesamt aus ausrangierten «Super-Villians» welche noch eine letzte Chance statt Haftstrafe erhalten. Ich finde die Prämisse schon gelungen und was daraus für eine witzige und unterhaltsame Geschichte gedreht wird, super!

 

Dabei kann man wie gewohnt Dialoge selbst bestimmen und auch an gewissen Stellen auch richtige Story-Entscheidungen treffen. Es sind keine bahnbrechenden und gigantischen Entschedungen, aber Dispatch schaffte es wirklich, dies zu «meiner» Geschichte zu machen und ich war mit Payoff in Folge 8 sehr zufrieden. Alles in Folgen die kaum länger als 90 Minuten gehen, tolles Pacing und es geht super vorwärts ohne den Hauch von einem Filler.

 

Auch wie traditionelles Gameplay in das Spiel eingebaut wird, fand ich sehr clever. Anders als in den bekannten Telltale-Games gibt es sehr wenige Quicktime-Events und man übernimmt nie die direkte Kontrolle über Robert, viel mehr findet 90% vom Gameplay an seinem Computer statt. Entweder in einem kleinen Hacking-Minigame oder dem zentralen Dispatch-Management-Game. Dort verteilt man die Superhelden gemäss ihren Fähigkeiten auf die Einsätze und versucht möglichst wenig Einsätze zu verbocken. An sich ein relativ belangloses Minigame, aber das Spiel gibt sich dadurch so eine Bühne seinen illustren Cast an Charakteren zu präsentieren und miteinander interagieren zu lassen. Es werden lauter kleiner Ministories durch das Gameplay gemacht und dadurch bekommen die Charaktere so viel schneller mehr Substanz. In so kleinen 20 Minuten Tranchen wachsen einem viele der Charaktere sehr schnell ans Herz und ich fieberte jedenfalls zu jedem Moment mit dem Z-Team mit. Fand ich eine sehr interessante Art Gameplay einzubauen und das für die Geschichte nutzbar zu machen. Und ich mache alles für meinen Boy, Waterboy.

 

Hey was soll ich noch sagen, Dispatch ist ein zertifizierter Knaller. Jeder der auch nur ansatzweise, was mit der Gameplay-Formel anfangen kann, dem sei das Spiel wärmstens empfohlen. Ich hatte grossen Spass damit.

 

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  • Like 6
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Geschrieben

Yooka-(Re-)Playlee (PS5)

 

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Ich habe, von den 3D-Mario-Ablegern und Astro Bot einmal abgesehen, selten so einen flüssigen, gut gepaced-en Plattformer gespielt. Vor allem verdient das hier tatsächlich die Remaster-Bezeichnung, da es im Original doch an der einen oder anderen Stelle harzte. Obwohl auch das Original sehr gut war. Aber hier wurde genau an den richtigen Stellschrauben gedreht, die Optik hervorragend überarbeitet und das Gameplay so überarbeitet, dass es einfach eine Wonne ist.

 

5 Welten gilt es, plus den zentralen und verzweigten Hub, zu erkunden. Das klingt auf dem Papier nach wenig. Allerdings sind die Welten gross genug, um mehrere Stunden in jede von ihnen hineinzubuttern. Auch die traditionellen Spielelemente aka das Sammeln von Pagies (das YL-Pendant zu den Sternen in Super Mario oder den Puzzleteilen in Banjo-Kazooie), das Sammeln von Federn (YL-Pendat zu den Münzen in... und den Musiknoten in...), das Finden der Geister (YL-Pendant zu den Jinjos in BK), einfache Schalterrätsel und das Erkunden von Unterwasser-, Schnee-, Sumpfwelten etc. klingt - und sieht auch so aus - wie schon mehrfach dagewesen. Und hey, das stimmt natürlich. Aber: Das ganze wurde spielerisch so geschickt miteinander verknüpft, dass man vom Gamepad eigentlich kaum loskommt. Nur noch diese Federn, nur noch dieses Pagie, nur noch den letzten Geist finden, noch kurz diesen Zwischenboss erledigen....

 

Und obwohl die Welten wirklich weitläufig und und auf den ersten Blick verwinkelt erscheinen, so sind sie einerseits wunderschön, andererseits aber auch clever designed. Nie verliert man sich, nie verliert man die Übersicht - und das ohne, dass überall Wegweiser zu finden wären. Dass Yooka-Laylee von ehemaligen Banjo-Kazooie-Entwicklern entworfen und designed wurde, merkt man dem Spiel bei jeder Textur, bei jedem Laut, bei einfach allem an. Es ist eine WONNE!! Ich weiss nicht mehr, ob das im Original auch schon möglich war, aber bei Re-Playlee kann man alle Zwischensequenzen überspringen und auch das Geblubbere der Charaktere und NPCs lässt sich per Knopfdruck überspulen. Wer das also nicht mag... einfach wegklicken. Die "Geschichte" ist nicht essentiell für den Spielspass, aber ein paar lustige und lockere Sprüche hat das tierische Duo absolut drauf. Und natürlich gibt es die eine oder andere Remineszenz an die goldene Ära der 3D-Plattformer.

 

Collectaton? Check

Verwandlungen? Check

Mega-Abwechslung in den Leveln? Check

Kecke Sprüche? Check

Kurzweiliges und motivierendes Spieldesign? Check

Genügend Anspruch? Check (ich möchte nicht sagen, dass es insgesamt zu einfach ist - schlicht weil mich das nicht stört - aber ist nicht das Dark Souls der Hüpfspiele)

 

Wer auch immer etwas mit Jump'n'Runs anfangen kann - hallo -> für den führt kein Weg an diesem Spiel vorbei. Jeden einzelnen Rappen und Franken wert.

 

CHÖIFETS, DAMMI SIECH

 

9/10

 

Ignorniert die Meta-Wertungen. Das wird dem Spiel einfach nicht gerecht.

Geschrieben

Schon länger kein Update mehr gegeben, deshalb in der Kurzübersicht:

 

Yakuza : Like a Dragon (PS5 Pro)

 

Grossartig, einfach Grossartig! Ich hatte so meine Zweifel, ob ich mit Ichiban und dem rundenbasierten Kampfsystem genau so viel Freude haben würde, aber es fühlt sich so an, als wären die beiden Neuzugänge immer schon dagewesen. Durchs Band eine hohe Qualität, liebenswerte Party, tonnenweise Content und eine schöne Geschichte, die es zugleich schafft, auf eigenen Beinen zu stehen, aber auch viel Fanservice an Serienveteranen zu geben.

 

Freue mich schon auf die letzten drei Yakuza-Spiele, die ich noch vor mir habe.

 

9/10

 

Ghost of Yotei (PS5 Pro)

 

Genau so toll. Ich würde sogar sagen, dass es mir insgesamt besser gefallen hat als Ghost of Tsushima. Klar, vom Gameplay spielen sie sich sehr ähnlich. Wenn man Tsushima gespielt hat, wird man spielerisch sehr viel Vertrautes finden. Dies ist für mich aber tatsächlich etwas ausschliesslich Positives. Atsu als Hauptprotagonistin hat mir sogar besser gefallen als Jin Sakai und die Story fand ich auch noch ein Stückchen besser.

 

Eine der wenigen exklusiven Killer-Apps der PS5!

 

9/10

 

Dispatch (PS5 Pro)

 

Ok, das habe ich jetzt gar nicht kommen sehen. Ich mache es kurz. 8 Episoden, 8-9 Stunden Spielzeit, für mich das zweitbeste Spiel dieses Jahres. Ein Instant Alltime-Classic und das beste „Telltale-Like“, das ich je gespielt habe. Ein Nachfolger wäre mein Most Wanted.

 

9.5/10

Geschrieben (bearbeitet)

Pokémon Legends: Z-A [Switch 2]

 

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Im Vorfeld heiss diskutiert, gar "attackiert" wegen der allseits bekannten "Schudelei" in Sachen Performance/Grafik, die GameFreak wieder an den Tag gelegt haben soll. Ists so? Jein.

 

Performance auf der Switch 2 ist total ok, gefühlt durchgehend 60fps und kaum nennenswerte Ruckler.

Grafik jedoch ist wirklich "Arsch" in weiten Teilen. Die Charaktermodelle und teilweise die Beleuchtung (Kanalisation) sind zwar chic meiner Meinung nach, aber die Stadt ist über grössten Teile schrecklich mit matschigen Texturen versehen. 

Aber fällt nicht so krass auf, da Kämpfe (neben einer durchwachsenen Story) gewonnen werden wollen. 

 

Das fand ich dann doch etwas overkill: was man da an Kämpfen ab mid-late Game absolvieren muss, mein lieber Pokéball... einer nach dem anderen, denkt man man hat nun eine "Pause" kommt schon der nächste. Jeder und jede will kämpfen, because!

 

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Der Weg zum Rang A ist immerhin noch gut gemacht mit dem Bekämpfen der verschiedensten, cringen und ulkigen Charakteren. Keine Bange, man muss nicht das gesamte "ABC" durchkämpfen (auch wenn ich das zuerst angenommen habe :ugly:).

 

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Das Kampfsystem hat mir dabei jedoch sehr gut gefallen. Die Echtzeit gibt dem Game eine gute Würze an Schnelligkeit und "mehr Action", ansonsten wärs bisschen mühselig geworden hätten mir die Kämpfe weniger gefallen... es sind halt wirklich viele.

 

Gegen Ende wirds sowieso viel zu chaotisch und der "Endboss"... joa... :ugly:

 

Story fand ich wie gesagt auch eher Durchschnitt, man erwartet hier aber auch kein episches Story-Telling mit grossen Cutscenes. 

 

Gameplay insgesamt fand ich "ok". Habs zumindest beendet^^ 

 

Unterm Strich ein "okayes" Pokémon, kann man als Fan spielen oder wenn man mal das neue Kampfsystem erleben will.

Post-Game und weiteres (Pokémon fangen, Dex komplettieren etc.) schenke ich mir aber definitiv, für mich ist Z-A abgeschlossen.

 

War nach 25 Stunden mit der Main-Story durch.

 

bearbeitet von BliNkEr]
Geschrieben

Ich bin noch nicht ganz fertig, aber ich sehe deine Punkte auch. Ich denke die ersten 10 Stunden waren für mich so "bestes Pokémon aller Zeiten", jetzt auf Rang B wiederholt es sich teilweise schon ziemlich. Die Story-Sequenzen sind auch einfach furchtbar linear und man wird einfach durch einen Gauntlet an Kämpfen und Cutscenes geworfen. Die ganzen Interessanten Kämpfe passieren in den Kampf-Zonen, meistens hat man aber nach einer Nacht alle Punkte zum Weitermachen...

 

Das Stadt-Setting gefällt mir sehr, aber ja, es ist dann etwas statischer als eine Welt zu erkunden und das Spiel macht dann nicht so viel um eine Dynamik reinzubringen.

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