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Geschrieben

Spider-Man (PS4)

 

Das war einfach geil. Hab' die Story mit 78% und Level 45 beendet.

 

Gameplay (schwingen, klettern, springen, kleben, krabbeln, laufen, sammeln, leveln, gadgets, upgrades, suits, Fäuste und Arschtritte verteilen uuund so weiter) fühlt sich einfach sooo super an, dat wird nisch langweilig. Dann schaut's doch sowas von unglaublich sexy aus - konnte mich bis am Schluss nicht an daran satt sehen. :sabber:

 

Main Story fand ich durchs Band herrlich unterhaltend + coole Missionen. Vorallem gegen Schluss, also quasi der letzte Akt, zieht nochmals richtig geil an - präsentationstechnisch etwas vom spektakulärsten was ich in letzter Zeit spielen durfte. Momol, Unterhaltung pur.

Ein paar Nebenmissionen und Sammelgeschichten sind auch gemacht und haben mich ebenfalls gut unterhalten. Ein Completionist müsste hier eigentlich im ca. 7ten Himmel am Frohlocken sein... so viel Spass macht das Ding. 

 

Müsste jetzt auch wirklich nach etwas suchen, was mich so richtig gestört hat... fällt mir grad nix grausiges ein und das ist auch egal. Denn das ist imo mal wieder ein Spiel das verdammt viel richtig und das auch noch richtig gut macht. Kudos! :notbad:

 

8/8 Spinnenbeindli 

 

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Geschrieben

Shadow of the Tomb Raider (PS4)

 

Hat mir von der neuen Crystal Dynamics Trilo am besten gefallen. Viel zu viel ablenkender und völlig banaler Sammelkram, aber sehr gutes Gameplay und tolle optionale Tombs und Crypts.

 

Korrogiere: Sensationelle optionale Tombs und Crypts. Ich hatte da immer am meisten Spass!

Geschrieben

Horizon: Zero Dawn / The Frozen Wilds (PS4 Pro)

 

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Pro & Contra:

 

+ grafisch teilweise unglaublich

+ fantastisches Worldbuilding

+ kreatives, frisches Szenario

+ sympathische Hauptprotagonistin

+ überaus spannende Haupthandlung

+ genug zu entdecken

+ fantastisches Maschinen-Design

+ dynamische, abwechslungsreiche Kämpfe mit taktischer Tiefe

+ grundsätzliche Qualität der Sidestories

+ umfangreich

+ ausgezeichneter DLC

-  bleibt nicht ganz frei von Openworld-Filler

-  Kämpfe gegen humanoide Gegner

-  Ende nur mittelmässig

 

Fazit:

 

Mit Horizon: Zero Dawn inkl. dem formidablen DLC The Frozen Wilds haben Guerilla Games ihr bisheriges Opus Magnum abgeliefert. Ein Studio, welches bisher insbesondere mit grafischem Bombast und technischer Finesse glänzen konnte, überrascht nun mit einer unglaublich glaubwürdigen Spielwelt, einer fantastischen Geschichte und einem mehr als gelungenen Kampfsystem.

 

Horizon ist aus einer spielerischen Warte betrachtet nicht besonders originell: Es klaut die besten Versatzstücke aus Spielen wie The Witcher 3 (Worldbuilding, Questdesign, Detailverliebtheit), dem Tomb Raider Reboot (Fernkampf) oder den besten Ubisoft Openworld-Spielen (Sidecontent), und mischt ein sich frisch anfühlendes Setting mit gnadenlos gutter technischer Untermauerung dazu. Heraus kommt ein Titel, der sich spielerisch in seinen Grundzügen zwar sehr vertraut anfühlt, aber dennoch eine ganz eigene Identität entwickeln kann. Je länger ich spielte, desto einzigartiger fand ich das Spiel von seinem Flow und Spielgefühl her.

 

Das liegt zu einem grossen Teil auch an den heimlichen Stars des Spiels, den Maschinen. Zusammen mit den DLC-spezifischen Gegnertypen lassen sich mehr als zwei Dutzend verschiedene Maschinenarten auffinden, welche alle ihre eigenen Kampfmuster, Stärken und Schwächen haben. Dies verleiht den zahlreichen Kämpfen viel Tiefgang, gerade auf den etwas höheren Schwierigkeitsgraden, da sich individualisierte Taktiken lohnen. Schön dabei, dass auch das Ausprobieren mit den verschiedenen Waffen- und Munitionstypen Laune bereitet! Dies alles sorgt auch mitunter dafür, dass die Kämpfe selbst bei Horizon's beträchtlichem Umfang auch auf Dauer nicht langweilig warden.

 

Zu bemängeln gibt es nur wenig. Zwar schafft es auch Horizon nicht, völlig frei von unnötigem Openworld-Ballast zu bleiben. Auch die Kämpfe gegen die humanoiden Gegner sind eher unspektakulär, was nicht zuletzt an der teilweise etwas mässigen KI liegt. Das Ende hätte auch etwas besser sein können, ganz ehrlich. Letztlich sind das aber nur kleine Fleckchen im Reinheft.

 

Horizon ist nichts weiter als einer der besten Openworld-Vertreter dieser Generation und punktet nicht nur mit einem sehr guten Kampfsystem, sondern auch mit eigener Identität, einer fantastischen Spielwelt und einer wirklich guten, langen Geschichte. Ach ja, dann wäre da noch die teilweise absolut sagenhafte Grafik, die auch 1 Jahr nach Release noch zu beeindrucken vermag.

 

Selbst nach 52 Stunden Spielzeit hätte ich gerne noch mehr davon gehabt. Hoffentlich kommst Du bald wieder, Aloy!

 

9/10

 

Noch einige selbstgemachte Screenshots:

 

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Geschrieben

Pyre (PS4 Pro)

 

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Pro & Contra:

 

+ frisches Setting

+ dynamische, spannende Matches

+ sehr cooler Kommentator

+ grossartige, vielseitige Charaktere

+ Wiederspielwert (viele Enden)

+ schön gezeichnete Hintergrundbilder

+/- viel zu lesen

-  ruckelt (auch in der gepatchten Version)

-  mit der Zeit etwas monotoner Gameplay-Loop

 

Fazit:

 

Hatte den Titel mehr oder weniger am ersten Tag gekauft, Pyre aber bis zum letzten Wochen nie gespielt.

Es ist wirklich ein ganz charmanter, eigenständiger Indie-Titel, dem man seine Herkunft kaum je anmerkt. Besonders gut haben mir neben den Matches die vielen einzigartigen Figuren gefallen, denen man in der Downside begegnet. Auch schafft es Pyre einen eigenen Mikrokosmos mit begrenzten Mitteln zu erzeugen, der sich eigenständig und abgedreht anfühlt. Spannend gestalten sich die eigentlichen Matches, in denen zwei Teams à 3 Spielern eine Art Fantasy-Handball spielen. Taktik, etwas Skill und ein gut gewähltes Kader entscheiden dabei über Sieg oder Niederlage.

 

Wer gerne liest - denn das muss man in Pyre sehr viel - und sich ab dem an sich simplen Gameplayloop nicht stört, erhält mit Pyre einen kurzweiligen Indie-Titel mit Wiederspielwert und einer schönen Geschichte, die irgendwie an vergessen geglaubte Fabeln aus der Kindheit erinnert. Empfehlung!

 

8/10

 

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Geschrieben

Detroit: Become Human (PS4 Pro)

 

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Pro & Contra:

 

+ drei symapthische Protagonisten

+ hoher Wiederspielwert

+ generell gutes Setting

+ oft dramatisch und immersiv

+ stellenweise sehr schön

+ bemerkenswerte Gesichtsanimationen

+ gelungen visualisierte Entscheidungsbäume

+ durchgehend hohe Production Values (Soundtrack, Sprachausgabe)

+ insgesamt spannende Handlung

-  immer noch sehr seichtes Gameplay

-  stellenweise typischer Cage B-Movie-Zusatz

-  nerviger Weichzeichner-Effekt

-  plumpe Steuerung

 

Fazit:

 

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Mit Detroit: Become Human hat Cage sein bisher reifstes Werk abgeliefert: Inhaltlich stringenter als seine vorherigen Titel, im Setting recht erwachsen, technisch ausgereift und in den verschiedenen Entscheidbäumen durchdacht. 

Mit seinem detailverliebt, aber etwas plump inszenierten Zukunftsszenario zieht der Titel den Spieler sofort rein. Die spannende Handlung und die drei abwechslungsreichen Handlungszweige und Hauptprotagonisten wissen dauerhaft zu motivieren und der Wiederspielwert ist ebenfalls gegeben.

 

Leider ist das Gameplay wie gehabt seicht, der QTE-Einsatz am oberen Limit und die Steuerung sehr behäbig. Auch der Neuheitsgrad ist generell doch sehr überschaubar; letztlich fühlt sich Detroit: Become Human ziemlich gleich an wie die anderen Spiele des Studios. Wer aber damit klar kommt und auch die früheren Spiele von Quantic Dream mochte, wird auch Detroit lieben.

 

Mir hat dieser spannende, wenn auch etwas seichte Ritt (die Android-Apartheid und die symbolischen Parallelen zur Judenverfolgung wurden einem wirklich arg in den Hals gewürgt :ugly:) gut gefallen und ich werde sicherlich irgendwann noch einen zweiten Durchgang starten. Wer noch nie ein Spiel dieses Studios gespielt hat, findet hier den bisher besten Grund um einzusteigen.

 

8/10

 

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Geschrieben

Zelda: Breath of the Wild - The Champions' Ballad (DLC)

 

In Gwood noch durchgezockt :ugly:

Hab extrem lange Pausen dazwischen gehabt (meine ich habe letzten Dezember damit begonnen :lol:).

Umso schöner ist es halt, von Zeit zu Zeit nach Hyrule zurück zu kehren. 

Zum DLC: Nette, neue Aufgaben und teils extrem coole, neue Schreine! Einige sind echt echt knifflig, wobei ich es mir immer so kompliziert wie möglich gestalte xD

Die Bosskämpfe sind mitunter bisschen fordernd, definitiv mehr als im Hauptspiel. Auch der Beginn mit dem "one-hit" ist nicht ohne. 

Am Schluss wartet noch ein komplett neuer Dungeon, bei dem ich ebenfalls etwas grübeln musste (war aber auch Samstag Abend/Nacht, in Gwood, ihr wisst...) :ugly:

Habs trotzdem gepackt und der Töff gehört nun mir :lol: Witziges Teil, es sieht komisch aus aber die Fortbewegung ist natürlich klasse. 

 

Insgesamt ein toller DLC zum besten Spiel ever ❤️

 

Geschrieben

Spider-Man (PS4)

 

Wow, was für ein spassiges Abenteuer! 

Bin eigentlich nicht so der Spidey Fan aber das hat sich nach dem neusten Titel von Insomniac Games bisschen geändert ^^

 

Als Peter Parker in seinem Spidey-Anzug schwingen und rennen wir uns durch Manhattan. 

Das Schwingen bzw. der Parkour sind dabei so flüssig und komfortabel umgesetzt, so dass es einfach nur höllisch viel Spass macht, sich fortzubewegen. 

Die ganzen Collectibles unterwegs sind eine nette Dreingabe der sehr guten Story gegenüber. Cool finde ich, dass so Sammelzeugs erst nach und nach freigeschaltet wird und die Karte nicht direkt von Beginn an vollgekleistert ist. Löblich!

 

Die Story hat mir sehr gut gefallen. Sie ist ansprechend lang, spannend und die Missionen machen zu 90% Spass.

Was mir missfallen ist sind die Schleich-Missionen, das Game ist nun wirklich nicht darauf ausgelegt... aber waren immerhin relativ kurz.

 

Das Kampfsystem ist imo ein grosses grosses Plus! Hat man die Buttons und Kombos erst mal etwas verinnerlicht und ein paar neue Attribute freigeschaltet, gehts sowas von ab und die Auseinandersetzungen mit den Schergen sind einfach spassig. Ich habe sehr gerne diese Baustellen/Warenhäuser etc. gesäubert, fühlte mich teilweise wie Neo in Matrix Reloaded auf dem Plaza, wo er gegen hunderte Smiths kämpft.

Denn auch hier gibt es immer 6 Gegnerwellen, was es intensiv macht. 

 

Gut sind auch die Zwischensequenzen sowie der Soundtrack.

 

Etwas zu bemängeln gibts aber dann halt doch:

die Kämpfe sind teilweise ziemlich hektisch und man verdrückt sich leicht, ebenso beim Parkour.

Einige Nebenmissionen sind nur Fleissarbeit und machen wenig Spass. Die Puzzles mit den "Schablonen" und der Elektrizität sind anfangs nett, gingen mir dann aber auf den Senkel.

Der Schluss ist zudem (wieder mal) in die Länge gezogen und der finale Bosskampf (obwohl er sehr nett inszeniert ist) hat mir überhaupt nicht gefallen. Das Muster war mir viiiel zu eintönig, da hätte ich mehr erwartet. Waren doch die vorherigen Kämpfe etwas spannender, auch wenn sehr viel nach Muster X abläuft.

 

Unterm Strich aber ein klarer Pflichttitel auf der PS4!

Für so exklusive Perlen lohnt sich diese Konsole halt schon, Sony weiss zu begeistern.

 

Daumen hoch, auf einen etwaigen zweiten Teil freue ich mich jetzt schon.

 

Spoiler

Da muss ja fast ein zweiter Teil folgen. Miles hat nun auch Spidey-Kräfte (Co-Op im zweiten?? :D) und Norman's Sohn will ja noch geheilt werden bzw. er mutiert vielleicht auch zu was.

 

Abgeschlossen habe ich mit 82% und lvl 44.

Geschrieben (bearbeitet)

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Owlboy (Switch)

Ich habe doch noch durchgehalten. Owlboy versucht auf der Zielgerade das spielerische Element noch zu retten, scheitert aber am klassischen "too little, too late". Gegen Ende, bzw. die letzten zwei-zweienbhalb Stunden, wird das Korsett der Regie etwas gelockert. Man bekommt längere Spielpassagen (bis zu zwei Minuten am Stück) und es wird eine grössere Bandbreite an Fähigkeiten abverlangt.

 

Das ist schön und nett, reicht jedoch nicht, um das Spiel bedenkenlos empfehlen zu können. Auch in seinen besten Momenten besteht das Gameplay aus viel Trial & Error, die beknackte Steuerung stellte mir bis am Schluss immer wieder ein Bein. Der Übergang zwischen spielbaren und nicht-spielbaren Passagen dauert zu lange, so dass ich nach dem Scheitern oft ungeduldigt auf die Knöpfe drückte, in der aussichtslosen Hoffnung, das Geschehen beschleunigen zu können. Da diese Übergänge viel zu oft stattfinden (nach Spieltoden und nach jeder von den abertausenden Zwischensequenzen), kommt man aus dem Frust kaum heraus.

 

Am meisten vom Ende profitiert hat die Geschichte. Auch dieser Aspekt nimmt dann Fahrt auf und schlägt gekonnt eine emotionale Note an. Es ist letztlich eine schöne über Freundschaft und Hoffnung, alles in allem gesehen, doch während zwei Dritteln der Spielzeit nervt die Erzählung mit Unterbrechungen und belanglosem Geschwafel.

 

Begeistern können einzig Grafik und Musik, die meiner Meinung nach absolut fantastisch sind. Wunderschöne, detailreiche Pixel Art in stimmungsvoller Sound-Atmosphäre retten Owlboy über weite Strecken vor dem Absturz in die tiefsten Regionen der Spielqualiät.

 

Schade. Ich hatte mir nach den Loorbeeren viel Erhoft vom Spiel, aber da muss man mit einem völlig anderem Mindset ran, um es geniessen zu können. In erster Linie möchte es eine schöne Geschichte vor traumhafter Kulisse erzählen. Die Anmutungen eines Geschicklichkeitsspiels oder gar eines Metroidvanias sind trügerisch und wecken falsche Erwartungen. Auch hierfür ist das Spiel selbst verantwortlich, denn offenbar schlug etwas in der Kommunikation (ingame, aber auch gegen Aussen) fehl.

 

5/10

bearbeitet von Doendoe
Geschrieben

Am Wochenende Snipperclips Plus begonnen und auch schon beendet. Die Kurze Zeit hats sehr viel Spass gemacht zu zweit die Rätsel zu lösen. Aber wie kann es sein dass es nur so wenige Level gibt?! Und dann ist das noch die Plus version??! Schade Schade, hätte ohne Spass an doppelt so vielen Rätseln gehabt.

Geschrieben

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ICEY (Switch)

Als eines der ersten, auch im Westen populären chinesischen Spiele, fand ich ICEY schon per se interessant. Entstanden ist ein Hack'n'Slay, das aber nach meinem Empfinden wenig fundamentale Unterschiede zu einem westlichen Indie-Spiel aufweist. Der Faszination um ICEY tut dies aber keinen Abbruch. Die abgefahrene Prämisse weckte bereits mein Interesse.

 

Bei der Story wüsste ich kaum, wo zu beginnen. ICEY muss Judas töten, einen Roboter, der offenbar die Menschheit auf dem Gewissen hat - sofern Roboter ein Gewissen haben. Die Welt ist postapokalyptisch, von lebenden Organismen ist weit und breit keine Spur. Man kämpft in 2D gegen eine Vielfalt von Robotern, die einiges von mir abverlangten.

 

Vielleicht ist genau das ein Aspekt chinesischer Entwicklungskultur: Das Spiel ist unerbittlich, schon auf dem normalen Schwierigkeitsgrad. Man kämpft meist gegen eine Horde an Gegnern, die unterschiedliche Angriffsmuster aufweisen. Nahkampf, Sprungattacke, Laser-Schüsse, Auffressen, Area-of-Effect: Die Varianz ist sehr hoch. Um den Angriffen auszuweichen, kan ICEY eine Dash-Fähigkeit einsetzen. Dann ist sie für einen ganz kurzen Moment unantastbar - allerdings nur für diesen Angriff von diesem Gegner. Nun ist es aber so, dass die anderen Gegner selten darauf warten, dass du mit einem von ihnen fertig bist, bis sie dich angreifen. Stattdessen greifen sie alle gleichzeitig oder leicht versetzt an. So kommt es sehr, sehr oft vor, dass man einem Angriff ausweicht, nur um direkt in einen anderen zu landen und gestunt zu werden. Während dem Stun kann man nicht ausweichen und ist damit für Folgeangriffe verwundbar, die einen wiederum stunnen. "Stun-Loop", nennt sich das glaube ich.

 

Das hat für einige Frustmomente gesorgt. An einem Punkt wollte ich das Spiel sogar ad-acta legen - zu schwer war diese Passage für mich. Allerdings ist das Kampfsystem wirklich ganz ordentlich und wenn man sich ganz doll konzentriert und alle Fähigkeiten und Combos nutzt, kann man alles schaffen. Die Kämpfe sind auch sehr spektakulär inszeniert, haben fantastische Finisher und mehr Nuancen, als man auf dem ersten Blick sieht. Selbstverständlich kommt es nicht an ein Bayonetta ran, aber auch hier könnt ihr Combos erlernen und deren Schlagkraft nach und nach upgraden.

 

Schade, somit, dass hier nicht ein klein bisschen mehr Polish stattfand, um ein paar unfaire Stellen zu beseitigen. Doch zurück bleibt weiterhin ein gutes Spiel, das nicht länger bleibt, als es der Anstand erlaubt und kaum mehr kostet als zwei Bier. Ein ICEY 2 würde ich mir wohl anschauen.

 

7/10

Geschrieben

Unravel 2

 

Am Wochenende komplett durchgespielt im Coop inkl. der Challenges.

War spassig durch den zweiten "Yarni", aber imo nicht ganz so stark wie der erste Teil. Dafür waren einige der Challenges direkt aus der Hölle... Bei 2 hatten wir auch nach langem grübeln 0 Plan wie wir zum Ziel kommen sollten und mussten nachschauen.

Geschrieben (bearbeitet)

Asura's Wrath

 

Seit ich das Spiel vor 6 Jahren durchgespielt habe, hat mich erneuter Durchgang davon gereizt. Jetzt habe ich den Impuls endlich zugelassen (und meine Hoffnungen auf einen PC-Release begraben) und habe einen neuen Durchgang gestartet. Für mich war überraschend wie gut die Geschichte und Präsentation gealtert ist, das Spiel ist auch heute noch ein ziemlich wildes Erlebnis. SciFi meets Hindu und Buddhismus und krönt das ganze mit viel viel Anime à la Dragon Ball. Storytechnisch quasi das japanische Pendant zum Rache-Epos von Kratos und präsentiert in einem unheimlich gelungenen Episoden-Format. Ich fands wirklich immer noch unheimlich eindrücklich und das Spiel macht ein paar wirklich coole Sachen mit den QTEs. Auch toll fand ich wie viel Wucht in den Kämpfen steckte, das Feedback von Asura's Wut und seinen unglaublich wütenden Schlägen kommt fantastisch rüber (und es gibt viele Schläge die mit dem entsprechenden "Schuss" Geräusch aus den Boxen hallen :ugly: ). Es ist ein wirkliches Erlebnis.

 

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Etwas weniger gut gealtert ist das Gameplay ausserhalb der Quicktime-Sequenzen. Hier hat man ein paar sehr coole Bosskämpfe und eindrückliche Setpieces, aber gleichzeitig auch ziemlich viel Filler und belanglose Kämpfe. Man kommt nicht davon weg, dass das Brawler-Sequenzen nicht ganz so wichtig waren wie die unheimlich tollen Zwischensequenzen. Aber ja, das merkt man dem Spiel auch relativ schnell an, wie die Gewichtung angedacht ist. 

 

Es ist somit keineswegs ein über alle Zweifel erhabenes Spiel und bringt ein paar Mängel mit. Aber die verrückte Story, das spannende World Building, das gelungene Episoden-Format und die auch heute noch unglaubliche Präsentation, machen Asura's Wrath doch zu irgendwas besonderem. Und etwas das ich nach diesem erneuten Durchgang immer noch mit der selben Faszination im Kopf habe, wie damals vor 6 Jahren. Das dürfte nicht der letzte Durchgang gewesen sein.

 

4/5

 

Immer noch die mit Abstand tollste Sequenz im Spiel ist für mich der Bosskampf gegen Augus. Es stellt wirklich den absoluten Höhepunkt im Spiel dar, wo Gameplay, QTEs und Cutscenes sich zu einer schier perfekten Episode bringen. Es stellt das gesamte Potential vom Spiel dar... umso trauriger konnte das Studio hinter dem Spiel nie die Formel optimieren oder verbessern.

 

 

bearbeitet von Raphaelo
Geschrieben
Am 17.9.2018 um 11:32 schrieb Viktor Vaughn:

spider-man, celeste und dead cells.

bekommen alle eine 5/5 von mir. :waltz:

 

Dead Cells muss ich mir auch endlich mal geben. :)

Wie weit hast du Celeste gespielt? Bin gerade dran, die letzte 3 Levels zu knacken. Ok, theoretisch müsste man für 100% auch alle Levesl ohne einen einzigen Fehler bestehen, das werde ich aber bestimmt nicht machen. 100% ist für mich alle Levels zu meistern, ist ja schon hart genug. :ugly:

Geschrieben

In den letzten Wochen auch noch ein paar Spiele beendet.

 

Valkyria Chronicles 4

Hat mir wie auch der erste Teil sehr gut gefallen. Ist zwar nicht ganz so stark was die Charaktere und Story betrifft wie Teil 1, aber fand die Nebengeschichten und auch das Kämpfen an sich sehr gut.

 

9/10

 

Metro Last Light Redux

Hat mir nicht ganz so gut gefallen wie seinerzeit Teil 2033, aber joa, irgendwie unterhalten wurde ich doch. Hat aufjedenfall auch ein paar starke Momente.

 

7/10

 

The Missing: J.J. Macfield and the Island of Memories

Für mich eines der Highlights in diesem Jahr. Man merkt, dass es ein Swery-Game ist. Jedoch hat man sich hier für ein etwas simpleres / angenehmeres Genre entschieden mit einem mehr oder weniger fordernden Puzzle / Platformer. Es kommt denke ich vom Schwierigkeitsgrad her nicht ganz an ein Limbo / Inside heran, aber es hat dafür andere Stärken. Geschichte, die makabere Präsentation und der Humor haben mich über die eher kurze Spielzeit von ca. 6 Stunden gut unterhalten. Konnte leider nicht alle Sammelgegenstände finden, die in diesem Spiel ganz gut eingesetzt wurden. 

 

Freue mich nach dem Durchgang von The Missing noch mehr auf das neue Projekt von Swery mit The Good Life. 

 

10/10

  • 2 weeks later...
Geschrieben

Hitman Sniper Assassin

 

Naja, kann man glaubs nicht unbedingt als Vollwertiges Spiel bewerten, ist ja nur eine Art mini Vorbesteller Bonus für die Zweite Season von Hitman (:mushy:).

Gibt nur eine Map die ausserdem nicht besonders schwer ist wenn man sich nur auf die Hauptziele konzentriert, knackig dagegen sind die zusätzlichen Optionalen Challenges die man erfüllen kann und obwohl es nur ein einziger Level ist kann man mit der Hochzeit die da abläuft allerlei Schabernack betreiben und den Papa der Braut ganz schön auf die Nerven gehen. Typischer Hitman Humor halt.

 

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  • 3 weeks later...
Geschrieben

Spyro 1 (aus der Reignited-Trilogie)

 

Premium-Remake eines sich erstaunlich gut gehaltenen Plattformers. Simpel, keine Frage, aber dennoch spassig und charmant, und aufgrund der wirklich umwerfenden Verjüngungskur auch audivisuell ein Vergnügen. Als "Zwischendurch-Abwechslung" von RDR II war das genau richtig und ich freue mich, nun noch Teil 2 und 3 angehen zu können. 

 

7/10

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