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Geschrieben (bearbeitet)
26 minutes ago, Doendoe said:

Uncharted ist absolut fluffige Popcorn-Action, und auf Easy sind die Kämpfe alles ausser langatmig. 

hab die glaub schlussendlich auch auf easy gespielt :D 

 

 

 

Die drei ??? und die Gesterwelt

 

Fand ich schlechter wie den Riesenkraken...was vor allem an noch nervigeren Minigames liegt..wovon das LETZTE verbuggt war... Musste die letzten 4 Minuten vom Spiel auf youtube schauen...

bearbeitet von Insanitysoul
Geschrieben
3 hours ago, ushan said:

Talos Principle 2

 

Ich habe selten soviel intellektuelle Freude an Gesprächen und philosophischen Diskussionen empfunden, wie bei Talos Principle 2. Zwischenzeitlich löst man immer komplexere Rätsel. Das Spiel ist ein wahre Wohlfühlkur für jedermann, der gerne die grauen Zellen anstrengt und sich inbrünstig in philosphischen Themen verliert. Wunderbar!

 

Arghs... beobachte das Teil schon länger. Ich glaube, es wird langsam Zeit.

Geschrieben

Ich muss einiges nachholen...

 

Elden Ring: GÖTTERDLC (XSX)

 

GOTY, 25-30 PURE GEILHEIT, EIN BEST-OF-FROM ERWEITERUNG. 

Vielen Dank from für dieses Meisterwerk, ich liebe Euch! 

 

12 von 10

 

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Hellblade 2 (XSX) 

 

Toller Day-1 Titel im GP. Die Grafik sowie die Atmosphäre ist abartig intensiv (vor allem mit Kopfhörer, meine Fresse). Die Story ist verwirrend, verstörend aber auch irgendwie spannend. Die Kämpfe ebenfalls, nur die Rätsel-Passagen waren eher störend als innovativ. Die Spieldauer von 5-6h waren voll okay. 

 

8 von  10

 

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Persona 3 (XSX) 

 

Mein erstes richtiges Persona, hat mir sehr gut gefallen. Bis auf die gefühlten 300 Stufen Dungeons hat mir eigentlich alles gepasst. Die Story ist einfach nur genial und das Spiel bietet enorm viel Abwechslung...der Umfang ist eh gigantisch. Ich glaube ich habe so 80h reingebuttert. Freu mich auf den DLC im Herbst. 

 

8.5 von 10

 

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Still wakes the deep (XSX)

 

Horror Spiele sind zwar nicht mein Lieblings-Genre aber da es in Schottland spielt, also genauer gesagt auf einer Bohrinsel in der nähe von Aberdeen, musste ich da einfach mal reinschauen. Der Titel ist auch im GP und ist mit einer Spieldauer von 4-5h auch ein idealer kurzer "Snack" für zwischendurch. Das Spiel hat mir gut gefallen, jedoch waren die Szenen unter Wasser oftmals ein wenig "verwirrend" aber es gab zum glück nicht viele davon. So richtig unheimlich war es nicht, ich wollte einfach wissen wie es mit der Crew weitergeht und daher hat es mich gut gepackt. 

 

7 von 10 

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Geschrieben

Uncharted 4 & Lost Legacy (PC)

 

Nach 1-3 musste ich natürlich den 4er auch noch durchspielen. Was für ein Sprung! Uncharted 4 und LL ist in allen belangen besser als die Vorgänger. Der Sprung von der PS3 zur PS4 war grösser als ich ihn in Erinnerung hatte.

 

Super Story, Kämpfe die viel weniger nerven, coole Kletterpassagen und eine Grafik die auch heute noch wunderschön aussieht. So ein Uncharted in neu hätte ich gerne einmal wieder. Von mir aus auch mit dem Chloe, Nadine und Sam Trio statt Drake.

 

Was mir zum ersten mal aufgefallen ist: Die Chapters in denen man Drake als Kind spielt und der Last Of us 1 DLC sind sooooo ähnlich. Als hätte der Druckmann zwei mal die genau gleiche Idee gehabt.

Geschrieben (bearbeitet)
12 hours ago, KNET said:

So ein Uncharted in neu hätte ich gerne einmal wieder. Von mir aus auch mit dem Chloe, Nadine und Sam Trio statt Drake.

 

Mir gefällt Teil 4 auch super, aber da gibt es einen deutlichen tonalen Shift gegenüber den ersten drei. Da spürt man die Handschrift Druckmanns ganz deutlich raus. Während Amy Hennig nur ein lockeres Action-Spiel im Indiana-Jones-Stil im Sinn hatte, verhandelt Druckmann in Uncharted 4 schwerwiegendere Themen wie Verlust, die eigene Identität und persönliche Entwicklung. Da bin ich mir nicht sicher, ob das Gefäss eines Uncharted dafür geeignet ist. Plötzlich nimmt man das Abschlachten hunderter Gegner nicht mehr so leicht hin. Viele Entscheidungen und die Motivation Drakes sind nur mit sehr viel Suspense of Disbelief nachvollziehbar. Für den mentalen Spagat muss man fast schon ein Van Damme sein.  

 

Aber ja, die unglaublichen Set Pieces (viele davon 8 Jahre später immer noch unerreicht) und vor allem das Ende - im Wissen, dass es aller Wahrscheinlichkeit nach Drakes letztes Uncharted sein wird - hauen gut rein. 

bearbeitet von Doendoe
grad gesehen, dass du ja Lost Legacy erwähnt hast
Geschrieben
1 hour ago, Doendoe said:

 

Viele Entscheidungen und die Motivation Drakes sind nur mit sehr viel Suspense of Disbelief nachvollziehbar.

Ja, da stimme ich zu. Ohne ordentlich suspension of disbelief wird man bei Uncharted nicht glücklich. Gehört da einfach dazu.

Geschrieben

Druckmann kann eh nur eine Sache und die macht er jetzt halt unkontrolliert überall. Druckmann ist für mich mittlerweile Synonym für prätentiöses aber extrem oberflächliches Storytelling mit sehr sehr viel Möchtegerntiefe. Von 3 Versuchen hat es gerade mal einmal geklappt. Mal gucken wies mit dem Typen weitergeht...

Geschrieben

Nobody wants to Die

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Wer Blade Runner oder altered carbon mag "muss" diesen walking simulator+ spielen meiner Meinung nach. Die Geschichte ist schön düster und sehr stimmig inszeniert. Die Fälle sind genretypisch sehr leicht, aber machen doch Spass und man will wissen was da eigentlich abgeht mit der Welt und dem eigenen Charakter.

 

die Review vom PS Universe passt für mich perfekt:
"Nobody Wants To Die was the game I didn't realize I needed to play this year until I played it. A fantastic narrative experience set in one of the most harrowing worlds. Though its gameplay is by the books, it didn't keep me from being thoroughly entertained from start to finish. For those looking for a cyberpunk murder mystery, you don't need to look further than Nobody Wants To Die."

 

 

Geschrieben

Nobody Wants To Die und The Talos Principle 2... ok

 

Ich war ja schon in Sorge, dass das abgesehen von ein zwei Ausreissern nach oben ein scheiss Gaming-Jahr gibt. Ehrlicherweise stimmt mich die aktuelle Lage auch nicht gerade sonderlich optimistisch für die Zukunft. Ausser Nintendo scheint jeder grössere Publisher seine kreative Ader verloren und es nur noch auf Monetarisierung abgesehen zu haben. Und den ganzen Indie-Pixel-Brei mag ich nicht mehr sehen...

 

Hinfort, ihr Dämonen.

Geschrieben (bearbeitet)

Ich muss auch mal nachholen :) 

 

 

 

Dragons Dogma 2

 

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Ich hatte grosse Erwartungen an das Spiel, Teil 1 war dieses schwer zugängliche, teilweise sehr holprige Spiel, mit einigen Tiefs aber auch absoluten Hochs. Genau diesen Umstand führt Teil 2 wieder fort.

 

Highlights:

Wenn ich so an meine absolut grössten Openworld Spielerfahrungen denken muss, dann ist dieses Gefühl auf eine Reise zu gehen, sich dem Spiel zu stellen und nicht zu wissen, was man genau erlebt, ein sehr starkes Gefühl. Death Stranding, die zwei neusten Zeldas und auch Elden Ring haben mich so fühlen lassen. Und letztlich zelebriert auch Dragons Dogma 2 dieses Gefühl von in der Welt unterwegs zu sein und ständig spontane, überraschende, ärgerliche und auch witzige Erlebnisse einem entgegenzustellen.

 

Jedes Mal, wenn ich die sicheren Gefilde der Hauptstädte verliess, wusste ich nicht was mich erwartet und wie lange ich weg sein werde. Einen Plan hatte ich immer, aber selten ging dieser auch so auf wie geplant. Und als ich dann verletzt, mitten in der Nacht, nach einer riesigen Schlacht mit mehreren Monstern auf die Trümmer von meinem Ochsenkarren blickte, freute ich mich auf das, was noch alles kommen sollte.

 

Auch eine absolute Sensation war für mich das True Ending. Was das Spiel in seinen letzten Stunden alles versteckt, es war wirklich beeindruckend.

 

Lowlights:

Es wäre wohl kein richtiges Dragons Dogma, wenn es nicht auch seine Irritationen mitbringen würde. Für mich war es die fehlende Gegnervielfalt, für ein Spiel, das mich über 50 Stunden beschäftigt hat, hatte ich wohl die Gegner nach der Hälfte der Spielzeit alle schon gesehen. Auch die Questvielfalt erschöpft sich spätestens ab der Hälfte stark und es hat einfach sehr viele langweilige und ähnliche Quest-Strukturen.

 

Auch die Story hat mich jetzt nicht abgeholt, ist über viele Stunden kaum wahrnehmbar und wird dann plötzlich wieder wichtiger, zumindest meint es das Spiel.

 

 

 

Aber diese Irritationen konnten mich nie davon abhalten, nochmal ein Abenteuer raus in die Welt zu wagen, eine weitere Klasse aufzuleveln und eine weitere Konfrontation mit dem gleichen Monster zu suchen. Es ist ein grossartiges Spiel geworden, das mich mit einigen Tiefs, aber dafür auch mit unglaublichen Hochs belohnt hat.

 

Es hat nicht den meisten Feinschliff, es funktioniert nicht alles so wie gewollt, aber man erlebt jede Minute etwas in diesem Spiel.

 

4/5

 

 

 

Hellblade 2

 

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Anfänglich von den verhaltenen Reaktionen war ich etwas abgetan, aber es wäre wohl auch nie der erhoffte Systemseller geworden. Aber gut, habe ich es dann doch noch gespielt. Ich habe ein überzeugendes, lineares und unglaublich schönes nordisches Horror Game bekommen.

 

Highlight:

Die intensiven Konfrontationen, sie sind brachial inszeniert und ich hatte immer das Gefühl es, um Haaresbreite zu überleben, obwohl ich nur wenige Male gescheitert bin. Zusammen mit dem einnehmenden Sound und der wirklich überwältigenden Optik, ist es ein audiovisuelles Meisterstück.

 

Lowlight:

Die Puzzle-Sequenzen waren mich auch in der entschlackten Form teilweise kaum zumutbar. Da ich diese auch nicht im Original nicht so mochte, begrüsste ich die Vereinfachungen… Aber irgendwann hatte ich auch die gesehen. Mich hätte man auch einfach durch die schönen Welten schlendern lassen.

 

 

Ich kann Kritik zweifellos verstehen am Spiel, aber als Fan von linearen Spielen mit Horror-Schlagseite fand ich Hellblade 2 wirklich ziemlich schick. Ich hatte eine gute Zeit mit dem Titel.

 

Es ist nicht die gameplay-technische Offenbarung, aber ziemlich sicher die absolute Kumulation von Ninja Theory’s audiovisuellem Schaffen über die letzten 10+ Jahre. Fraglich, ob das Studio nochmal so einen Freifahrtschein bekommen wird.

 

4/5

 

 

Chained Together

 

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Es kostet 5 Franken und sieht auch so aus. Aber es war ein alberner Koop-Spass. Mit bis zu 4 Spielern muss man zusammengekettet aus der Hölle entkommen und so einen 3km hohen Jump and Run Parkour überstehen.

 

Für die Harten gibt’s auch die Form von Permadeath – wer runterfällt nimmt den Faden wieder dort auf wo man als Gruppe landen kann, möglicherweise sogar wieder ganz von Anfang an. Ich war in unserem Durchgang über die Option von Checkpoints froh, ohne hätte ich es wohl nervlich nicht geschafft :ugly: .

 

Es war aber ein überraschend kompetenter Plattformer in seinen Mechaniken und ich war mehrmals an Super Mario 64 erinnert in seinen minimalistischen und doch herausfordernden Hüpf-Passagen.

 

Kann man sich für einen lustigen Abend mal gönnen.

bearbeitet von Raphaelo
Geschrieben
6 hours ago, BliNkEr] said:

Chained Together wollen wir dann zu viert an der diesjährigen LAN zocken, freu mich schon :lol:

Wenn man nebeneinander sitzt sicher nochmals geiler.

 

Das denke ich bestimmt, lustige Idee und gut umgesetzt. Und es läuft überraschend stabil und flüssig, Online hatten wir null Probleme. Halt alles sehr sehr rudimentär gemacht, aber hey, es reicht.

Geschrieben
Am 24.7.2024 um 09:13 schrieb radiant:

Nobody Wants To Die und The Talos Principle 2... ok

 

Ich war ja schon in Sorge, dass das abgesehen von ein zwei Ausreissern nach oben ein scheiss Gaming-Jahr gibt. Ehrlicherweise stimmt mich die aktuelle Lage auch nicht gerade sonderlich optimistisch für die Zukunft. Ausser Nintendo scheint jeder grössere Publisher seine kreative Ader verloren und es nur noch auf Monetarisierung abgesehen zu haben. Und den ganzen Indie-Pixel-Brei mag ich nicht mehr sehen...

 

Hinfort, ihr Dämonen.

Du möchtest kreative Gameplays, aber der "Pixel-Brei" stösst dich ab. Dann würde ich dir mal empfehlen, hinter den Indie-Pixel-Brei zu schauen. Da findest du nämlich kreative Ideen. 

Geschrieben
16 hours ago, Loijz said:

Du möchtest kreative Gameplays, aber der "Pixel-Brei" stösst dich ab. Dann würde ich dir mal empfehlen, hinter den Indie-Pixel-Brei zu schauen. Da findest du nämlich kreative Ideen. 

Vielleicht will er sich auch waschen, ohne nass zu werden. :thinking:

Geschrieben (bearbeitet)
44 minutes ago, Insanitysoul said:

Oder kreative Spiele spielen, die auch nach was aussehen.

Das ist Geschmackssache, aber es ist m.E. auch offensichtlich, dass der Aufwand mit exponentiell wächst je grösser der Anspruch an die Grafik wird, wodurch die Anzahl Spiele, die das leisten können, kleiner wird. Gleichzeitig greift die Beziehung: je grösser der Aufwand, desto eher wird versucht, das Risiko zu minimieren, was zu weniger kreative Spiele führt. So bekommst du eine doppelt negative Korrelation zwischen Grafik und Kreativität, einmal rein mengenmässig, und einmal qualitativ. 

 

Das ist natürlich kein Absolutismus. Es wird immer Spiele geben, die beides bieten. Tendenziell wird man aber die kreativeren Sachen in einer einfacheren Optik finden. 

bearbeitet von Doendoe
Präzisierung
Geschrieben

2D-Pixelart mutiert auch immer mehr zum Selbstzweck. Wenn es so aussieht, muss es nicht immer das kreativste Nonplusultra ever sein. Ich denke da an Senua, Still wakes the Deep, Under the Waves, Scorn etc. Klar haben Dave the Diver und Co. auch ihren Charm, aber ähnlich ge-Art-ete Games jetzt als objektiven Kreativitätshotspot heraufzubeschwören ist letztendlich auch individuelle Geschmackssache...

Geschrieben (bearbeitet)
19 minutes ago, ushan said:

2D-Pixelart mutiert auch immer mehr zum Selbstzweck. Wenn es so aussieht, muss es nicht immer das kreativste Nonplusultra ever sein. Ich denke da an Senua, Still wakes the Deep, Under the Waves, Scorn etc. Klar haben Dave the Diver und Co. auch ihren Charm, aber ähnlich ge-Art-ete Games jetzt als objektiven Kreativitätshotspot heraufzubeschwören ist letztendlich auch individuelle Geschmackssache...

Ja klar. Ging vielmehr darum, mit einem Schlag einen ganzen Grafikstil abzutun. Es sowohl Stardew Valleys als auch random Metroidvania Nr. 341.

 

Oder Animal Well. Spielt Animal Well. :sabber: 

bearbeitet von Doendoe
Musste Animal Well ergänzen. Spielt Animal Well!
Geschrieben

 

3 hours ago, Doendoe said:

Ja klar. Ging vielmehr darum, mit einem Schlag einen ganzen Grafikstil abzutun. Es sowohl Stardew Valleys als auch random Metroidvania Nr. 341.

 

Oder Animal Well. Spielt Animal Well. :sabber: 

Ich bin durchaus in Videospielen bewandt genug um differenzieren zu können... und auch ich als digitaler Greis weiss, dass es Ausnahmen gibt. Trotzdem sehen, etwas zugespitzt ausgedrückt, aber das muss ich ja jetzt nicht nochmal erwähnen, 99.9% dieser sogenannten hyperkreativen Indie-Porno-Perlen mittlerweile nach  Fliessbandware aus. Und ja, ganz ehrlich.. mich schreckt der optische Stil beim Grossteil dieser Titel mittlerweile einfach nur noch ab. Ich steig ja auch nicht mit einer 300Kg-Strassendirne in die Kiste, weil nur die mir die Gelegenheit gibt, sie im Handstand durchzudödeln. Könnte ich auch nicht, weil sie mich optisch ziemlich abturnen würde. Äs isch mängisch würklich so eifach.

 

Es ist doch überhaupt nichts Verwerfliches dabei, mehrheitlich beides zu wollen.

 

BEIDES? Mich muss ein Elch knutschen...

 

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Jaja, mir ist durchaus klar, dass Spieleentwicklung im Jahre 2024 eine andere Geschichte ist als noch 1998, wo 20 Typten in einem englischen Grossraumkeller mal kurz Banjo-Kazooie rausgehauen, nachdem sie ja zuvor schon GoldenEye und Diddy Kong Racing zum Besten gaben und im Anschluss daran nicht müde wurden, noch Banjo-Tooie, Conker's Bad Fur Day und Perfect Dark auf dem Silbertablett zu servieren. So ein Turnus ist heute kaum mehr möglich - und wenn, dann nicht mehr auf diesem qualitativen Level.

 

Das gesagt, ist es ja nicht so, dass nicht täglich neue Spiele veröffentlicht würden. Es ist nur so, dass wir aktuell zugemüllt und zugeschissen werden mit dämlichster Billig-Shovelware. Guckt euch nur daml den Eshop oder den PlayStation Store an. Von den letzten 50 Veröffentlichungen sind vielleicht zwei dabei, die die Bezeichnung Videospiel auch wirklich verdient haben. Der Rest ist einem Kuhfladen nicht unähnlich - mit dem Unterschied, dass sich nicht gleich 100 Fliegen um den Fernseher versammeln.

 

Gerade dieses zugeschissen werden mit absolutem Dreck macht mir zur Zeit durchaus etwas Sorge. Hatten wir ja schon einmal, bevor die Spieler dann das Interesse daran verloren und der Markt zusammenbrach. Aktuell wächst ja noch alles. Die Grossen füllen sich schön die Taschen, ermöglich durch die Kleinen, die jeden auch noch so dämliche Furztransaction, mit der Entschuldigung, die Entwickler damit unterstützen zu wollen. Ich find's im Grossen und Ganzen grad ziemlich zum Kotzen in diesem Industriezweig. Die Entwicklung von MS gefällt mir nicht, die Entwicklung von Sony gefällt mir nicht, die Legacy-Studios von damals sind heute etwas ganz anderes (in einigen Fällen jedenfalls) und das, was sich global in den Top 10 der Videospiele befindet, siehe auch dazu die jeweiligen Stores, heisst FIFA, Gatcha Nr. 128, Fortnite, Call of Duty und noch irgend ein Brunz - und man kann froh sein, wenn ab und zu mal etwas in den Top 10 landet, was in meinen Augen das beste aus zwei Welten miteinander verbindet... optisch einigermassen vögelbar, und sexuell zu mehr fähig als nur auf dem Rücken zu liegen und stoisch alle 3 Sekunden ein "oooh, aaah... uuuh... radi... aaaah" von sich zu geben.

 

 

Ganz düster schaut's für mich im Racing-Sektor aus... entweder gibt es die jährliche und kaum veränderterte F1- oder WRC-Auskopplung, dazwischen das übliche Moto GP...und sonst? Wenn ich mal auf ein interessantes Teil stosse, das mit schon mit dem Artwork neugierig macht, wie zum Beispiel hier:

 

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... dann macht es die Beschreibung gleich wieder zunichte, weil es ja ums Verrecken wieder ein Spiel mit isometrischer Ansicht sein muss. Guckt euch mal die völlig armselige Racing-Abteilung im PSN an... Es ist zum Heulen. Und ja, auch hier gibt es den einen oder anderen Lichtblick. Aber seit Art of Rally ist auch schon wieder einiges an Zeit den Rhein runtergeflossen.

 

Ist es wirklich so schwierig, WipEout, MotorStorm, Extreme-G und Konsorten in AA(A)-Manier aufleben zu lassen? Es gab den einen oder anderen Versuch.. Pacer zum Beispiel.. aber da reden wir von einer PS4-Veröffentlichung, die auch schon ein paar Jährchen auf dem Buckel hat. GRIP hat es als geistiger Rollcage-Nachfolger versucht, vermag es allerdings nicht, die Motivationskurve aufrecht zu halten oder ein einigermassen faires (lies: ausgewogener Schwierigkeitsgrad) Spielerlebnis zu bieten. Oder verkauft sich sowas nicht mehr? Sollte die Antwort darauf "Richtig, verkauft sich nicht mehr"  sein, so würde ich es nicht glauben wollen und können.

 

Need for Speed? Seit Jahren ein Trauerspiel (im wahrsten Sinne...)

Ridge Racer? Lebt das noch oder muss man's aufgrund Verwesung begraben?

 

 

Ausserhalb vom Nintendo-Universum freue ich mich in diesem Jahr auf ein einziges Spiel, von dem ich ziemlich sicher bin, dass es mich nicht enttäuschen wird (und eben - beides bietet)... ASTROBOT.

Geschrieben

Bisschen “die Jugend von heute”, bisschen verquirlter Onkel, und immer schön zu lesen. :mushy:

 

Zwei Punkte:

1. Der Dirnenvergleich ist etwas unglücklich, zumal wenn wir von Bloat reden, dann trifft das eher au AAA zu.

2. Der Markt wächst eben nicht. Darum drehen alle durch und entlassen, was das Zeug hält. Das lukrativste Marktsegment (Live Service) ist gesättigt und Single-Player ist nicht so lukrativ. Besser gesagt: Natürlich ist er lukrativ, aber nicht Fortnite-lukrativ, oder was die Kids heute so spielen. 

Geschrieben

Unicorn Overlord

 

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Das Spiel hat mich dann doch ein Weilchen beschäftigt, heieiei. Das neuste Spiel aus dem Hause von Vanillaware liess mich natürlich bei Release aufhorchen, so das ich prompt in der Demo versunken bin und eine sehr gute Zeit damit hatte. 10 Stunden Umfang für eine Demo ist auch ganz nett.

 

Vom schönen Artstyle, der interessanten Kampfmechanik und der kurzweiligen Openworld wurde ich ziemlich schnell abgeholt vom Spiel. Die 2D animierten Cutscenes mit den hübschen Charaktermodellen fand ich sehr schick. Es gibt einen gewaltigen Roster an Charakteren, den man in immer komplexer werdende Taktik-Schlachten schickt. Dabei schafft es das Spiel wirklich, dass man sich wie eine Widerstands-Armee fühlt. Von dem anfänglich kleinen Trupp wächst man zu einer regelrechten Armee hin. Mit über 40 vertonten Charakteren, mit eigenen kleinen Backstories und teilweise Sidequests. Auch in den Taktik-Kämpfen wechselte das Spiel viel seinen Modus, stellte mich vor neue Bedingungen oder zwang mich neue Taktiken zu überlegen. Das Spiel hat auch einen interessanten Twist auf die Taktik-Kämpfe, man «programmiert» quasi seine Squads mit verschiedenen «Wenn X, dann Y» Szenarien und lässt sie dann in den Missionen automatisch kämpfen. Eine coole Idee, mit enorm viel Experimentier-Potential. Mir machte es viel Spass, vor allem in der ersten Spielhälfte.

 

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Denn mit steigender Komplexität kamen für mich auch die Kritikpunkte hoch. Oder vielleicht auch einfach DER Kritikpunkt: das Inventar-Management. So viele Charaktere klingt schön und gut, aber die Armee zu managen, bei jedem Charakter individuelle Taktiken zu setzen und separates Equipment… Es war etwas viel mit der Zeit. Ich verlor auch teilweise den Überblick über die Charaktere, war etwas verloren, mit welchen ich einsetzen soll, und es war ein Optimierungs-Alptraum bei all den Variablen das vermeintliche Optimum herauszuholen :ugly:  . Vielleicht war es auch eine Übung in Selbsterfahrung für mich, aber mir war es zu viel. Das in Kombination mit einer Story, die nie über das Niveau «ganz nett» herauskommt, ziehen dieses schöne Spiel dann doch etwas runter.

 

So war ich irgendwann am Punkt, dass ich das Spiel fast abgebrochen habe. Aber ich habe so viele Vanillaware Games nicht beendet, dass ich Unicorn Overlord nach 20 Stunden diese Genugtuung nicht geben wollte. Der Abschluss war dann auch ganz nett, eine schöne Konklusion, riesiger Kampf und dann macht das Spiel eine schöne Schleife um alle seine Charaktere. Hey, es war ja doch ganz okay. Kein Highlight für mich und definitiv zu viel Inventar-Management… Aber es war eine interessante Reise.

 

3/5

 

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Einen Bonuspunkt gibt es noch: ganz tolle Darstellung von Essen :mushy: 

 

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Geschrieben (bearbeitet)

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 Thank Goodness You‘re Here!  (NSW)

Eine britische Komödie im Kleid eines Adventures. Es spielt sich fast schon auf Schienen, dafür sitzen die Gags jederzeit perfekt. Mir war es zeitweise etwas gar random (sprich: der Joke flog an mir vorbei). Dennoch waren die absurden Situationen stets ein grosses Vergnügen. Zwei Stunden, fünfzehn Franken (noch gibt es einen Rabatt im eShop). Definitiv kein Spiel für Fetischisten der Spielzeit-Geld-Ratio. 

 

bearbeitet von Doendoe

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