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Geschrieben

Northmen: A Viking Saga (Kino)

 

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Ich muss sagen: Ich bin positiv überrascht ^_^. Der Film spielt weitab vom Hollywood-Pomp und das ist irgendwie auch gut so. Northmen gibt sich über weite Strecken geradlinig, bodenständig - und weitestgehend authentisch. Klar, die Story wird keine Preise gewinnen. Eine Gruppe abtrünniger, verstrossener Wikinger strandet an der Küste Schottlands, klettert in abartiger Cliffhanger-Manier ne Eiger Nordwand 2.0 herauf, "entführt" respektive "befreit" die Tochter des Königs und die Probleme nehmen ihren Lauf - der Film dreht sich weitestgehend um die Flucht der Bande vor den niederträchtigen Söldnerschergen des Königs. Trotzdem, und dank der bodenständigen Erzählweise und Präsentation, dank den tollen und wuchtig inszenierten Kämpfen, dank einem für mein Empfinden ernst zu nehmenden Cast, dank ein paar flotten Sprüchen des Wikinger-Opas, der unsterblich scheint - mir hat er sehr gut gefallen und ich würde ihm eine mehr als solide

 

8/10

aussprechen :cookie:. Selbstverständlich war ich auch gespannt auf Johan Heggs (zu sehen auf dem Bild oben) Auftritt - der Sänger der "Viking Death Metal"-Band Amon Amarth bekam hier passenderweise eine Nebenrolle zugesprochen. Ich denke, ich kann hier relativ spoilerfrei sagen, dass er nur während den ersten 10 Minuten wirklich eine Rolle spielt und mal kurz einen berserk'schen Kriegsschrei in die Gehörgänge der Schotten blasen konnte. Für Metal-Fans aber trotzdem eine nette Zugabe, die darüber hinaus nicht negativ ins Gewicht fällt. Nebst dem eh schon ziemlich guten Soundtrack, bei dem immer mal wieder ein paar eingestreute E-Gitarren zu hören sind, gibt's beim Abspann noch Warriors of the North von der Band um die Ohren :circle:

 

Dann endlich mal gesehen:

 

Anchorman: Die Legende von Ron Burgundy (Netflix)

 

Movie_poster_Anchorman_The_Legend_of_Ron_Burgundy.jpg

 

Endlich mal die ganzen Gifs in voller Länge gesehen :lol:

 

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:ugly:

 

So ein geiler Humor zum Teil :lol:.. und die Streitereien zwischen den Nachrichtenteams haben's auch in sich. Kann man sich gut und gerne auch ein zweites oder drittes Mal geben. Aber obwohl die schauspielerische Leistung natürlich gut und witzig ist - zur absoluten Oberspitze der Comedy gehört der Streifen jetzt irgendwie doch nicht.

 

Trotzdem, sehr sehenswert :circle:

 

7/10

Geschrieben

Life of Pi - 9/10

 

End of Watch - 6.5/10

 

Boyz n the Hood - 7/10

 

Terminator - 6/10

Terminator 2 - 8/10 (fand ich um einiges besser, besonders Arnold wird mehr/besser "benutzt")

 

Lords of Dogtown - 6.5/10

 

Space Jam - 11/10

 

Rise of the Guardians - 7/10

 

Varsity Blues - 6.5/10

 

Love and other Drugs - 5/10

 

X-Men: Days of Future Past - 7/10

 

Batman: Assault on Arkham - 7.5/10

 

Point Break - 8/10 Wellen (Swayze :circle: Keanu hingegen fand ich unterirdisch)

 

Year One - 6/10 (fand ihn ehrlich gesagt nicht schlecht :ugly:)

 

Bad Boys - 7/10 (Handlung war eher meh, aber die beiden sind einfach super)

 

Cowboys & Aliens - 5/10

 

 

Das waren glaub alle. Netflix :heil:

Geschrieben

Maleficent

Was für eine grosse Enttäuschung. Normalerweise stehe ich ja auf solche Märchen-Verfilmungen. Und ich habe auch keine Probleme wenn die Story verändert wird.

 

Aber hier wurde aus einem genialen Märchen eine absolute seichte Geschichte gemacht. Irgendwie kommt absolut keine Spannung auf, die Story plätschert vor sich hin und die Wandlung von der bösen Fee zur guten war absolut nicht nachvollziehbar.

 

Auch die CGI's sahen zum Teil echt komisch, altbacken aus. Gerade die vielen Kreaturen im Feenland waren echte Fremdkörper und nicht wirklch prickelnd animiert.

 

Da ist also Disney's Zeichentrickfilm um Längen besser.

 

Schade... hätte gewaltiges Potential gehabt.

 

5/10

Geschrieben
Maleficent

Was für eine grosse Enttäuschung. Normalerweise stehe ich ja auf solche Märchen-Verfilmungen. Und ich habe auch keine Probleme wenn die Story verändert wird.

 

Aber hier wurde aus einem genialen Märchen eine absolute seichte Geschichte gemacht. Irgendwie kommt absolut keine Spannung auf, die Story plätschert vor sich hin und die Wandlung von der bösen Fee zur guten war absolut nicht nachvollziehbar.

 

Auch die CGI's sahen zum Teil echt komisch, altbacken aus. Gerade die vielen Kreaturen im Feenland waren echte Fremdkörper und nicht wirklch prickelnd animiert.

 

Da ist also Disney's Zeichentrickfilm um Längen besser.

 

Schade... hätte gewaltiges Potential gehabt.

 

5/10

 

Sehe ich auch so. Vor allem machen sie das Märchen (ihr eigenes!) komplett kaputt. Ich fand aber Jolie einfach Klasse in der Rolle. Und es gab von mir die gleiche Wertung ^_^

Geschrieben (bearbeitet)

einiges gesehen in den letzten paar wochen/monaten:

 

Chef 5/10

The Man From Nowhere 7/10

The King Fisher 8/10 (hrngh robin:glupsch:)

Idiocracy 5/10

JSA - Joint Scurity Area 8/10

The Yellow Sea 6.5/10

A Bittersweet Life 6/10

22 Jump Street 4/10

Constantine 5/10 (früher mocht ich ihn mehr :( )

Horns 4/10 (lol)

I Wish I Was Here 4/10

Gangs of Wasseypur 9/10 (meine Güte ist das ein geiler Streifen)

Dawn of the Planet of the Apes 7/10 (besser als Teil 1)

Up In The Air 5/10

The Bucket List 5/10

BB King: The Life of Riley 7.5/10

Class of 92 7/10 (mag ManU nicht mal, aber ist ne Super "Doku")

bearbeitet von AllesIstBarrin
Geschrieben
einiges gesehen in den letzten paar wochen/monaten:

Constantine 5/10 (früher mocht ich ihn mehr :( )

Jesses, find den Streifen immer noch sehr gut, habe den vor ein paar Monaten wieder mal geschaut.
Geschrieben

Zusammen mit heady (und Wein und Bier):

 

Die City-Cobra (Bluray)

 

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Stallone at it's best! Man muss ihn mitsamt diesem Streifen einfach lieben :circle:. Coole Sprüche, coole Action, typischer 80er-Jahre-Soundtrack und vor allem auch typischer 80er-Jahre-Look. Die Bösewichte entsprechen der absoluten Trash-08/15-Speerpsitze und passen einfach wunderbar in die Stallone-Welt, der in diesem Streifen einmal mehr die Drecksarbeit für die anderen übernimmt.

 

[spoiler=Night-Slasher]night-slasher.gif

 

 

So guet!

 

9/10

 

Edge of Tomorrow

 

Edge_of_Tomorrow_Poster.jpg

 

Kompliment, hätte nicht gedacht, dass er mir so gut gefällt! Vor allem drehte sich der Streifen etwas weg vom üblichen Action-Brei, den ich eigentlich erwartet hätte - wenn auch bildgewaltig. Die ganzen Zeitrücksetzer, "Wiederholungen" und "Twists", so man sie so nennen kann, haben sich super ins Gesamtbild eingefügt, die Alien-Viecher sehen geil aus und die Combo bestehend aus Cruise und Blunt hat ebenfalls tip top funktioniert. Gerne mehr davon! Empfand ihn durch und durch spannend und werde ihn mir bestimmt mal wieder ansehen.

 

8.5/10

Geschrieben
Sly Movies, die ich mag:

 

- Demolition Man

- Rambo 1 + 4

- Rocky 1

- Over the Top

- Judge Dredd

 

 

 

Och....da fehlen ja noch soooooo viele Sly-Perlen, vor allem einer der Besten: Flucht oder Sieg!

 

 

p.s. gestern gerade wieder was von ihm gesehen:

 

Frankensteins Todesrennen (Death Race 2000)

Eine Trash-Granate vom Feinsten!

Geschrieben

How_to_Train_Your_Dragon_2_poster.jpg

 

How to train your Dragon 2

 

Leute! Ich war ja mit dem Kleinen im Kino, aber er bekam vor der Pause Angst vor Drago und wir gingen halt wieder nach Hause. Gestern konnte ich ihn endlich fertig gucken. Ich habe geheult, wie ein japanisches Schulmädchen bei der ersten Nacht in Seves Love Hotel. :ugly:

 

Für mich gehörte der erste Teil bereits zu den besten CGI-Filmen aller Zeiten. Mit dem zweiten Teil zusammen IST es das beste CGI-Franchise überhaupt. Die Figuren, die Bilder, Toothless, die Emotionen!!! Ich will ja nichts spoilern, aber soviel Gänsehaut am laufenden Band, soviel Freude und Trauer innerhalb von nur knapp 100 Minuten habe ich wirklich noch nie erlebt. Rein visuell ist der Film ebenfalls perfekt. Die Musik, das Haupt-Theme, die ganze Geschichte vom wachsenden Hicks, seine Verbindung mit dem Drachen, Toothless' Geheimnis, Stoick (:mushy:), das Ende OMG ... Mir fehlen die Worte und ich kann nicht beschreiben wie toll dieser Film geworden ist und was er alles in mir auslöst. Und da lese ich auf der Rückseite der BD "Im zweiten Teil der Dragon-Trilogie...". Es wird noch einen dritten Teil geben und ich kann es jetzt schon kaum erwarten...

 

20 von 10!!!!!!!!!!!!!

Geschrieben

Interstellar

Was für ein toller, unglaublich mitreissender und zu tiefst bewegender Film. Klar hat man ähnliche Thematiken bereits verfilmt, doch Nolan verpackt hier das Ganze dermassen bild- und soundgewaltig, dass es mich bei manchen Szenen buchstäblich in den Kinositz gepresst hat.

 

Ich bin eh Fan von Zeit- und Raumverschiebungen und das Thema von Paralleluniversen fasziniert mich seit langem...

 

Auch der vielseitige Cast ist perfekt besetzt!

 

Doch vorsicht... das ganze ist extrem schwere Kost und eignet sich IMO nicht für einen "glatten" Kinoabend mit Freunden. Denn der Film bietet noch genügend Interpretationsraum für noch so manche Philosophiestunden :circle:

 

Die vielen Negativkritiken in der einschlägigen Presse kann ich nicht nachvollziehen... entweder sind die Schreiberlinge einfach zu doof, empathie- und fantasielos um sich 167 Minuten auf einen der tollsten und nachhaltigsten Sfi-Streifen der letzten Jahre einzulassen.

 

10/10

Geschrieben

Interstellar

 

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Ein weiterer ausgesprochen guter Film, den Nolan hier abliefert.

Interstellar ist einerseits Nolans persönliche Hommage an 2001 (ich denke, da finden sich doch zahlreiche Parallelen symbolischer und thematischer Natur), andererseits trägt er viele Elemente, die Nolan in seinen früheren Filmen ebenfalls inkorporierte, mit sich.

 

Es ist für mich zwar kein Geniestreich; dafür ist das Skript teilweise etwas zu kitschig und auch zu einfältig. Letztlich ist es aber genau das, was man von seinen Filmen erwarten darf: Blockbuster-Unterhaltung auf gehaltvollem und weitestgehend hohem Niveau. Besonderes Lob verdienen dabei die fantastischen Bilder, die durchwegs guten Leistungen der Akteure und die gewohnt einnehmende Musikuntermalung Hans Zimmers. Für ihn eher ungewöhnlich sind die vielen gut platzierten, "leisen" Momente des Films, die dem sonstigen Spektakel Nachwirkung verleihen.

 

Kann ich jedem ans Herz legen, Fans von Nolan, Sci-Fi und Matthew McConaughey werden gleichermassen sehr gut bedient.

 

8.5/10

Geschrieben (bearbeitet)

Interstellar

 

interstellar.black_.hole_.png

 

Vorneweg: Interstellar ist vielleicht einer der wichtigsten Filme in diesem Jahr - wenn nicht der wichtigste. Und wenn nicht eines der wichtigsten Filmprojekte der letzten Jahre. Vielleicht mag hier der gute alte radi grosse Töne spucken - aber wenn >100 Personen im Kino sitzen, und selbst bei leisen, ruhigen Szenen kein einziger Mucks zu vernehmen ist, dann wird gerade ein absolutes Meisterwerk auf die Leinwand projeziert. Soviel dazu.

 

Zum Film selbst - wobei ich eigentlich gar nicht weiss, wo ich anfangen soll, da mir nach wie vor noch die Worte fehlen. Ich fühlte mich wie das kleine Kind, welches zum ersten Mal in den Sandkasten gesetzt wurde und sich zum ersten Mal seine eigene Welt erschafft. Nolan visualisiert mit grossem Einfallsreichtum und mit viel Sensibilität das, was ich mir schon immer versucht habe, auszumalen. Nolan flog mit mir durchs Sonnensystem, fast so, als befände ich mich selbst im Kälteschlaf. Er berührte mit mir ein Wurmloch, durchstach dessen kugelförmige Blase, krümmte mit mir Raum und Zeit, beförderte mich in eine andere Galaxie und toppte schliesslich zuvor nie Dagewesenes, indem wir uns durch ein schwarzes Loch in Gottes kleinen Zauberwürfel zwängten.

 

Gerade als man sich zu Beginn des Films beim flüchtigen Gedanken erwischte, Nolan könnte doch jetzt den zweiten Gang einlegen, hat er beileibe nicht nur das getan. Er hat damit einen fundamentalen Grundstein für die Endphase des Films gelegt, der mit dem Beginn eine wahrhaft wundervolle Symbiose eingeht. Ein Kreis, der sich schliesst - und sich dann, wenn man es am wenigsten und stärksten zugleich erwartet, zur dreidimensionalen Kugel aufbläst.

 

Dabei fällt es schwer, Interstellar nach den durch und durch fantastischen, schauspielerischen Leistungen zu bewerten. Das hat Interstellar überhaupt nicht nötig, befasst er sich doch nur schon rein thematisch mit viel Wichtigerem. Ist es die Frage nach dem Wert des Lebens? Die Frage nach dem Menschenmöglichen? Was bin ich bereit zu opfern? Geht das Gemeinwohl über das des Einzelnen? Liegt die Herrlichkeit allen Seins tief verborgen in unserem Innern? Erreichen wir sie, in dem wir den dunkelsten aller Abgründe frohen Mutes durchschreiten? Ist Liebe die alles umgebende Kraft im Universum? Überwindet sie Tod und unermessliche Distanzen? Bewirkt sie, dass wir in unserer dunkelsten Stunde nicht nur zu uns selbst, sondern zum Schlüssel des Universums finden? Nolans Interstellar gibt auf seine Weise eine Antwort auf all diese Fragen, lässt den Zuschauer, den Mitfühlenden, keineswegs mit offenen Fragen zurück. Vielmehr gibt er nicht einfach nur eine plumpe Antwort, sondern gibt dir selbst die Möglichkeit, dir eine Antwort zu bilden. Das war und ist ganz grosses Kino.

 

Viel mehr muss und kann ich zum aktuellen Zeitpunkt nicht dazu sagen. Ausser vielleicht noch, dass mich Interstellar auf einer ganz besonderen Ebene tief berührt hat. Das im Film gerne und oft gesprochene Gedicht fängt meine Stimmung vielleicht am besten ein:

 

Geh nicht gelassen in die gute Nacht.

Brenne, rase, wenn die Dämmerung lauert.

Dem sterbenden Licht, trotze, wutentfacht.

 

:fap::happytears:

 

Mehr:

 

[spoiler=Gedicht von Dylan Thomas]Weil keinen Funken je ihr Wort erbracht,

Weise – gewiss, dass Dunkel rechtens dauert-,

Geh nicht gelassen in die gute Nacht.

 

Wer seines schwachen Tuns rühmt künftige Pracht

Im Sinken, hätt nur grünes Blühn gedauert,

Im Sterbelicht bist doppelt zornentfacht.

 

Wer jagt und preist der fliehenden Sonne Macht

Und lernt zu spät, dass er nur sie betrauert,

Geh nicht gelassen in die gute Nacht.

 

Wer todesnah erkennt im blinden Schacht,

Das Auge blind noch blitzt und froh erschauert,

Im Sterbelicht ist doppelt zornentfacht.

 

Und du mein Vater dort auf der Todeswacht,

Fluch segne mich, von Tränenwut vermauert.

Geh nicht gelassen in die gute Nacht.

Im Sterbelicht ist doppelt zornentfacht.

 

 

10/10 - ganz klar.

Viel lieber wäre mir allerdings das Prädikat: Besonders wertvoll.

Egal, ob ihr mit Science-Fiction etwas anfangen könnt, oder beim Thema Zeit und Relativität schnell mal an die Grenzen eures Denkvermögens kommt (das ist nicht abwertend gemeint, ich kann dafür mit Kochrezepten wenig anfangen) -> schaut euch dieses Meisterwerk an! Um Himmels Willen - tut es einfach! Und wenn es nur wegen der immensen Bildgewalt von Interstellar ist!

 

Negative Kritik? Die ist hier in meinen Augen eigentlich gar nicht nötig. Wozu auch? Für mich wurde hier Perfektes erschaffen. Wer sie suchen will, findet sie - selbst wenn sie nur der goldenen Nadel im Heuhaufen nahe kommt. Und das sind wir letztlich in diesem gigantischen Haufen Heu namens Universum auch - eine goldene Nadel.

bearbeitet von radiant
Geschrieben

Zwei Dinge noch, die ich vergessen habe zu erwähnen:

 

"Wir haben keine Zeit, uns um Relativität zu kümmern"

 

Was für ein Satz :happytears:

 

Und dann... der Soundtrack: Hans Zimmer ist ja ein Meister seines Fachs, aber was er hier mit Orgeln angestellt hat, ist einfach unglaublich. Sie vermittelten phasenweise eine Stimmung, die mich zeitweise dazu gebracht hat, das Atmen zu vergessen. Wenn ich da zurückdenke, kommt es mir vor, als wäre Interstellar die erwachsene Weiterentwicklung von Gravity, der hier wie das Werk eines Kindergärtners wirkt.

 

Unglaublich.

Geschrieben
Zwei Dinge noch, die ich vergessen habe zu erwähnen:

 

 

 

Was für ein Satz :happytears:

 

Und dann... der Soundtrack: Hans Zimmer ist ja ein Meister seines Fachs, aber was er hier mit Orgeln angestellt hat, ist einfach unglaublich. Sie vermittelten phasenweise eine Stimmung, die mich zeitweise dazu gebracht hat, das Atmen zu vergessen. Wenn ich da zurückdenke, kommt es mir vor, als wäre Interstellar die erwachsene Weiterentwicklung von Gravity, der hier wie das Werk eines Kindergärtners wirkt.

 

Unglaublich.

 

Leider finde ich gerade den Soundtrack eine der Schwächen des Filmes. Wo sind die Epischen Melodien wie in Dark Knigh, wie in Inception? Gerade da habe ich doch mehr erwartet, könnte jetzt keine Melodie in meinem Kopf abrufen, was ich bei den vorherig genannten Filmen sofort konnte (auch ohne mehrmaliges sehen).

 

Ansonsten kann ich eigentlich all deine Punkte unterschreiben, wenn ich auch etwas weniger beeindruckt war. Trotzdem einer meiner Lieblings Nolan Filme.

Geschrieben

Dann weiss ich nicht, ob wir den selben Film gesehen haben :circle:

 

Ne, Scherz beiseite... Unter Epik verstehe ich nicht nur Wiedererkennungswert. Jedes Mal, wenn die Orgeln eingesetzt haben, bekam ich Gänsehaut. Und ich kann die Melodie, die beim Anflug auf die Raumstation, ohne hier zu viel spoilern zu wollen, durchaus noch abrufen.

 

Dazu - meiner Meinung mach - passt genau dieser Soundtrack perfekt zum Film, ohne zu versuchen, auf den üblichen Hollywood-Pomp-Zug aufzuspringen!

Geschrieben (bearbeitet)

Boyhood_film.jpg

 

Boyhood

 

12 Jahre lang sind wir Zeugen des Heranwachsens eines Jungen. Wir sind Teil seines Lebens, fiebern mit ihm, erleben seine Emotionen mit, erleiden seine Schmerzen und so intim und voyeristisch wir auch an diesem seinem Heranwachsen teilhaben, so distanziert und allgemeingültig ist die Erfahrung, die wir dadurch machen. Was Regisseur Linklater hier erschaffen hat ist nichts Geringeres als ein flammendes Plädoyer für das Leben selbst, dessen einzelne Aspekte uns erst zu einzigartigen Individuen machen. Dem Zuschauer wird das Bild des eigenen Heranwachsens bewusst. Wenn ein Film zu so einem fast schon ausserkörperlichen Erlebnis befähigt, in welchem die Metaebene der Existenz augenscheinlich wird und Parallelen zum selbst erlebten entstehen lässt, dann ist das wahrlich eine transzendentale Erfahrung. Auf den ersten Blick ein langweiliger Fokus auf eine sehr normale Familie mit Sorgen und Nöten, auf den zweiten Blick eine Studie des Humanismus und der Humanität, welche die Frage nach dem Sinn des Lebens aufwirft und dem Zuschauer keine Antwort aufzwingt. Ein Rausch der Sinne und einer der besten Filme aller Zeiten. Ein Meisterwerk für die Ewigkeit!

 

In meinen Augen ist dieser Film Pflicht für alle, die sich auch nur im Entferntesten für Kino und Kunst interessieren.

 

10 von 10

bearbeitet von ushan

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