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Geschrieben

Han sit fascht 3 Johr mol wider es richtigs Review gschribä, willmi en Film dezuä verleitet hed. Drum postis au do, fallses öper interessiert.

 

Aber Vorsicht... isch nur für Lüt wo gern läsed. Drum s Review im Spoiler, und für alli andere do d Churzversion:

 

Universal Soldier: Day of Reckoning -> öpä 8/10 Äktschenfilmpünkt.

 

 

 

 

[spoiler=.]

 

Vom Regen in die Traufe

 

 

Universal Soldier: Day of Reckoning

 

USA, 2012, 114 Minuten

 

Regie: John Hyams

Darsteller: Scott Adkins, Andrei Arlovski, Mariah Bonner, Dolph Lundgren, Jean-Claude Van Damme, Tony Jarreau, Rus Blackwell, Kristopher Van Varenberg, u.a.

 

 

Vorausgesetzt: Ich habe zuvor noch keine der Fortsetzungen von Emmerichs Universal Soldier gesehen (also auch nicht Regeneration, bei dem ja ebenfalls John Hyams Regie geführt hat (von dem ich nur die Dokumentation "Smashing Machine" gesehen habe) und Van Dame und Lundgren auch schon wieder dabei waren), und generell habe ich was den modernen Actionfilm betrifft, aufgrund verlorener Hoffnungen und, sind wir ehrlich, anderen Prioritäten, auch nur hier und da mal wieder einen geschaut. Ich habe den Film nicht in der 3D Version gesehen.

 

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Zum Film also... zusammengefasst könnte man behaupten: Jean-Claude Van Damme spielt ein ruhiger, psychopathischer Bösewicht mit wenig Spielzeit und Dolph Lundgreen ein etwas extrovertierteres Exemplar des selben Schlages, beide wunderbar mies und kaputt aussehend. Die Namen sind noch die selben, in der Frage was nun genau ihre Rolle ist, und was das alles soll, ist man zu Beginn genau so überfragt wie die eigentliche Hauptfigur, der verwirrte John, die vom Prügelknaben neuerer Generation Scott Adkins verkörpert wird.

Er liegt im Krankenhaus, seine Erinnerungen beschränken sich darauf, dass Eindringlinge eines Nachts erst ihn selbst mit einem Brecheisen bearbeitet, dann vor seinen Augen Frau und Tochter erschossen haben. Man weiss von wem, Van Damme hat hier seinen ersten Auftritt, nicht jedoch wieso und weshalb. Was man nach dieser Anfangsszene aber sagen kann, ist, dass der Beginn in Sachen psychopathischer Gewalt und, wenn man so will, moralischer Verwerflichkeit, dem des Originals in nichts nachsteht.

In einer etwas eigenartig strukturierten Szene wird er, bettlägerig wie er ist, von einem FBI Agenten besucht, ohne weitere Erkenntnisse für den Zuschauer oder sonst jemanden, aber dafür mit einem Telefonat das im Nachhinein nicht viel Sinn ergibt (abgesehen von der Einführung von Charakteren), die erste richtige Action Szene des Filmes auslösend.

Andrei "The Pit Bull" Arlovski, der dem ein oder anderen auch aus dem MMA Ring bekannt sein dürfte (lustiger Weise ist er da bei einem Anlass mit dem gleichen Untertitel (Affliction: Day of Reckoning) im Main Event in der ersten Runde in Fedor Emilianenkos Faust gesprungen), spielt hier einen Sanitär der einer alten Frau den Abfluss nicht richtig repariert, irgendwie angefunkt wird, und ihr ins Becken erbricht, um sich darauf wortlos auf den Weg zu machen. Im nächsten Moment ist er ein grimmiger immer noch wortloser Ballerman und räumt ein Bordell vollem Muskelmänner samt Prostituierten auf, wird dann vom letzten Überlebenden, Auftritt Lundgren) mit Bravur und Spritze irgendendwie umgepolt, und macht von nun an Jagd auf John, der seinerseits, einmal aus dem Krankenhaus raus, auf der Jagd ist, versucht herauszufinden wer er ist und was läuft, und vom Sanitär bei der ersten Begegnung nicht erfolgreich behandelt werden konnte.

 

 

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Dies alles mag ohne den Film gesehen zu haben etwas verwirrend klingen, ist es aber eigentlich gar nicht. Es fällt einfach nicht so leicht eine anständige Einführung in den Plot niederzuschreiben. Nicht weil er wie so oft sowieso zu vernachlässigen und einfach nur dumm wäre, sondern vor allem auch weil die, durchaus Genre gerecht, bruchtückhaft, mager und oft eben auch visuell erzählte Geschichte eben doch verhältnismässig gut zum Film beitragen kann und es schade wäre an dieser Stelle zu viel davon preiszugeben. Was nicht erklärt wird, ist aber das Universal Soldier Phänomen ansich. Wer es nicht kennt, und noch keinen der Filme gesehen hat, muss selber drauf kommen.

 

Der Film macht auch sonst das meiste richtig, was ein reinrassiger Actioner richtig machen kann, und hebt sich so angenehm von so manchen Miseren ab, die das moderne Action Kino, unabhängig davon ob Hollywood-Blockbuster oder Independent-Hype, quasi in Dauerproduktion raus bringt.

So wurde auch beim wahrscheinlich wichtigsten Teil, der Action, mit einer beeindruckenden Mischung aus Locker- und Ernsthaftigkeit sowie Konsequenz ans Werk gegangen. Sie ist durch und durch Stimmig. In der Gewaltdarstellung hat man sich nicht zurückgehalten, vielmehr ist der Film gespickt mit sehr gut gemachten Effekten, er fängt mit roher Brutalität an, geht mit übertriebener Brutalität weiter und wird schlussendlich zu einem schlicht auf ganzer Linie absurden Hickhack. Um so erstaunlicher ist es, dass dieses vor allem im Independent Film bis zur erschreckenden Langweile abgenutzte Stimulans, hier mit einer Selbstverständlichkeit und ohne all zu grosse Beachtung eingesetzt wird, dass es sich Nahtlos in die Action einfügt. In einem Stück gegossen, zieht sie an einem Vorbei, als währe es nicht Mittel zum Spektakel, sondern nüchterne Tatsache, kaum eines zweiten Blickes würdig. Keine Effekte und Explosionen die von sieben verschiedenen Perspektiven gezeigt werden und nicht mehr aufhören wollen, keine tausende von Schnitten zwischen verschiedenen verwackelten Close-Up Aufnahmen, auf denen nichts zu erkennen ist, die den Zuschauer aber tatsächlich glauben lassen sollen, dass sie gerade das sehen, was ihnen versprochen wurde. Straight Forward, wenn's knallt, dann knallt's, aber es ist dennoch nur ein Knall, es muss weitergehen, der Knall kann unmöglich Zentrum des Filmes sein.

Und es ist wieder eine Bestätigung der alten These, deren Erfüllung ich eben bei anderen Filmen so sehr vermisse. Um Action auf die Leinwand zu bringen, braucht es in erster Linie Action, und zwar im Film, als Inhalt und nur als Inhalt. Dies ist das Fundament, alles weitere muss sich darauf stützen können. Wenn man beim Fundament bereits trickst, ist es schwierig da was solides drauf zu stellen. Oder anders gesagt, wenn man etwas in Zeitlupe (oder wahlweise ein beliebiges Stilmittel) zeigen will, ist wichtiger als die Zeitlupe selbst, dass man was hat, das man gut in Zeitlupe zeigen kann, und damit meine ich nicht eine sich ausbreitende Flamme.

 

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Der Film braucht sich aber natürlich darüber hinaus auch gar nicht verstecken. Der ein oder andere Moment reisst einem auch fast mal aus dem Sitz, der Soundtrack ist passend und gut eingesetzt, er unterstützt die düster verwirrte Grundstimmung sehr gut. Das Set Design und die Photographie ist wunderbar. Ein Büro in einem Kühlraum oder eine Hütte im Wald mit bemalten Wänden und einem Glühbirnennest als Lampe, als Kontrast zu gut eingefangenen typischen amerikanischen Szenerien. Das Finale in irgendwelchen Stollen, Reduktion auf das wesentliche, und durchaus durchdacht, macht sie die erwünschte Inszenierung einfacher (nicht dass solche Kulissen nicht auch aus finanziellen Gründen gewählt werden dürften). Hier findet nämlich eine längere Action-Szene statt, die nach bester Hitchcock "Rope" Manier suggeriert an einem Stück entstanden und gedreht worden zu sein. Selbstverständlich hat man wie damals, auch wenn aus zum Teil anderen Gründen und modernerer Technik, die Schnitte einfach nur gut kaschiert (scheinbar so gut, dass auch der ein oder andere reingefallen ist, auch wenn ich mir das irgendwie nur schwer vorstellen kann).

 

Liebevoll wäre das Wort um die Machart und Detailliebe zu beschreiben, würde es einem im Bezug auf diesen blutrünstigen Film nicht so eigenartig vorkommen.

 

Die Axt Szene aus Shining ist auf eine komisch entfremdete Art zu sehen, bei der Verfolgungsjagd fühlte ich mich sofort an The Terminator 2 erinnert (nur ist sie hier glücklicherweise besser und vor allem angenehm kürzer), und die abstrakte Maske Van Dammes scheint ziemlich klar Apocalypse Now gewidmet zu sein. Witzige Hommagen, von denen es vielleicht auch noch die ein oder andere mehr gibt, die allerdings ohne Relevanz bleiben, und wohl auch nicht anders gemeint waren.

 

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Man kann sich darüber streiten ob die Anfangsszene tatsächlich komplett in so einer Ich-Perspektive gehalten sein sollte, versteht man zwar dass es einen subjektiven Eindruck verstärken soll, sieht man aber kaum mal einen Film in dem sie in so einem Ausmass eingesetzt auch tatsächlich funktioniert, was leider auch hier nicht wirklich der Fall ist. Auch könnte man sich fragen ob Dramatischen Szenen um John und seine Problematik nicht doch ein bisschen zu typisch daherkommen. Aber da kommen wir dann zum Punkt, der bei diesem Film am ehesten Traurig stimmen könnte... es ist eben doch nur ein Actionfilm, der irgendwie ein bisschen mehr verdient hätte. Zudem ist es fraglich ob er ohne diese Szenen tatsächlich besser wäre, oder ob sie nicht vielleicht doch notwendig sind, wie auch die obligatorische weibliche Begleitung durch den Film, um nicht zu stark mit Action-Film Konventionen zu brechen.

 

 

Es ist einer dieser Filme, bei denen ich zwar schon auch ein bisschen ein schlechtes Gefühl haben kann, weil man irgendwie denkt man müsse die Zeit mit etwas sinnvollerem verbringen, irgendwie von den Eindrücken aber doch fast zu sehr vereinnahmt ist, um sich dessen wirklich noch sicher zu sein.

 

Ich müsste mich sehr irren, hätten wir es hier mit einem Meisterwerk der Filmgeschichte zu tun, wir sprechen auch nicht von einem intellektuell hochstehenden Werk (weshalb ich die ganze Aufregung in diese Richtung nicht wirklich verstehe, eigentlich sollte das doch klar sein), aber es ist ein Votum für ein visuelles Medium, und der Beweis dass auch heute noch gute Actioner entstehen können.

 

 

IMDb I OFDb

 

 

Trailer

 

 

 

 

 

Und Augen auf beim Einkauf... nicht alle Versionen des Filmes sind ungeschnitten.

 

Sowohl in Nordamerika, wie auch in Deutschland gibt es verschiedene Versionen. In Deutschland kam der Film sowohl in der geschnittenen R-Rated (auch die bekam keine Jugendfreigabe... das ist also kein Zeichen für Uncut), wie auch in der Unrated Version (SPIO/JK) die ein UNCUT vermerk hat. Ob wir in der Schweiz die geschnittene überhaupt haben, weiss ich nicht, bei uns ist sie aufgrund anderer Regelungen ja eigentlich auch für den Verkauf überflüssig.

 

Wenn ihr euch nicht sicher seit, könnt ihr auch mit dem Schnittbericht auf schnittberichte.com vergleichen:

Übersichtseite zum Film I Schnittbericht der beiden deutschen VÖs

 

Geschrieben
Han sit fascht 3 Johr mol wider es richtigs Review gschribä, willmi en Film dezuä verleitet hed. Drum postis au do, fallses öper interessiert.

 

Aber Vorsicht... isch nur für Lüt wo gern läsed. Drum s Review im Spoiler, und für alli andere do d Churzversion:

 

Universal Soldier: Day of Reckoning -> öpä 8/10 Äktschenfilm

 

 

 

Kann ich so absolut unterstützen - sehr unterhaltsamer Action-Film!

Geschrieben

The Cabin in the Woods

Äh.. da habe ich definitiv etwas anderes erwartet als "Scary Portal Movie". Was mir am besten an der DVD gefallen hat war die Vorschau von Apparition.

(Fast etwas zu) witzig fand ich noch die Szene wo die Aufzüge aufgehen und das Chaos ausbricht :ugly: . Kam mir vor wie wenn bei Marvel alle Superhelden aufeinandertreffen, diesmal einfach mit fliegenden Gliedmassen.

Wer die etwas andere Erklärung haben möchte weshalb Blut durch's Bild spritzt, könnte hier denke ich fündig werden.

Geschrieben

Amour (BD)

 

Amour hat mich total mitgenommen. Haneke hat grosses geleistet.

Scheisse war ich gegen Schluss down und meine Freundin heulte nur noch rum. :sad:

 

9/10 - meisterhaft!

 

verkaufe die BD übrigens für 15.- inkl.

Geschrieben

Der Tag, an dem die Erde still stand

Gut: Jennifer Connelly :sweetjesus: , "du weisst nicht was als nächstes passiert"-Stimmung

Schlecht: Keanu Reaves :suspicious: , "du weisst nicht was da vorhin passiert ist"-Stimmung

Was der Film cooles aufbaut reisst er sich iwie wieder ein. Schade. Keanu Reaves und dieser Roboter sind in meinen Augen einfach 'weird'. Ob nun gewollt oder wegen einem Original oder überhaupt.

Geschrieben (bearbeitet)

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Cloud Atlas

 

"Truth is singular. It's 'versions' are mistruths."

 

Nichts weniger als eine gewaltige, atemberaubende Tour de Force durch 500 Jahre Menschheitsgeschichte, die vielen existenziellen Frage nachgeht und diese zwar nie schlüssig beantwortet, aber interessante Blickwinkel eröffnet und die Interpretation dem Zuschauer überlässt - was macht den einzelnen Mensch eigentlich aus? Welchen Naturgesetzen folgt die Entwicklung der gesamten Menschheit? Welchen Preis haben Macht und Gewalt und welchen Wert in solchen Systemen das Individuum? Welches Streben ist stärker - jenes nach Freiheit und Ungewissheit oder jenes nach der Sicherheit des Bekannten? Wie hängen wir alle zusammen und was bedeutet das alles eigentlich? Folgt die Geschichte einer, gewisse Ausschläge erlaubenden, aber dennoch vorgezeichneten Grundlinie? Wiederholen sich stets die gleichen Ereignisse?

 

"The nature of our immortal lives is in the consequences of our words and deeds, that go on and are pushing themselves throughout all time."

 

Der Film erzählt mehrere Geschichten in mehrere Zeitachsen, die ein grosses, erdrückendes Gemälde des Unvollkommenen und der Vollkommenheit zeichnen, der Hoffnung und der Trostlosigkeit und somit letzten Endes der schieren Gewaltigkeit der Existenz an sich - a drop of water in an endless ocean, but then again, what is an ocean if not endless drops of water?

Ein Anwalt im 19. Jahrhundert wird mit der Brutalität der Sklaverei konfrontiert, lernt Güte und Gnade von gänzlich unerwarteter Seite kennen und ändert schlussendlich sein Leben. Ein junger Dandy verfolgt in den 1920er Jahren seinen Traum eine grosse Symphonie zu schreiben, gibt sich selbst für diesen Traum auf, geht über Leichen und bezahlt das Erreichen des Zieles schlussendlich mit seinem Leben. Ein alternder Verleger aus den 90ern gerät in das Rachenetz seiner Nächsten und lernt erst in der "Gefangenschaft" den wahren Wert der Freiheit kennen. Er findet die Kraft eine feige Tat aus seiner eigenen Vergangenheit zu sühnen, rückgängig zu machen und einen neuen Anfang zu wagen. Eine Journalistin findet im Jahre 2012 heraus was es wirklich bedeutet in die Fussstapfen ihres Vaters zu treten und der Suche nach Erkenntnis alles unterzuordnen, doch ist unklar ob sie eine weltweite Katastrophe verhindern kann. Eine Duplikatin im 22. Jahrhundert erfährt die grausame Wahrheit hinter der Unität und entfesselt eine Revolution als sie sich gegen das System auflehnt. Ein feiger Vater aus der Endzeit findet während einer Reise zu wahrem Mut und erfährt dadurch erst, dass jede Wahl Wege öffnet, die beschritten werden wollen, wenn man sich selbst im Innersten treu bleibt.

 

"Our lives are not our own. From womb to tomb, we're bound to others. Past and present. And by each crime and every kindness, we birth our future."

 

All diese Geschichten, all diese Schicksale, alle Möglichkeiten, alle Handlungen und Untaten definieren uns, formen uns und hinterlassen Spuren in unseren Leben UND in den Leben anderer. Wir sind keine Egomane, keine Individualisten. Wir sind verantwortlich für einander und diese Verantwortung für nur einen anderen Menschen oder die gesamte Menschheit macht uns selbstlos und unsterblich und formt unsere gesamte menschheitliche Hinterlassenschaft im Universum - zutiefst philosophisch, zutiefst berührend.

 

Mich hat der Film bis ins Mark getroffen und zutiefst erschüttert. Für mich eine Sensation. Gewaltige Bilder, uebergreifende Themen, visuell und konzeptionell wie eine Naturgewalt. Für andere nur bedingt empfehlenswert.

 

10 von 10

bearbeitet von ushan
Geschrieben

Cloud Atlas

 

10 von 10

 

Der Ushihammer schlug wieder zu :lol:..

 

das hier war vor ein paar Monaten meine Meinung dazu:

Cloud Atlas

 

-> noch 2012 ... Im Grunde fand ich den Streifen nicht schlecht und am Schluss gab's doch noch ein paar ziemlich überraschende "Enthüllungen" bezüglich wer jetzt genau wen jeweils gespielt hat :). Alles in allem hatte der Film aber etwas zu wenig Substanz und obwohl es noch nicht all zu lange her ist, dass ich ihn gesehen habe, blieb erstaunlich wenig hängen - was bekanntlich nicht gerade für einen Film spricht. Einmal geben und gut ist.

 

Also für mich auch keine 10/10 :ugly:

 

Natürlich ist die Thematik interessant gewählt - aber ja... :okay:

 

 

====> hat eigentlich schon jemand Oblivion gesehen? Kackt ja recht ab bei den Kritikern.

Geschrieben

Mich hat nicht mal begeistert wer jetzt genau welche Rolle gespielt hat - ich fand die Charaktere und zwar alle wirklich fantastisch und bei drei Stunden Spieldauer habe ich fast nicht geblinzelt so toll fand ich den Film. Traf jedenfalls voll ins Schwarze bei mir :mushy:

Geschrieben

Mich hat der Film leider auch nicht so weggehauen wie Ushi. Die Hauptaussage des Films, welche einem zum Ende klar wird, fand ich eher mau. Dies lässt für mich die vorhergehenden Geschichten in ein wenig gedämpften Licht erscheinen.

Geschrieben
Mich hat der Film leider auch nicht so weggehauen wie Ushi. Die Hauptaussage des Films, welche einem zum Ende klar wird, fand ich eher mau. Dies lässt für mich die vorhergehenden Geschichten in ein wenig gedämpften Licht erscheinen.

 

Ich fand die einzelnen Settings sehr interessant - am meisten Gefiel mir irgendwie die Endzeit mit dem komischen Dialekt. Und natuerlich New Seoul. Ach ich liebe den Film einfach - fuer mich ein wirklich faszinierendes Erlebnis ^_^

Geschrieben
Ich fand die einzelnen Settings sehr interessant - am meisten Gefiel mir irgendwie die Endzeit mit dem komischen Dialekt. Und natuerlich New Seoul. Ach ich liebe den Film einfach - fuer mich ein wirklich faszinierendes Erlebnis ^_^

Sicher, die Settings waren geil :)

Geschrieben
====> hat eigentlich schon jemand Oblivion gesehen? Kackt ja recht ab bei den Kritikern.

 

kritiker? die kommen doch gleich nach kinderschändern, vergewaltigern und nimmersatten abzock-managern :biglaugh:

 

ich freue mich jedenfalls auf oblivion...

Geschrieben

Cloud Atlas

10 von 10

 

all my lol

 

 

perks of being a wallflower 6/10

silver linings playbook 6.5/10

 

beide aber sehr süss und gut für zwischendurch. jennifer lawrence ist so fucking hot meine güte. dagegen hat watson halt nur ein pretty face. aber ja kann mir jemand erklären wie man in den 90ern den ganzen film brauchte um david bowie zu erkonnen wenn so man zeugs wie the smiths und nick drake hört? hahaha

Geschrieben
kritiker? die kommen doch gleich nach kinderschändern, vergewaltigern und nimmersatten abzock-managern :biglaugh:

 

ich freue mich jedenfalls auf oblivion...

 

:lol:... ich geh' ihn ja am Montag auch schauen... bin schon sehr gespannt. Gimme all the SciFi! Ich hoffe ja, dass ich den Kinderschänder-Nachkommen nicht Recht geben muss.

 

Ich bin übrigens auch "Kritiker".....wenn auch "nur" von Games :okay:

Geschrieben (bearbeitet)

 

Cloud Atlas

 

.....

 

10 von 10

 

Kann ich nur zustimmen. Ich liebe diesen Film :)

 

Nach dem Kinobesuch habe ich sofort das Buch bestellt... hatte aber leider noch keine Zeit zum lesen!

bearbeitet von Tisisu
Geschrieben

96 Hours (Taken 2) - Trotz vieler verhaltenen Kritiken gefiel mir der Film ganz gut und wusste bei ein paar Gläser Wein ganz gut zu unterhalten.

Der Start verlief relativ zahm, aber nach 30 Minuten nahm der Film schon Fahrt auf und Aktionsfans kommen ganz auf ihren Genuss. Einzig die Wackelkamera und teilweise doch heftigen Schnitte in den Kampfszenen waren teilweise arg an den Grenzen, I hate it!:rage:

 

Kommt natürlich nicht an Teil 1 ran, aber passt schon als Sequel.

8/10

 

Argo - Mit absolut Null Erwartungen in den Film reingegangen und war am Ende absolut begeistert. Je länger der Film dauerte, desto mehr Spannung wurde aufgebaut. Zudem war der "Seventhies Look" im Film (Brillen, Kleider , Telefone etc) ein Nostalgie pur :lol:!

 

Ben Affleck wird langsam aber sicher zu einem super Regisseur (Als Schauspieler mag ich ihn immer noch nicht so tolle).

8/10

Geschrieben

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Der König der Löwen (BD)

Ich habe gestern tatsächlich zum ersten Mal Lion King gesehen :ugly: .

Sieht noch immer gut aus und die Messages dahinter finde ich recht stark.

Bei Timon & Pumba musste ich zweimal wirklich lachen. Einmal wo Timon Werbung für Pumba's Schinken macht um die Hyänen abzulenken und als Nala beide im Schlaf erschreckt.

 

Zu Elton John's Interpretation der Musik habe ich ein spezielles Verhältnis. Seine Version war eines der ersten Klavierstücke, das ich ziemlich gut spielen konnte.

Der Film bietet viele schöne Stücke - insgesamt sehe ich das Arrangement der Filmmusik von Hercules in meinen Augen als besser.

 

Zurecht einer der beliebtesten Zeichentrick- und Disney-Filme :cookie:

Geschrieben

Die fantastische Welt von Oz

Sehr schön erzählte Geschichte. Die Welt und Kreaturen von Oz sind sehr gut dargestellt. James Franco gefiel mir ganz gut in seiner Rolle.

Solider Märchenfilm der sehr gut für die ganze Familie geeignet ist.

 

Jack and the Giants

Das Märchen wurde genial adaptiert. Auch wenn der Film der Vorlage nicht ganz treu blieb war es doch wunderbar in den Film einzutauchen.

Durchwegs positiv, Ewan McGregor fiel in seiner Rolle auch direkt auf, fand ihn hier noch ganz amüsant. :thumbsup:

 

Hänsel und Gretel - Hexenjäger

Das Märchen wurde hier kompromislos durch den Reisswolf gedreht. Die ganze Geschichte mit em "Im Wald ausgesetzt" wurde nur als Bindepunkt zwischen Hänsel&Gretel und dem Hexen jagen benutzt. Die Moral von der Geschicht "Don't eat the fucking Candy".

Mit der Zeit wurde der Film immer blutiger und wenn auch ein wenig trashig hat er mir extrem gut gefallen. Tolles Popcorn-Kino.

 

Spring Breakers

Total trashig und verwirrend. Überhaupt nicht gefallen hat mir Selena Gomez bzw. ihre Rolle, einfach nur nervig. James Franco dagegen konnte als Gangster-Rapper recht gut überzeugen.

Ich würde ihn mir kein zweites Mal geben...

 

G.I. Joe - Die Abrechnung

Wiederum wie erwartet tolles Action-Popcorn-Kino. Kopf abschalten und bestaunen.

Abgefahrene Action und um einiges besser als Teil 1.

 

Oblivion

Auch wenn mir Tom Cruise nicht besonders zusagt hat mir der Film doch sehr gut gefallen. Ich bin ein grosser Sci-Fi-Fan und besonders was der Film in Sachen Bildgewalt und Tonuntermalung geboten hat war grandios.

Wie Cruise mit seinem Bike durch die Post-Apokalyptische Umgebung fuhr (verrostete Schiffe und U-Boote auf ausgetrockneten Seen) mit der wirklich gelungenen Musik, einfach nur :sabber:

Die Story wiederum ist dann nicht allzu durchdacht un der Twist in der Filmmitte einigermassen vorhersehbar.

 

Movie 43

Trotz imensem Staraufgebot (Hugh Jackman, Kate Winslet, Anna Faris, Emma Stone, Uma Thurman, Kristen Bell, Chloe Grace Moretz, Christopher Mintz-Plasse, Gerard Butler, Sean William Scott, Johnny Knoxville, Halle Berry, u.a.) konnte der Film mich überhaupt nicht überzeugen.

Ein paar bekiffte Jungs sind auf der Suche nach dem ominösen Movie 43 und stossen auf ihrer Suche immer wieder auf einzelne Filmszenen, welche durch das oben genannte Staraufgebot gefüllt sind.

Die einzelnen Szenen brachten mich durchwegs zum lachen und sind wirlich abstrus. Die äusserliche Verbindung durch die Kiffer ist aber viel zu trashig um zu gefallen und fällt sogar unter das Niveau von Filmen wie "Ey Mann, wo is mein Auto" oder "How High". Ich würde ihn mir ebenfalls kein zweites Mal geben (Ausser vielleicht um Hugh Jackman nochmal mit einem haarigen Sack am Kinn zu sehen :ugly: ).

Geschrieben
Ich habe gestern tatsächlich zum ersten Mal Lion King gesehen :ugly: .

 

:cgspit: wusste gar nicht dass es sowas gibt... :ugly: aber gut dass er dir gefallen hat!

 

Letztens auch nach vielen Jahren wieder mal Toy Story 1-2 geschaut. Der erste ist natürlich legendär, wobei auch der zweite ganz gut ist. Die Musik aus dem ersten Film macht für mich einiges aus.

Ausserdem hatte der erste Teil noch irgendwo ne Aussage/Message.

Geschrieben

 

Ich habe gestern tatsächlich zum ersten Mal Lion King gesehen :ugly: .

 

Oha, na dann umso besser und wichtiger dass du den endlich nachgeholt hast.

Mein Favorit unter den Disney Filmen, es geht nicht besser :happytears:

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