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Geschrieben

Guter Artikel von Eurogamer (englisch).

 

Besonders erwähnenswert (unter vielem anderen):

Quote

people often misunderstand inflation. Sure, it reflects the cost of goods and services at the time, but not that cost in relation to the average salary. As in, how expensive something feels to the average person. Between the release of the PS4 Pro in 2016, and the PS5 Pro here in 2024, prices have gone up several percent faster than the average person's earnings here in the UK. That means if the PS5 Pro cost as much in real terms as the PS4 Pro would now, it'd already feel harder to buy for the average worker than it did in 2016. But it also costs about 50 percent more than an inflation-adjusted PS4 Pro would (£699, to about £464).

 

Geschrieben (bearbeitet)
vor 4 Stunden schrieb Deadman:

Ich denke an 2025er Titel darf man die Erwartung 4K60 haben....

Wieso?
Es kommt schwer darauf an, worauf das Game konizpiert wird. 60 FPS ist eine Designentscheidung, die von Anfang an drin sein muss, wenn es schlau rauskommen soll. Das führt dann zu Abstrichen bei diversen Dingen (z.B. Graphik oder Physik).
Das Problem ist, dass die Leute heute das Gefühl haben, alles müsse 60 FPS sein, auch wenn es eigentlich unnötig ist. Das Problem kommt imo von der langen Übergangsphase des Generationenwechsels, der der Chip Shortage durch COVID geschuldet war. Dadurch waren viele Games noch lange für die alten Konsolen gebaut, und die neuen konnten die 60 FPS mit reiner Power stemmen.
Als die Übergangsphase dann endlich vorbei war, haben die Leute lauthals rumgeschrien, wenn ein Game keine 60 FPS hatte, auch wenn es alles andere als nötig ist und das Game nie darauf ausgelegt war. Die Folge waren dann Krücken-Performance Modi, welche noch schnell reingewürgt wurden und die scheisse aussehen, wie z.B. bei FF16, wo z.B. FSR 2.0 eingesetzt wurde, um viel zu tiefe Auflösungen irgendwie hoch zu würgen. Oder Black Myth Wu Kong, welches sogar so weit geht, dass es FSR Frame Generation von 30 FPS her einsetzt.

bearbeitet von Naryoril
Geschrieben

Ich glaube, wir werden uns in Zukunft (wieder) auf höhere Hardwarekosten einstellen müssen. Nicht nur ist es praktisch einzigartig in der Videospielgeschichte, dass Konsolen im Laufe der Jahre nicht günstiger wurden (eine PS2 konnte mal für CHF 149.00 ergattert werden).. auch Mid-Gen-Updates, so sie denn die Norm würden, gelangen auf ein Preisniveau, das nicht nur eine blosse Vorstellung davon liefert, was richtige Nachfolgekonsolen kosten werden (so denn der Hersteller nicht dazu gewillt ist, ein gewisses Minus einzukalkulieren).

 

Bei Nintendo scheint es ein klein wenig anders zu sein.. die gehen generell kaum mit den Preisen runter :lol: ... aber MS, Sony... es scheint Gründe zu geben, warum Komponenten und somit Hardware nicht günstiger werden.

 

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Und ganz grundsätzlich.. die Preise der einzelnen Komponenten (2TB SSD mit dem nötigen Speed, eine analog starke GPU... ).. es kostet mittlerweile wohl einfach, auch wenn es verdammt schwer ist, diese bittere Pille zu schlucken. Deshalb auch mein outraging comment diesbezüglich.

 

Aber ich denke, gerade die PlayStation 2 ist ein verdammt gutes Beispiel, dass sich Technologie / Konsolen auch zu einem sehr hohen Preis verkaufen. Auch wenn die Voraussetzungen respektive Bedingungen im Jahre 2000 definitiv andere waren. Aber denken wir kurz zurück: Die PlayStation 2 kostete in Europa, respektive Deutschland und somit auch in der Schweiz verdammt viel Geld damals.

 

CHF 899.00 waren das damals. Und ich habe den Betrag auf der Seite des Bundes inflationsbereinigt. Heute entspricht dieser Betrag CHF 1029.00.

 

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Anders ausgedrückt, habe ich am 24. November 2000, wo ich um 04:00 Uhr morgens auf die Öffnung des Mediamarktes in Pratteln gewartet habe, um mir eine der ersten PS2-Konsolen der Schweiz unter den Nagel zu reissen, zusammen mit Ridge Racer V und SSX sowie einer 8MB (es ist ja lachhaft...) Memory Card über CHF 1'100.00 hingeblättert. Zwei (!) Lehrlingslöhne für mich damals.

 

Ich will nichts schönreden oder naiv davon ausgehen, dass eine Firma freiwillig auf Geld verzichtet.

 

Aber all diese Punkte rücken die Preisgestaltung der PS5 Pro in ein anderes, kontextreicheres Bild.. ich bin immer noch nicht zu 100% davon überzeugt, dass ich sie mir wirklich Day 1 hole. Bislang wurde noch kein aktuelleres oder gar neues Spiel gezeigt, das wirklich einen himmelweiten Unterschied zur bisherigen Basisversion zeigt. Das ändert sich die nächsten Wochen ja vielleicht.

 

Wenn bloss mein Lohn in diesem Umfang steigen würde... hier hat der kleine Mann ja nicht umsonst das Gefühl, seit 20 Jahren auf der Stelle zu traben, während um ihn herum einfach alles explosionsartig im Preis gestiegen ist. Schöne heile Welt.

 

Geschrieben

Man munkelt ja für eine State of Play am 24. September 2024 - und damit einhergehend nebst einem Horizon: Zero Dawn Remaster für die PS5 auch mit einem ... Achtung, Trommelwirbel, DAYS GONE-Remaster... wenn letzteres tatsächlich kommen würde... stünden die Tore offen für einen Nachfolger? :gasp: 

Geschrieben

Eben, siehe weiter oben :). Eine nackte PlayStation 2 kostete damals inflationsbereinigt CHF 1'029.00.

 

Bei der PlayStation 3 spielten gewiss auch noch kostspielige Eigenentwicklungen (Cell-Prozessor...) eine gewisse Rolle. Trotzdem.. auch eine PlayStation 3 war bezogen auf das Gesamtpaket ein eigentlich günstiges Teil. Der (gar nicht so schlechte) Blu-Ray-Player war bereits eingebaut - und dezidierte Blu-Ray-Player, die NUR Filme abspielen konnten (ok, und DVDs/Musik-CDs) kosteten nicht weniger.

 

Es ist jetzt aber auch nicht ungewöhnlich, dass Hersteller von Konsolen mit Minus verkaufen - und mit Software wieders ins Plus gelangen. Und Peripherie natürlich. Und offenbar legen sie ja auch bei der aktuellen Hardware noch drauf.

Geschrieben

 

Am 20.9.2024 um 19:27 schrieb radiant:

Man munkelt ja für eine State of Play am 24. September 2024 - und damit einhergehend nebst einem Horizon: Zero Dawn Remaster für die PS5 auch mit einem ... Achtung, Trommelwirbel, DAYS GONE-Remaster... wenn letzteres tatsächlich kommen würde... stünden die Tore offen für einen Nachfolger? :gasp: 

 

Jeff Grubb hat jetzt sogar das Gerücht bestätigt, dass es sich um ein Remake handeln soll :mushy:

 

In dem Giant Bomb Podcast hat Jeff Grubb bestätigt, was sich zuvor in Gerüchten aufbauschte: "Days Gone" soll ein Remake für PlayStation 5 bekommen. Ursprünglich sprach der Gaming-Journalist lediglich von einem "weniger aufregenden Remaster als das geleakte "Horizon Zero Dawn"". Erst als Jordan Middler von VGC in einer Andeutung auf das Open-World Spiel von Bend Studios tippte, kam die Bestätigung mit einem knappen "Yeah, this is it".

 

Wenn Grubb im Kontext von dem original 2019 für PlayStation 4 erschienenen "Days Gone" von einem weniger aufregenden Remake spricht hat das sicherlich mit der Tatsache zu tun, dass der Zombie-Open-World-Titel bereits mit 60 fps und 4K auf der PlayStation 5 läuft. Getippt wird daher auf eine generelle Überarbeitung und Anpassung der Technik an die Zielkonsole für einen kleinen Preis, wie es etwa mit dem Director’s Cut bei "Ghost of Tsushima" passierte. Vermutlich werden wir in der kommenden Woche im Rahmen der State of Play mehr erfahren.

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