Jump to content

Recommended Posts

Geschrieben (bearbeitet)

The Medium (PC)

image.png.b9ef04fe397a8c58508d257dfb96142b.png

 

Mich hat The Medium während ca. 7-9 Std. Spielzeit gut unterhalten, vor allem dank dem coolen Dual-Reality -Prinzip, aber auch an der hervorragende Soundkulisse! Ich empfehle Euch sowieso das Spiel mit Kopfhörer zu zocken. Das Spiel erinnerte mich phasenweise etwas an Everybody's Gone to the Rapture (aufgrund der Einblicke) und Blair Witch (Abschnitt im Wald). 

 

+Abwechslungsreiche Schauplätze

+Gute Kameraführung/Perspektivwechsel

+gelungene Engl. Sprachausgabe (Troy Baker ist ebenfalls mit an Board^^)

+hervorragende Soundkulisse

+tolles Spielwelt-Prinzip

+ansehnliche Optik, vor allem die Lichteffekte!

+derzeit kostenlos spielbar „GamePass“ sei Dank :)

+Rätsel…

 

+/- kurzes aber unterhaltsames Spielvergnügen

 

-....die bis auf wenige Ausnahmen für kein Kopfzerbrechen sorgen

-Animationen sehen teilweise etwas hölzern aus

-schwache Schleichpassagen

-Steuerung hätte etwas feinschliff gut getan

-kein Wiederspielwert

-klare Schwächen im mittleren Spielabschnitt

-Hohe Anforderungen (PC)

 

Highlight:
Die Soundkulisse ist definitiv Next-Gen-würdig. Hier hat Bloober Team ganz tolle Arbeit geleistet! Das zwei-Spielwelten-Element fand ich ebenfalls sehr gelungen, bitte mehr davon :D

 

Lowlight:
Im mittleren Spielabschnitt übernimmt die Kontrolle über eine zweite Figur (werde hier aber jetzt nichts spoilern). Diese waren eher langweilig und hätte man sich eigentlich sparen können :ugly:

 

Wertung: 7/10

bearbeitet von Little_JoeY
  • Like 8
  • Thanks 1
Geschrieben

Indiana Jones and the fate of Atlantis

 

Nach Ewigkeiten haben wir uns entschieden das mal durchzuspielen, da es ja "jetzt" auch gesprochene Dialoge hat und nicht wie anno domini ohne die auskommen musste.

Optisch hat es sich erstaulich gut gehalten, wenn man bedenkt wie alt das ist, aber gameplaytechnisch ist man sich halt so dermassen gewohnt, dass es autosaves etc gibt, dass man anfangs völlig verpeilt selber zu speichern und direkt mal ne halbe Stunde verliert deswegen.

Die Rätsel sind eigentlich relativ einfach gestrickt für ein lucasarts Spiel, ausser man muss etwas quasi pixelgenau durchführen, dann bricht ziemlich schnell das ganze Spiel auseinander und wird frustig.

 

Alles in Allem hatten wir definitiv unseren Spass, werden das Spiel aber nicht nochmals spielen um die anderen Pfade zu erkunden.

Geschrieben

Dragon Quest 11

 

An sich kein schlechtes Spiel, dass an sich auch alles gut macht, was es so macht, aber ich finde die Geschichten und Mini-Geschichten ziemlich Standard, gab da keine einzelne Geschichte, die mir irgendwie ''neu'' vorkam und joa, für mich muss da ein JRPG schon deutlich mehr bieten, wenn ich es da mit Spielen wie Lost Odyssey vergleiche, hat DQ 11 null Chance. Wenn ich das Skillsystem mit einem von FF 7 - 12 vergleiche, kommt es da ebenfalls nicht ansatzweise heran. Es ist ein Spiel, dass man zocken kann, aber ein Muss oder Mass der Dinge ist es nicht und ich behaupte in 5 Jahren wird sich keiner mehr daran erinnern. :ming:

 

7/10

  • Like 1
  • Thanks 1
Geschrieben

Yes, Your Grace

header.jpg?t=1606380847


GENRE: Abenteuer, RPG, Simulation, Strategie, Raphy Game

ENTWICKLER: Brave At Night

PUBLISHER: No More Robots

FRANCHISE: No More Robots

VERÖFFENTLICHUNG: 6. März 2020

 

Spiel & Spielinhalt

Das Indie Rollenspiel Yes, Your Grace ist im Moment im Xbox Gamepass und ich habe das Spiel in den letzten drei Tagen ordentlich gesuchtet. In diesem Spiel muss ich als König mein Königreich verwalten und dies hat total meinen Nerv getroffen. Jeden Tag/Runde muss ich im Spiel wichtige Entscheidungen treffen ob ich Bittsteller Unterstütze oder diese ablehnen muss, da ich die Ressourcen selber benötige. Nebenbei spielt meine Familie eine wichtige Rolle im Spiel und auch dort muss ich wichtige, spielentscheidende Entscheide treffen. 

yesyourgracetitel.jpg

 

 

Fazit

Nach knapp 6-8h lief der Abspann des Spiels ab, somit ist Yes, your Grace relativ kurz, bietet aber  alternative Enden und somit eine Motivation für einen erneuten durchlauf. Ich werde sicherlich einen erneuten Durchlauf starten, da mir nicht ganz alles gelungen ist. Ich musste sogar einmal neu starten, da die Moral ins minus gesunken ist und ich vom Thron gestürzt wurde (Spielende). Toll war, wie es mir bei Spielende aufgezeigt hat, wie meine Entscheidungen sich auf die Charaktere/Königreich ausgewirkt haben. 

Mir hat das Spiel sehr viel spass gemacht, ich mag solche Verwaltungsspiele, jedoch sind mir diese oft zu komplex. Mit Yes, your Grace habe ich etwas "simpleres" gefunden welches sich mit einer spannenden Story kombiniert. Diese Story hat mich ein klein wenig an GoT/Wichter erinnert. 

 

20200308134102_1-1024x576.jpg

 

Wertung

+ packende, motivierende Story

+ simples Verwaltungsspiel mit grossen Auswirkungen von meinen Entscheidungen

+ Wiederspielwert

+ Point & Click Bedienung

+ Schicke Pixart-Grafik

 

- fehlender Tiefgang, gewisse Entscheide kann man nicht beeinflussen

- nervender Sound bei den Dialogen

- deutsche Synchronisierung nicht wirklich gelungen

- spielablauf sehr repetitiv

 

Das Spiel ist kein Meisterwerk aber hat das gewisse Etwas. Mich hat es aber absolut abgeholt und gepackt, trotz den kleinen Mängel. Ein Spiel, bei dem ich mich mit meiner Frau unterhalte, "was würdest Du in dieser Situation machen", finde ich einfach genial. König zu sein ist in diesem Spiel kein einfaches unterfangen aber es motiviert um so mehr, wenn man mit den knappen Ressourcen und den vielen Bedürfnissen sich durchschlagen kann. 

 

Bin gespannt wie mein zweiter Durchgang wird und kann das Spiel jenen empfehlen, welche schon immer mal König eines Königreichs sein wollten. 

 

7.5 von 10

 

  • Like 1
  • Thanks 1
Geschrieben

Spiderman Remastered (PS5)

 

Ein wirklich sehr gelungenes Spiel. Das Schwingen durch NYC ist einfach grandios, die Kämpfe machen Spass, der Humor ist toll und die Story ist auch gut.

 

Für mich war die Map irgendwann zu vollgepflastert mit Nebenaufgaben, welche ich irgendwann komplett ignoriert habe.

 

Nun mache ich noch die 3 DLCs und freue mich auf Miles Morales.

 

8/10

  • Like 1
  • Thanks 1
Geschrieben

Ich habe nun die DLCs von Spiderman Remastered noch beendet, welche ich durchwegs als relativ schwach empfunden habe. Wäre für mich jetzt nicht wirklich nötig gewesen und gab sogar ziemlich nervige Sachen.

Nun bin ich aber definitiv durch und freue mich heute Abend Miles Morales endlich einzulegen. :circle:

Geschrieben
vor 8 Minuten schrieb Raphaelo:

Ja, die sind tatsächlich eher schwach. Nach 1.5 DLCs habe ich auf Youtube die Cutscene Zusammenfassungen geschaut :ugly: 

:lol:

Verständlich. Ich musste mich echt zusammenreissen, um sie zu beenden. Ein schlechtes Zeichen. :ugly:

Geschrieben
vor 9 Minuten schrieb ushan:

Die Youtuberin da war das allerletzte. So beknackte Missionen!

Oh ja diese Missionen haben ich auch gehasst :ugly: Ansonsten fand ich vor allem den ersten DLC noch ok, die restlichen zwei hätte man sich aber wirklich sparen können.

 

ppgxncpg.jpg

Little Nightmares 2 (PS4)

 

Spielzeit: ca. 5-7 Std. 

gespielt auf: PS5

 

Gefiel mir bis auf die doch etwas zu oft vorkommenden Trial&Error Passagen (Gott war das teilweise mühsam) einiges besser als der erste Teil. Die Balance zwischen Kämpfen, Fluchtsequenzen und Rätsel (Stichwort: Röntgen, sehr geil^^) hat mir gepasst. Minus Punkte gibt es noch für die etwas schwammige Steuerung. Die Stimmung ist in einigen Abschnitten ziemlich creepy, aber das ist definitiv ein grosse Pluspunkt in LN2 :circle:

 

7.5/10

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb ushan:

Die Youtuberin da war das allerletzte. So beknackte Missionen!

Oh ja, das war etwas vom dämlichsten, was ich in letzter Zeit in einem Spiel gesehen habe. Habe dort auch nur das notwendigste erledigt, einfach nervig.

Geschrieben

Geheimakte: Tunguska

 

Wieder mal ein PnC, welches mir gefallen hat. Natürlich durch sein Alter von 15J ist nichts mehr State of the Art, aber (obwohl ich ab und an mal Hilfe brauchte) waren die Rätsel meist logisch und haben gepasst.

 

Im 2006 ne 7/10 ;)

Geschrieben

Control - Ultimate Edition (PS5)

 

grafik.png.21a04578c12f421c05730df48d6200e2.png

 

Control und ich hatten, sagen wir mal, Startschwierigkeiten. Der Erstkontakt führte zu einem kurzen Techtelmechtel, welches aufgrund einer fundamentalen Meinungsverschiedenheit zwischen mir und dem Spiel zum Abbruch der Beziehung geführt hat. Das Feuer loderte heftig, aber verdammt kurz. Da half es leider auch wenig, dass "Papa Remedy" ständig ins Zimmer von "Tochter Control" platzte, und zwar jedes Mal dann, wenn man sich gegenseitig lieben wollte.

 

Anders ausgedrückt: Control hätte schon auf der PS4 eigentlich genau mein Ding sein sollen.

 

Cooler Artstyle: ✔️

Geheimnisvolle Atmosphäre: ✔️

Sich ständig ausbauendes Gameplay: ✔️

Akte X/Alien/Interdimensionale Story: ✔️

 

Und doch verging mir relativ schnell mal die Lust an Control. Zu Beginn waren die Kämpfe schwerer als sie wohl sein müssten, Angriffe aus allen Himmelsrichtungen, derer man sich nur schwer wehren kann, auftretende Orientierungslosigkeit, weil die Karte teils oberdämlich scheisse ist (und das obwohl levelinterne Wegweiser es eigentlich einfacher machen sollten) und dazu Framerate-Probleme, die das Spiel in hektischen Situationen nicht unbedingt spielbarer machten. Die Sache mit dem Schwierigkeitsgrad aber war wohl ausschlaggebend. Ich habe ja wirklich eine ausgeprägte Frusttoleranz. Ansonsten hätte ich Anor Londo oder Sens Fortress in Dark Souls niemals überstanden. Meiner Meinung nach kann man das aber auch nicht wirklich miteinander vergleichen. Nicht weil Dark Souls heilig ist (was es ist) - sondern auf objektiver Basis. Meiner subjektiven Meinung nach ;).

 

grafik.thumb.png.f87f8f8cd5bf036c2056323abf438a49.png

 

Es gibt für mich einen Unterschied, ob ich ein fixes und herausforderndes Level- aka Weltendesign meistere (ich weiss genau, wo und was die Gefahren sind - es liegt nur an mir und meinen Fähigkeiten, es zu überstehen - mittels Geduld, Übung/Skill etc.), oder ob ich mit Gegnern zugeschwemmt werde, die mir abnormal viel Energie von der Lebensleiste ziehen, mich aus allen Himmelsrichtungen angreifen etc. Das ist eine bestimmte Art von "Kampfdesign", die mir einfach überhaupt nicht liegt. Da scheinen viele andere Spieler überhaupt nicht betroffen sein, haben sich damit irgendwie zurechtgefunden und das Spiel auch so überstanden. Ich meine, ich zocke seit 30 Jahren - man könnte also meinen, dass da die Erfahrung wertvolle Hilfe liefern müsste - aber da klinke ich mich wirklich komplett aus :lol:  .

 

Glücklicherweise erschien das Spiel in einer dezent überarbeiteten Fassung (höhere Auflösung, 60fps oder alternativ 30fps mit Raytracing und kurze Ladezeiten) als Ultimate Edition nochmals für PS5 - und ohne weitere Kosten via PS Plus. Ansonsten hätte ich mich nicht nochmals an den Titel gewagt. Remedy fügte als Teil der Überarbeitung dem Spiel auch einen "God Mode" hinzu, der verhindert, dass man sterben kann. Und ganz ehrlich - es war wohl einfacher für Remedy, diesen Modus anzubieten, als den Schwierigkeitsgrad nochmals auszubalancieren :ugly:  . Und ich gebe es gerne (nochmals) gerne zu: Ich habe von dieser Funktion Gebrauch gemacht und fühle mich deswegen keinen Deut schlechter. Im Gegenteil - es hat deutlich dabei geholfen, wieder Spass am Spiel zu haben. Wenn ich jetzt nach dem Beenden der Story zurückblicke, wie der "God Mode" zahllose heikle und frustrierende Stellen entschärft hat, trifft mich fast der Schlag. Wieviel Nerven und wieviel Zeit mir das letztlich gespart hat, geht wohl auf keine Kuhhaut.

 

grafik.thumb.png.20f4d418c70b310469d9bdc1994520d6.png

 

Wobei sich der Spass dann aber irgendwann doch auch in Grenzen hielt. Das anfänglich intuitive Gameplay, welches Ballereien mit mentalen Fähigkeiten wie Objekte schleudern mixt, nutzt sich speziell in den überboardenden Kämpfen schnell mal ab und wird zusehends repetitiv. Das als interdimensionale Kreuzung dienende Motel mit den drei Zimmern (drei Muscheln wären mir wohl lieber gewesen) hat man irgendwann mal gesehen und der letzte Abschnitt des Spiels wäre ohne God Mode einmal mehr zuviel des Guten gewesen. Was da wieder an Gegner auf den Spieler losgelassen wird, schlägt dem Fass mal wieder den berühmten Boden aus. Als hätte man nicht schon genug schiessen und kämpfen müssen, dachte sich Remeday wohl: "Hey, wie wär's, wenn wir für das optisch beeindruckende Finale nochmals jeden einzelnen Gegner des Spiels wiederbeleben und dann in Wellen auf Jesse loslassen?".

 

Remedy-Chef: "ALTER, geile Idee!! Sowas gab's noch nie, so machen wir's!"

 

Echt jetzt? Echt jetzt....

 

So kam's, dass ich letztlich einfach nur noch froh war, war's überstanden. Hab mich dann aber, weil das Gameplay ja eigentlich Spass machen würde, trotzdem noch den beiden Add-ons hingegeben, die mit ihrer Spieldauer auch recht übersichtlich daherkommen. Der Foundation-DLC litt an der gleichen Gegnerschar-Krankheit wie der Rest des Spiels auch, hatte mit dem "Nagel" aber eine spannende Komponente zu bieten. Der abschliessende Alan Wake aka AWE-Zusatz aber war für die Tonne. Und der abschliessende Gegner, den man eigentlich den ganzen Zusatz hindurch mit SEHR repetitiven Abläufen eh schon jagt, hat bei mir nur noch Brechreiz ausgeübt mit seiner "Bosskampfmechanik". Dazu nur so viel: Um den Kampf zu bestehen, muss das Licht an sein. Vier mit Leitungen verundene Power Cubes sorgen dafür, dass es an ist. Der Gegner hat aber ne Stampfattacke, die immer zwei dieser Cubes aus der Fassung reissen. Resultat -> Licht geht aus. Man bemüht sich, diese Powerkisten schnellstmöglich wieder in die Verankerung zu schiessen, nur um dann 5 Sekunden später das gleiche Prozdere nochmals machen zu  müssen. 5 Sekunden später nochmals. Dann 5 Sekunden später nochmals. Ich war ne halbe Stunde lang nur damit beschäftigt, die scheiss Power Cubes wieder anzuschliessen, während der Gegner in schützender Dunkelheit seine Energie wieder aufgeladen hat. Immer und immer wieder. "Frust" ist der Vorname dessen, was ich da empfunden habe. Spiel geschlossen, Spiel deinstalliert, Freude an Control wieder verloren.

 

grafik.thumb.png.7bf2c0650395dddb9c6b408521abfd39.png

 

Das Spiel hat viele tolle Momente, ja teils richtiggehende Höhenflüge. Manchmal im wahrsten Sinne. Der TAKE.CONTROL-Abschnitt im Ashtray Maze war spielerisch wie inszenatorisch fantastisch und hat Bock ohne Ende gemacht. Warum nicht gleich so? Warum nicht immer so? Warum muss ich mir in einem storygetriebenen Spiel die Story über hunderte von überall verstreuten Akten und Tonbänder zusammenschustern? Habe davon 10 gelesen und vielleicht bei 5 davon aufmerksam mitgehört... und dann die Motivation verloren, das noch 200x zu machen. Warum diese frustrierenden Gegnermengen? Warum solch stupide Nebenmissionen? Warum diese Jukebox, die noch seelenloseren Endgame-Content liefert?

 

Bei mir ist das ziemlich weit weg von sogenanntem "GOTY"-Material - Control bekam ja glaube ich nicht wenige solcher Auszeichnungen. Control ist speziell, zeitweise herausragend in Design und Atmosphäre, macht spielerisch zu einem grossten Teil Spass, ist aber auch unheilmich repetitiv, zeitweise monoton und zu einem nicht kleinen Teil frustrierend.

 

Es ist irgendwas zwischen

 

fairg1szb.jpg und strongu3sqm.jpg

 

...mit Tendenz zu ersterem. Ich muss mir mal bessere, genauere "Wertungsbildli" suchen.

Geschrieben

Persona 5 Strikers (PS5)

 

Persona 5 Royal ist das beste Spiel der Welt. Strikers ist die beste Fortsetzung der Welt. Wer P5R nicht mag wird das niemals verstehen, aber es ist so.

 

Die Phantom Thieves sind zurück. Alles ist anders und neu und doch vertraut. Die sympathische Truppe um Joker muss wieder eingreifen, als plötzlich, genau ein Jahr nach dem Sieg über den Gott der Kontrolle, Mementos wieder um sich greift. Statt Herrscher und Paläste gibt es jetzt Monarchen und Gefängnisse, statt Tokyo ist das ganze Land betroffen, die mysteriöse Sophia taucht auf, eine neue App reitet auf der Hypewelle und der zwielichtige Polizist Zenkichi heftet sich an die Fersen der Phantom Thieves. Dies ist der Auftakt zu einem wilden Ritt, dessen Abspann nach 38h über den Bildschirm flatterte - damit entspricht P5S nur rund einem Drittel von P5R, ist deswegen aber keinesfalls nur ein AddOn oder aufgeblasenes DLC. Die Story ist genau so tiefgründig und umfangreich, wie in P5R und mMn sogar besser. Das ganze Spiel ist aber dafür absolut linear und es fallen die ganzen sozialen Interaktionen komplett weg. Dies führt dazu, dass die Story unheimlich schnell Fahrt aufnimmt und konstant extrem spannend bleibt. Wieder werden kognitive Welten infiltriert, Schatten besiegt, Prangerkarten geschickt und Sinneswandel verpasst. Daneben kann man einkaufen, kochen, mit der Truppe abhängen oder den Velvet Room besuchen und Personas fusionieren. Doch nun gibt es keine Dungeons mehr sondern weitläufige Schattenversionen derselben Städte, die man aktuell besucht - Tokyo, Kyoto, Osaka etc. Darin kämpft man keine rundenbasierte Kämpfe, sondern Echtzeitschlachten gegen teilweise hunderte von Schatten gleichzeitig. Personas, Batton Passes, Shoot Outs, Showdowns - all das ist wieder mit von der Partie. Man ist mit vier Party Mitglieder unterwegs (aus insgesamt 10) und kann jederzeit zwischen ihnen, ihren physischen und magischen Fähigkeiten und Personas hin und herschalten. Das Echtzeitkampfsystem ist anfänglich etwas gewöhnungsbedürftig, aber man kommt schnell rein und kann bald ein absolut wahnwitziges Effektfeuerwerk abfackeln, dass einfach nur irre ist.

Mir gefällt das Kampfsystem sogar besser als die Rundenkämpfe in P5R...

 

Am Ende hatte ich wieder Tränen in den Augen - die Geschichte war mal wieder ein purer Genuss, eine emotionale Achterbahnfahrt und erschreckend aktuell - Vereinsamung, Geltungsdrang, Anerkennungssehnsucht, Selbstgerechtigkeit sind leider zentrale Pfeiler unserer realen Online-Gesellschaft. Die bunte Truppe um Joker fungiert dabei als Prisma, durch welches wir diese Probleme und Entwicklungen sehen, wobei jeder Charakter eine eigene Sichtweise und spannende psychologisch-philosophische Ansätze bietet. Das macht die Figuren extrem lebensecht, was es wiederum einfach macht sich in einzelne Charaktere hineinzuversetzen und den Blick von verschiedenen Seiten auf das eigene innere Ich zu richten. Auch die Bösewichte sind nicht schwarz oder weiss, sondern extrem komplexe Figuren mit tiefsitzenden Traumatas und absolut nachvollziehbaren Beweggründen. So sind auch die Auseinandersetzungen mit ihnen keine hirnlosen Kämpfe sondern physische Manifestationen argumentativer Dispute... 

 

Ach, ich könnte noch ewig schwärmen...

 

Nun heisst es auf Persona 5-3 warten. Obwohl sich das jetzt schon fast wie ein kleiner Abschied angefühlt hat, werden sich die Phantom Thieves wohl noch einmal wiedersehen - das Spiel lässt daran keinen Zweifel. Persona 5 wird dann wohl definitiv zu meiner Lieblingsspieletrilogie aufsteigen und Dead Space 1-3, Dark Souls 1-3 und Mass Effect 1-3 für immer hinter sich lassen.

 

They stole my heart :mushy:

  • Like 2
  • Thanks 1
Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb Hlaine:

Why Trilogie ?  :suspicious:
 

ist es nich wahrscheinlicher das irgendwann ein P6  kommen wird?

 

 

 

Klar kommt Persona 6. Persona 5 (Royal) ist das Basegame, Strikers ist die Fortsetzung und storymässig wird es wohl noch einen Titel geben, bevor man sich Persona 6 widmet. Somit ist (oder wird sein) Persona 5 sozusagen die Phantom Thieves Trilogie. :badpokerface:

Wie die FF13-Trilogie mit FF13, FF13-2 und FF13-3...

Geschrieben

Habe gestern den ersten Durchgang in Demon Souls beendet. Hat sich ein wenig hinausgezögert, weil ich stundenlang eine Goldmünze gefarmt habe wegen dem Ring. :ugly: Im Mausoleum den Typen konnte ich irgendwann dann auch noch bezwingen, nachdem ich mehrmals gescheitert bin.

 

Leider habe ich zu früh alle im Nexus abgemurkst, so dass ich noch keinerlei Wunder und Zauber habe...^^ Sind die einzigen beiden Trophäen, die mir nun noch fehlen.

 

Die eine PVP-Trophäe hat auch ewigs gedauert, weil ich entweder das Achievement teilweise nicht bekommen habe, obwohl ich als Invader den Host umgelegt habe, oder, und das war noch viel häufiger, weil sie mich einfach übelst vermöbelt haben. :D

 

Konnte es dann gestern Abend nicht lassen und habe noch 1-1 fix gespielt, bis ich die über 100k Seelen investieren konnte. Muss mal schauen, ob ich wieder von Pure Black Tendency loskomme, haut schon alles gut rein.

 

Aber war eine tolle Erfahrung bislang, habe das ursprüngliche Demon Souls nie gespielt, bin erst mit Dark Souls 2 oder 3 eingestiegen. Die Erfahrung von diesen Spielen sowie Bloodbourne und Sekiro hat natürlich schon geholfen, habe aber auch noch nebenbei Youtube Videos geguckt, weil ich nicht irgendwelche Sachen verpassen wollte (z.B. gewisse Achievements bei Boss-Fights), was den Schwierigkeitsgrad auch nochmal verringert hat.

 

Scheinbar kann ich wegen Female Charakter einige gute Rüstungen nicht tragen. :(

  • Like 2
  • Thanks 1
Geschrieben

Spider Man: Miles Morales (PS5)

 

Was für ein absolut bombastisches Ende. :circle: Das war wirklich richtig episch, hat sich super gespielt, sah einfach nur genial aus und hat wirklich Spass gemacht. Der Umfang von Miles Morales ist viel geringer als Spider Man 4, was mir aber überhaupt nichts ausgemacht hat. Auch hier habe ich aber die vielen Nebenmissionen nur beim Vorbeifliegen gemacht, habe mich erneut auf die Hauptstory konzentriert, welche mir sehr gut gefallen hat. 

 

Toll finde ich wie unterschiedlich die beiden Spider Mans zum spielen sind, seien es die Kämpfe oder einfach nur der unterschiedliche Stil beim Schwingen. NYC ist zudem einfach nur wunderschön im Winter. 

 

Ich erwarte auf jeden Fall einen Nachfolger und freue mich darauf. 

 

8/10

  • Like 1
  • Thanks 1
Geschrieben
vor 4 Minuten schrieb XoliX:

Spider Man: Miles Morales (PS5)

 

Was für ein absolut bombastisches Ende. :circle: Das war wirklich richtig episch, hat sich super gespielt, sah einfach nur genial aus und hat wirklich Spass gemacht. Der Umfang von Miles Morales ist viel geringer als Spider Man 4, was mir aber überhaupt nichts ausgemacht hat. Auch hier habe ich aber die vielen Nebenmissionen nur beim Vorbeifliegen gemacht, habe mich erneut auf die Hauptstory konzentriert, welche mir sehr gut gefallen hat. 

 

Toll finde ich wie unterschiedlich die beiden Spider Mans zum spielen sind, seien es die Kämpfe oder einfach nur der unterschiedliche Stil beim Schwingen. NYC ist zudem einfach nur wunderschön im Winter. 

 

Ich erwarte auf jeden Fall einen Nachfolger und freue mich darauf. 

 

8/10

 

Das habe ich letzte Woche ebenfalls beendet. Hat mir sehr gefallen. Jedoch gefiel mir die die 2018er Ausgabe einen Tick besser. Vor allem auch wegen dem Duo Peter Parker/MJ^^. 

Geschrieben
vor 33 Minuten schrieb Little_JoeY:

 

Das habe ich letzte Woche ebenfalls beendet. Hat mir sehr gefallen. Jedoch gefiel mir die die 2018er Ausgabe einen Tick besser. Vor allem auch wegen dem Duo Peter Parker/MJ^^. 

 

Das Duo war wirklich witzig ja, die Stellen, wo man MJ spielt haben mich aber schon eher gelangweilt, als etwas anderes. 

Beides aber auf jeden Fall tolle Spiele. 

Geschrieben

AI: the somnium files 

Gutes Spiel, tolle verwirrende Geschichte, die zu meiner Überraschung am Ende sogar Sinn gemacht hat.

Die Gag & Referenz- Dichte ist sehr hoch, das hab ich so definitiv nicht erwartet :) Die Charaktere sind Japan visual novell mässig übertrieben und wuchsen mir fix ans Herz, auch wenn bei meinem ersten erreichten Ende nicht mehr viele übrig waren :ming:

 

 

 

Join the conversation

You can post now and register later. If you have an account, sign in now to post with your account.

Gast
Auf dieses Thema antworten...

×   Du hast formatierten Text eingefügt.   Formatierung wiederherstellen

  Only 75 emoji are allowed.

×   Dein Link wurde automatisch eingebettet.   Einbetten rückgängig machen und als Link darstellen

×   Dein vorheriger Inhalt wurde wiederhergestellt.   Clear editor

×   You cannot paste images directly. Upload or insert images from URL.

×
×
  • Neu erstellen...