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Geschrieben
vor 9 Minuten schrieb El Cuberino:

Besonders wenn man Marvel's Guardians of the Galaxy (Animated Series) gesehen hat... X-mal besser.... 🙄

 

Oder das Spiel gezockt hat. Sogar dort war die Interaktion zwischen den Guardians prickelnder als in diesem üblen Machwerk. 

 

Leider spiegelt auch dieser Streifen wie tief Hollywood in der dampfenden Kacke steckt…

 

Hab mir heute noch den neuen Indiana Jones angesehen. Da erspare ich mir die Mühe, überhaupt was zu schreiben… ich kann nur noch mit dem Kopf schütteln und mach mir heute Abend einen gemütlichen 90er-Filmabend um diesen Doppelschock zu verdauen. 

Geschrieben

mit der Fragestellung allein nimmst du halt schonmal jeglicher diskussionsmöglichkeit den Boden weg leider...

 

Für mich ist der Film etwas ganz spezielles und seltenes heutzutage... Er ist als alleinstehender Film nicht perfekt, vielleicht sogar bei weitem nicht, ABER er ist perfekt als Abschied/ Ende der Rocket Racoon Trilogie, und nichts anderes soll dieser Film von Gunn sein. Das letzte grosse Abenteuer dieser kleinen Familie.

 

Die liebevollen Rückblenden, die doch soviel character-building material liefern und zeigen warum Rocket so handelt, wie er eben in früheren Filmen handelt; warum er keinem vertrauen kann; warum er lieber alleine ist, als Leute in sein Herz zu lassen..und seine Reise wie sich das langsam ändert...

Die ganzen anderen Storybögen und Charakterentwicklungen die zu einem zwangsläufigen Ende (Emancipation von Mantis nur als Beispiel) kommen. Jede Figur ist abschliessend für mich am richtigen Platz angekommen. Und das in einem von Witz und bittersüssen Momenten triefenden Film zu schaffen ist für mich ganz grosses Kino.

Es drängt sich aus sovielen Punkten zwangsläufig der Vergleich zu Return of the Jedi auf, was die Dramaturgie angeht, das Düstere über alle 3 Filme etc. Für mich ist es eindeutig, dass James Gunn das von Anfang an so geplant hat. Somit war es auch der perfekt Abgang von ihm aus dem MCU...

 

Ich werde sein audio/visuelles Ausnahmetalent massiv vermissen beim MCU, gleichzeitig aber freue ich mich auch schon auf die 2. Season Peacemaker... Er ist neben Denis Villneuve momentan halt auch einfach mein Lieblings- Regisseur.

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Geschrieben
vor 9 Minuten schrieb Insanitysoul:

mit der Fragestellung allein nimmst du halt schonmal jeglicher diskussionsmöglichkeit den Boden weg leider...

 

Für mich ist der Film etwas ganz spezielles und seltenes heutzutage... Er ist als alleinstehender Film nicht perfekt, vielleicht sogar bei weitem nicht, ABER er ist perfekt als Abschied/ Ende der Rocket Racoon Trilogie, und nichts anderes soll dieser Film von Gunn sein. Das letzte grosse Abenteuer dieser kleinen Familie.

 

Die liebevollen Rückblenden, die doch soviel character-building material liefern und zeigen warum Rocket so handelt, wie er eben in früheren Filmen handelt; warum er keinem vertrauen kann; warum er lieber alleine ist, als Leute in sein Herz zu lassen..und seine Reise wie sich das langsam ändert...

Die ganzen anderen Storybögen und Charakterentwicklungen die zu einem zwangsläufigen Ende (Emancipation von Mantis nur als Beispiel) kommen. Jede Figur ist abschliessend für mich am richtigen Platz angekommen. Und das in einem von Witz und bittersüssen Momenten triefenden Film zu schaffen ist für mich ganz grosses Kino.

Es drängt sich aus sovielen Punkten zwangsläufig der Vergleich zu Return of the Jedi auf, was die Dramaturgie angeht, das Düstere über alle 3 Filme etc. Für mich ist es eindeutig, dass James Gunn das von Anfang an so geplant hat. Somit war es auch der perfekt Abgang von ihm aus dem MCU...

 

Ich werde sein audio/visuelles Ausnahmetalent massiv vermissen beim MCU, gleichzeitig aber freue ich mich auch schon auf die 2. Season Peacemaker... Er ist neben Denis Villneuve momentan halt auch einfach mein Lieblings- Regisseur.

 

Ja, die Fragestellung war nicht gerade objektiv... da gebe ich Dir recht.

 

Was Du hier beschreibst, kann ich für den ersten Teil zu 100% unterschreiben. Aber im 3. Teil hat das für mich einfach alles nicht funktioniert. Ausser wie gschon gesagt, die Geschichte rund um Rockets Charakter.

 

Alles andere war mir zu überladen, zu zusammengeschustert und wenn man die Entwicklung des Filmes anschaut, kann ich mir nicht vorstellen, dass Gunn dies wirklich alles so geplant hat. Zuviel wurde da von anderen Marvel-Filmen bereits festgelegt.

 

Und auch die Rolle von Adam Warlock war für mich eine völlig Fehlbesetzung und einfach überflüssig. Man hatte eh schon soviele Handlungsstränge zu erzählen, also warum noch einen mehr?
 

Nein, für mich war das alles andere als rund und wie gesagt... auch dieses ständige Gebrülle zwischen den Charakteren fand ich so so nervig.

 

Aber das ist ja das schöne und interessante an Geschmäckern. Es muss nicht allen das Gleiche gefallen...

 

Bei Denis Villneuve bin ich aber wieder 100% bei Dir! 

Geschrieben

Adam brauchte es vor allem als Auslöser der ganzen Sache. Hätte man auch wen anders nehmen können, aber es war dann halt auch nötig für die post credit scene die ja evtl auf eine Fortsetzung verweist. Geht aber sicher eleganter, ja. Ich mochte diese MCU version von Warlock allerdings. Aber iegt vor allem am Schauspieler, viel hat man ja sonst nicht mitbekommen.

Geschrieben

disney/marvel wussten nie ganz genau was sie machen.

 

adam warlock sollte eigentlich eine recht wichtige rolle bei bezwingen von thanos und der infinity steine sein. in gog3 verkümmert er zu einer witzfigur wie auch viele andere rollen aus dem mcu. 

 

ich fand schon gog2 sehr schlecht und belanglos. der 3te teil kriegt noch halbwegs die kurve, ist aber meilenweit vom erstling.

Geschrieben

Vorgestern habe ich mal Thor Love and Thunder angesehen.

 

Der Film nimmt sich ja auch überhaupt nicht ernst... :ugly: Mir ist überhaupt nicht klar, was für ein Zielpublikum damit angesprochen werden soll.

 

Die neuen Filme in diesem Universum versuchen oft das lustige aus Deadpool und Guardians of the Galaxy abzukupfern, oder? Nur ist es irgendwann halt auch ausgelutscht, so sehr wie sie das eben bspw. in Love and Thunder übertreiben.

 

Bildgewaltig und aus meiner Sicht hervorragend CGI-seitig gemacht ist es halt trotzdem immer. Ist mir wieder bewusst geworden, als ich letztens auf Netflix die ganz alten Power Rangers Folgen entdeckt habe und dann bisschen reingezappt. xD Wie übel das heute aussieht.

Geschrieben
vor 39 Minuten schrieb Chinchilla:

Ist mir wieder bewusst geworden, als ich letztens auf Netflix die ganz alten Power Rangers Folgen entdeckt habe und dann bisschen reingezappt. xD Wie übel das heute aussieht.

Die haben doch damals schon so ausgesehen wie die Godzilla-Filme aus den 60er und 70er Jahren... Ich habe als Kind nie Power Rangers geguckt, genau weil ich das alles so billig fand. Rita Repulsa war aber geil!

Geschrieben (bearbeitet)

@Chinchilla:

 

ja das hat mit thor 3 angefangen, was ja erfolgreich gewesen ist. ich finde es passt einfach nicht zu einen nordischen gott der eigentlich so wie kratos sein sollte und mit dem letzten film haben sie es endgültig übertrieben.

 

wenn man die ersten beiden thor filme anschaut, dann sind es ernste filme die nicht nur aus klamauk besteht. aus hela und gort hätte man weitaus mehr machen können, also so 0815 schurken die einfach nur da sind um halbwegs die geschichte voran zu treiben. 

 

ich mag zwar alle kleinen eastereggs wie den fenris wolf oder den beta ray bill, aber das ganze in ne komödie zu verpacken ist meiner meinung nach der falsche weg für thor. es muss nicht jeder movie wie gog oder spiderman sein die alle 5 min. nen lacher haben....mittlerweile sieht fast jeder marvel movie wie der anderer aus zb. mit den nano suits und klamauk.

bearbeitet von Smea
Geschrieben

Fallen Leaves

 

Der neue Film von Ari Kaurismäki, der erst gerade in Cannes prämiert wurde, trägt unverkennbar seine Handschrift. Der Film porträtiert zwei finnische Working Poor im Arbeiter-Milieu. Mit wenigen Worten, aber vielen pointierten Stilbildern untermalt er die harte Existenz des Nordens, lockert diese aber mit Momenten der Freude auf.

 

Stark gedreht und mit gutem Cast (Jussi Vatanen als Holappa hat mir sehr gut gefallen).

 

Nicht die Art von Filmen, die ich normalerweise schauen, aber ich fand es eine interessante Erfahrung.

 

7/10 

  • 3 weeks later...
Geschrieben

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Die drei Musketiere - D'Artagnan

Wow... jetzt bin ich aber echt begeistert. Hab nix erwartet und 100% Mantel-Degen-Action-Fun-Drama gekriegt.

Wo die letzten Umsetzungen meistens gnadenlos gescheitert sind, schafft die neuste Version von Martin Bourboulon den Spagat zwischen traditionellem Abenteuer-Film und Moderne.

 

Die zum Teil schön düstere Umsetzung glänzt durch grandiose Kostüme, Wortwitz, einer tollen Kamera und fantastischen Schauspielern. 

 

Freue mich schon jetzt auf den zweiten Teil.

 

Und ja... unbedingt die Mid-Credit-Szene anschauen ;)

  • 1 month later...
Geschrieben

Leave the world behind

 

Nix erwartet und es hat mich komplett weggeblasen! Was für ein toller Film! Die Apokalypse wird aus den Augen von 2 Familien durchgespielt, die keine Ahnung haben was passiert und es bis zum Schluss auch nicht defintiv verstehen. Der Film funktioniert wunderbar auf zwei Ebenen - die erste bildet das Umgehen der zwei Familien mit der Katastrophe. Die zweite Ebene hält jeder Figur den Spiegel vor und lässt uns Teilaspekte unserer dysfunktionalen Welt sehen: Menschenhass, Eigenbrötlertum, Rassismus, gesellschaftliche Segregation, Egoismus, Konsumverhalten, Technikabhängigkeit, Mediensucht - es ist soviel in diesem Film, dass es schon beinahe weh tut.

 

Herausragend!

  • 2 weeks later...
Geschrieben

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Gestern Abend noch auf Netflix reingepfiffen, weil ich durch die Apple-Serie "Monarch", diese Organisation spielt ja auch hier ihre Rolle, wieder etwas angefixt bin bei dieser Thematik.

Und was soll ich sagen: Perfekte Weihnachtsabendunterhaltung . Nein, kein hochstehendes Familiendrama. Nein, keine aufgezwungene "Lesbische Asiation verliebt sich in Transgender-Afrikaner, der bereits mit einem schwulen albanischen Schafhirten liiert ist"-Story, kein überstrapaziertes Zwergen-Fantasy-Epos: Ganz einfach zwei Urzeit-Giganten, die sich gegenseitig nicht ausstehen können und zum Spielball einer verrückt gewordenen Menschenfirma geworden sind. Das alles verpackt in eine fulminant orchestrierte CGI-Schlacht, die auch SciFi-Elemente wie Gravitationsflugzeuge sowie urzeitliche Riesenhohlräume unter der Erdkruste ermöglicht.

Da Kong und Godzilla wolkenkratzerhohe und x Millionen Tonnen schwere Viecher sind, das eine beschuppt, generell stinksauer und mit einem Magen-Darm-Laser ausgestattet, das andere stark behaart, Gebärdensprache beherrschend und daher zeitweise etwas launisch, aber mit einer gigantischen Kristallaxt bewaffnet, virbierten ab und zu die Wände im Takt mit den hinterlassenen Fussstapfen mit. Die Heimkinoanlage respektive deren Bass-Abteilung hatte also ganz schön zu tun. Allenfalls sehr zum Missfallen meiner werten Gattin, aber wenn sie sich beschwert hat, dann so, dass ich es nicht gehört hätte .
Wir fassen zusammen:
Story nebensächlich? Check
Zwei Monster, die sich nicht ausstehen können und sich gegenseitig verkloppen? Check
Schön in Szene gesetzt? Check
Einmal ansehen und dann nie wieder? Nicht ganz check... mit ein paar Kumpels und Bierchen geht der auch noch ein zweites oder drittes Mal runter
Mecha-Godzilla? Check... ups, Spoiler. Kann schon mal passieren. :lamy: 

Geschrieben

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Ok, die Spannweite der Bewertungen für diesen Streifen reichen von der Erde bis zum Mars, hihi. Was für ein Tiefflieger als Einleitung. Aber es ist tatsächlich so: Einerseits ist das Drama an und für sich gut umgesetzt und der drohende Sauerstoffmangel dank des namengebenden blinden Passagiers spannend dargestellt, andererseits sind die logischen (rechnerischen?) Fehler wohl nicht ganz ohne.

 

Ich meine... nur schon die Umstände, die überhaupt zu dieser Situation hätten führen können, dürften hahnebüchener ja eigentlich nicht sein - und grundsätzlich könnte man nur schon deswegen die Filmhandlung nach 2 Minuten für beendet erklären, weil der blinde Passagier gefunden respektive vermisst werden würde. Wozu sonst gibt es hier ganz gewiss irgendwelche Anwesenheitskontrollen? Kein "Mechaniker" bleibt einfach unbemerkt in einer Kapsel versteckt, die zum Inhalt einer der wichtigsten Missionen der Menschheitsgeschichte werden könnte.

 

So viel mal zu diesem Thema. Was mich aber tatsächlich auch immer grübeln liess... wenn irgend ein wichtiges Modul ausfällt... hat man da auf so langen Flügen (ich meine, man ist immerhin ein knappes halbes Jahr unterwegs zum Mars und nochmals so lange zurück...) nicht irgendwie Ersatz dabei? Und wäre der Sauerstoff tatsächlich SO knapp bemessen, dass er tatsächlich nur auf den Tag genau für die eigentlichen Passagiere reichen würde? :ugly:  Einiges - und vieles mehr - passt hier leider so wirklich gar nicht oder ist schlicht unglaubwürdig dargestellt.

 

Stowaway wird also seinen eigenen - auch technischen - Ansprüchen nicht gerecht, kann allerdings trotzdem genügend Spannung und optische Reize bieten, damit man trotzdem bis zum Schluss hängen bleibt. Bei solchen Filmen allerdings wirkt der ganze Aufbau dann aber leider eher wie ein "geil machen und dann wie 'nen nassen Sack Kartoffeln fallen lassen"-Ding. Alles in diesem Film ist schliesslich darauf ausgelegt, auf den Mars zu gelangen und dort wichtige wissenschaftliche Grundlagenforschung zu betreiben. Und dann gibt es weder eine Landesequenz noch... überhaupt irgend etwas. Und ja... DREI Personen werden auf diese Mission geschickt - plus der blinde Passagier. DREI!!!! Is ja klar, dass gleich alles am Arsch ist, wenn einer davon ins Gras beisst (Kommandant, Ärztin, Wissenschaftler, der Turnbeutelvergesser....WELCHEN DAVON SOLLTE ES NACH ALLEN REGELN DER ÜBERLEBENSKUNST WOHL TREFFEN????).

 

Wird nicht allen Ansprüchen gerecht, den eigenen schon gar nicht.. aber als nicht langweiliges SciFi-Futter für zwischendurch irgendwie geeignet.

Geschrieben

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Also eines ist sicher: Disney schafft es mit Leichtigkeit, jede "starke Frauenrolle" in eine abgöttische Nervensäge zu verwandeln. Diverse Szenen wurden schon in einem ebenfalls hier im Forum geposteten Video angesprochen und diskutiert und somit ging ich mit einer gewissen Voreingenommenheit an den Film heran. Wobei ich hier "Voreingenommenheit" eher mit "Skepsis austauschen würde. Welche Bezeichnung ich dafür aber auch immer wählen würde: Der Streifen bestätigte letztlich beides. Wie man politische Botschaften verpackt, dabei noch einen spannenden Film abliefert und darauf verzichtet, mit dem Vorschlaghammer erzwungene Agenden zu überliefern, zeigte beispielsweise Gran Torino. "Geht doch?" ist man gewillt zu sagen. Nun ja.. Gran Torino ist ja auch kein LGBSchiessmichtot-Disney.

 

Vermutlich kann man meine Meinung dazu so langsam auch nicht mehr hören und ich möchte sie gewiss auch niemandem aufzwingen :ugly:  ... aber ich komme nicht darum, mein Mantra immer wieder zu wiederholen :ugly:  ... es nervt einfach.

 

Davon abgesehen funktioniert Indiana Jones' Schwanengesang über weite Strecken nicht nur übel. Seine Nichte, die ihn bei jeder Gelegenheit dem beinah-sicheren Tod ausliefert, weil eine in den 60ern emanzipierende Frau von Welt das fürs liebe Geld völlig legitmiert auch darf (JA, SORRY!!!), muss dabei einfach weder im Bild sein noch die Luke aufmachen. Danke Disney, dass ihr starke Frauenrollen demontiert und sie zur Lächerlichkeit verkommen lasst. Ich glaube, ich muss mir gleich mal wieder Aliens geben.

 

Aber eben, sonst funktioniert der Schwanengesang auch mal und dann am besten, wenn die nationalsozialistischen Gegenspieler mit dabei sind. Was nicht mehr so gut funktioniert, ist einer der Hauptbestandteile der Indiana Jones-Filme: Die Jagd nach einem verlorenen Schatz/Artefakt - oder einfach das Spiel mit dem mystisch-mythologischen. Die Zutaten sind zwar da - aber halt einfach nicht mehr so gut umgesetzt. Der Filmwelt ginge also nichts verloren, würde man die Existenz dieses Film von Antlitz der Erde tilgen, aber irgendwie stört es auch nicht, dass es Dial of Destiny gibt. Man muss sich einfach dem Umstand gewahr werden, dass das hier nicht mehr der Indiana Jones ist, den man in der Original-Trilogie kennen und lieben gelernt hat.

 

Schade.

Geschrieben

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Auch hier muss man ehrlich sein: Kommt nicht an den ersten Teil heran und man darf die Hoffnung hegen, dass der dritte Teil diverse Elemente wieder deutlich besser hinbekommt. Allem voran auch das teilweise wirklich nicht gute CGI. Respektive... ich weiss nicht, ob es die Intention der Macher war, eine solche Inkonsitenz an den Tag zu legen. Es gibt Szenen, da schaut das richtig richtig gut aus, und dann wieder als wäre der Azubi der CGI-Tüftler von MPC am Werk gewesen. Wollte man dadurch eine gewisse Nähe zu den Games erreichen? Oder... keine Ahnung... es sieht einfach nicht immer "gut" aus.

 

Ansonsten sind eigentlich alle Zutaten des ersten Teils wieder da und grundsätzlich handelt es sich auch beim zweiten Filmteil um keine schlechte Leinwandadaption der virtuellen Vorlage. Und ich würde sogar so weit gehen und behaupten, dass STH2 als Film eine wesentlich bessere Figur macht, als so mancher offizieller Spieleteil :ugly:  ... dort war nämlich ganz und gar nicht immer alles im grünen Bereich. Dennoch lässt der Streifen irgendwie so etwas "seliges" vom ersten Teil vermissen. Dennoch gibt es ein paar richtig gute Lacher und die Jagd nach dem Master Emerald wirkt spannender als Indiana Jones' Jagd nach dem Rad des Schicksals. Solltet ihr euch also gerade überlegen, welchen der beiden Streifen ihr einem 12jährigen schenken wollt -> die Wahl sollte auf Sonic 2 fallen :ugly:  (beides sind FSK12er-Filme).

 

Jim Carrey als Dr. Eggman ist wieder sehr gut bestückt und macht eine gute, wenn auch teilweise etwas übertriebene Figur.

  • 2 weeks later...
Geschrieben

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Für mich hat der dritte Teil ja schon deutlich nachgelassen (wohl auch wegen der angestrebten Altersfreigabe in den USA). An Teil 4 waren meine Erwartungen daher nicht all zu hoch und der Cast gab auch weniger her als auch schon. Dennoch... eine Chance hat er verdient und, ich möge verflucht sein.. Stallone ist einfach fucking Kult. Ob er sich mit Exp4 einen Gefallen getan hat, wird die Zeit zeigen müssen.

 

Grundsätzlich beginnt das Abenteuer ja eigentlich schon mal nicht schlecht - besonders auch weil "explosiv". Markige Sprüche, ranzige Anspielungen, Blut, Gewalt, abgetrennte Gliedmassen. So muss es sein. Auch audiovisuell ist der Streifen top notch und ich bin geneigt zu behaupten, dass sich fast schon alleine dafür die Anschaffung der UHD-Bluray lohnt. Von ein paar leider bemerkbaren CGI-Schnitzern in den Anfangsszenen mal abgesehen. Da weiss man teilweise nicht, ob man eine Rendersequenz eines PSX-Rollenspiels aus dem Jahre 1998 schaut oder einen Spielfilm. Das spricht entweder für die exzellente Bildqualität der UHD-Scheibe ODER der Azubi war mal wieder am Werk.

 

Die eigentlichen Probleme des Streifens beginnen für mich ab dem Einblenden jeglicher Szenen mit Megan Fox, die ihren Zenit deutlich (!) überschritten hat und/oder aufgrund des Scripts einfach nicht mehr hergeben kann als eine Barbiepuppe mit Maschinengewehr. Hier würde es mich echt interessieren, ob Sly nicht wenigstens versucht hat, mehr aus ihrer Figur zu machen, geschweige denn, sie nicht so plastifiziert darzustellen - oder ob es ganz einfach Megans wunsch war, möglichst künstlich daherzukommen. Letzteres würde mich ehrlich gesagt ob der ganzen "Schönheits-OPs" der Dame nicht wundern. Sie wirkt so dermassen deplatziert. Schade um die einstige "Sexiest Women in the World", die mehr goldene Himbeeren gesammelt hat als ihr lieb wäre. In einer Szene, bei der es um die Enthüllung des Obermotzes geht, muss sie aus dem Nichts einwerfen, dass es ja schliesslich auch eine "Sie" sein könnte. Es wird nichts begründet - sie will es einfach gesagt haben. Nicht dass es am Ende so wäre... das könnte man einfach intelligenter lösen. WAS IST LOS SLY?

Denn in anderen Szenen rechnen die Macher gnadenlos mit dem heutigen "Tiktok-Lifestyle" ab. Eine Szene die so herrlich ist, dass ich sie hier nicht spoilern möchte. Grandios - Jason Statham in absoluter Bestform. 10/10 für diese Szene.

 

Dann gibt es noch Levy Tran, die ebenfalls eine Rolle spendiert bekommen hat, aber ob des überstrahlenden restlichen Casts irgendwie zum Statistendasein verkommt - oder verdonnert wurde? Keine Ahnung. Dem Film hätte es ohne diese Rolle an nichts gemangelt.

 

Hier gibt es eine wohlwollende 5.5/10

 

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Phuu, der Streifen ist ganz schwierig zu beurteilen und gehört sicherlich zum Schrägsten, bei dem Nicolas Cage je mitgespielt hat.

Cage ist dann auch fast so etwas wie der Hauptträger des Films, der artistisch betrachtet mehr einem Figurentheater mit ein zwei wechselnden Hintergründen denn einem "richtigen" Spielfilm gleicht. Der Cocktail, den man hier vorgesetzt bekommt, weiss davon abgesehen manchmal auch nicht, in welche Richtung er gehen soll. Roadmovie? Rescuemovie? Absurdistan?

 

Der grundlegende Plot ist eigentlich schnell erklärt:


 

Quote

 

Nach einem missglückten Banküberfall bekommt HERO (Nicolas Cage) eine Chance zur Bewährung: Er wird gezwungen die geflüchtete Nichte BERNICE (Sofia Boutella) dem korrupten Gouverneur zurückzubringen.

 

In einem Lederanzug mit angebrachten Sprengsätzen, die jederzeit explodieren können, macht er sich auf die Reise in ein kontaminiertes Geisterland, um die junge Frau und seinen eigenen Weg zur Erlösung zu finden. Wird es ihm gelingen ein Reich zu verlassen, aus dem es kein Zurück mehr gibt?

 

 

Cages natürlich gegebene Art, den Verrückten zu mimen, kommt hier teils zwar hervorragend zur Geltung - nicht so hervorragend zur Geltung kommt das Gefühl für "Distanzen" in dem Film. Cage bekommt einen schwarzen Toyota Celica '94 zur Verfügung gestellt, um sich in das Gebiet aufzumachen, in der sich besagte Nichte aufhalten soll und von dem es kein Zurück geben soll. Cage verzichtet erst auf die Karre und möchte auf einen Göppel umsatteln. Als er 2min durch die Pampa radelte, holt man ihn auf und "zwingt" ihn, das Auto zu nehmen. Eine Filmsekunde später ist er schon am Ziel. Der Film wollte den Roadmovie-Style aufbauen - schafft es aber nicht. Inszenatorisch wirkte das ganze so, als wäre das eine abgeschottete Gebiet gleich neben dem anderen, ebenfalls abgeschotteten Gebiet. Es ist... schwierig zu erklären und man muss es fast selbst gesehen haben.

 

Persönlich hatte ich dann doch etwas Mühe damit, bei der Stange zu bleiben. Über die artistische Stilrichtung kann man sich streiten, über den Gehalt der Dialoge ebenfalls... aber was halt irgendwie einfach nicht vorhanden ist, ist ein Spannungsbogen. Für einen Film dieser Machart letztlich doch irgendwie essentiell. Die Idee mit dem mit Sprengsätzen versehenen Lederanzug ist allerdings zum Schreien :lol: ... die Sprengsätze reagieren an gewissen Orten auf gezielte Regungen, haha.

 

4/10

Geschrieben

The Creator (UHD Bluray)

 

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Da denkt man, den nächsten grossen Wurf im Sci-Fi-Genre anzuschauen und dann... naja. Der ganz grosse Wurf ist The Creator nicht geworden. Dafür ist die Story letztlich irgendwie doch zu dumpf oder banal - geschweige denn vorhersehbar.

 

Quote

Die Welt in der Zukunft: Die Menschen führen einen erbitterten Krieg gegen Künstliche Intelligenzen.

Währenddessen hat Ex-Agent Joshua (John David Washington) aber ganz andere Sorgen, denn seine Ehefrau Maya (Gemma Chan) ist verschwunden. Doch manchmal hat sich das Universum gegen einen verschworen und schickt einen Spezialauftrag, der über das Schicksal der Menschheit entscheiden könnte.

Joshua soll den sogenannten "Schöpfer" ausfindig machen, einen K.I.-Entwickler, der eine mysteriöse Waffe erschaffen haben soll. Diese könnte den Krieg beenden - aber auch die gesamte Menschheit auslöschen.

Joshua und sein Team von fähigen Elitesoldaten müssen sich tief ins K.I.-Gebiet vorwagen und machen inmitten des grausigen Kriegsgeschehens eine überraschende Entdeckung: Die mysteriöse Waffe gibt es tatsächlich, nur in so nicht erwarteter Gestalt. Sie sieht aus wie ein kleines Kind, das in Wahrheit jedoch auch eine K.I. ist.

 

Zur näheren Erläuterung: Die "westliche" Welt befindet sich im Krieg mit Künstlichen Intelligenzen, seit Los Angeles von einer Atombombe, deren Zündung den KIs in die Schuhe geschoben wird, dem Erdboben gleicht gemacht wurde und eine Million Menschen während der Dauer eines Wimpernschlags ihr Leben verloren haben. Nur die "östliche" Welt, hier hauptsächlich Südostasien, schert sich nicht um die neu entflammte KI-Feindlichkeit der Amis und entwickelt die Technologie, die tatsächlich einen beängstigend realisistischen Grad erreicht hat, weiter. Die Amis dagegen haben ein gigantisches (sub-)orbitales Schiff gebaut, welches den gesamten Planeten abgscannt (was auch visuell ersichtlich ist - aka "Wenn du im 3km² grossen Fadenkreuz stehst, bist du am Arsch") und bei Sichtkontakt eine gewaltige Rakete abfeuert und allfällige KI-Stützpunkte oder -Entwicklungslabors ausradiert. Zivile Opfer sind dabei egal.

Man kann sich mit den folgenden Stichworten in etwa ausmalen, wie sich der Plot entwickelt:

- Ex-Agent verliert seine schwangere Frau
- Stimmt einer neuen Mission zu unter der Prämisse, seine Frau wieder zu sehen
- Die Superwaffe, von der sich die westliche Welt so dermassen fürchtet, hat die Form eines Kindes

Genug gesagt? Ok

Gareth Edwards, der schon bei Star Wars: Rogue One Regie führte, hat sicherlich das Beste aus dem Drehbuch geholt, an dem er selbst mitgearbeitet hat. Immerhin zusammen mit Chris Weitz, der auch schon bei Roque One mitgefedert hat. Trotz den guten Voraussetzungen ist hier allerdings nicht so ein spannendes Werk dabei herausgekommen. Dennoch: Audiovisuell befindet sich der Streifen auf einem sehr hohen Niveau und selbst wenn das Drehbuch hier jetzt nicht sämliche Register gezogen hat: Die Augen werden satt. Deutlich besser und nicht so in die Länge gezogen wie Avatar 2 (ja, damit müsst ihr jetzt einfach leben und ich hoffe natürlich, dass DIESER SATZ NICHT DER EINZIGE IST, DER BEI EINER ANTWORT ZITIERT WIRD!!! ).

Insgesamt guter Streifen, bei dem auch keine zweite Sichtung weh tut.

7/10

 

 

 

Rebel Moon (Netflix)

 

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Ganz anders würde das jetzt bei Rebel Moon tönen, bei dem ein einmaliges Anschauen bereits oft geng ist. Man liest "Zack Snyder" und setzt da so eine gewisse Erwartungshaltung in den Raum, die sich dann in einem plottechnischen Clusterfuck, der zu schnell zu viel möchte, auflöst. Kurz gesagt: Eine vom "Mutterreich" geflohene Kriegerin, die als Narbenmacherin unrühmliche Bekanntheit erlangt hat, findet Zuflucht auf einem malerischen Planeten, der von Bauern bewohnt wird, die sich mit ihren landwirtschaftlichen Erzeugnissen über Wasser halten. Ein einfaches, aber sicheres Leben. Zumindest so lange, bis man sich entschliesst, Getreide nicht nur ans interstellare Mutterreich, sondern auch an die Rebellen zu verkaufen. Logisch, dass das nicht unbeobachtet bleibt und Konsequenzen nach sich zieht.

Nach einem Vorfall entschliesst sich unsere zarte Kriegerin, sich im "Die Gefährten"-Stil aufzumachen, Verbündete zu suchen und eine Armee aufzustellen, um es mit dem Imperium, das natürlich durch Nazi-ähnliche Schergen regiert wird und daher styletechnisch auch entsprechend attraktiv daherkommt, aufzunehmen. Dafür hat man 12 Wochen Zeit. Zeit, die man sich erzählerisch jedoch nicht nimmt. Vier Verbündete sind in gefühlt 2 Tagen gefunden und schliessen sich ohne Backgroundchecks an. Die Armee? Ist keine... der Trupp besteht letztlich aus lächerlichen 15 Mann und soll eine fuckting Dreadnaught des Imperiums mitsamt ihrer Armee besiegen.

Geht nicht? Natürlich geht das nicht. Man rückt sich das so zurecht, dass wenn man nur den Admiral dieser Kriegsmacht ausschaltet, sich das ganze Imperium zurückziehen würde. Und nein - der Admiral ist nicht der Imperator, nach dessen Ableben sich ein Imperium, ohne starken Anführer, zerstreuen würde. Hier gibt es einen Senat, andere hochrangige Befehlshaber, gestorbene Könige (die weshalb auch immer noch keinen Nachfolger haben)...

Ihr merkt schon: Snyder bedient sich hier einer ganzen Palette an Vorlagen. Hier müssen Herr der Ringe, genau so wie Star Wars, Warhammer 40k, Harry Potter und andere hochrangige Klassiker der Kino-/Unterhaltungsgeschichte herhalten. Visuell bedient man sich ebenfalls verschiedenen Stilrichtungen (respektive klaut die eine oder andere Vorlage - sogar ganz frech bei den eigenen..). Man weiss manchmal nicht, ob man jetzt die koreanische High-Pitch-CGI-Version von der wandernden Erde , nur CGI oder 300 schaut. Mal wirkt alles wie eine dreckig-düstere Zukunftsapokalypse, die mit einem Zuckerguss-CGI-Filter überzogen wurde, und mal betrachtet man die weitläufige Getreidesteppen durch einen 300-typischen Gelbstichpissfilter. Bravo, Snyder.

Dem Streifen fehlt es hinten und vorne an Identität. Zwar versuchen die Schaupspieler, wenigstens die dem Film zu verleihen, sind aber durch das viel zu enge Korsett entsprechend eingeschränkt und lassen dadurch auch etwas Glaubwürdigkeit zurück. Beim einem Bauern weiss man zum Beispiel nie, ob er jetzt das hinterhältige Arschloch oder der sich kümmernde Getreidevater, der sich in das kriegerische Mädchen verliebt hat, spielt. Ich habe natürlich nix gegen undurchsichtige Charaktere - aber dann bitte auf die geheimnisvolle Weise. Und nicht auf die tölpelhafte.

Man kann nur hoffen, dass der Nachfolger, der bereits im April 2024 auf Netflix veröffentlicht werden soll, deutlich mehr Fleisch am Knochen haben wird. Irgendwas ist mit "Kino" in letzter Zeit passiert. Irgendwie fehlt es am Gehalt, am Können... an Spannung, an... keine Ahnung, einfach an was richtig GUTEM. Man kann sich Rebel Moon zwar ohne dass es gross weh tut einmal anschauen... aber es fehlt hier deutlich an Substanz und Tiefgang. Von Charakterentwicklung reden wir gar nicht erst. Das Potential blitzt immer mal wieder auf und die Vorlage könnte ziemlich steil mit fähigem Personal genutzt werden...letztlich bleibt's beim gut gemeinten Schuss in den Ofen. Handwerklich nicht schlecht, technisch eigentlich auch nicht - nur halt nicht stringent.

Anders ausgedrückt: Es ist wie bei einem ziemlich guten Verkehrsunfall.. man kann einfach nicht wegsehen ;) .

5/10

Geschrieben

The Marvels

 

Disney Disney Disney...Was ist das denn ?!?

Der ganze Schmarrn kostet 300M (bei 105 min Laufzeit!! daher teurer als Endgame wenn mans bisserl auf die Zeit rechnet) und hat einen Plot samt Bösewicht der dümmer nicht sein kann. Für mich funktionierte so gar nichts richtig gut. Weder der Humor, noch die Musicaleinlage und schon gar nicht die 3 "Heldinnen" des Films. Eine macht eigentlich gar nichts, Eine ist nur comical relief und Eine für mich gar der echte böse Charakter in dem ganzen Film. Die deutlich spürbare Spannung zwischen 2 Charakteren hätte sogar einiges an Potential geboten, wird aber durch eine Gruppenumarmung und Seilhüpfen instant gelöst und in beste Freundschaft umgewandelt.

Selbst die Unsicherheit über vergangene Taten bei Captain Marvel wird total vergessen/ignoriert zwischendurch und eine so mögliche persönliche Reise fast wertlos gemacht.

 

Dar-Ben als Gegenspielerin ist einfach nur behindert dumm... Will sie doch eigentlich nur ihr Volk retten, ignoriert aber völlig machbare einfache Wege die ihr gar erklärt werden um das Zustande zu bringen nur um mit ihren Ideen schlussendlich kläglich zu scheitern. Auch bekommt sie durch die gleiche Sache die Ms Marvel benutzt völlig andere massiv grössere Kräfte...die sie aber dann wiederum gar nicht wirklich benutzt. Macht auch Sinn, sonst könnte sie noch gewinnen, ne?

Dass man diverse Serien gesehen haben MUSS nur um den Plot und die Figuren irgendwie nachvollziehen zu können ist dann noch das Tüpfchen aufm i.

Wobei..das Tüpfli ist eigentlich schon die Frechheit ist im letzten Trailer Captain America und Iron Man zu zeigen die im Film weder Thema sind, noch überhaupt 1 Sekunde vorkommen. 

 

Man merkt auch von vorne bis hinten, dass da VIEL schief lief beim Dreh inkl. Nachdrehs, Streit und eine Postproduction bei der die Regisseurin wohl gar nimmer dabei war und sich wehren konnte. Vielleicht bräuchte der Film eine Art Snydercut und wäre dann deutlich besser...Könnt ich mir vorstellen bei der wirren Arbeit der Editoren.

 

3-4/10 würd ich wohl geben..ist schwer zu bewerten irgendwie

 

PS:
Ahja... die Erde ist vermutlich auch im Arsch nach der Aktion, die sie am Ende vom Film machen und die wohl niedlich und lustig sein soll. Man darf halt bei Marvelfilmen einfach keinen Meter denken mittlerweile.

 

 

Geschrieben

Gone Girl (Netflix)

 

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In Gone Girl nach dem Bestseller von Gillian Flynn wird Ben Affleck als Mann einer vermissten Frau verdächtigt, etwas mit ihrem Verschwinden zu tun zu haben.

 

Quote

Amy Dunne (Rosamund Pike) verschwindet an ihrem fünften Hochzeitstag spurlos. Alle Indizien rücken den Ehemann Nick Dunne (Ben Affleck) in das Zentrum der mutmasslichen Straftat, sein eigenartiges Verhalten trägt zum Verdacht seiner Umgebung nicht unwesentlich bei. Eigentlich galt er in ihrer Heimatstadt als perfekter Ehemann, doch mit dem Fortgang der Ermittlungen wird klar, dass dieses Bild zwar trügt, doch auch Amy nicht die sanfte Person war, die ihre Umgebung kannte. Mit dem Fund von Amys Tagebuch und einer mysteriösen, silbernen Geschenkbox, die sich gut versteckt in ihrem Schlafzimmer befand und offensichtlich geleert wurde, geraten die Ermittler in einen Strudel aus Lügen und Täuschungen. Doch während die ganze Stadt an der zerstörten Illusion einer perfekten Ehe zu verzweifeln droht, beteuert Nick weiterhin seine Unschuld.

 

Was in dieser "Rückseitenzusammenfassung" nach einem spannenden Beziehungsthriller klingt, ist auch ziemlich genau das, was man geliefert bekommt. Zwar entspricht Ben Afflecks schauspielerische Darbietung der "vomene klöpfte Aff", fügt sich aber sehr gut in den von der Story gesteckten Rahmen. Als Nick Dunne beginnt er über die Jahre, seine Frau abgrundtief zu hassen. Kein gutes Haar lässt er an ihr - und seinen Frust ertrinkt er in seiner Lieblingsbar, die nicht ganz zufälligerweise SEINE Bar ist und von seiner Schwester geführt wird. Wie er zu seiner Bar gekommen ist? Bezahlt durch seine Frau - wie fast alles in seinem Leben. Was es mit dem Verschwinden seiner Frau auf sich hat, wird nicht erst gegen Ende des Films aufgedeckt, wie bei so manchem Genrekollegen, sondern bereits etwa zur Mitte des Films. Dort vollzieht sich der Wandel vom "Ok Leute...was genau ist passiert?" hin zu "Heilige Mutter Gottes, zum Glück ist meine Frau nicht so!".

Beziehungsdramen sind mir ansonsten eigentlich relativ zuwider, es sei denn, man bekommt etwas vom Schlage eines "Das perfekte Verbrechen" mit Anthony Hopkins", den ich noch einen kleinen Zacken besser finde als Gone Girl - dennoch macht GG seine Sache sehr gut und man bleibt mit Spannung bei der Sache.

8/10


The Little Things (Netflix)

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Denzel Washington, Rami Malek, Jared Leto... ein absolut vielversprechender Cast, der hier aufgestellt wurde. Am Ende mausert sich Jared Leto, der hier den vermeintlichen Serienkiller Albert Sparma auf fast schon undefinierbare Art und Weise spielt (ist er geistig zurückgeblieben? Ist er einfach nur verdammt clever? Verfällt er in Kürze dem Wahnsinn?), zu meinem Favoriten. Ihm gegenüber ziehen Washington und Malek definitiv den Kürzeren und man hätte besseres von ihnen erwarten dürfen. Beide haben während der zweistündigen Screentime kaum Gesichtsregungen zu verzeichnen und lassen jeden Emotionsseismographen arbeitslos werden. Was wirklich verdammt schade ist - denn beide Schauspieler sind zu grösseren Leistungen befähigt.

Der Film selbst bietet zwar einen interessanten, wenn auch sicherlich nicht "nie dagewesenen" Plot, der in der realen Welt allerdings nach 3 Minuten ins Stocken geraten würde. Denn Washington in seiner Rolle als Deputy Sheriff von Kern County operiert deutlich ausserhalb seines Zuständigkeitsgebietes, was in jeder wirklichen Situation einen bürokratischen Albtraum auslösen würde und Malek als Sergeant Jim Baxter, der eigentlich als polizeiliche Nachwuchshoffnung gilt, lässt sich mit nur einem einzigen Kaffee dazu überreden, sämtliche ihm so wichtigen Standards und moralisch-ethischen Grenzen über den Haufen zu werfen. Zusammen bilden sie ein Duo, das im Grunde gefährlicher als der eigentliche Bösewicht ist - eigentlich eine spannende Grundlage, nur etwas stümperhaft umgesetzt.

Am Ende bleibt die Ungewissheit, ob der richtige Täter zur Rechenschaft gezogen worden ist - und ob ich den Streifen jetzt gut finden soll oder nicht .. manchmal sind es eben die kleinen Dinge, die...

6/10


Rio Bravo (UHD Blu-Ray)

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Fast wurde in den letzten Tagen ein Film aus dem Jahre 1959 (!), dessen Tonspur man gerade noch so als "Mono" bezeichnen kann, zu meinem Favoriten. Zwar fehlt hier vom "Rio Bravo", dem mexikanischen Namen für den Rio Grande, jede Spur (was entweder auf grösseren Etikettenschwindel oder auf einen spannenden Flussentführungsthriller schliessen lassen könnte), aber macht nichts. Ein damals schon über 50jähriger John Wayne macht mit einer halb so alten Blondine rum, tauscht allerlei Spitzfindigkeiten mit ihr aus, es werden die übertypischen Stereotypen wie der mexikanische Einwanderer, der mit Geld gut bestückte "Saubermann" als Bösewicht, der allerlei Halunken um sich schart, der nervöse "Finger-immer-am-Abzug-Gunslinger", der Trunkenbold, der Saloon, der schon immer mehr Prügelclub als Saloon war, der irre Alte etc. gezeigt. Die Frauen werden beschützt, die bösen werden niedergeschossen, der Whisky wird getrunken, das Wasser verschüttet - schöne heile Westernwelt mit so wohlklingenden wie eigentlich oberdämlichen Charakternamen wie Chance, Dude, Colorado, Stumpy... herrlich!

Mittlerweile 64 Lenzen hat der Streifen auf dem Buckel und trotzdem funktioniert er als der Western, den er sein will, immer noch absolut hervorragend. Es gibt hier keine Massenschiessereien, die sich über 10 Minuten und mehr hinziehen. Es gibt keine Indianer, die zu Blutsbrüdern werden, keine Pferdeverfolgungsjagden und es wird auch keine Eisenbahn geraupt oder ein Minenstollen mit 30 Stangen Dynamit gesprengt. Nur ab und an sieht man einen völlig verschwitzten Lump, der seit garantiert 2 Monaten kein Band mehr genommen hat und im Saloon trotz seiner meilenweiten Geruchsfahne ohne mit der Nase zu rümpfen Whisky ausgeschenkt bekommt. Der ganze Streifen spielt in dem kleinen Städtchen und macht einfach Spass. Rio Bravo ist weniger eine Story der Munitionsvernichtung, sondern eine über Kameradschaft - die auch noch funktioniert.

Der Zahn der Zeit nagt daher nur langsam an diesem Western-Klassiker, der nicht zu Unrecht als einer der Grossen des Genres angesehen wird. Und ich mag die langsamere Western-Gangart praktisch genau so sehr wie das spaghettihafte, das ballernde, das epische im Genre.

9/10


Der Herr der Ringe: Die Gefährten (UHD Blu-Ray)

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Hier muss ich eigentlich gar keine vielen Worte verlieren. Was Peter Jackson mit der HdR-Trilogie abgeliefert hat, ist an Wahnsinn kaum zu bremsen. Dass dieses epochale Filmwerk in jede gut sortierte Sammlung gehört oder zumindest einmal im Leben angeschaut gehört, erklärt sich von selbst. Was für muslimische Gläubige die Pilgerreise nach Mekka ist, ist für Filmfans eigentlich die Abenteuerreise vom Auenland nach Mordor (und natürlich haben andere Filme/Filmereihen den exakt gleichen Status.. HdR gehört selbstverständlich einfach dazu).

Selten vergehen 200 Minuten (ohne Abspann! - der alleine ist halb so lang wie so manch anderer Streifen) so kurzweilig wie hier. Und das sage ich, obwohl mir Die zwei Türme und Die Rückkehr des Königs nochmals eine ganze Ecke besser gefallen. Dass Die Gefährten trotzdem ein Meisterwerk ist, spricht ja nur für den Film.

Ebenfalls nach wie vor sehr gut ist die Bildqualität, die auf UHD-Blu-Ray zwar nicht zum absolut besten gehört, was die Scheibchen zu bieten haben, die aber trotzdem eine angenehme Schärfbe und eine wunderbar lebensechte Farbtreue bietet. Man kann jetzt hier lange darüber lamentieren, wie gut das 4k-Remastering wirklich ist und was das Originalmaterial hergeben könnte. Fakt ist, dass der Streifen super ausschaut - und noch VIEL besser klingt. Bei manchen Streifen und Discs frage ich mich ja, weshalb ich mir ein Teufel 5.1-System zugelegt habe. Da werden oftmals weder die Surround-Lautsprecher regelmässig angesteuert noch die beiden Säulen in der Front ansprechend genutzt. Man hat manchmal das Gefühl, dass ein Streifen zu "Center-lastig" ist. Nicht so hier... wie wunderbar plastisch die Soundabmischung wirkt! Mittendrin statt nur dabei wurde hier in Zement gemeisselt. SO stelle ich mir Heimkino vor (und nein, das ist jetzt kein Seitenhieb auf den 1.0-Sound von Rio Bravo... ).

Eigentlich ne glatte 10/10, aber weil Jackson mit den beiden Nachfolgern in meinen Augen nochmals einen draufgesetzt hat, bleibt es hier bei einer "geheimen 10"

9(.5)/10

Geschrieben (bearbeitet)

Wen dir diese alten Western gefallen~

 

Howard Hawke (Regie) hat da ja bekanntlich ne Trilogie gefilmt.

 

1. Rio Bravo 1959

2. El Dorado 1966

3. Rio Lobo 1970

 

Daraus kann ich dir noch El Dorado empfehlen  ~

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faktisch die selbe Blaupause wie Rio Bravo ... versoffener Sheriff, verrückter Alter, unerfahrener junger Gunslinger, John Wayne wird wieder von halb so alten Frauen umgarnt und eben den Bösen reichen Viehbaron als Antagonist. John Wayne ist hier noch etwas älter als in Rio Bravo aber auch der Film funktioniert gerade das Zusammenspiel mit einem versoffenen auch schon älterem Robert Mitchum und einem jungen James Caan aka Missisippi (Sonny aus the Godfather~). Die Namen sind auch hier herrlich stupide  Cole, JP, Bull und Missisippi (weil sein echter Name zu lang ist ... einfach so beschlossen er heißt nun wie der Fluss~)

 

Sonst gibt es noch die 3 weiteren großen John Wayne Klassiker die mir ebenfalls gefallen haben.

 

- Die Vier Söhne der Katie Elder 1965 -> Der wurde sogar remaked nur spielt er dort in der Detroiter Neuzeit "Vier Brüder" 2005 mit Marc Wahlberg in der Hauptrolle.

- Comancheros 1961

- Chisum 1970

 

@ Topic

 

ich hab mal wieder den wahrscheinlich letzten Bond Film den Sean Connery je gedreht hat per Disney + gebinched.

 

Die Rede ist von Jerry Bruckheimers "The Rock"  :thumbsup:

 

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Ich mein Sie sagen es zwar nicht aber wir alle wissen wer Mason ehemals im Dienste seiner Majestät wirklich ist.

 

The Rock, Con Air und Face Off sind gefühlt auch die drei besten Filme von Nicolas Cage bevor er anfing nur noch Schund zu drehen. Denke Con Air kommt als nächstes auf die Liste mal schauen wie der gealtert ist.

 

"The Rock" ist immer noch ein toller Action Streifen "klassiche Michael Bay Einstellungen und Explosionen". Die Story ist zwar nachbetrachtet recht Hohl ... bzw. die Motivation von Hummel und seinen Söldnern will nicht logisch sogar dumm erscheinen aber das kaschiert Ed Harris mit seiner Präsenz als General Hummel ganz gut weg.

 

Auch ano 2024 noch eine 7.5/10 bei mir!

 

 

 

 

 

 

 

bearbeitet von Hlaine

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