Goldstein Geschrieben 13. November 2014 Geschrieben 13. November 2014 Schon ein wenig . Du untertreibst dafür. Womit eigentlich bewiesen wäre, dass ich richtig liege. Zitieren
Hege Geschrieben 13. November 2014 Geschrieben 13. November 2014 Der Film lässt dich einfach glücklich und beeindruckt aus dem Kino gehen... ist schon ewig her bei mir, als ein Film das erreichte Zitieren
ushan Geschrieben 14. November 2014 Geschrieben 14. November 2014 (bearbeitet) Dawn of the Planet of the Apes Prevolution war eine Überraschung - eine gute Geschichte, tolle Schauspieler und ein sagenhafter Andy Serkis schafften den Serienreboot eines Franchise, dass irgendwie bis zu diesem Zeitpunkt in den 70er und 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts gefangen zu sein schien. Alle Zeiger für Dawn standen demnach auf Grün. Dawn ist aber nicht nur ein Paradebeispiel für ein gutes Sequel. Vielmehr erhebt es in meinen Augen den ganzen Franchisereboot mit diesem Teil zum neuen Kult. Ganz ohne zu übertreiben ist Dawn in meinen Augen einer der besten apokalyptischen Filme der letzten Jahrzehnte. Wie zentral dafür der Fokus auf Ceaser und die Affengemeinschaft ist lässt sich kaum in Worte fassen. Von Anfang an lässt der Film zwar keine Zweifel daran, wer die Protagonisten im Film sind - Affen UND Menschen, aber der erzählerische und emotionale Fokus liegt ganz klar auf Ceasars Affengemeinschaft. Wir sehen sie beim Jagen, im Alltagsleben in ihrer Siedlung, wir sehen sie am philosophieren und diskutieren. Wir spüren ihre Liebe und ihren Hass und erschrecken ab dem Spiegelbild, dass sich uns offenbart. Wir spüren die schleichenden Spuren evolutionärer Intelligenz, die sich in einer teilweise überforderten tierischen Gemeinschaft auszubreiten beginnt. Damit einhergehend werden wir Zeugen von Misstrauen, Wettbewerbsdenken, Konfliktpotenzial und Streit in der Affengemeinschaft - Manifestationen der Angst, die mit dem bewussten Leben und Erleben zusammenhängen. Ceasar ist zwar der Anführer, aber immun gegen Kritik ist er nicht. Insbesondere die Dynamik mit seinem mächtigsten General und engsten Vertrauten Koba ist Hass/Liebe in CGI-Perfektion. Andy Serkis ist ja mittlerweile DIE Instanz, wenn es darum geht künstlichen Figuren Leben einzuhauchen. Was er bei der Figur von Ceasar leistet ist eine schauspielerische Meisterleistung - von der Körperhaltung und den Bewegungen über Gesten, Mimik, Blick und Sprache lässt er Ceasar nicht nur lebendig sondern vor allem glaubhaft werden. Es dauert 2-3 Minuten zu Beginn des Filmes bis man sich an den aufrechten Gang der Affen, an deren Verwendung der menschlichen Sprache und an deren Aussehen beim Pferdereiten gewöhnt, aber dann wird man absorbiert von der gnadenlos guten Umsetzung und dem unverschämten Talent von Andy Serkis - den man übrigens jede Sekunde erkennt, trotz CGI-Effekte. Was er mit Ceasars Figur leistet ist in meinen Augen den Oscar wert - Gollum war kein vielschichtiger Charakter, King Kong ebenfalls nicht. Ceasar ist Serkis' Meisterstück und muss einfach gewürdigt werden. Hätte der Film keine Effekte, ich hätte Serkis den Affen trotzdem abgenommen. Der Konflikt mit den Menschen bzw. der Versuch eines Friedens mit ihnen ist die treibende Erzählstruktur im Film. Die Menschen spielen ihre Rollen zwar ebenfalls gut, abgesehen von einem völlig fehlerhaft gecasteten Gary Oldman als dummen Menschenanführer. Aber Ceasar, Maurice, Rocket, Blue Eyes UND vor allem auch Koba (neben Ceasar der eindrücklichste Affe) stehlen allen die Schau. Der Konflikt zwischen dem intelligenten und vorausschauenden Ceasar und dem gewaltbereiten und absolut niederträchtigen Koba hat Thrillerqualität und zeigt eindrücklich, dass der Film auch ohne menschliche Komponente funktionieren würde. So ist der Film auch sehr "unangenehm" zum schauen - die ausweglose Konfliktsituation, das eiegntliche Mitfiebern mit beiden Parteien und die Empathie, welche man als Zuschauer sowohl Ceasar als auch den Menschen als auch Koba entgegenbringt, zerreisst einen förmlich. Und so gibt es auch kein Happy End. Es ist ein trauriges Ende, ein wenig hoffnungsvolles und ein ziemlich bedrückendes. Die Zukunft wird nicht gut - weder für die Menschen noch für die Affen. Ein kleiner Kritikpunkt muss allerdings noch erwähnt werden - dafür das Ceasar 10 Jahre lang seine Affengemeinschaft im Wald aufbaut und keinen Kontakt zu Menschen hat, redet er (grammatikalisch) fast perfekt. Im Vergleich zum sehr viel beschränkteren Repertoire seiner Artgenossen wirkt das eher unglaubwürdig. Gegen Schluss wünschte ich mir in ein paar Szenen weniger gesprochenes Englisch und mehr Kommunikation durch Handzeichen, Berührung und Mimik. Aber das ist Kritik auf allerhöchstem Niveau. Deswegen verdient sich der Film in meinen Augen die 10 mit Bravour. Schaut ihn und lasst euch von dieser erschreckenden Zukunftsvision vereinnahmen. 10 von 10 bearbeitet 14. November 2014 von ushan Zitieren
BliNkEr] Geschrieben 14. November 2014 Geschrieben 14. November 2014 Interstellar Dienstag Abend gesehen, konnte mich aber noch nicht zu einem kleinen Review motivieren. Muss den Film unbedingt! ein zweites Mal sehen. Nicht unbedingt weil ich Mühe hatte mit dem Gezeigten und gewissen Vorgängen im Film, nein. Interstellar hat mich extrem "geflasht", musste nach dem Film grad ein bisschen "hirnen" Klar ergibt sich mir noch nicht alles 100%, das Zeitreisen ist schon bisschen komplex. Aber abgesehen davon: - bombastische Bilder!!! - Soundtrack, der des Zuschauers Atem anhalten lässt, um ihn eine Szene weiter aus dem Sessel zu katapultieren - ein grandioser McConaughey - trotz den knapp 170min. nie langweilig oder in die Länge gezogen - Faszination über den Weltraum allgemein Nolan hat hier wieder ein Meisterwerk abgeliefert. Und ich habe nach Interstellar gemerkt, dass ich definitiv auch Sci-Fi cool finde -> zumindest realistische ^^ Schliesse mich den IMDB Usern an 9/10 mit Tendenz zu 9.5 Zitieren
Iggy Geschrieben 14. November 2014 Geschrieben 14. November 2014 Ushi und seine 10er... Fand den Film aber auch Klasse (im Kino)... Zitieren
Xonic Geschrieben 14. November 2014 Geschrieben 14. November 2014 Interstellar 7/10 Imo ziemlich overhyped und gegen Ende zu viel mindfuck für mich (Ende von Bioshock 3 war auch nicht so mein Ding). All in all aber sicher einer der besten space travel Filme aber nicht movie of the year für mich. Was mich aber erstaunte, ich schien der einzige im Kino zu sein, der den Roboter lustig fand. Als er sich in ein Wasserrad verwandelte konnte ich einfach nocht mehr vor Lachen Gute Auflockerung zu dem sonst ernsten Film. Dito, sicher ein guter Film aber nicht mehr als 7/10. Zitieren
ushan Geschrieben 15. November 2014 Geschrieben 15. November 2014 (bearbeitet) Interstellar, oder Nolans Gargantua und Kubricks Monolith Ich ging mit immensen Erwartungen in diesen Film. Diese wurden nicht immer getroffen. Dennoch finde ich, dass Christopher Nolan einen Meilenstein der cineastischen SciFi-Geschichte erschafft - daran werden sich intellektuelle Hollywood Science Fiction Filme der Zukunft ebenfalls messen lassen müssen, genau so wie an Kubricks noch immer unerreichtem Epos 2001:Odyssey im Weltraum. Christopher Nolan versucht mit Interstellar eine kinematographische Offenbarung a la Kubrick. Er erreicht zwar durchaus Wunderniveau, aber das wirklich Augenöffnende, das Überwältigende bleibt ihm letztendlich meiner Meinung nach verwehrt. Ich werde versuchen beide Filme einander gegenüberzustellen, weil sie, meinem Empfinden nach, nicht nur sehr ähnlich sind, sondern auch sehr ähnliches wollen. [spoiler=Review MIT SPOILERN] Wo kommen wir her? Interstellar und 2001 malen mit ganz grossen Pinseln und widmen sich dabei den drei Grundsatzfragen, die im Kern jeder Wissenschaft stecken - wo kommen wir her, wer sind wir und wohin gehen wir? 2001 hat die Äonen im Blick. So ist Kubricks Epos zu Beginn vor allem eine Chronik der Menschwerdung und ein Versuch der Erklärung der unwahrscheinlichen Evolutionssprünge über den Aspekt der Intelligenz, verkörpert im schwarzen Monolithen. 2001 ist zu aller erst ein philosophisches Traktat und erst in zweiter Konsequenz ein Film. Interstellar nimmt seinen Ursprung während des menschlichen Niedergangs und zeigt die Gesellschaft mitten in der Apokalypse. Dies ist ein interessanter, wenn auch (cineastisch betrachtet) gewöhnlicherer Blickwinkel auf die Menschheit und deren Existenz. Der Forscherdrang ergibt sich bei Nolan aus der Not, wohingegen Kubrick dieses Streben als etwas inhärent menschliches darstellt. Kubrick sieht den Forscherdrang als ständigen Motor des Menschen, Nolan gewährt ihm erst in Folge einer Not den nötigen Spielraum. Und noch etwas - während Kubrick diesen Drang als reinen Instinkt inszeniert, verwebt ihn Nolan mit der menschlichen Emotion als Katalysator. Ersteres ist biologisch bedingt und somit eine Naturgesetzmässigkeit, Zweiteres ist eher anthropozentristisch zu sehen und versucht menschliche Gefühle zu kosmologischen Konstanten zu erheben. Wo stehen wir? Kubrick betrachtet die Menschheit gerade in der ersten Filmhälfte von 2001 sehr nüchtern und distanziert. Wir sind die Herren unserer Erde, wir sind nicht perfekt, aber die evolutionäre Entwicklung treibt uns zielstrebig voran. Krisen werden gemeistert, neue Herausforderungen werden gesucht, der Mensch ist ein rastloses Wesen und seine Grenzen verschwinden in der Unendlichkeit. Emotionen begleiten uns und wirken auf jeden Einzelnen ein, aber sie steuern nicht den Weg der Menschheit an sich. Nolan inszeniert eine Menschheit am Rande des Ruins, die gesteuert durch Angst und Hoffnungslosigkeit, in Stagnation erstarrt. Hier erwürgt die Last des Momentes die schöpferische Kraft unserer Natur, weil bei Nolan die Emotion über dem Instinkt steht. Furcht, Angst und Ratlosigkeit bannen den Überlebensinstinkt und dieser bedarf eines externen Funkens um zu zünden. Diese Funke ist für den ganzen Film sehr wichtig und ich komme später beim Thema des Tessarakts auf ihn zurück, weil er das für die Erzählung auslösende Element ist. Wohin gehen wir? Das ist das ganz grosse Mysterium. Die Frage nach der Zukunft der Menschheit ist die Frage nach dem was uns im Kern ausmacht. Kubrick und Nolan geben konsequente und diametral entgegengesetzte Antworten auf diese Frage. Kubrick sieht die Evolution als Naturgesetz - der nächste Schritt ist der Kosmos. Nolan sieht die menschliche Entwicklung als emotionsgesteuerten Willensakt - einfach ausgedrückt der sprichwörtliche Tritt in den eigenen Arsch, mit dem Ziel endlich den inneren Schweinehund zu überwinden. Die Vaterrolle Nolans Cooper ist Vater von zwei Kindern. Ein theoretisches Musterbeispiel an emotionaler Befangenheit. Dennoch lässt er sich ohne gross zu überlegen auf ein Himmelfahrtskommando ein, dass mehrere ganz dramatische Unsicherheitsmomente aufweist, welche mit allgemeinem Achselzucken quittiert werden - das Passieren eines Wurmloches, das Überleben in einer anderen Galaxie (!!!), problemloses Starten und Landen von 3 völlig unerforschten fremden Planeten, von denen nur bekannt ist, dass Funksignale von Erstmissionen empfangen werden, das problemlose Operieren in unmittelbarer Nähe zu einem Schwarzen Loch etc. In meinen Augen verliert Nolan hier seine Konsequenz. Es ist schlicht und ergreifend nicht nachvollziehbar, dass sich ein Vater auf einen freiwilligen Selbstmord begibt. Wo die Emotion so zentral propagiert wird, darf sie nicht quasi per Knopfdruck ausgeblendet werden können. Natürlich spielt McConaughey fantastisch, aber die Figur an sich ist in ihrem Kontext letztendlich unglaubwürdig. Da für Kubrick Emotionen keine Rolle spielen und auch nicht die Existenz der Menschheit auf dem Spiel steht, sind die Rollen der Astronauten auf der Jupitermission zwar weniger anspruchsvoll aber für die Glaubwürdigkeit der Figuren in deren Kontext förderlich und konsequent. Fatalismus oder Naivität Zu obigem Punkt zerbreche ich mir bei Interstellar den Kopf und diskutierte auch mit meiner Begleitung ausgiebig. Was für mich letztendlich einen naiven Anstrich hat empfand sie als Fatalismus und Resignation. Was meine ich überhaupt mit naiv? Zum einen Coopers Einstellung, dass alles schon wieder gut werden wird, weil er ja sonst nicht ginge. Was mir hier naiv erscheint erklärte Sie mit dem Abfinden mit dem Ende und dass jeder Versuch besser sei als einfach nur auf den Tod zu warten. Dass Coopers 180 Grad Drehung vom fürsorglichen Vater zum waghalsigen Piloten fatalismusbedingt sein könnte ist ein Argument, dass ich nachvollziehen kann. Ich teile es aber nicht. Naiv verhält sich auch die NASA im stillen Kämmerlein. Warum wird, angesichts der unmittelbar bevorstehenden Apokalypse, der Weltbevölkerung nicht die Wahrheit gesagt? Ich möchte eigentlich keine historischen Parallelen ziehen, aber angesichts grosser Not einen sich Menschen und wirken gemeinsam an einer Lösung mit. Gerade Nolan, der so sehr auf die Emotionen abzielt, verpasst in meinen Augen auch hier eine Chance genau dies zu zeigen. Meine Begleitung meinte es sei wieder Fatalismus und Resignation - die Welt und die Menschheit sind verdammt. Die einzige Chance ist ohnehin Plan B. KI Ich muss ehrlich sagen, dass ich mit den zwei Robotern in Interstellar überhaupt nicht warm wurde. Nicht nur, dass sie seltsam und völlig unpraktisch waren, sie konnten sich auch nie entscheiden, ob sie jetzt Comicrelief waren oder nützliche Crewmitglieder. Der Witz mit den Humoreinstellungen war schon nach dem ersten Mal nicht mehr lustig. Nolan verwendet die zwei Roboter als Deus Ex Machina-Werkzeug, welches die lebensnotwendigen Daten aus dem Schwarzen Loch übermittelt. Kubricks HAL-9000 ist ein Spiegel der Menschheit. Als er langsam erkennt, was bei Jupiter im Orbit schwebt und was es für die menschliche Entwicklung bedeutet, nämlich die ultimative Vereinigung der Menschen mit dem Universum und die daraus folgende Obsoleszenz der Maschine, greift bei HAL-9000 der Überlebensinstinkt. Um sein eigenes Überleben zu sichern beginnt er die Astronauten zu beseitigen, da er nur so das Erreichen des Monolithen verhindern kann. Der symbolische Gehalt ist immens und die Wirkung auf den Zuschauer dramatisch! Mysterium und Kitsch Es mag sich bisher zu kritisch anhören, aber ich bin kritisch, weil Nolans Film gut ist und weil er es verdient gewürdigt zu werden. 2001 und Interstellar sind Oden an die ganz grossen Fragen der Menschheit und sie wollen Antworten geben oder zumindest andeuten. Deswegen ist es ausgesprochen wichtig wie die universelle Offenbarung am Schluss präsentiert wird: Der Tessarakt und das Starchild Der Tessarakt im Zentrum von Gargantua stellt die verräumlichte Zeit im Leben von Coopers Tochter dar. Er ist Coopers einzige Möglichkeit mit seiner Tochter über Raum und Zeit hinweg zusammen zu kommen und die wichtigen Informationen zu übermitteln. Seine Liebe zu ihr ermöglicht ihm das Gewebe des Universums zu manipulieren und mit ihr in Verbindung zu treten. Es ist ein starkes und sehr emotionales Bild, dass Nolan hier vermittelt - die Liebe durchdringt die Raumzeit und die Dimensionen wie die Gravitation. Eine Emotion als universelle Konstante? Gewagt und poetisch und passend als Abschluss. Was Cooper (ganz lebendig !!!) am Schluss von Interstellar im Tessarakt tut zeigt einen gottähnlichen Menschen, der von der Liebe gesteuert Raum und Zeit überwindet, um die Menschheit zu retten. Die Gottwerdung eines Gefühls. Das Starchild verbildlicht Kubricks Vision von einer Menschheit, die keine Grenzen kennt. Gezeigt wird der Endzustand der Existenz - die Einheit von Geist und Materie, die Gottwerdung der gesamten Menschheit wenn man will. Beides sind starke Bilder, und sie werden sehr konsequent präsentiert. Wo aber Kubrick beim Mysterium des Bildes des Starchild den Vorhang senkt, zeigt Nolan eine unwahrscheinliche und extrem unglaubwürdige Rückkehr und, man kann es nicht anders sagen, kitschige Bilder, die Coopers Eintritt in die höhere Dimension ad absurdum führen und die Gesamtwirkung des Filmes dadurch etwas verwässert wird. Der Klang der Zeit Kubrick und Nolan lassen ihre Filme sehr interessant untermalen. Interessanterweise völlig konträr zu den Grundprämissen des jeweiligen Films - Kubricks kalt nüchterner und gegen Schluss esoterisch-philosophischer Film wird durch verspielte klassische Musik untermalt. Kubricks Verneigung vor der Emotio. Hans Zimmer erschafft in Interstellar hingegen ein noch nie dagewesenes Klangwunder. Er vertont Raumzeitverzerrungen, Gravitationsanomalien, gar die Zeit selbst mit sphärischen, dysharmonischen Klängen, die den Quantengezeiten selbst eine Stimme verleihen. Nolans Ratio in seinem emotionalen Film - unbekannte Klänge, etwas völlig Fremdartiges. Tönende Wissenschaft! Grandios! Fazit Ich komme zum Schluss. Letzendlich ist es unwichtig welcher Film besser ist. Beide, 2001 und Interstellar sind grossartige cineastische Werke ihrer Zeit, beide sind höchst anspruchsvoll und werfen grosse Fragen auf. Müsste ich werten würde ich Interstellar eine 9 von 10 geben, weil 2001 von Kubrick im Bereich der Universalsciencefiction die 10 innehat und MEINEM Bedürfnis nach der Antwort auf all diese existenzielle Fragen umfassender befriedigt als Nolans Interstellar. Ich würde mich aber gerne Radi anschliessen und den Film als besonders sehenswert empfehlen. Und zwar jedem, der gerne intellektuell gefordert wird und Science Fiction mag. Toller Film, Herr Nolan! Spoilerfreie tl;dr Kurzversion: + fantastische Bilder + unglaubliche Musik + starke Schauspieler - stellenweise unglaubwürdige Figuren - etwas kitschiger Schluss 9 von 10 "besonders sehenswert" (Radi Seal of Approval) bearbeitet 15. November 2014 von ushan Zitieren
Falcon Geschrieben 15. November 2014 Geschrieben 15. November 2014 Waaas? Keine Ushi 10/10 Wertung? Zitieren
Goldstein Geschrieben 16. November 2014 Geschrieben 16. November 2014 Das wöchentliche Kontingent war wohl schon aufgebraucht Zitieren
ushan Geschrieben 17. November 2014 Geschrieben 17. November 2014 Auf io9 gibt es ebenfalls ein Review zu Interstellar, dass Nolans Film als Antwort auf Kubricks Fragen in 2001 erkennt. Das Review ist sehr interessant und widmet sich anderen Aspekten, als den von mir hervorgebrachten, bzw. interpretiert einges anders. http://observationdeck.io9.com/the-monoliths-have-faces-interstellar-answers-2001-a-1659091453/+laurendavis Zitieren
Goldstein Geschrieben 22. November 2014 Geschrieben 22. November 2014 The Hunger Games: Mocking Jay - Part I Für mich der schwächste Teil bisher. Meines Erachtens war es überhaupt keine gute Idee, das Buch in zwei Filme aufzuteilen, da es viel zu wenig Plot-Entwicklung gibt. Im ganzen Film geschieht im Prinzip wenig bis gar nichts. Dies mag funktionieren, wenn die Charaktere und das Universum, in dem sie leben, sorgfältig austariert werden, doch leider ist dies hier nicht wirklich gelungen. Lawrence erhält zwar viel Screentime und erledigt ihre Arbeit gewissenhaft, die Macher haben es aber nicht wirklich verstanden, ihren Charakter gelungen auszuarbeiten. Für Fans okay, alle anderen brauchen den Film nicht. Immerhin dürfte der nächste Teil wieder wesentlich spannender werden 6/10 Zitieren
BrawleR Geschrieben 23. November 2014 Geschrieben 23. November 2014 Guardians of the Galaxy Hype justified. Dürfte wohl mein Lieblingsfilm von Marvel sein. Es stimmte einfach so vieles für mich. Musik, Charaktere, Action, Witze. Eventuell etwas mehr Spannung hätte nicht geschadet. Chris Pratt ist einfach genial, ebenso Bradley Cooper als Rocket (hat mich sehr überrascht). Zoe Saldana natürlich wie immer . Freue mich schon auf den nächsten Film/weitere Auftritte der Guardians. Zitieren
Goldstein Geschrieben 23. November 2014 Geschrieben 23. November 2014 Nymphomaniac: Volume 1 Lars von Trier mal wieder . Ich muss sagen, der Schockeffekt hat mich schon recht hart bei der Stange gehalten (no pun intended ). Die Acting-Leistungen und die absolut famose Kamerarbeit verleihen dem Werk auch eine gewisse künstlerische Note. Für mich ist es inhaltlich einfach eine sehr ungenügende Darstellung einer sehr schwerwiegenden Krankheit. Für eine fundiertere Auseinandersetzung mit der Thematik sind die Figuren viel zu stereotypisch und ungenügend skizziert. Man kann natürlich sagen, dass diese Abstraktion gewollt und von von Trier wie so oft bewusst in Kauf genommen wird. Bei einem so ernsthaften Thema, für welches sich schon nur Volume 1 fast zweieinhalb Stunden Zeit nimmt, darf man aber mehr erwarten als eine solch oberflächliche und voyeuristische Nymphomanen-Biographie, die verdächtig nach Selbstherrlichkeit des Regisseurs riecht. Trotzdem, schaut ihn euch an, es ist sicher eine bereichernde Erfahrung. Ich werde dann meine Eindrücke zu Volume 2 auch noch schildern. 7/10 Zitieren
Deadman Geschrieben 24. November 2014 Geschrieben 24. November 2014 Draft Day Hat mir sehr gut gefallen. Jeder der sich ein bissche mit Football auskennt, sollte sich den Film geben. Meiner Meinung nach zeigt der Film schön auf, wie es hinter den Kulissen zum Draft Day in der NFL abgehen kann... Fand den Film auch alles andere als langatmig. Football gefällt mir einfach.... 8.5/10 Zitieren
Little_JoeY Geschrieben 24. November 2014 Geschrieben 24. November 2014 Nymphomaniac: Volume 1 Lars von Trier mal wieder . Ich muss sagen, der Schockeffekt hat mich schon recht hart bei der Stange gehalten (no pun intended ). Die Acting-Leistungen und die absolut famose Kamerarbeit verleihen dem Werk auch eine gewisse künstlerische Note. Für mich ist es inhaltlich einfach eine sehr ungenügende Darstellung einer sehr schwerwiegenden Krankheit. Für eine fundiertere Auseinandersetzung mit der Thematik sind die Figuren viel zu stereotypisch und ungenügend skizziert. Man kann natürlich sagen, dass diese Abstraktion gewollt und von von Trier wie so oft bewusst in Kauf genommen wird. Bei einem so ernsthaften Thema, für welches sich schon nur Volume 1 fast zweieinhalb Stunden Zeit nimmt, darf man aber mehr erwarten als eine solch oberflächliche und voyeuristische Nymphomanen-Biographie, die verdächtig nach Selbstherrlichkeit des Regisseurs riecht. Trotzdem, schaut ihn euch an, es ist sicher eine bereichernde Erfahrung. Ich werde dann meine Eindrücke zu Volume 2 auch noch schildern. 7/10 Kann ich so absolut unterschreiben:thumbsup: Ist glaube ich der erste Film von LvT, denn ich gut fand Vol. 2 wird diese Woche wohl auch noch geschaut. Zieht euch unbedingt die DC-Fassung rein. Zitieren
Raphaelo Geschrieben 24. November 2014 Geschrieben 24. November 2014 The Hobbit - The Desolation of Smaug Finds schade, irgendwo zwischen aufgeblasener Action und Pseudo-Drama, dürfte wohl auch noch ein guter Film versteckt sein. Für mich wars teilweise einfach etwas "too much" und ich mochte die CGI nicht so. Es schaut zu grossen Teilen einfach aus wie ein Animationsfilm. Auch sieht man einfach an allen Ecken und Enden, dass die Vorlage so enorm gestreckt und mit Filler zugemüllt wurde, dass es schon fast nicht mehr schön ist. Aber das Finale mit Smaug war ziemlich toll und ist eine ordentliche Entschädigung für einen sonst nicht so tollen Film. 3/5 The Babadook Wohl etwas vom gelungensten und furchteinflössendsten was das Horror-Genre in letzter Zeit erhalten hat. Hat mir ausserordentlich gut gefallen und macht viele Sachen sehr richtig. Sehr empfehlenswert 5/5 Zitieren
ushan Geschrieben 24. November 2014 Geschrieben 24. November 2014 The Babadook Wohl etwas vom gelungensten und furchteinflössendsten was das Horror-Genre in letzter Zeit erhalten hat. Hat mir ausserordentlich gut gefallen und macht viele Sachen sehr richtig. Sehr empfehlenswert 5/5 Dank deiner Erwähnung vor ein paar Tagen habe ich es mir auch bestellt Bin gespannt... Zitieren
Goldstein Geschrieben 25. November 2014 Geschrieben 25. November 2014 How To Train Your Dragon 2 :mushy::mushy: Hands down, bester CGI-Film, den ich je gesehen habe. Noch besser als der schon überragende erste Teil. SO VIU HERZ!!! Da stimmt jetzt wirklich alles. 9.5/10 Zitieren
whispering shade Geschrieben 25. November 2014 Geschrieben 25. November 2014 How To Train Your Dragon 2 :mushy::mushy: Hands down, bester CGI-Film, den ich je gesehen habe. Noch besser als der schon überragende erste Teil. SO VIU HERZ!!! Da stimmt jetzt wirklich alles. 9.5/10 anscheinend nicht, sonst hätts ja 10/10 gegeben Zitieren
ushan Geschrieben 25. November 2014 Geschrieben 25. November 2014 Man will ja kein zweiter Ushi sein Zitieren
Little_JoeY Geschrieben 25. November 2014 Geschrieben 25. November 2014 Man will ja kein zweiter Ushi sein Zitieren
Toxic Twin Geschrieben 25. November 2014 Geschrieben 25. November 2014 Mir wird die Faszination von HTTYD für immer verwehrt bleiben. Fand schon den ersten Teil ziemlich öde. Liegt vielleicht daran, dass ich Mühe habe mit animierten Filmen mit "richtigen Menschen". Zitieren
Goldstein Geschrieben 26. November 2014 Geschrieben 26. November 2014 Eine 10 wirds bei mir - bei Games wie bei Filmen - zwei- oder dreimal im Leben geben. Das muss etwas sein, das mich nachhaltig prägt und ein unvergessliches, einmaliges Erlebnis (in welcher Form auch immer) bildet und dabei auch noch filmisch Vergleichbares überragt. So FYI Zitieren
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