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Geschrieben

the lord of the rings trilogy (extended) (bd)

 

braucht man wohl nicht viel zu sagen.

ein grandioses meisterwerk, dass für immer in der filmgeschichte eingebrannt sein wird.

für mich persönlich etwas vom besten, was jemals produziert wurde.

 

:happytears:

 

10/10

Geschrieben (bearbeitet)

Django Unchained (Kino)

 

ZnKiDafz38ml.jpg

 

Vorab: Ich habe mich kaum über die Django-Neuverfilmung informiert und wollte ich etwas überraschen lassen - was ich auch wurde. Und ich hatte inständig gehofft, dass Tarantino besseres abliefert als noch mit Inglorious Basterds - was er ebenfalls getan hat. Aber...

 

Grundsätzlich ein ziemlich geiler Streifen, den ich mir vermutlich auch noch auf Bluray holen werde. Und das aus einem einfachen Grund: Christoph Waltz liefert eine so dermassen geile!! Perfomance ab, dass mir fast die Tränen kamen. Vor lachen, vor Freude, vor Glück - dem Schauspieler gebührt ein gigantisches Denkmal hingeplfastert. Waltz ist es auch, der Django Unchained auf ein Niveau rettet, welches ich eigentlich gar nicht erwartet hätte. Denn als jemanden, der doch schon den einen oder anderen Django-Streifen gesehen hat (60er-Jahre), war ich dann doch überrascht, dass Django von einem Schwarzen gespielt wurde. Und nein an die politisch Überkorrekten: Das ist keinesfalls abwertend gemeint, Jamie Fox macht seine Sache durchaus gut und glaubwürdig, aber für mich war's vor allem zu Beginn etwas gar ungewohnt - so wie wenn Shaft plötzlich von einem Weissen gespielt würde. Oder auch B.A. vom A-Team. Grundsätzlich aber wurde so ziemlich jeder Schauspieler von Waltz' Können extrem übertrumpft - mit Abstand folgt dann Di Caprio, der seine Sache grundsätzlich ebenfalls verdammt gut machte.

 

Dass Django nun von einem Schwarzen gespielt wird, konnte ich aufgrund des ziemlich gelungen integrierten Sklaventhemas dann aber verschmerzen - für mich persönlich ist Unchained also so etwas wie der Serien-Reboot von Devil May Cry - da ziehe ich den alten dem neuen Dante immer noch vor. Der Auftritt von Tarantio selbst war, wenn man weiss, dass es Tarantino ist, für meinen Geschmack etwas gar billig :ugly:.. man merkt, dass er Regisseur, und nicht Schauspieler ist. Empfand ihn in etwa so emotionslos wie einen Ka©ktus :ugly:

 

Beim KKK-Thema, welches meiner Meinung nach VIEL zu oberflächlich angegangen wurde, bringe ich die selbe Kritik an wie bei Inglorious Basterds -> man zieht die Sache so etwas von ins Lächerliche (kann man gut finden oder nicht), dass es einfach nicht so recht in den Film passen will und das meiner Ansicht nach auch nicht tut. Viel zu übertrieben. Aber ansehen? Unbedingt. Waltz ist einfach überragend!

bearbeitet von radiant
Geschrieben
die KKK Szene, so oberflächlich sie auch gewesen sein mag, fand ich extrem lustig :rofl:

 

Fandest dafür die ganzen Nigger-Sprüche nicht so lustig, hm :coolface:?

 

Ich fand's eher peinlich denn belustigend. Aber ja, deswegen ist der Film ja nicht schlecht :).

 

Ach ja - nicht zu vergessen -> nur weil Django nun schwarz ist, brauch ich keinen HipHop/Rap/was auch immer in einem Django-Film.... war ein echter Atmosphärekiller.

Geschrieben (bearbeitet)
Der Song war eben geil und was erwartest du eigentlich, wenn du nen Tarantio siehst? KKK-Reportage im Arte-Stil? :ugly:

 

Nein :facehoof:

 

und nein! Ich darf doch wohl mal etwas zu oberflächlich finden :stare:... andere kommen auch ständig mit "flache Charaktere"-Argumenten :stare:... Sorry, die KKK-Szene dauert gerade mal ein paar Minuten bei über 2h Film, da darf man etwas mehr Hintergründe erwarten. Wirkte auf mich so, als hätte man zwingend noch ne Slapstick-Szene reinschneiden müssen - überhaupt gab's dort einen seeeeeehr komischen Schnitt, als würde eine Überleitung zwischen dem ersten Ansturm und der Ansprache fehlen.

 

Und ich bleibe dabei, Hiphop hat in einem Django nichts zu suchen... so wenig wie Techno in einem Rambo-Streifen. Oder Heavy Metal im einem Street Dance-Ich-tänzle-besser-als-du-Film :genius:

 

Ist nur meine Meinung zum Film - Dinge, die ihn FÜR MICH nicht perfekt machen..ich sage ja, sehenswerter Film, werde ich mir auch kaufen. Aber als "Fan" der Originale kann ich da nur den Kopf schütteln.

bearbeitet von radiant
Geschrieben (bearbeitet)

Wieso braucht man in einem Tarantino Film mehr Hintergrundgeschichte zum KKK, weiss doch jeder dass das Vollpfosten sind und die haben nicht anderes verdient als dass man ihre Organisation in den Dreck zieht. :cookie::ming:

Ich meine was hätte man dazu noch gross sagen können, um diese Zeit entstand die Organisation und hatte ziemlich "bald" äusserst rassistische Ziele vor den Augen, Geschichtstunde zu Ende. :ugly:

Ich fand die Szene sehr amüsant, die erste Hälfte des Films hatte sehr oft komische (im Sinne von lustig) Situationen und Slapstick Momente, gerade mit letzterem wurden manche nicht so warm.

 

Mit Waltz hast du recht...

[spoiler=..]...er überstrahlt wirklich alles, bis er den Löffel abgibt und Django "entfesselt" wird.

 

bearbeitet von Moek
Geschrieben

Was ich damit sagen wollte ist, dass man ausser in dieser Szene NICHTS von ihm sieht. Ob Vollpfosten oder nicht (sind ja auch nur Menschen :coolface:) - das hat doch damit nichts zu tun. Wenn man schon so schweres Geschütz wie den KKK auffährt, dann will ich wenigstens noch brennende Kreuze sehen verdammt! Von mir aus hätte sich dann auch noch einer der Brüder daran den Arsch verbrennen können - aber wie gesagt, meiner Meinung nach wirkt die Szene reingewürgt.

 

 

 

Einprägsame Szenen aber gab's in der Tat viele - und die meisten davon beinhalten eine Aktion von Waltz :ugly:

Geschrieben (bearbeitet)
Was ich damit sagen wollte ist, dass man ausser in dieser Szene NICHTS von ihm sieht. Ob Vollpfosten oder nicht (sind ja auch nur Menschen :coolface:) - das hat doch damit nichts zu tun. Wenn man schon so schweres Geschütz wie den KKK auffährt, dann will ich wenigstens noch brennende Kreuze sehen verdammt!

 

Hm ja dann hatte ich dich ein wenig falsch verstanden.

Aber wie gesagt, viel "Hintergrundmaterial" gibts da nicht wirklich. Wenn ich mich nicht irre kam das brennende Kreuz erst Anfang des 20. Jahrhunderts auf, das Symbol wurde zu der Zeit als der Film spielt schlichtweg nicht benutzt. :ugly:

Vielleicht hätte man die damalige Macht der Truppe ein wenig rüberbringen können, da sie ja sehr viele Anhänger hatten.

bearbeitet von Moek
Geschrieben
Dieser ursprüngliche Klan hatte keine politische Zielsetzung. Eine politische Dimension bekam der Klan erst, als man erkannte, dass sich ehemalige Sklaven von den nächtlichen, maskierten Ausritten der Klanmitglieder einschüchtern ließen. Schon bald erhielt der Klan Zustrom aus dem ganzen Süden der USA, da die Südstaatler die von den Nordstaaten eingeführte Gleichstellung und Gleichbehandlung von Schwarzen und Weißen nicht akzeptieren wollten.

 

Gerade gesehen. :ugly:

Geschrieben
Trotzdem war die Szene mit den Masken einfach nur göttlich und zu 100% Tarantino.

 

Und trotzdem empfand ich sie wie beschrieben :genius:

 

Nur weil's Tarantino ist, muss es nicht jedem gleich schmecken. Sonst sagen wir hier alle nur schön brav, welchen Film wir gesehen haben und schreiben keine Meinung mehr dazu :ugly:.... führt ja offenbar immer wieder zu endlosen Diskussionen, wer jetzt recht haben darf und wer nicht :ugly:

Geschrieben

upside-down-poster.jpg

 

Eine märchenhafte Liebesgeschichte in einem nicht ganz schlüssigem Science-Fiction Universum. Kirsten Dunst sieht umwerfend aus, der Fokus liegt aber auf dem männlichen Hauptdarsteller, weswegen Kirsten leider auch weniger Screentime und Charaktertiefe bekommt als sie leisten könnte. Manche Szenen sind auch gar kitschig und die physikalischen Gesetze in dieser Fantasiewelt muss man hinnehmen wie sie sind, denn im Grunde genommen ist der Film genau das: Eine Liebesgeschichte in einer Fantasiewelt.

Wäre 500 Days of summer, nicht wie angepriesen, eine Liebesgeschichte und ergänzte man diesen mit ein wenig weichgespülten physikalischen Erklärungen, welche man in Another Earth vermisst hatte und der Bildgewalt von The Fountain (auch eine kleine Prise Inception oder Cypher teilweise vom Stil her) so erhält man Upside Down.

Subjektiv hat er mir sehr gut gefallen, obwohl es natürlich einige Kritikpunkte an dem Film auszusetzen gibt, über die man jedoch locker hinweg sehen kann, ist man erstmal in der Parallelwelt versunken.

Ich musste anschliessend sogar mehrmals zur Decke hochschauen. ^^

Geschrieben

Wäre 500 Days of summer, nicht wie angepriesen, eine Liebesgeschichte und ergänzte man diesen mit ein wenig weichgespülten physikalischen Erklärungen, welche man in Another Earth vermisst hatte und der Bildgewalt von The Fountain (auch eine kleine Prise Inception oder Cypher teilweise vom Stil her) so erhält man Upside Down.

 

Und schon weiss ich, dass ich ihn lieben werde. Und schon habe ich ihn auf BD bestellt. Jetzt muss ich mich zusammenreissen und einfach warten. Ich will den in seiner ganzen Bildgewalt geniessen. Danke Somnium!!!!!

Geschrieben

The Raid redemtion

 

Naja, weniger story in einem Film verpackt hab ich wohl selten gesehen. Dabei hätte der Plott durchwegs Potential geboten für ein gutes Drama oder dergeleichen. Leider bleibt von dem Film nichts mehr als die wildes Geprügel in Erinnerung, da keiner der Charaktere auch nur im Ansatz ein bisschen Tiefe erhalten hat. Die Kampfszenen sind zwar gut durchchoreographiert sind aber für meinen Geschmack schon fast ein Tick zu brutal. Liegt aber wohl auch daran, dass ich immer denke, wie sinnlos die Menschen ihr Leben aufs Spiel setzen. Aber wie Radi jetzt wohl sagen würde ist Hirn abschalten wohl das beste, wenn man sich den Streifen zu gemüte führen will.

 

4/10

 

[spoiler=Betreffend Kampfszenen]

Bei diesen Filmen merkt man erneut wie stupide gewisse Kämpfe ablaufen. Ist es ein x-belibieger Gegner haben die Cops jede möglichkeit diesen gezielt und schnell ausser gefecht zu setzen, aber sobald ein "Boss"- beziehe mich da auf den Endkampf - an der reihe ist können sie minutenlang sinnlos aufeinander einprügeln ohne auch nur eine tödliche Attacke starten zu können; brechen gegen Ende körperlich fast zusammen, aber sobald der Kampf vorbei ist stehen sie wieder auf als wären sie vorher nicht auf der Schwelle zum Tod gestanden.

 

 

Geschrieben

Django Unchained

Wie im letzten Drittel Di Caprio und Waltz die Sprüche klopfen :lol: . Zu genial.

 

Ich finds bissl komisch, dass James Remar zwei Rollen spielt.

http://3.bp.blogspot.com/-AIfhHWhJBls/UPaqfVbu7QI/AAAAAAAADSw/JZxEu-0ulq8/s1600/1dcd5cb4-c5eb-4684-b832-304f9174b73a.jpg ganz links

http://www.blackfilm.com/read/wp-content/uploads/2012/04/Django-Unchained-49-James-Remar.jpg

 

Wie auch immer. Eine Filmgeschichte, die man sich definitiv anschauen kann. Für Kino ist er mit Pause jedoch an der Grenze :focus:

 

 

 

 

 

 

Einer irgendwo in der Nähe von uns im Saal nuschelte bei der Einblendung von Tarantino "hey, isch da nid de Robin Williams?". Oh mann.. :facepalm:

Geschrieben

Resident Evil: Damnation (BD)

Wer das Game Resident Evil 4 gut fand sollte sich den Film definitiv ansehen. Leon ist quasi aus dem Spiel entsprungen und auch die Art der Infektion wurde vom Game RE4 in den Film eingebettet.

Damnation ist der zweite Animationsfilm über Resident Evil. Animationen und Pacing gefielen mir einiges besser als in Degeneration.

Wenn man den Faden weitertreiben möchte ist Damnation gar der den Spielen am nähesten kommende Streifen. Wer sich den ansieht kann evtl nachvollziehen was ich meine.

[spoiler=Inhaltsspoiler]Die Umsetzung der Licker finde ich zweierlei: Leider sind es recht viele und das Besondere eines einzelnen Lickers geht leicht flöten. So kennt man sie eigentlich nicht.

Auf den Krieg bezogen als Massenvernichtungswaffe soll es mir recht sein. Ganz geil wie hier und da der Speichel von ihm zu sehen ist, was jedem RE2-Zocker bekannt vorkommen wird. Oder wie er langsam an der Decke entlanghangelt und dann plötzlich angreift.

 

Richtig Bombe war der Golem, den man aus dem B-Szenario des Resident Evil 2 Games kennt. Dort hatte er graue Haut und einen dunkelgrünen Anzug. Einmal mehr finde ich Nemesis langweilig wenn man ihn mit seinem Vorgänger vergleicht.

Golem > Nemesis :fap: . Es ist fast zu gut, wie Spielelemente in diesem Film Platz finden dürfen :circle: . Nicht nur dass der Golem kam, er mutierte dann scheinbar auch noch mit dem T-Virus. Omfg :circle: . Wo der hinhaut wächst nichts mehr.

 

Las Plagas die mehr Insekten als Zombies gleichen finde ich geschmacksbedürftig. Doch die Referenz zum Spiel funktioniert.

 

Ich würde dem Film 8/10 geben. Ich finde es fast schade, dass das ein Film und nicht ein Spiel wurde ^^ .

 

 

Mir kam beim schauen des Films eine Idee was die Games angeht:

RE1 + 2 gefielen mir besonders, weil sie mit den Kamerapositionen punkten konnten. Gerade einige der Einstellungen damals trugen zur Atmosphäre bei.

Die vorgerenderten Hintergründe wären zwar nicht wirklich up-to-date, aber der Schnitt aus diesem Film könnte meiner Meinung nach ruhig in einem Spiel platz finden. Wenn man um eine Ecke läuft die Kamera umzuschalten. Oder dunkle Passagen mit Taschenlampe aus der Egoperspektive zu durchkämmen.

Weniger Gears, mehr Evil :cookie:

Geschrieben

Berserk - Das goldene Zeitalter I + II

 

Schnegge und ich waren nach dem Ende des ersten Teils so verzweifelt, dass ich mir für Part II einen Fansub suchen musste...sobald die BluRay draussen ist wirds gekauft :megusta: wäre übrigens was für Radi so apropo Ninja Scroll und UROTSUKIDOJI :coolface:

 

9/10 für beide Teile :megusta:

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